Markige Worte und schlappe Taten zeichnen Liechtensteins Kontrollbehörde aus.
Seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine haben die USA und die EU diverse Sanktionen gegen Russland, gegen russische Firmen und auch Privatpersonen verhängt.
Nach länglichem Zögern verlangte die fürstlicher Finanzmarktaufsicht FMA erst Ende letzten Jahres, dass auch im Ländle eine Null-Toleranz-Politik gegenüber östlichem Geld herrschen solle.
Nachdem bereits diverse fürstliche Treuhänder und Treuhandbuden von der US-Behörde Ofac wegen Beihilfe beim Verstecken sanktionierten Gelder selbst auf die Sanktionsliste gerieten, verliessen weitere Treuhänder ungetreu und fluchtartig rund 800 Trusts, die nun als Zombies handlungsunfähig auf der Wiese stehen.
Aber schon früher zeigte die FMA, dass sie eigentlich ein zahnloser Papiertiger ist, der nur markig mit Worten auftritt.
Das belegt nicht zuletzt ein Geheimgutachten des Wirtschaftsprüfers Deloitte, das nachweist, dass die sogenannte Weissgeldstrategie schon immer eine Nebelpetarde war.
Die Überprüfung wurde von der FMA selbst in Auftrag gegeben, die Resultate dann allerdings im Giftschrank verstaut.
Der Report zeigt schwerwiegende Mängel in der Aufsicht auf: Trotz der offiziell verfolgten „Weissgeld-Strategie“ Liechtensteins konnte der ukrainische Oligarch Kostjantyn Schewago über Jahre hinweg über eine von seiner Stiftung übernommene Kleinbank (Union Bank AG, ab 2013) undurchsichtige Finanztransaktionen durchführen.
Bereits 2013 hatte eine Stiftung des Oligarchen die Bank übernommen. Innerhalb von 14 Monaten richtete die Bank Konten für 16 Unternehmen ein, die in Verbindung zu ihm standen.
Deloitte attestierte offene Hinweise darauf, dass die Bank bewusst Transparenz vermeiden wollte und die Abklärungen bei riskanten Transaktionen unzureichend gewesen seien. In der Folge kam es zu Finanzströmen, die laut Deloitte einen Geldwäschereiverdacht begründen. Selbst nachdem die Bank im Dezember 2019 alle Beziehungen sperrte, wurden elf weitere Transaktionen durchgeführt.
Im Bericht wurden erhebliche Mängel in der Aufsicht am Finanzplatz Liechtenstein festgestellt.
Laut einem offiziellen Antwortpapier war die Regierung informiert.
Ein Beispiel für Business as usual in dieser Räuberhöhle, die sich als fürstlicher Rechtsstaat verkleidet.
Nachdem das Geschäftsmodell Stiftung als Schwarzgeldbunker explodiert war, weil ein Angestellter der Fürstenbank LGT eine Liste von Tausenden von Schwarzgeldkonten an den deutschen Fiskus verkauft hatte, gelobte das Ländle Besserung.
Ein neuer Anstand sei ausgebrochen, man schliesse sich dem Automatischen Informationsaustausch (AIA) an, keine krummen Geschäfte mehr.
Das stimmte. Das alte Modell Schwarzgeld in Stiftung verstaut, konnte nicht mehr weitergeführt werden. Dafür gab es dann sogenannte Versicherungswrapper, in die Schwarzgeld gehüllt wurden.
Zudem wurde einfach das Verstecken von Schwarzgeld teurer, weil komplizierte Holdingstrukturen dafür gewählt wurden. Das bedeutete, dass der kleine Steuerhinterzieher als Kunde wegfiel, nur ab 10 Millionen Euro aufwärts machte das Verstecken noch Sinn.
Gleichzeitig entdeckte Liechtenstein ein neues zahlungskräftiges Klientel. Oligarchen aus Russland, der Ukraine und anderen östlichen Staaten.
