Soll man im Fürstentum noch eine Stiftung errichten?

Vieles spricht dagegen, wenig dafür.

Dafür spricht … räusper, kopfkratz, hüstel. Eigentlich nichts.

Das sehen auch die Stifter so. Alleine von 2007 bis 2024 wurden über 25’000 Stiftungen aufgelöst. Damals gab es rund 32’500 nicht eingetragene, davon verblieben Ende 2024 noch ganze 7’386. Ein Rückgang um 77 Prozent.

Auch in den letzten Jahren ging die Anzahl stetig um mehrere hundert jährlich zurück.

Das tut den rund 130 Liechtensteiner Treuhändern weh. Vor allem im Portemonnaie. Denn ausser eine Stiftung errichten, verwalten und abkassieren haben die nie etwas Sinnvolles gelernt.

Dabei gibt es mindestens zehn Gründe, die gegen die Errichtung einer Stiftung im rechtsfreien Raum Liechtenstein sprechen:

  1. Die Existenz von rund 800 Zombie-Trusts, blitzartig und feige von ihren Treuhändern im Stich gelassen, sorgt für internationale Schlagzeilen.
  2. Die Antikorruptionsbehörde GRECO des Europarats fordert seit Jahren Reformen und die Beschneidung der Allmacht des Fürstenhauses.
  3. Liechtenstein steht zunehmend unter besonderer Beobachtung von OECD, EU, USA und neuerdings auch Russland, weil Stiftungen nach wie vor für Steuervermeidung, Geldwäsche oder Verschleierung genutzt werden.
  4. Nicht zuletzt durch höhere Compliance-Anforderungen kann die Errichtung einer Stiftung mehrere zehntausend Franken kosten.
  5. Auch die laufenden Kosten addieren sich. Buchführung, Jahresbericht, allenfalls Wirtschaftsprüfer, plus die angeblichen Verwaltungsaufgaben des Treuhänders, das geht ins dicke Tuch.
  6. Eine Stiftung in Liechtenstein kann Blacklisting oder zumindest Reputationsprobleme mit sich bringen.
  7. Nach der Gründung gehört das Stiftungsvermögen nicht mehr dem Stifter, sondern der Stiftung. Sie ist dann auch schwer abänderbar oder auflösbar.
  8. Der oder die Liechtensteiner Treuhänder, die obligatorisch im Stiftungsrat sitzen, haben die Verfügungsgewalt über die Stiftung.
  9. Liechtensteiner Stiftungen werden steuerlich in diversen Ländern nicht anerkannt, bzw. als intransparente Vehikel gesehen, mit schweren finanziellen Folgen.
  10. Eine nicht abreissende Kette von Skandalen, wo Stifter oder Begünstigte von Untreuhändern enteignet, bestohlen, aus der Stiftung gekübelt werden – unter Duldung der fürstlichen Justiz –, schüren zusätzlich Misstrauen.

Das spricht alles gegen die Errichtung einer Stiftung in Liechtenstein.

Aber was machen die Unglücklichen, die bereits eine haben? Gute Frage.

Wollen Stifter oder Begünstigter ihre Stiftung auflösen, sind sie auf Gedeih und Verderb dem Stiftungsrat als oberstem Organ ausgeliefert. Voraussetzung ist schon mal, dass die Stiftungsurkunde (hergestellt von eben diesen Treuhändern) überhaupt eine Auflösung zulässt.

Gibt es darüber Streit, kann man sich an die fürstliche Justiz wenden. Die schaltet in solchen Fällen auf Schneckentempo und schützt in erster Linie die Interessen der Liechtensteiner Treuhänder.

Eine Auflösung gegen das, was in der Stiftungsurkunde festgelegt (oder eben nicht festgelegt) wurde, ist aufwendig und schwierig.

Kommt dennoch ein solcher Beschluss zustande (und lebt Stifter oder Begünstigter noch), dann kommt es zur Liquidation. Dabei verdienen Treuhänder, Gutachter, Notare, Liquidatoren nochmals kräftig.

