Wenn ein Treuhänder untreu wird.
Die Liechtensteiner Treuhandkammer weint ein paar Krokodilstränen. «Mit grosser Bestürzung haben wir vom Tod unseres geschätzten Mitglieds Fridolin Rysch erfahren. Er ist viel zu früh von uns gegangen.»
Pietätvoll verschwieg die Kammer, wie denn der geschätzte Treuhänder das Ländle für immer verlassen hatte. Es geschah am helllichten Tag auf der Landstrasse in Vaduz, ganz in der Nähe der Hofkellerei des Fürsten. Rysch wollte gerade die Strasse überqueren, als wie aus dem Nichts ein Lastwagen auftauchte.
Es gab ein hässliches Geräusch, als der Treuhänder auf die Motorhaube klatschte, wie eine Puppe durch die Luft gewirbelt wurde und auf dem Asphalt aufschlug. Den Passanten stockte der Atem, als, der Lastwagen mit quietschenden Reifen zum Stehen kam – und rückwärts fuhr. Den Passanten drehte es den Magen um, als er einmal rückwärts und einmal vorwärts über den leblosen Körper von Rysch rumpelte, während dessen Knochen brachen.
Niemand konnte sich an das Nummernschild erinnern, es sei völlig verdreckt und unleserlich gewesen, sagten die Zeugen später zur Polizei, als der Lastwagen längst verschwunden war.
In der Esquire-Bar hatten sich einige Treuhänder nach der Trauerfeier eingefunden. Eher lustlos hatten sie zwei Flaschen Dom Pérignon geordert und gewartet, bis der Kellner eingeschenkt hatte.
«Das war ja sicherlich kein Unfall», sagte Florian B. und nahm einen kräftigen Schluck. Philipp W. stimmte trübselig zu und verschüttete etwas von seinem Schampus, weil er vor Nervosität kräftig mit den Beinen wackelte. Michael von und zu L. wollte etwas Aufmunterndes sagen: «Vielleicht hat der Fahrer auch aus Nervosität den Rückwärtsgang eingelegt.»
Alle acht anwesenden Treuhänder schauten ihn befremdet an. «Das war kein Unfall, das war auch kein Zufall, das war Absicht», fasste Christian V. die Meinung von allen in Worte.
Florian B. doppelte nach: «Das war nicht nur Absicht, das war auch eine Botschaft.» Alle anderen starrten ihn fragend an. «Ich habe noch letzte Woche mit ihm gesprochen», fuhr Florian fort. «Da hat er mir gestanden, dass er schon eine Abreibung von ein paar üblen Gestalten bekommen habe.»
Die anderen Treuhänder stiessen leise die Luft aus, nur Michael von und zu schüttelte ungläubig den Kopf. «Davon wusste ich ja gar nichts», sagte Christian, «weiss man, wer das war?»
«Natürlich nicht», erwiderte Florian. «Aber Fridolin wusste natürlich, wer dahintersteckte. Sein russischer Kunde Igor, auf den er so grosse Stücke gehalten hatte.»
«Und an dem er auch kräftig verdient hatte», ergänzte Thomas P.
«Ja», fuhr Florian fort, «das beruhte auch durchaus auf Gegenseitigkeit. Bis diese verdammte Finanzmarktaufsicht immer dringlicher auf der Matte stand und verlangte, dass wir gefälligst alle Beziehungen zu reichen Russen kappen sollen.»
«Also mal Karten auf den Tisch», sagte Phillipe, «wer von euch hat auch russische Kunden?»
Betretenes Schweigen antwortete ihm, lautstark schlürften einige Treuhänder ihren Dom Pérignon.
«Gut» sagte Philippe, «ich frage anders. Hand hoch, wer keinen Russen als Kunden hat.»
Alle Hände blieben unten. «Hatte», sagte Michael von und zu leise, während Philippe mit den Beinen wackelte, als wolle er für einen Marathon trainieren.
Dann wurde schweigend ausgetrunken, bezahlt und die Treuhänder verliessen die Bar. Allerdings nicht, ohne vorsichtig nach links und rechts zu schauen, bevor sie in ihre Nobelkarossen stiegen.




In der Esquire Bar, die dem Treuhänder Mario Staggl gehört hat, der im „New Haven“-Verfahren verurteilt wurde. Er kam ins Gefängnis wegen Untreue, Veruntreuung, gewerbsmäßigem schweren Betrug und Geldwäsche. Die Strafe: 6 Jahre und 6 Monate Haft.
FAZ: „Kriminalität: Sechs Jahre Haft für Liechtensteiner Treuhänder“
Für ein Leben in Saus und Braus hat ein 55 Jahre alter Liechtensteiner Gelder seiner Kunden veruntreut. Der Gesamtschaden summiert sich auf fast 30 Millionen Franken.
