Dunkle Geheimnisse
Was ist ein Fürstenhof ohne düstere Winkel in der Vergangenheit?
Wie geht es dem Fürschten? Schon das ist ein wohlgehütetes Geheimnis. Hans-Adam II. liess sich am Nationalfeiertag am 15. August nicht blicken. Vermutlich residiert er gar nicht mehr in Liechtenstein. Aber nichts Genaues weiss man nicht.
Die Fürstenfamilie ist kopfstark, aber sehr, sehr diskret. Die Thronfolge ist auf jeden Fall gesichert, wenn Hans-Adam II. dereinst das Zeitlich segnet. Bereits seit 20 Jahren übt Erbprinz Alois die Herrschaft aus. Absolutistisch, wie es sich für ein Fürstentum gehört.
Sollte ihm etwas zustossen, stehen insgesamt rund 50 Prinzen bereit, natürlich wohlgeordnet in der richtigen Reihenfolge. Prinzessinnen gäbe es ungefähr gleichviel. Aber leider, leider, ins Fürstenhaus ist die Emanzipation noch nicht vorgedrungen. Männliche Abkömmlinge only können Fürst werden.
Auch beim Heiraten gelten spezielle Sitten. Dass Prinzessin Caroline von Liechtenstein am 30. August den venezolanischen Investmentmanager Leopoldo Maduro Vollmer heiraten darf, brauchte zunächst die fürstliche Einwilligung.
Die scheint vorzuliegen. Damit wird Maduro Mitglied des Fürstenhauses, aber ohne jeglichen Anspruch auf einen Titel. Allerdings mit der Verpflichtung, sich fleissig fortzupflanzen, denn das ist nach fürstlicher Auffassung der Sinn einer Ehe. Wobei, leider, auch die Nachkommen von Thronfolge und Titel ausgeschlossen sind.
Heirat Richtung Lateinamerika hingegen scheint eine gewisse Tradition zu haben. So heiratete Prinz Maximilian im Jahr 2000 Angela Brown aus Panama, die damit zur Prinzessin Angela wurde. Denn Maximilian ist ein Mann.
Aber es gibt auch düstere Kapitel in der jüngeren Fürstengeschichte.
Da gibt es den plötzlichen Tod von Prinz Wenzel mit nur 28 Jahren im Jahre 1991. Prinz Wenzel Franz Josef von und zu Liechtenstein war der jüngere Bruder von Hans-Adam II. Während bei den übrigen Royals die Todesursache aufgeführt ist, fehlen bei ihm nähere Angaben. Ausser, dass er tot im Bett aufgefunden wurde. Nur 15 Monate, nachdem sein älterer Bruder den Fürstenthron bestiegen hatte.
Der junge Arzt, der in Zürich arbeitete, verstarb in seinen Gemächern im Schloss Vaduz. Selbstmord oder allenfalls ein Unfall im Zusammenhang mit bestimmten, nun ja, Praktiken? Auf seinem Nachttisch wurden zwei Stoppuhren und eine Anästhesiemaske gefunden. Aber Genaues weiss man nicht.
Prinz Constantin von und zur Liechtenstein, der jüngste Sohn des Fürschten, verstarb im Dezember 2023 unerwartet im Alter von nur 51 Jahren. Er hatte sich schon lange von seiner Familie entfremdet und wohnte in der Nähe von Wien.
Auch hier liessen es die Blaublüter bei einer dürren Mitteilung bewenden:
«Das Fürstenhaus bedauert mitteilen zu müssen, dass S.D. Prinz Constantin …»
Herzinfarkt, Selbstmord, Krankheit, Schlimmeres? Nichts Genaues weiss man nicht.
Prinz Constantin war immerhin Generaldirektor und VR-Präsident der Stiftung Fürst Liechtenstein. In dieser Holding sind die fürstlichen Besitztümer gebündelt, bei denen es sich schätzungsweise um 12 Milliarden Euro handeln soll.
Aber eben. Während es anderswo heisst: noblesse oblige, heisst es im Ländle: silence oblige.










