Während Chaos und Skandale wüten, wird Kosmetik betrieben.

Zombie-Trusts, Skandale um enteignete Stifter, beraubte Begünstigte, parteiliche Urteile der Fürstenjustiz, schwere Zweifel an der Rechtsstaatlichkeit und Eigentumsgarantie?

Ach was, alles bösartige Verleumdungen von Neidern, die es Liechtenstein nicht gönnen, dass es dem Fürstentum so gut geht. Und die nicht sehen, dass man sich stetig bemüht, alles noch viel besser zu machen.

Zum Beispiel soll die Aufsicht im Treuhandsektor gestärkt werden, dazu ist eine Vernehmlassung unterwegs. Wie vermeldet das Vaterland staatstragend:

«Damit soll der Schutz der Kunden sowie der Treuhänder und Treuhandgesellschaften in Liechtenstein nachhaltig gestärkt werden und damit die professionelle Reputation des liechtensteinischen Treuhandsektors gewahrt bleiben. Mit der Modernisierung wird auch auf aktuelle geopolitische Entwicklungen reagiert und die Stabilität und internationale Reputation des liechtensteinischen Finanzplatzes weiter gestärkt.»

Gewahrt bleiben, weiter gestärkt werden? In welcher Traumwelt leben die Liechtensteiner? Die sogenannte professionelle Reputation ist schwer beschädigt, seitdem ungetreue Treuhänder bei rund 800 Trusts von einem Tag auf den anderen Fersengeld gegeben haben. Und die Finanzvehikel seither als Zombies herumwanken.

Was soll da weiter gestärkt werden, wo doch die Schwäche aller Beteiligten offensichtlich ist.

Das betreffe insbesondere die Finanzmarktaufsicht (FMA), damit diese ihre Aufsichtsfunktion noch umfassender und wirksamer wahrnehmen kann. Insbesondere sollen die bestehenden Anforderungen an die Vertrauenswürdigkeit als Bewilligungsvoraussetzung zur Tätigkeit im Treuhandbereich erweitert und präzisiert werden.

Die FMA hat ihre Aufsichtspflicht noch nie umfassend oder wirksam wahrgenommen. Sie hat jahrelang zugeschaut, wie Stiftungen als Schwarzgeldbunker missbraucht wurden. Sie hat jahrelang zugeschaut, wie nach der Explosion dieses Geschäftsmodells Russengelder  ohne besondere Prüfung entgegen genommen wurden.

Sie hat erst zweieinhalb Jahre nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine eine sogenannte Null-Toleranz-Politik bezüglich russischer Vermögen ausgerufen.

Und die Vertrauenswürdigkeit als Voraussetzung der Bewilligung, als Treuhänder sich eine goldene Nase verdienen zu dürfen? Wie vertrauenswürdig diese Treuhänder sind, zeigt nicht zuletzt eine nicht abreissende Kette von Skandalen. Wobei hier die Öffentlichkeit nur die Spitze des Eisbergs sieht.

Viele Griffe in mit fremden Geld gefüllte Kassen, unverschämte Honorarnoten, die Verweigerung jeglicher Auskünfte an Verwandte oder Erben eines verstorbenen Stifters – all das wird am liebsten unter dem Deckel gehalten oder von der fürstlichen Justiz abgeräumt.

Ein Finanzplatz, auf dem plötzlich rund 20 Milliarden Dollar herrenlos herumliegen, der muss nicht seine Reputation weiter stärken. Der muss die Trümmer seines Ansehens wieder zusammenkleben, ernsthafte Anstrengungen unternehmen, wieder Vertrauen herzustellen.

Denn wer möchte schon sein Vermögen einem Finanzplatz anvertrauen, wo es plötzlich, ohne Ankündigung, ohne Vorwarnung arretiert, enteignet, eingefroren, jeglichem Zugriff entzogen werden kann?

Ohne die geringste Möglichkeit, gegen diesen eklatanten Verstoss gegen die Eigentumsgarantie wenigstens juristisch vorgehen zu können.

Gegen eine Sippenhaftung übelster Art. Denn unter den Besitzern der 800 enteigneten Zombie-Trusts gibt es garantiert eine ganze Anzahl, die keinerlei Sanktionen unterliegen und eigentlich rechtmässige Besitzer ihres Trusts sind und waren.