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet-sechs-jahre-haft-fuer-liechtensteiner-treuhaender-16276785.html?share=Email
Der frühere Besitzer der Esquire Bar
https://www.bilanz.ch/panorama/haftstrafe-fur-liechtensteiner-treuhander-mario-staggl-der-untreuhander-ist-am-ende-258728
Capital: „Liechtenstein: zu untreuen Händen“
„Sie waren die heimlichen Herrscher von Liechtenstein und verwalteten Milliarden: die Treuhänder. Nachdem das Fürstentum das Bankgeheimnis aufgeweicht hat, kommen nun erstaunliche Betrugsfälle ans Licht.“
„Zudem wollten die Treuhänder drohende juristische Nachspiele ihrer jahrelangen Praxis abfedern, in dem ihnen die Regierung Rechtssicherheit garantierte. „Weder Kunden noch Treuhänder werden kriminalisiert“, so die Forderung. Behörden, Finanzmarktaufsicht und Gerichte sollten sich als „Dienstleister“ verstehen. Sprich: den Treuhänder über das Gesetz stellen.“
https://www.capital.de/geld-versicherungen/liechtenstein-zu-untreuen-haenden
Die Zeitungen schreiben völlig unverhohlen über die inhärente Wirtschafts- und Finanzkriminalität in Liechtenstein.
Die wohl etwa 800 betroffenen Russen, deren Vermögen in den zombie trusts feststecken warten seit Monaten. Wenn Liechtenstein nicht sehr bald eine Lösung findet, dann werden sie wohl tatsächlich ungeduldig.
Das zentrale Versprechen Liechtensteins, nämlich ein vertrauenswürdiger Finanzplatz zu sein, wird durch die 800 verwaisten Zombie-Trusts zur Makulatur.
Die Zombie-Trusts zeigen, dass selbst nicht sanktionierte Personen plötzlich keinen Zugriff mehr auf ihr Vermögen haben. Das wirft sehr wichtige Fragen zur Eigentumsgarantie und Rechtssicherheit in Liechtenstein auf. Eigentumsgarantie und Rechtssicherheit scheinen in Liechtenstein nicht gewährleistet zu sein.
Kein Wunder, dass sich der Fürst am 15. August beim Staatsfeiertag und am 30. August bei der Hochzeit seiner Enkelin nicht in der Öffentlichkeit gezeigt hat und laut der Zeitung Vaterland nur durch einen Nebeneingang zur Trauung in die Kirche geschlichen ist.
Auch wenn das Thema in der einzigen liechtensteinischen Tageszeitung Vaterland konsequent totgeschwiegen wird, ist es illusorisch anzunehmen, dass der Fürst keine Kenntnis von den kriminellen Strukturen in seinem Land hat. Internationale Medien berichten regelmäßig und mit bemerkenswerter Klarheit über die Vorgänge – und das nicht erst seit gestern.
Doch vom Fürstenhaus? Kein Wort. Keine Stellungnahme. Kein Dementi. Was sagt uns dieses Schweigen? Es ist laut. Es ist bezeichnend. Und es wirft Fragen auf, die nicht länger ignoriert werden können.
Wäre ich der Fürst, würde ich auch sofort untertauchen und mich auch verstecken. Wir wissen auch warum…
Ist der Fürst überhaupt noch in Liechtenstein oder versteckt er sich schon im Ausland? Paraguay?
Financial Times titelt: «Liechtenstein hit by Russia-linked ‘zombie trust’ crisis»
Hundreds of entities in legal paralysis in the principality after US sanctions trigger wave of director resignations.
This crisis challenges Liechtenstein’s long-standing image as a stable and discreet wealth management hub. If unresolved, it could:
– deter future high-net-worth individuals (HNWI) from using Liechtenstein structures
– trigger stricter international oversight
– undermine the principality’s financial sector, which is central to its economy
Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sind ein ernstes Problem, das viele Betroffene vor große Herausforderungen stellt. Als überregionale Rechtsanwaltskanzlei haben wir solche Fälle bearbeitet und möchten Ihnen wichtige Ratschläge geben:
1. Entscheidungen der Liechtensteiner Gerichte anfechten:
Sollten auch Sie Entscheidungen von Liechtensteiner Gerichten erhalten haben, die nicht neutral erscheinen, eskalieren Sie Ihren Fall bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Es ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oft nicht neutral sind. Acht von zehn Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.
2. Meldung an das Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft:
Melden Sie Ihren Fall dem Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Außenstelle des amerikanischen Justizministeriums. Aufgrund des RICO Act, eines besonderen amerikanischen Gesetzes, hat dieses Büro weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen. Der RICO Act wurde beispielsweise im Verfahren gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA angewendet.