Bleibt etwas übrig, kann es dann noch Streit um die Vermögensverwendung geben. Wobei es durchaus handelsüblich in solchen Fällen ist, dass die verwaltenden und liquidierenden Treuhänder bedauernd zur Kenntnis bringen, dass leider das Stiftungsvermögen aufgezehrt sei und daher für die Liquidierung zusätzlich gelöhnt werden müsse.

Besonders gefährlich – Grund 11 gegen die Errichtung einer Stiftung – wird es für einen Begünstigten, wenn er auch im Stiftungsrat ist, weil er dem Wirken und Wüten der Treuhänder auf die Finger schauen möchte. Nervt er die zu sehr, kann er von der fürstlichen Justiz wegen eines angeblichen «blossen Anscheins einer möglichen Interessenkollision» in kürzester Zeit aus seiner eigenen Stiftung gekübelt werden.

Dennoch gibt es offensichtlich mehr Besitzer einer Stiftung, die sie unbedingt loswerden wollen als Neugründer.

Geschäftsmodell kaputt, Ruf ruiniert, alleine die Zombie-Trusts werden dem Finanzplatz schweren Schaden zufügen.

Bloss: in Liechtenstein will man das alles nicht wahrhaben. Wo doch gerade die Prinzessin geheiratet hat …

50 Kommentare
  1. Internationales Problem
    Internationales Problem sagte:

    Keiner gründet heute mehr eine Stiftung in Liechtenstein,vielmehr kämpfen heutzutage ausländische Erben um Ihr Geld.Sie zahlen sogar Steuern in Ihren Heimatländern für diese Konstrukte .

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  2. Fürst untergetaucht
    Fürst untergetaucht sagte:

    Weder beim Staatsfeiertag am 15. August noch bei der Hochzeit seiner Enkelin am 30. August hat sich der Fürst der Öffentlichkeit gezeigt. Bei der Hochzeit hat er sich heimlich durch einen Nebeneingang in die Kirche hinein- und wieder hinausgeschlichen.

    Und der Erbprinz war mit Leibwächtern umgeben.

    Bei der Hochzeit waren in der näheren Umgebung der Kirche nur Einheimische in Tracht, die sonstigen Zuschauer wurden weiträumig abgehalten (ausser Schussweite?).

    Die Angst vor den etwa 800 wütenden Russen, denen der Zugriff auf ihre Trusts genommen wurde, muss riesig sein.

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    • Sicher ist sicher
      Sicher ist sicher sagte:

      Wegen der 800 zürnenden Russen, denen der Zugriff auf ihre Vermögen entzogen worden ist, sollten der Fürst und der Erbprinz weitere Sicherheitsmassnahmen treffen:

      Der Fürst sollte seine Burg nicht mehr ohne Ritterrüstung verlassen. Und er sollte eine gepanzerte Sänfte bestellen, am besten in Tarnfarben.

      Der Erbprinz sollte seinen BMW X3 gegen einen Panzer Modell Leopard eintauschen, der kostet zwar ein paar Millionen, aber das kann man ja von den Zombie Trusts zahlen.

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    • Der Fürst: politisches Schweigen
      Der Fürst: politisches Schweigen sagte:

      Die politische Führung des Landes, mangels echter Gewaltenteilung also das Staatsoberhaupt, der Fürst, wird teils beschuldigt, durch Schweigen oder Untätigkeit ein unrechtmässiges System zu dulden, das Machtmissbrauch und wirtschaftliche Interessen über Rechtssicherheit stellt.

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    • Igor
      Igor sagte:

      Wenn der First meinte, er könne sich verstecken, bis der letzte Russe vergessen hat, dass ihm sein Vermögen entzogen wurde, dann wird man ihn wohl zeitlebens nicht mehr in der Öffentlichkeit sehen.

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  3. Fürst unter Druck
    Fürst unter Druck sagte:

    Der Fürst steht unter massivem Druck. Noch vor Kurzem galt er als respektiertes Staatsoberhaupt, doch inzwischen sind schwerwiegende Enthüllungen ans Licht gekommen: In seinem Land existiert offenbar ein System organisierter Kriminalität, von dem er wusste – ohne einzugreifen. Besonders brisant ist zudem die Affäre um die rund 800 „Zombie Trusts“. Sie liefern Beweise dafür, dass Liechtenstein alles andere als ein vertrauenswürdiger Finanzstandort ist und keineswegs als sicherer Hafen für große Vermögen taugt. Kein Wunder also, dass sich der Fürst derzeit versteckt und offenbar den direkten Konfrontationen aus dem Weg geht.