Diese fröhliche Ankündigung einer angeblichen Reputationssteigerung mit kosmetischen Massnahmen beweist, wie realitätsfern Behörden, Parlament, Regierung und das Fürstenhaus im Ländle sind.

42 Kommentare
  1. Reputation des Treuhandsektors
    Reputation des Treuhandsektors sagte:

    «Damit soll … die professionelle Reputation des liechtensteinischen Treuhandsektors gewahrt bleiben.»

    Die professionelle Reputation wird doch schon dadurch gewahrt, dass die Treuhänder Anton Wyss zu ihrem Vizepräsidenten gewählt haben, der von den USA wegen Förderung von Transaktionen mit sanktionierten russischen Geldern selbst sanktioniert wurde. Und Stefan Wenaweser zu ihrem Präsidenten, der, wie in allen Zeitungen zu lesen war, bei einer Akteneinsicht Dokumente aus Gerichtsakten entwendet hat.

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    • Rechtsbrecher als Repräsentanten der Treuhänder? Na servus!
      Rechtsbrecher als Repräsentanten der Treuhänder? Na servus! sagte:

      Wenn das die Repräsentanten der liechtensteiner Treuhänder sind, dann weiß man gleich Bescheid.

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  2. Big beautiful bill
    Big beautiful bill sagte:

    Die etwa 800 Zombie-Trusts, die seit Monaten verwaist sind, haben den Finanzplatz Liechtenstein vor Monaten in seine schwerste, existenzbedrohende Krise gestürzt und dessen Reputation schwer beschädigt.

    Zu schreiben, durch eine Gesetzesänderung würde „die Reputation des Finanzplatzes weiter gestärkt“ ist daher ein ganz besonders guter Witz.

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    • „Reputation des Finanzplatzes weiter gestärkt“
      „Reputation des Finanzplatzes weiter gestärkt“ sagte:

      Der Finanzplatz steckt in der tiefsten Krise seit seines Bestehens und da ist sich niemand zu blöd zu schreiben, durch die Änderung würde die “Reputation des Finanzplatzes weiter gestärkt“.
      😂😂😂

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    • Liechtenstein: Hort der Kriminellen
      Liechtenstein: Hort der Kriminellen sagte:

      Es ist frappierend, wie die internationalen Zeitungen ganz offen über die in Liechtenstein vorherrschende Wirtschafts- und Finanzkriminalität schreiben und die liechtensteinische Zeitung Vaterland immer noch so tut, als sei Liechtenstein eine ach so heile Welt.

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    • Vetternwirtschaft und schwache Rechtsstaatlichkeit
      Vetternwirtschaft und schwache Rechtsstaatlichkeit sagte:

      Wenn Vetternwirtschaft über Rechtsstaatlichkeit gestellt wird, kann ein Finanzstandort nur so lange überleben, wie dies verheimlicht werden kann. Wenn dies jedoch ans Tageslicht kommt, wie in Liechtenstein, dann ist der Abschied eingeleitet.

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    • Ralph
      Ralph sagte:

      Die Wirtschafts- und Finanzkriminalität ist in Liechtenstein deswegen so hoch, weil in dem winzigen Land mit 39.000 Einwohnern jeder mit jedem verwandt oder verschwägert ist, keiner vernadert einen anderen. Und letztlich profitieren alle von dem Geld, was durch die Wirtschaftskriminalität ins Land kommt.

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  3. Schwere Vorwürfe gegen das Justiz- und Finanzsystem Liechtensteins
    Schwere Vorwürfe gegen das Justiz- und Finanzsystem Liechtensteins sagte:

    Die schweren und konkreten Vorwürfe gegen das Justiz- und Finanzsystem Liechtensteins werden immer häufiger. Es stellt sich die Frage, ob Liechtenstein überhaupt noch als verlässlicher Finanzplatz gelten kann. Zahlreiche Betroffene von manipulierten und ausgeplünderten Stiftungen und Trusts sehen sich erstmals mit einem System konfrontiert, das von struktureller Korruption geprägt zu sein scheint. Auf der Gegenseite agieren offenbar eingespielte Netzwerke aus Treuhändern, Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten, die über Jahre hinweg ein bewährtes Vorgehen etabliert haben. Während den Opfern häufig das Märchen vom ‚bedauerlichen Einzelfall‘ erzählt wird, profitieren die Beteiligten weiterhin von einem System, das grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien konterkariert.