Kontakt:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
Sollten Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, bedenken Sie, dass diese möglicherweise ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.
Zusammenfassend möchten wir betonen, wie wichtig es ist, entschlossen gegen Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität vorzugehen. Zögern Sie nicht, Ihre Rechte einzufordern und die notwendigen Schritte zu unternehmen.
Economic crime and organized crime in Liechtenstein are a serious problem that poses significant challenges for many affected individuals. As a law firm, we have handled such cases and would like to offer you some important advice:
1. Challenge Decisions of Liechtenstein Courts:
If you as well have received decisions from Liechtenstein courts that do not appear to be neutral, escalate your case to the European Court of Human Rights (ECHR). It is well-known that decisions from Liechtenstein courts are often not neutral. Eight out of ten complaints to the ECHR have been successful. Liechtenstein courts are bound by the decisions of the ECHR.
2. Report to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy:
Report your case to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy in Bern, a branch of the U.S. Department of Justice. Due to the RICO Act, a special US-law, this office has worldwide jurisdiction in the fight against criminal organizations. The RICO Act was, for example, applied in the proceedings against FIFA officials scattered around the world.
Contact:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
If your Liechtenstein lawyers advise against this, be aware that they may be representing their own interests as Liechtensteiners and not yours.
El crimen económico y organizado en Liechtenstein es un problema serio que plantea grandes desafíos para muchas personas afectadas. Como bufete de abogados regional, hemos manejado tales casos y queremos ofrecerle algunos consejos importantes:
1. Impugnar las decisiones de los tribunales de Liechtenstein:
Si ha recibido decisiones de los tribunales de Liechtenstein que no parecen ser neutrales, escale su caso hasta el Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH). Es bien sabido que las decisiones de los tribunales de Liechtenstein a menudo no son neutrales. Ocho de cada diez quejas ante el TEDH han tenido éxito. Los tribunales de Liechtenstein están obligados por las decisiones del TEDH.
2. Informar a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU.:
Informe su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU. en Berna, una rama del Departamento de Justicia de EE.UU. Debido a la Ley RICO, una ley estadounidense especial, esta oficina tiene jurisdicción mundial en la lucha contra las organizaciones criminales. La Ley RICO se aplicó, por ejemplo, en los procedimientos contra los funcionarios de la FIFA dispersos por todo el mundo.
Contacto:
Embajada de EE.UU. en Suiza y Liechtenstein
Attn: Oficina del Agregado Legal
Sulgeneckstrasse 19
3007 Berna
Si sus abogados en Liechtenstein le aconsejan en contra de esto, tenga en cuenta que pueden estar representando sus propios intereses como liechtensteinianos y no los suyos.
En conclusión, enfatizamos la importancia de tomar medidas decisivas contra el crimen económico y organizado. No dude en hacer valer sus derechos y tomar las medidas necesarias.
Due to the so-called “zombie trusts” that have been blocking around 800 Russian assets in Liechtenstein for months, the country is now facing a severe crisis. For a financial center, this is the worst-case scenario.
From Sanctuaries To Stasis: How Liechtenstein’s «Zombie-Trust» & «Ghost Foundation» Wave And Extraterritorial Sanctions Have Redrawn The Compliance Map For Foundations, Trusts, Its Beneficiaries And Professional Intermediaries
Mondaq, com
July 29, 2025
Das Ländle kann froh sein, dass noch nichts passiert ist.
Liechtenstein: Ende in Sicht!
Luftpost ist schon unterwegs…
Liechtenstein befindet sich in einer Ausnahme- Krisensituation. Da ist zeitnahes, entschlossenes Handeln und eine transparente Kommunikation gefragt. Nicht monatelanges Totschweigen und Verstecken.
Man muss sich nicht alles gefallen lassen.
Vetternwirtschaft und Korruption allenthalben.
Das ist alles kein Zufall, sondern das hat System:
Die Antikorruptionsbehörde des Europarats GRECO sieht deutlichen Verbesserungsbedarf bei der institutionellen Absicherung gegen Korruption – insbesondere in der Justiz und bei der politischen Elite.
https://rm.coe.int/grecoeval5rep-2024-1-final-deu-evaluation-report-liechtenste/1680b5ece0
Was GRECO sehr diplomatisch formuliert, kann man auch einfacher und auf deutsch zusammenfassen: Gerichte im Fürstentum Liechtenstein sind nicht neutral und die Regierungsmitglieder und der Fürst schieben, wie sie wollen.
Internationale Geschäftspartner müssen aufpassen, mit Institutionen aus einem Land zu arbeiten, das vom Europarat wegen Vetternwirtschaft und mangelnder Korruptionsbekämpfung gerügt wurde. Das könnte die eigene Reputation schädigen.