Die ihren eigenen Staaten zu recht nicht über den Weg trauten und die ihr Vermögen, oder einen Teil davon, lieber im vermeintlich sicheren, seriösen und stabilen Fürstentum verstauen wollten.
Dieses neue Geschäft florierte blendend, die FMA drückte wie immer beide Augen zu, Treuhänder und natürlich die das Geld verwaltenden Banken verdienten sich dumm und krumm.
Aber auch hier wurden die Zeichen der Zeit nicht rechtzeitig erkannt. Geldgier war in Liechtenstein immer stärker als die Vernunft.
Also steht die Treuhänderzunft schon wieder vor einem Scherbenhaufen. Und muss sich neuerlich ein neues Geschäftsmodell suchen. Was es wohl diesmal sein wird?
Die Erfahrung zeigt: krumme Geschäfte werden es auf jeden Fall sein …
Was für ein Schmierentheater, selbst die FMA ferkelt und lässt negative Berichte über sich selbst verschwinden.
Wer ist im Aufsichtsrat der FMA?
Präsident des Aufsichtsrates ist Christian Batliner, Cousin und Kanzleipartner von Martin Batliner, der in den aktuellen Hartlaub Skandal verwickelt ist.
Arzu Tschütscher, deren Ehemann, der ehemalige Regierungschef Klaus Tschütscher bis vor kurzem Honorarkonsul von Russland war.
Die Liechtensteiner Treuhänder Martin Batliner und Philipp Wanger zeigen in dem Skandal der Hartlaub-Stiftung allen, wie man es richtig macht:
1. Man nehme sich aus der Stiftung, deren Interessen man wahren sollte, 75’000 – 100’000 Franken pro Monat pro Person. Zusätzlich zu den 25’000 Franken Jahresgrundpauschale pro Person natürlich.
2. Wenn der mithilfe des Gerichts abservierte Stiftungsrat und Begünstigte es tatsächlich wagt, mit einem Abberufungsantrag gegen sie vorzugehen, dann entzieht man ihm eben dessen gesetzliches Informations- und Kontrollrecht. So ist ererst einmal drei Jahre lang kalt gestellt und kann nicht mehr sehen, wie sich die beiden unkontrolliert aus der Stiftung bereichern.
3. Sollte der absolvierte Stiftungsrat und Begünstigte sich immer noch nicht zermürben lassen, dann entzieht man ihm eben dessen Begünstigung und stellt sich auf den Standpunkt, er habe mit der Stiftung nichts mehr zu tun und deswegen falle auch dessen Abberufungsantrag in sich zusammen.
4. Und dann initiiert man noch eine Strafanzeige wegen angeblicher Untreue gegen den Begünstigten.
Und als Kriegskasse für all diese Handlungen nimmt man als Treuhänder natürlich das Stiftungsvermögen.
Wenn die beiden damit durchkommen, ohne abberufen zu werden, dann sind sie die besten und erfolgreichsten Treuhänder Liechtensteins aller Zeiten. Und ein Vorbild für jeden Treuhänder in Liechtenstein. Sich jeder etwa eine Million Franken im Jahr aus einer Stiftung nehmen und den Begünstigten kalt stellen. Sollten sie deswegen nicht vom Gericht abberufen werden, so wäre dies das Drehbuch dafür, wie man Stiftungen kapert und dekantiert. Jeder Treuhänder in Liechtenstein, der es nicht genauso machen würde, wäre dann dumm.
Der Präsident des Aufsichtsrats der FMA muss doch nur seine eigene Rechtsanwaltskanzlei mit einem Gutachten beauftragen. Das völlig neutrale Gutachten ergibt, dass bei der FMA alles mustergültig gelaufen ist. Dann muss er das Gutachten nicht verheimlichen.