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    • Georg Kranz
      Georg Kranz sagte:

      Es dürfte inzwischen Allgemeinwissen sein, dass kriminelle Machenschaften am Finanzplatz Liechtenstein immer und immer wieder vorkommen und weder die Landesregierung noch der Fürst ernsthaft dagegen vorgehen.

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  4. Lueg, wo bini?
    Lueg, wo bini? sagte:

    Beim Staatsfeiertag hat sich der Fürst nicht in der Öffentlichkeit gezeigt. Ebenso hat sich der Fürst bei der Hochzeit seine Enkelin nicht in der Öffentlichkeit gezeigt. In die Kirche hat er sich durch einen Hintereingang geschlichen. Anscheinend hat der Fürst so grosse Angst oder Panik vor den 800 Russen, deren Vermögen seit Monaten in den Zombie Trusts gestrandet sind.

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  5. Sebastian Wagner
    Sebastian Wagner sagte:

    Die Antikorruptionsbehörde des Europarats (GRECO) bescheinigt Liechtenstein Defizite bei Antikorruptionsmassnahmen betreffend die Justiz, Regierungsmitgliedern und dem Staatsoberhaupt, dem Fürsten.

    Und den Fürsten interessiert die Europäische Menschenrechtskonvention scheinbar nicht, siehe den Fall des Herrn Wille.

    Korruption, Verstoss gegen die Europäischen Menschenrechtskonvention, wen interessiert das schon in Liechtenstein…?

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  6. Trust in Zombies: How the Tiny Principality of Liechtenstein Faces a Massive Crisis Because of a Distant War
    Trust in Zombies: How the Tiny Principality of Liechtenstein Faces a Massive Crisis Because of a Distant War sagte:

    Global Post:

    Trust in Zombies: How the Tiny Principality of Liechtenstein Faces a Massive Crisis Because of a Distant War

    …Liechtenstein is currently facing a significant financial crisis,” wrote the Comsure Group, a British consultancy. “This situation highlights the far-reaching impact of international sanctions and the interconnectedness of global financial systems.”

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  7. Rechtsfreier Raum
    Rechtsfreier Raum sagte:

    Liechtenstein ist ein rechtsfreier Raum. Die Antikorruptionsbehörde des Europarats (GRECO) bemängelt fehlende Antikorruptionsmaßnahmen bei Justiz, Regierungsmitgliedern und selbst beim Staatsoberhaupt, dem Fürsten. Aber das juckt Liechtenstein nicht im Geringsten. Angebliche Maßnahmen des Landes sind nur Show. Gleiches gilt für Maßnahmen für angeblich mehr Aufsicht im Treuhandbereich. Das Plündern von Trusts und Stiftungen wird toleriert, denn das Geld wird ja unters Volk gebracht.

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  8. Pinocchio
    Pinocchio sagte:

    Das durchschaut doch jeder: Mit solchen Schaueinlagen soll doch nur von der in Liechtenstein vorhandenen schweren und organisierten Kriminalität abgelenkt werden.

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  9. Scheinheilige Worte
    Scheinheilige Worte sagte:

    Von wegen «die Stabilität und internationale Reputation des liechtensteinischen Finanzplatzes wird weiter gestärkt.». Wenn dem so wäre, dann müsste sich der Fürst, der sich wegen der vor Wut schäumenden Eigner der Zombie Trusts nicht mehr in die Öffentlichkeit traut, weder am Staatsfeiertag noch bei der Hochzeit seiner Enkelin Marie Caroline und sich heimlich durch einen Hintereingang in die Kirche geschlichen hat, doch nicht verstecken und müsste der Erbprinz nicht von Leibwächtern bewacht werden.

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  10. Ludwig
    Ludwig sagte:

    Papier ist geduldig. Da kann man im Ländle noch so schöne Gesetze machen, solange die Wirtschaftskriminalität geduldet wird, ist jedes Gesetz doch nur Makulatur.