Der Erbprinz hat in seinen Interviews und seine Ansprache zum Staatsfeiertag am 15. August kein Wort über die ganz massive Krise verloren, in der sich Liechtenstein derzeit befindet. Die 800 von ihrem Treuhänder verlassen, weil sanktionierten russischen Geldern verseuchten Zombie Trusts sind für den Finanzplatz Liechtenstein existenzgefährdend. Dies einfach zu ignorieren und kein Wort darüber zu verlieren, ist nicht Diskretion, sondern ein Schmierentheater.
Liechtenstein lebt stark vom Finanzplatz und seiner internationalen Glaubwürdigkeit. Ein Verschweigen könnte als Intransparenz oder gar Mitschuld ausgelegt werden.
Aktives Handeln würde Verantwortungsbewusstsein zeigen und das Image des Fürstenhauses sowie des gesamten Landes schützen.
Der Erbprinz hat sich für Verschweigen entschieden.
Aktiv handeln = Schutz von Reputation, Wirtschaft und politischer Stabilität.
Verschweigen = Risiko von Vertrauensverlust, Druck von außen und möglichem Schaden für Fürstenhaus & Land.
Kopf in den Sand stecken und so tun, als ob nichts sei. Hilft immer! 🙂
Solange nichts von einer Krise im Vaterland steht, gibt es offiziell keine Krise im Ländle.
In Liechtenstein gibt es das Frauenwahlrecht erst seit 1984 (letztes Land in Europa). Frauen als Fürstin? Nach Ansicht des Fürsten sind Frauen zum Kinderkriegen da und gehören hinter den Herd.
https://youtube.com/watch?v=mhXWRIgggZ8&feature=shared
Das Liechtenstein jetzt erstmals eine Frau als Regierungschefin hat, ist eine Sensation. Vermutlich hat das den Fürsten so schockiert, dass er nicht zum Staatsfeiertag kommen konnte.
Auf der einen Seite gibt sich Liechtenstein so traditionell und streng katholisch, auf der anderen Seite hat man erst vor ein paar Jahren das Glücksspiel erlaubt, gefördert und die höchste Dichte an Casinos aufgebaut. Ist das nicht scheinheilig?
Seit Januar 2025 haben die sechs Casinos in Liechtenstein einen dramatischen Umsatzrückgang von bis zu 85 % erlebt. Dies vor allem, weil Liechtenstein die Listen der in der Schweiz gesperrten Spieler seither anerkennt (bzw. anerkennen musste). Die Casinos in Liechtenstein befinden sich deswegen in einer tiefen Krise.
Maduro kann ja als Treuhänder arbeiten, Lehrmeister, wie man das erfolgreich macht, gäbe es genügend im Ländle, z.B.
Mario Staggl (verurteilt wegen Veruntreuung)
Harry Gstöhl (verurteilt wegen
Veruntreuung)
Dieter Neupert (Perry Skandal)
Louis Oehri (Perry Skandal)
Dominik Naeff (Perry Skandal)
Bernhard Lorenz (Bacardì Skandal)
Philipp Wanger (Hartlaub Skandal)
Martin Batliner (Hartlaub Skandal)
Anton Wyss (von den USA sanktioniert)
Erst ein klarer Bruch mit „alten, dubiosen Strukturen“ würde den Standort wieder attraktiver für seriöse Anleger machen. Augenblicklich ist er für seriöse Anleger wegen der unzähligen Skandale, der GRECO Korruptionsbedenken und der 800 Zombie Trusts tot.
Laut dem Corruption Perceptions Index (CPI) 2024 von Transparency International, der die wahrgenommene Korruption im öffentlichen Sektor weltweit misst (Skala von 0 = hoch korrupt bis 100 = sehr sauber) hat Venezuela einen extrem niedrigen CPI-Wert von 10, was es zu einem der korruptesten Länder der Welt macht.
https://worldpopulationreview.com/country-rankings/corruption-perceptions-index-by-country
Dann passt Maduro ja gut zu Liechtenstein, bei dem die Antikorruptionsbehörde des Europarats GRECO Antikorruptionsmassnahmen für die Justiz, die Polizei, die Regierung und selbst das Staatsoberhaupt, den Fürsten angeordnet hat
GRECO spricht nicht von einfacher Bestechung à la Treuhänder zahlt Richter. Die Kritik zielt höher: auf eine Machtkonzentration in der Person des Fürsten und ein System, das strukturell anfällig für Korruption ist.