Uniratspräsident Tschütscher stolpert über Chat-Affäre
Klaus Tschütscher tritt von seinem Amt als Universitätsratspräsident der Universität Liechtenstein zurück.
https://www.liewo.li/liechtenstein/uniratspraesident-tschuetscher-stolpert-ueber-chat-affaere-art-514698
Das ist ein echter Liechtenstein-Witz: die FMA ist selbst so korrupt, dass sie einen von ihr selbst beauftragten Bericht, der negativ ausfällt, unterdrückt.
So etwas gibt es auch nur in Liechtenstein. LOL
Sumpfgebiet Liechtenstein!
Was will man von einem Land erwarten, in dem die Finanzmarktaufsicht selbst vormacht, wie man ferkelt.
Die Finanzmarktaufsicht FMA unterdrückt einen negativen Bericht, den sie selbst in Auftrag gegeben hatte.
Und die Treuhänder wählen als ihren Präsidenten Stefan Wenaweser, der dadurch berühmt geworden ist, dass er bei einer Akteneinsicht Dokumente aus Gerichtsakten entwendet hat.
Der Vizepräsident der liechtensteinischen Treuhänderkammer Anton Wyss wurde von der US-amerikanischen Behörde OFAC sanktioniert, weil er Transaktionen mit sanktionierten russischen Geldern ermöglicht hat.
So geht Treuhänderkammer in Liechtenstein.
Wie es Liechtenstein geschafft hat, jahrelang das Image eines seriösen Finanzplatzes vorzuspiegeln, Obwohl das Land vor Korruption und Finanzkriminalität nur so strotzt, ist ein Wunder. Aber jetzt ist es ans Tageslicht gekommen.
Rat für Betroffene der Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein
Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sind ein ernstes Problem, das viele Betroffene vor große Herausforderungen stellt. Als überregionale Rechtsanwaltskanzlei haben wir solche Fälle bearbeitet und möchten Ihnen wichtige Ratschläge geben:
1. Entscheidungen der Liechtensteiner Gerichte anfechten:
Sollten auch Sie Entscheidungen von Liechtensteiner Gerichten erhalten haben, die nicht neutral erscheinen, eskalieren Sie Ihren Fall bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Es ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oft nicht neutral sind. Acht von zehn Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.
2. Meldung an das Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft:
Melden Sie Ihren Fall dem Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Außenstelle des amerikanischen Justizministeriums. Aufgrund des RICO Act, eines besonderen amerikanischen Gesetzes, hat dieses Büro weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen. Der RICO Act wurde beispielsweise im Verfahren gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA angewendet.
Kontakt:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
Sollten Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, bedenken Sie, dass diese möglicherweise ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.
Zusammenfassend möchten wir betonen, wie wichtig es ist, entschlossen gegen Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität vorzugehen. Zögern Sie nicht, Ihre Rechte einzufordern und die notwendigen Schritte zu unternehmen.
Economic crime and organized crime in Liechtenstein are a serious problem that poses significant challenges for many affected individuals. As a law firm, we have handled such cases and would like to offer you some important advice:
1. Challenge Decisions of Liechtenstein Courts:
If you as well have received decisions from Liechtenstein courts that do not appear to be neutral, escalate your case to the European Court of Human Rights (ECHR). It is well-known that decisions from Liechtenstein courts are often not neutral. Eight out of ten complaints to the ECHR have been successful. Liechtenstein courts are bound by the decisions of the ECHR.
2. Report to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy:
Report your case to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy in Bern, a branch of the U.S. Department of Justice. Due to the RICO Act, a special US-law, this office has worldwide jurisdiction in the fight against criminal organizations. The RICO Act was, for example, applied in the proceedings against FIFA officials scattered around the world.
Contact:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
If your Liechtenstein lawyers advise against this, be aware that they may be representing their own interests as Liechtensteiners and not yours.
In conclusion, we emphasize the importance of taking decisive action against economic and organized crime. Do not hesitate to assert your rights and take the necessary steps.