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  11. "Wie Stifter in Liechtenstein enteignet werden"
    "Wie Stifter in Liechtenstein enteignet werden" sagte:

    Unter der Überschrift «Wie Stifter in Liechtenstein enteignet werden» schreibt das Private Banking Magazin

    «So mancher findiger Anleger hatte in der Vergangenheit sein Geld mittels einer Liechtensteiner Stiftung vor dem Fiskus versteckt. Für manchen gibt es nun ein bösen Erwachen, nicht wegen Datenlecks, sondern weil er von den anderen Stiftungsräten aus der Stiftung verbannt wird.» https://www.private-banking-magazin.de/fehler-bei-stiftungsstatuten-wie-stifter-in-liechtenstein-enteignet-werden-1420651842/

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  12. Kosmetik auf Leichen – der Finanzplatz Liechtenstein im Realitätsverlust
    Kosmetik auf Leichen – der Finanzplatz Liechtenstein im Realitätsverlust sagte:

    Während der Finanzplatz unter den Trümmern seiner Glaubwürdigkeit ächzt, wird mit PR-Schminke über die tiefen Risse gespachtelt. Die Rede von „Reputationsstärkung“ wirkt wie Hohn angesichts von Zombie-Trusts, enteigneten Stiftern und einer Justiz, die Rechtsstaatlichkeit nicht einmal mehr ausstrahlt.

    Die angekündigte „Modernisierung“ der Aufsicht ist nichts weiter als ein Placebo für ein System, das längst kollabiert ist. Wer Milliarden an Vermögen ohne Vorwarnung einfriert und rechtmäßigen Eigentümern jede juristische Handhabe verweigert, braucht keine Imagepflege – sondern eine fundamentale Reform.

    Liechtenstein lebt in einer Parallelwelt, in der kosmetische Maßnahmen als Heilmittel für strukturelle Skandale verkauft werden. Doch Vertrauen lässt sich nicht verordnen – es muss verdient werden. Und das beginnt mit Transparenz, Rechenschaft und echter Rechtsstaatlichkeit. Alles andere ist nur Schminke auf einem angeschlagenen System.

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  13. FAZ: Seit Jahren erschüttern Betrugsskandale den Finanzplatz Liechtenstein. Treuhänder betrügen ihre Kunden um Millionen
    FAZ: Seit Jahren erschüttern Betrugsskandale den Finanzplatz Liechtenstein. Treuhänder betrügen ihre Kunden um Millionen sagte:

    Die FAZ schrieb: Wenn der Treuhänder in die Kasse greift

    Seit Jahren erschüttern Betrugsskandale den Finanzplatz Liechtenstein. Treuhänder betrügen ihre Kunden um Millionen. Doch während die Finanzaufsicht schärfere Kontrollen fordert, wiegelt die Regierung ab.
    https://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/finanzbetrug-liechtensteins-problem-mit-den-treuhaendern-15760291.html

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  14. Weiter so!
    Weiter so! sagte:

    Dem Vernehmen nach wollen Russland und Nordkorea auch Verordnungen erlassen, «um die Stabilität und Reputation ihrer Rechtsstaatlichkeit noch weiter nachhaltig zu stärken.»

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  15. Daniel
    Daniel sagte:

    Liechtenstein hat trotz seiner geringen Größe mit Problemen der organisierten Kriminalität zu kämpfen, einschließlich untreuer Treuhänder und nicht neutraler Richter, die kollusiv zusammenarbeiten. Dies wird oft auf den Finanzsektor des Landes zurückgeführt, der illegale Aktivitäten wie Geldwäsche und Betrug anziehen kann. Die enge Vernetzung im Land kann es manchmal erleichtern, dass kriminelle Netzwerke unter dem Radar operieren.

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  16. Terminator
    Terminator sagte:

    Irgendwelche kosmetischen Gesetzesänderungen sind wohl nicht mehr nötig, denn durch die 800 Zombie Trusts hat sich Liechtenstein selbst als unzuverlässiger Finanzplatz disqualifiziert.

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  17. Stephan Sellmann
    Stephan Sellmann sagte:

    Die vielen aus den Medien bekannt gewordenen Skandale wie der Bacardi-Skandal oder der Hartlaub-Skandal haben der Reputation der Treuhänder sowie der Gerichte in Liechtenstein schwer geschadet. Es wurde der Öffentlichkeit im In- und Ausland vor Augen geführt, wie Stiftungen und Trusts von liechtensteiner Treuhändern mithilfe der Justiz gekapert und geplündert werden. Da hilft keine Kosmetik bei der Gesetzgebung, wenn die schwere und organisierte Kriminalität nicht bekämpft wird.