GRECO hatte bereits in früheren Runden ähnliche Punkte kritisiert, die aber nur teilweise oder gar nicht umgesetzt wurden.
Die unzureichende Umsetzung früherer Empfehlungen der GRECO zeigen, dass die GRECO-Empfehlungen Liechtenstein am … vorbeigehen.
vor, irgendetwas verändern zu wollen und lacht sich doch hinter dem Rücken des Europarats kaputt, dass die nach x Jahren immer noch nicht mitgekriegt haben, dass das doch von Liechtenstein nicht ernst gemeint ist.
Das Ländle ist ein Paradies für Gangster.
Euroclear in Belgien zögert in Bezug auf russische Gelder.Die Angst sitzt den Verantwortlichen bereits im Nacken . Liechtenstein und der Fürst sollten sich warm
anziehen wenn Sie weiterhin nichts unternehmen und wie immer heile Welt vorgaukeln
Now it‘s Mafia vs. Mafia.
Eines dürfte mit Sicherheit feststehen, nämlich, dass die betroffenen Russen das nicht einfach hinnehmen werden.
Der Fürst ist der Elefant im Raum. Er ist der Monarch, er hat überall das letzte Wort. Und was macht er? Er taucht ab.
Zu den Gerichten in Liechtenstein werden die Russen jedenfalls sicher nicht gehen, denn korrupte Gerichte kennen Sie schon aus Russland.
Mittlerweile ist in allen Medien zu lesen,wie groß die Gefahr von Anschlägen und eine lebenslange Vergeltung der Russen ,auch ausserhalb der internationalen Gerichtssäle ist bei Enteignung russischer Vermögen.
In Liechtenstein gab es in der Vergangenheit bereits wohl einen Fall von Tschetschenen,die nicht an Ihr Geld kamen und die Regierung samt Fürst aus Angst den Forderungen nachkamen ….
Liechtenstein ist ein Zwergstaat, in dem sich Eliten, Politik und Justiz auf engem Raum bewegen – zu eng, um eine saubere Trennung zwischen Nähe und Abhängigkeit zu gewährleisten. Richter und Staatsanwälte werden nicht in einem transparenten Verfahren auf Grundlage fachlicher Exzellenz berufen, sondern häufig durch politische Netzwerke, persönlichen Stallgeruch und letztlich mit Zustimmung des Fürsten selbst. Wenn also der Monarch den Vorsitz im Richterernennungsgremium führt und sogar ein Vetorecht hat, ist von echter Gewaltenteilung kaum noch zu sprechen.
Noch besorgniserregender sind Hinweise darauf, dass Recht nicht neutral angewandt, sondern zugunsten vertrauter Kreise gebogen oder selektiv durchgesetzt wird. Wer im System vernetzt ist, hat offenbar weniger zu befürchten als jene, die unbequeme Fragen stellen oder sich gegen etablierte Strukturen stellen. So wird der Rechtsstaat zur Bühne der Loyalität – nicht der Gerechtigkeit.
Liechtenstein, the tiny alpine principality famed for its discretion and wealth management prowess, is facing a potential crisis: the «zombie trust» apocalypse. These dormant, often forgotten or poorly managed trusts, represent a significant legal and financial headache, threatening the country’s reputation and potentially impacting its lucrative financial sector.
www.
markeeportanalytics.com/news/article/liechtensteins-zombie-trusts-a-looming-apocalypse-for-wealth-management-73158
Hoffentlich bleibt diese Geschichte Fiction und wird nicht Realität.
„Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen
Liechtenstein gilt als ideale Schutzzone für große Geldsummen. Doch Einzelfälle wecken Zweifel daran: So soll vereinzelt der Zugriff auf gebunkertes Vermögen entzogen worden sein. Für das Versprechen des Finanzstandorts könnten solche Vorwürfe gefährlich werden.
https://www.welt.de/wirtschaft/plus255111372/Kriminelles-System-Die-Vorwuerfe-gegen-das-Geldparadies-der-Superreichen.html
Der Fürst von Liechtenstein ist nicht nur ein symbolisches Staatsoberhaupt, sondern hat reale politische Macht. In einer derart schweren Krise wie der Zombie Trust Krise, die den Ruf und die Stabilität des gesamten Finanzplatzes gefährdet, ist sichtbare Führung entscheidend. Ein Schweigen oder Rückzug würde als Schwäche, Gleichgültigkeit oder Feigheit gewertet – sowohl im Inland als auch international.
Dass die etwa 800 Russen ihre Vermögen einfach abschreiben, glaubt wohl kein Mensch. Vor allem nicht der Fürst, der plötzlich verschwunden ist.