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  4. Fürst inter Druck
    Fürst inter Druck sagte:

    Der Fürst steht unter massivem Druck. Noch vor Kurzem galt er als respektiertes Staatsoberhaupt, doch inzwischen sind schwerwiegende Enthüllungen ans Licht gekommen: In seinem Land existiert offenbar ein System organisierter Kriminalität, von dem er wusste – ohne einzugreifen. Besonders brisant ist zudem die Affäre um die rund 800 „Zombie Trusts“. Sie liefern Beweise dafür, dass Liechtenstein alles andere als ein vertrauenswürdiger Finanzstandort ist und keineswegs als sicherer Hafen für große Vermögen taugt. Kein Wunder also, dass sich der Fürst derzeit versteckt und offenbar den direkten Konfrontationen aus dem Weg geht.

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    • Systematische Rechtsverweigerung
      Systematische Rechtsverweigerung sagte:

      Kritiker werfen dem Land, somit dem Fürst als Monarchen vor, dass es in bestimmten Fällen zu systematischer Rechtsverweigerung gekommen sei – etwa durch die Enteignung von Stiftungen und Trusts unter dem Deckmantel des «Rechts». Das nährt den Vorwurf, dass Liechtenstein kein neutraler und verlässlicher Rechtsstaat ist.

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  5. Liechtenstein’s dirty little secret is out
    Liechtenstein’s dirty little secret is out sagte:

    For years, what was marketed as discreet wealth management has in fact been a calculated scheme of asset seizure and exploitation. Rogue trustees, backed by compromised judges and prosecutors, have systematically taken control of foundations and trusts, only to strip them bare. This isn’t a mishap – it’s a method, a system. Local lawyers played their part, spinning the tale of the “unfortunate one-off” to victims, all while quietly profiting from the very machinery they claimed was exceptional. The Prince and his government looked the other way, maintained silence, and in doing so, became complicit.
    The mask of rule-of-law has slipped. What remains is the stench of serious, organised criminality – right in the heart of Europe.

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  6. Insider
    Insider sagte:

    Die zahlreichen Beweise für diese kriminellen Machenschaften in Liechtenstein entlarven eine kriminelle Vereinigung aus Behörden, Richtern und Treuhändern.
    Dieser korrupte Sumpf in Liechtenstein hat bereits auch ausserhalb Liechtensteins Banken und weitere Stellen infiziert…..

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    • Watchdog
      Watchdog sagte:

      würde mich nicht wundern,wenn dies Sanktionsstrafzahlungen an die USA wären bei diesem Saustall Liechtenstein und der Schweiz mit Ihrem vorgeschobenen Bankgeheimnis….

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    • Russland war Zielmarkt der VP Bank
      Russland war Zielmarkt der VP Bank sagte:

      Wie wichtig russische Kundschaft für Liechtensteiner Banken und Treuhänder ist, zeigt das Beispiel VP-Bank. Sie hat 2020 explizit Russland und die Ukraine als Zielmärkte definiert. Im Jahr 2022 sagte ihr Vorstandschef Paul H. Arni, in den vergangenen zehn Jahren seien jeweils zehn Prozent der Netto-Neugeldzuflüsse aus Osteuropa gekommen, das meiste mutmasslich aus Russland. Entsprechend trifft die Liechtensteiner Sanktionspolitik auch den Finanzplatz. Experten schätzen, dass dort viele Hundert Millionen Franken russisches Geld gebunkert sind. https://www.tagesanzeiger.ch/der-harte-kurs-gegen-die-russen-geschaeftsschaedigend-473670302585

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  7. Vom Finanzplatz zur Vertrauenskrise
    Vom Finanzplatz zur Vertrauenskrise sagte:

    Liechtenstein galt lange als diskreter, aber verlässlicher Finanzplatz. Heute jedoch steht das Fürstentum zunehmend im Verdacht, ein System zu dulden, das grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien untergräbt. Internationale Medien berichten von systematischen Enteignungen von Stiftungen und Trusts – durchgeführt durch ein Netzwerk aus lokalen Treuhändern, mutmaßlich nicht unabhängigen Richtern und Anwälten. .