Zwischen den Zeilen entsteht das Bild eines Landes, in dem die Bereicherung an ausländischen Anlegern nicht nur geduldet, sondern als Beitrag zum nationalen Wohlstand verstanden wird. Die Justiz wirkt dabei oft wie eine Kulisse – mit Richtern, die nicht unabhängig, sondern letztlich dem Fürsten verpflichtet sind.
ist kein gutes Zeichen. Geld allein macht vielleicht nicht glücklich.
Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sind ein ernstes Problem, das viele Betroffene vor große Herausforderungen stellt. Als überregionale Rechtsanwaltskanzlei haben wir solche Fälle bearbeitet und möchten Ihnen wichtige Ratschläge geben:
1. Entscheidungen der Liechtensteiner Gerichte anfechten:
Sollten auch Sie Entscheidungen von Liechtensteiner Gerichten erhalten haben, die nicht neutral erscheinen, eskalieren Sie Ihren Fall bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Es ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oft nicht neutral sind. Acht von zehn Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.
2. Meldung an das Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft:
Melden Sie Ihren Fall dem Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Außenstelle des amerikanischen Justizministeriums. Aufgrund des RICO Act, eines besonderen amerikanischen Gesetzes, hat dieses Büro weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen. Der RICO Act wurde beispielsweise im Verfahren gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA angewendet.
Kontakt:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
Sollten Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, bedenken Sie, dass diese möglicherweise ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.
Zusammenfassend möchten wir betonen, wie wichtig es ist, entschlossen gegen Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität vorzugehen. Zögern Sie nicht, Ihre Rechte einzufordern und die notwendigen Schritte zu unternehmen.
Economic crime and organized crime in Liechtenstein are a serious problem that poses significant challenges for many affected individuals. As a law firm, we have handled such cases and would like to offer you some important advice:
1. Challenge Decisions of Liechtenstein Courts:
If you as well have received decisions from Liechtenstein courts that do not appear to be neutral, escalate your case to the European Court of Human Rights (ECHR). It is well-known that decisions from Liechtenstein courts are often not neutral. Eight out of ten complaints to the ECHR have been successful. Liechtenstein courts are bound by the decisions of the ECHR.
2. Report to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy:
Report your case to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy in Bern, a branch of the U.S. Department of Justice. Due to the RICO Act, a special US-law, this office has worldwide jurisdiction in the fight against criminal organizations. The RICO Act was, for example, applied in the proceedings against FIFA officials scattered around the world.
Contact:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
If your Liechtenstein lawyers advise against this, be aware that they may be representing their own interests as Liechtensteiners and not yours.
El crimen económico y organizado en Liechtenstein es un problema serio que plantea grandes desafíos para muchas personas afectadas. Como bufete de abogados regional, hemos manejado tales casos y queremos ofrecerle algunos consejos importantes:
1. Impugnar las decisiones de los tribunales de Liechtenstein:
Si ha recibido decisiones de los tribunales de Liechtenstein que no parecen ser neutrales, escale su caso hasta el Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH). Es bien sabido que las decisiones de los tribunales de Liechtenstein a menudo no son neutrales. Ocho de cada diez quejas ante el TEDH han tenido éxito. Los tribunales de Liechtenstein están obligados por las decisiones del TEDH.
2. Informar a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU.:
Informe su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU. en Berna, una rama del Departamento de Justicia de EE.UU. Debido a la Ley RICO, una ley estadounidense especial, esta oficina tiene jurisdicción mundial en la lucha contra las organizaciones criminales. La Ley RICO se aplicó, por ejemplo, en los procedimientos contra los funcionarios de la FIFA dispersos por todo el mundo.
Contacto:
Embajada de EE.UU. en Suiza y Liechtenstein
Attn: Oficina del Agregado Legal
Sulgeneckstrasse 19
3007 Berna
Si sus abogados en Liechtenstein le aconsejan en contra de esto, tenga en cuenta que pueden estar representando sus propios intereses como liechtensteinianos y no los suyos.
En conclusión, enfatizamos la importancia de tomar medidas decisivas contra el crimen económico y organizado. No dude en hacer valer sus derechos y tomar las medidas necesarias.