El crimen económico y organizado en Liechtenstein es un problema serio que plantea grandes desafíos para muchas personas afectadas. Como bufete de abogados regional, hemos manejado tales casos y queremos ofrecerle algunos consejos importantes:
1. Impugnar las decisiones de los tribunales de Liechtenstein:
Si ha recibido decisiones de los tribunales de Liechtenstein que no parecen ser neutrales, escale su caso hasta el Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH). Es bien sabido que las decisiones de los tribunales de Liechtenstein a menudo no son neutrales. Ocho de cada diez quejas ante el TEDH han tenido éxito. Los tribunales de Liechtenstein están obligados por las decisiones del TEDH.
2. Informar a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU.:
Informe su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU. en Berna, una rama del Departamento de Justicia de EE.UU. Debido a la Ley RICO, una ley estadounidense especial, esta oficina tiene jurisdicción mundial en la lucha contra las organizaciones criminales. La Ley RICO se aplicó, por ejemplo, en los procedimientos contra los funcionarios de la FIFA dispersos por todo el mundo.
Contacto:
Embajada de EE.UU. en Suiza y Liechtenstein
Attn: Oficina del Agregado Legal
Sulgeneckstrasse 19
3007 Berna
Si sus abogados en Liechtenstein le aconsejan en contra de esto, tenga en cuenta que pueden estar representando sus propios intereses como liechtensteinianos y no los suyos.
En conclusión, enfatizamos la importancia de tomar medidas decisivas contra el crimen económico y organizado. No dude en hacer valer sus derechos y tomar las medidas necesarias.
Tagesspiegel: «Liechtenstein: Hort der Kriminellen»
Das Fürstentum Liechtenstein ist offenbar nicht nur für Steuerflüchtlinge sondern auch für alle Arten von Kriminellen ein Paradies. Eine spanische Zeitung berichtet über Gelder aus Drogengeschäften und Korruption, die in das Land geflossen sind.
https://www.tagesspiegel.de/politik/liechtenstein-hort-der-kriminellen-1619899.html
Nach
Weder beim Staatsfeiertag noch bei der Hochzeit seiner Enkelin ist der Fürst öffentlich in Erscheinung getreten und hat sich nur heimlich in die Kirche geschlichen.
Und der Prinz ist mit Bodyguards umgeben.
Bei der Hochzeit waren in der näheren Umgebung der Kirche nur Einheimische in Tracht zugelassen, die sonstigen Zuschauer wurden weiträumig abgehalten (ausser Schussweite?).
Die Angst vor den etwa 800 wütenden Russen, denen der Zugriff auf ihre Trusts genommen wurde, muss riesig sein.
Es sind hier nicht nur Russen von Zombie Trusts betroffen !!!
Die sollten in Liechtenstein nicht nur Angst vor den Russen haben sondern
auch vor anderen Nationen .. .
Das mit den Versicherungen aus FL dürfte für alle nicht FL-Geschäftspartner nicht mehr möglich sein. Jedenfalls, wenn sie Compliance Regeln unterliegen. Nach dem Bericht der Antikorruptionsbehörde des Europarats (GRECO), welcher klare Mängel bei der Korruptionsvermeidung in FL aufgedeckt hat, kann keine Versicherung, die Compliance zu beachten hat, noch mit FL Versicherungen Geschäfte machen.
FL System durchschaut….
Aufgabe der FMA scheint das Vertuschen eigener Fehler und Fehler von Verwandten und Verschwägerten und das Protegieren vor unliebsamen Wettbewerbern.
Bruno Capone: Liechtenstein unter der Lupe in Finews ch . Stiftungen Li als meldendes Finanzinstitut : Zombie Trusts bei ausländischen Erben ohne Russland Bezug ….
Bruno Capone:
https://www.finews.ch/news/finanzplatz/43030-finews-first-lextray-bruno-capone-fuerstentum-liechtenstein-luxemburg-trusts-stiftungen-gesetz
Liechtenstein: der Fisch stinkt vom Kopf her…