    Was den Betroffenen als Einzelfall verkauft wurde, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als strukturiertes, systematisches Vorgehen. Ein Muster wird erkennbar: Vermögenswerte verschwinden, während lokale Akteure profitieren. Die rechtmäßigen Eigentümer hingegen bleiben auf der Strecke. Besonders brisant: Die politische Führung des Landes schweigt – und dieses Schweigen wirkt wie eine stille Zustimmung.

    Die Konsequenzen sind gravierend. Liechtenstein hat nicht nur das Vertrauen internationaler Investoren verspielt, sondern auch seine Glaubwürdigkeit als Rechtsstaat beschädigt. Wer heute noch von einem sicheren und fairen Rechtssystem spricht, muss sich fragen lassen, ob er nicht Teil eines Machtmissbrauchs ist, der längst systemisch geworden ist.

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  8. Die Welt: Liechtenstein - „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen
    Die Welt: Liechtenstein - „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen sagte:

    Die Welt titelt: Liechtenstein – „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen

    Liechtenstein gilt als ideale Schutzzone für große Geldsummen. Doch Einzelfälle wecken Zweifel daran: So soll vereinzelt der Zugriff auf gebunkertes Vermögen entzogen worden sein. Für das Versprechen des Finanzstandorts könnten solche Vorwürfe gefährlich werden.
    https://www.welt.de/wirtschaft/plus255111372/Kriminelles-System-Die-Vorwuerfe-gegen-das-Geldparadies-der-Superreichen.html

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  9. Rat für Betroffene krimineller Aktivitäten in Liechtenstein
    Rat für Betroffene krimineller Aktivitäten in Liechtenstein sagte:

    Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sind ein sehr ernstes Problem, das viele Betroffene vor große Herausforderungen stellt. Als überregionale Rechtsanwaltskanzlei haben wir solche Fälle bearbeitet und möchten Ihnen wichtige Ratschläge geben:

    1. Entscheidungen der Liechtensteiner Gerichte anfechten:
    Sollten auch Sie Entscheidungen von Liechtensteiner Gerichten erhalten haben, die nicht neutral erscheinen, eskalieren Sie Ihren Fall bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Es ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oft nicht neutral sind. Acht von zehn Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.

    2. Meldung an das Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft:
    Melden Sie Ihren Fall dem Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Außenstelle des amerikanischen Justizministeriums. Aufgrund des RICO Act, eines besonderen amerikanischen Gesetzes, hat dieses Büro weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen. Der RICO Act wurde beispielsweise im Verfahren gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA angewendet.

    Kontakt:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    Sollten Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, bedenken Sie, dass diese möglicherweise ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.

    Zusammenfassend möchten wir betonen, wie wichtig es ist, entschlossen gegen Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität vorzugehen. Zögern Sie nicht, Ihre Rechte einzufordern und die notwendigen Schritte zu unternehmen.

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  10. Advice for victims of economic crime in Liechtenstein
    Advice for victims of economic crime in Liechtenstein sagte:

    Economic crime and organized crime in Liechtenstein are a serious problem that poses significant challenges for many affected individuals. As a law firm, we have handled such cases and would like to offer you some important advice:

    1. Challenge Decisions of Liechtenstein Courts:
    If you as well have received decisions from Liechtenstein courts that do not appear to be neutral, escalate your case to the European Court of Human Rights (ECHR). It is well-known that decisions from Liechtenstein courts are often not neutral. Eight out of ten complaints to the ECHR have been successful. Liechtenstein courts are bound by the decisions of the ECHR.

    2. Report to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy:
    Report your case to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy in Bern, a branch of the U.S. Department of Justice. Due to the RICO Act, a special US-law, this office has worldwide jurisdiction in the fight against criminal organizations. The RICO Act was, for example, applied in the proceedings against FIFA officials scattered around the world.

    Contact:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    If your Liechtenstein lawyers advise against this, be aware that they may be representing their own interests as Liechtensteiners and not yours.