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  18. Der Fürst ist untergetaucht
    Der Fürst ist untergetaucht sagte:

    Am Staatsfeiertag am 15. August trat der Fürst nicht in die Öffentlichkeit und selbst bei der Hochzeit von Prinzessin Marie Caroline am 30. August zeigte sich der Fürst nicht in der Öffentlichkeit. Er schlich sich durch einen Hintereingang in die Kirche. Die Zeitung Vaterland wollte dies mit einem «Beinleiden» begründen, ein kläglicher Versuch einer Begründung. Da der Erbprinz beim Staatsfeiertag von Bodyguards umgeben war, drängt sich der Verdacht auf, dass sich der Fürst aus Furcht vor den etwa 800 Russen der verwaisten Zombie-Trusts versteckt.

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  19. LIECHTENSTEIN „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen
    LIECHTENSTEIN „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen sagte:

    Liechtenstein gilt als ideale Schutzzone für große Geldsummen. Doch Einzelfälle wecken Zweifel daran: So soll vereinzelt der Zugriff auf gebunkertes Vermögen entzogen worden sein. Für das Versprechen des Finanzstandorts könnten solche Vorwürfe gefährlich werden.

    https://www.welt.de/wirtschaft/plus255111372/Kriminelles-System-Die-Vorwuerfe-gegen-das-Geldparadies-der-Superreichen.html

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  20. Inside Liechtenstein: Are Trustees Misappropriating Assets When Clients Die & What Are The Remedies?
    Inside Liechtenstein: Are Trustees Misappropriating Assets When Clients Die & What Are The Remedies? sagte:

    In the early 1990s, Information Technology specialist Klaus Lins claimed to have discovered evidence that Liechtenstein’s biggest fiduciary was misappropriating the assets of wealthy clients when they died, instead of distributing them to beneficiaries. Lins turned whistleblower but the only person who went to prison was him, for data theft. He also lost his home and his wife and he has since passed away. When one German beneficiary turned up at the fiduciary’s office in Liechtenstein, she was allegedly fobbed off with lies. More recently, the family of Israeli tycoon Israel Perry has been waging a bitter legal war against a trust company in Liechtenstein in a so-far vain attempt to gain access to the deceased’s vast fortune. This session will look at allegations of impropriety against Liechtenstein-based fiduciaries, whether a culture of criminality exists in the jurisdiction, and potential legal remedies for beneficiaries who suspect they have been swindled.
    https://www.offshorealert.com/inside-liechtenstein-are-trustees-misappropriating-assets-when-clients-die-what-are-the-remedies/?srsltid=AfmBOorpFALlNbdtkXvuia8hRJT1-UIJshLLJvVYjEi6XZjmn1nC7hm3

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    • markus
      markus sagte:

      Ich bin zum ersten Mal auf dieser Internetseite und bin fassungslos, was man hier über das Fürstentum Liechtenstein erfährt. Das scheint ja wenig mit einem Rechtsstaat zu tun zu haben.

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  21. Fürst fort!
    Fürst fort! sagte:

    Der Fürst traut sich seit der Zombie-Trust Krise nicht mehr in die Öffentlichkeit, er fürchtet wohl um sein Leben wegen der vielleicht 800 Russen, deren Vermögen ihnen einfach vorenthalten wird, selbst wenn sie nicht sanktioniert sind. Ein Land, in dem sich der Monarch versteckt bzw. verstecken muss, ist ein sehr merkwürdiges Land.

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  22. Feuer im Dach von Schloss Vaduz, die Zombie Trusts sind kurz davor, den von Korruption und Skandalen gebeutelten Finanzplatz zum Umfallen zu bringen.
    Feuer im Dach von Schloss Vaduz, die Zombie Trusts sind kurz davor, den von Korruption und Skandalen gebeutelten Finanzplatz zum Umfallen zu bringen. sagte:

    Feuer im Dach von Schloss Vaduz, die Zombie Trusts sind kurz davor, den von Korruption und Skandalen gebeutelten Finanzplatz zum Umfallen zu bringen.

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  23. Zombie-Trust Krise
    Zombie-Trust Krise sagte:

    Nicht nur einzelne Trusts stehen auf der Kippe – die Krise bedroht die Glaubwürdigkeit und Stabilität Liechtensteins als internationaler Finanzplatz. Experten warnen: Ohne Gegenmaßnahmen könnte das Fürstentum einen seiner wichtigsten Wirtschaftszweige verlieren.

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