Recent reports on the unfolding «Zombie Trust» crisis in Liechtenstein paint a grim picture of the country’s financial sector. Numerous sources point to serious breaches of duty by trustees, raising concerns about widespread misconduct. The crisis has sparked international tensions, involving both the United States and Russia, and now poses a significant threat to Liechtenstein’s reputation and financial stability. Despite having the authority to intervene, the Prince remains passive, choosing not to exercise his powers.
Was über Jahre als diskrete Vermögensverwaltung verkauft wurde, entpuppt sich als ein systematisch organisiertes Raubmodell: Liechtensteiner Untreuhänder haben mit aktiver Unterstützung korrupter Richter und Staatsanwälte Stiftungen und Trusts gezielt unter ihre Kontrolle gebracht und skrupellos ausgeplündert. Dieses System war kein Betriebsunfall – es war Methode, es ist System. Die lokalen Rechtsanwälte spielen mit, indem sie den Opfern das Märchen vom „bedauerlichen Einzelfall“ auftischen, während sie selbst jahrelang von den kriminellen Strukturen profitierten. Fürst und Regierung haben weggesehen, geschwiegen und damit mitgetragen. Die Fassade der Rechtsstaatlichkeit ist gefallen – was bleibt, ist der Verdacht auf schwere, organisierte Kriminalität mitten im Herzen Europas.
Run!
Run!
Kein Wunder, dass in jeder Generation ein Mitglied der Fürstenfamilie Selbstmord begeht.
Die Tochter des Erbprinzen und ihr zukünftiger Gemahl können sich dann in aller Tiefe über ein Thema austauschen, welches in ihren Heimatländern vorherrscht: Korruption
Schöne bunte Bilder von einer Hochzeit im Schloss in der Gala lenken nicht ab von knallharten Berichten in der Financial Times über die schwerste Krise in Liechtenstein wegen der 800 verwaisten Zombie Trusts.
Warum heiratet Prinz Maximilian eine Frau aus Panama, einem der korruptesten Länder und Prinzessin Caroline einen Mann aus Venezuela, einem noch korrupteren Land? Sind für das Fürstenhaus Personen aus den korruptesten Ländern dieser Erde besonders anziehend…?
Chroniken der Korruption am Beispiel der Länder Liechtenstein und Venezuela …
In der Finanzplatzstrategie der Regierung des Fürstentums Liechtenstein aus dem Jahr 2019 wurde eine Justizreform und Kontrolle des Treuhandsektors beschlossen. https://www.regierung.li/files/attachments/finanzplatzstrategie-fuer-liechtenstein-638354054824389610.pdf
Die Regierung hatte die Notwendigkeit erkannt, die Rechtssicherheit zu stärken und die Governance im Treuhandsektor zu verbessern 1. Dazu gehörten
– Unabhängige Justizaufsicht
– Transparente Verfahren zur Treuhänder-Abberufung
– Strengere Zulassungskriterien und laufende Kontrolle
Was ist daraus geworden?
Blöde Frage.
Natürlich nichts.
Liechtenstein steckt in einer tiefgreifenden Vertrauenskrise. Die Kombination aus internationalem Druck, interner Intransparenz und systemischer Korruption gefährdet die Stabilität und Glaubwürdigkeit des Fürstentums.
Sollte der Fürst bei der Hochzeit am 30. August auch wegen einer wie die Zeitung Vaterland schrieb «Beinverletzung» nicht erscheinen, so dürften die Gerüchte hochkochen…
Die neuesten Berichte zur Zombie-Trust-Krise in Liechtenstein zeichnen ein dramatisches Bild des Finanzplatzes: Auch weisen zahlreiche Berichte auf massive Pflichtverletzungen von Treuhändern hin. Die Krise hat internationale Spannungen ausgelöst – sowohl mit den USA als auch mit Russland. Die Situation hat die Reputation und Stabilität des Finanzplatzes Liechtenstein erheblich getroffen. Der Fürst oder der Prinzregent greift nicht ein, obwohl er die Macht hätte.
wenn man sich auf der Homepage der FMA so die Sanktionen anschaut ……
Kommen die Inhaber der 800 Zombie Trusts auch zu der Hochzeit?
mit hip hop gangsta rap