    In conclusion, we emphasize the importance of taking decisive action against economic and organized crime. Do not hesitate to assert your rights and take the necessary steps.

    Antworten
  11. Consejos para las víctimas de delitos económicos en Liechtenstein
    Consejos para las víctimas de delitos económicos en Liechtenstein sagte:

    El crimen económico y organizado en Liechtenstein es un problema serio que plantea grandes desafíos para muchas personas afectadas. Como bufete de abogados regional, hemos manejado tales casos y queremos ofrecerle algunos consejos importantes:

    1. Impugnar las decisiones de los tribunales de Liechtenstein:
    Si ha recibido decisiones de los tribunales de Liechtenstein que no parecen ser neutrales, escale su caso hasta el Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH). Es bien sabido que las decisiones de los tribunales de Liechtenstein a menudo no son neutrales. Ocho de cada diez quejas ante el TEDH han tenido éxito. Los tribunales de Liechtenstein están obligados por las decisiones del TEDH.

    2. Informar a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU.:
    Informe su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU. en Berna, una rama del Departamento de Justicia de EE.UU. Debido a la Ley RICO, una ley estadounidense especial, esta oficina tiene jurisdicción mundial en la lucha contra las organizaciones criminales. La Ley RICO se aplicó, por ejemplo, en los procedimientos contra los funcionarios de la FIFA dispersos por todo el mundo.

    Contacto:
    Embajada de EE.UU. en Suiza y Liechtenstein
    Attn: Oficina del Agregado Legal
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Berna

    Si sus abogados en Liechtenstein le aconsejan en contra de esto, tenga en cuenta que pueden estar representando sus propios intereses como liechtensteinianos y no los suyos.

    En conclusión, enfatizamos la importancia de tomar medidas decisivas contra el crimen económico y organizado. No dude en hacer valer sus derechos y tomar las medidas necesarias.

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  12. Liechtensteinische Triusts und Stiftungen nicht zur Vermögenssicherung geeignet
    Liechtensteinische Triusts und Stiftungen nicht zur Vermögenssicherung geeignet sagte:

    Die Skandale
    – Perry (Treuhänder Dieter Neupert, Louis Oehri und Dominik Naeff)
    – Bacardi (Treuhänder Bernhard Lorenz) und
    – Hartlaub (Treuhänder Philipp Wanger und Martin Batliner)
    reichen bereits als Beweise dafür aus, dass Liechtensteinische Trusts und Stiftungen nicht zur Sicherung des Vermögens geeignet sind.

    https://untreuhaender.li/2025/02/22/drei-grosse-schweinereien/

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  13. GRECO
    GRECO sagte:

    Die Staatengemeinschaft gegen Korruption des Europarats GRECO hat Liechtenstein Antikorruptionsmassnahmen vorgeschrieben betreffend die Regierungsmitglieder und das Staatsoberhaupt, den Fürst. Wer Compliance beachten muss, kann daher mit Liechtenstein keine Geschäfte machen.

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  14. Watchdog
    Watchdog sagte:

    die USA haben das kriminelle System der Finanzmafia in Liechtenstein bestimmt durchschaut: über 23 Sanktionierte allein in Liechtenstein.

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  15. Panik im Ländle
    Panik im Ländle sagte:

    Die große Angst vor Rache der enteigneten Inhaber der Zombie Trusts ist leicht zu erkennen:

    der Fürst traut sich nicht mehr in die Öffentlichkeit, weder bei der Huldigungsfeier, pardon Staatsfeiertag, noch bei der Hochzeit seiner Enkelin. Er schleicht sich heimlich in die Kirche.

    Zur Huldigungsfeier, pardon Staatsfeiertag benötigt man erstmals Eintrittskarten (damit keine wütenden Russen kommen).

    Der Erbprinz umgibt sich mit Personenschützern.

    Bei der Hochzeit wird das Volk weit von der Kirche ferngehalten, also außer Schussweite.

    Aber natürlich wird das alles überspielt und auf heile Welt gemacht.

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  16. Wille ./. Liechtenstein: Wer meckert fliegt raus
    Wille ./. Liechtenstein: Wer meckert fliegt raus sagte:

    Herbert Wille, ehemaliger Präsident des Verwaltungsgerichts, äußerte politische Kritik. Als seine Amtszeit verlängert werden sollte, weigerte sich der Fürst, ihn erneut einzusetzen. Der EGMR befand, dass darin eine Verletzung des Rechts auf freie Meinungsäußerung lag (Wille v. Liechtenstein).

    Die Kritik ist, dass der Einfluss des Fürsten auf richterliche oder administrative Posten groß ist, dass politische/monarchische Macht Teile der Justiz beeinflussen kann. Wenn Richter oder Verwaltungsrichter nicht aufgrund von Leistung oder Unabhängigkeit, sondern wegen politischer oder persönlicher Beziehungen ausgewählt bzw. abgelehnt werden, untergräbt das das Vertrauen in die Justiz.

    Antworten
    • L‘etat c‘est moi
      L‘etat c‘est moi sagte:

      Der Fürst alleine ist das Recht. Er bestimmt, was Recht ist. Wenn ein Richter nicht so pariert, wie er es will, dann fliegt eben raus.

      Antworten
    • Gewaltenteilung? Nicht im Ländle.
      Gewaltenteilung? Nicht im Ländle. sagte:

      Der Fürst verlängert einfach Richter nicht mehr, wenn diese Kritik geäussert haben. Fertig. Kritik wird nicht geduldet.

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  17. Deutsche Geheimdienste v. Liechtenstein
    Deutsche Geheimdienste v. Liechtenstein sagte:

    Finanzkrise 1999–2001
    Deutsche Geheimdienste warfen Liechtenstein vor, in Geldwäscheaktivitäten mit organisiertem Verbrechen verwickelt zu sein. Obwohl diese Anschuldigungen nicht vollständig bewiesen wurden, führte der Vorfall zu einem internationalen Skandal und einer vorübergehenden Aufnahme Liechtensteins auf die schwarze Liste der Financial Action Task Force (FATF).

    Antworten
  18. Rainer
    Rainer sagte:

    Dass sich der Fürst in seinem eigenen Land vor der Öffentlichkeit versteckt (wütende Russen) und der Zeitung Vaterland nicht zu blöd ist, das mit einem ‚Beinleiden‘ zu begründen, ist frappierend.

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  19. Robert
    Robert sagte:

    Warum gehen die anständigen Treuhänder in Liechtenstein nicht gegen dir kriminellen Treuhänder, die den Ruf des Finanzplatzes zerstören, vor? Haben die Angst?

    Antworten
  20. Systemschwäsche Liechtensteins
    Systemschwäsche Liechtensteins sagte:

    internationale Beobacher sehen eine Systemschwäche Liechtensteins .Der institutionelle Schaden für Liechtenstein und sein Finanzstandort ist irrepararabel.

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  21. Herbert
    Herbert sagte:

    Wäre ich der Fürst, würde ich mich auch verstecken. 800 auf Rache sinnende Russen wegen der Zombie Trusts sind bestimmt nicht zimperlich.

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  22. Keine Vierte Gewalt
    Keine Vierte Gewalt sagte:

    Die ganzen Machenschaften sind auch nur deshalb möglich, weil es im Ländle keine Vierte Gewalt gibt. Die Zeitung Volksblatt und Radio L wurden beide eingestellt. Es gibt nur noch die Zeitung, Vaterland und die ist einseitig und parteipolitisch. Es gibt einen Verein der Medien und Meinungsvielfalt für‘s Land, doch der wird unterdrückt. Dadurch gibt es keinerlei Kontrolle mehr durch die Medien.

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  23. Geronimo
    Geronimo sagte:

    Ein Fürst, der am Staatsfeiertag und bei der Hochzeit seiner Enkelin nicht öffentlich vor das Volk tritt, sondern sich versteckt und sich heimlich durch den Hintereingang in die Kirche schleicht, wegen eines „Beinleidens“, ist sehr merkwürdig.

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  24. Goodbye Liechtenstein
    Goodbye Liechtenstein sagte:

    Liechtenstein’s standing as a financial centre has been severely undermined by the existence of 800 ‘zombie trusts’ and stands exposed.

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