Das könnte was für Liechtensteiner Treuhänder sein: Profit ohne Aufwand.
Die Treuhänder im Ländle haben ein gesundes Geschäftsprinzip: am besten ist es, viel Geld für möglichst wenig Aufwand zu kassieren.
Das ist bei Stiftungen und Trusts meistens möglich. Allerdings immer wieder mit Ärger verbunden. Protestierende Begünstigte, die enteignet wurden. Protestierende Besitzer von Zombie-Trusts, die ebenfalls enteignet wurden. Also sagen sich die Treuhänder und auch die Untreuhänder:
Viel Geld, wenig Aufwand, kein Ärger.
Nur: wie soll das gehen?
Schliesslich wird es bei all diesen Skandalen immer schwieriger, den nächsten Dummen zu finden, der noch davon überzeugt werden kann, dass sein Geld im Fürstentum sicher sei.
Blöde Situation: viele im Umkreis von Stiftungen sind sauer auf die Treuhänder. Viele russische Besitzer von Trusts sind sauer. Die USA sind besonders sauer.
Wovon soll da der Treuhänder, der ja eigentlich nichts gelernt hat und kaum was kann, sein süsses Leben weiterfinanzierten?
Da gibt es glücklicherweise vielleicht eine Lösung. In Form des US-Präsidenten Donald Trump. Genauer: wegen dessen Amok-Zollpolitik.
Dank ihrer besserwisserischen Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter hat die Schweiz einen der höchsten Strafzölle der Welt draufgeklatscht gekriegt: 39 Prozent auf alles. Traditionelle Firmen wie Victorinox stöhnen, dass sie so wohl ihr US-Exportgeschäft vergessen können.
Das Fürstentum hingegen, meistens cleverer als die Schweiz, was den Umgang mit den USA betrifft, bekamen nur 15 Prozent aufgebrummt. Unterschied: 24 Prozent, fast ein Viertel des Warenwerts. Da lohnt sich schon tieferes Nachdenken.
Naheliegende Idee: wieso Schweizer Produkte nicht via Liechtenstein in die USA exportieren? Kleiner Umweg, grosser Ertrag: ein Viertel weniger Zoll.
Dagegen spricht allerdings die sogenannte nichtpräferenzielle Ursprungsregel. Das heisst auf Deutsch: Ein Victorinox-Taschenmesser in der Schweiz zusammenschrauben, an einen Liechtensteiner Treuhänder schicken, der mal kurz drüberstreichelt und es dann in die USA exportiert, das geht nicht.
Der Treuhänder müsste schon selbst das Taschenmesser aus seinen Einzelteilen zusammenstöpseln. Dagegen sprechen aber zwei Gründe: das wäre Arbeit. Und das überstiege seine Fähigkeiten.
Was tun? Nun, wieso nicht mit der Würde des Amtes wuchern? Und vielleicht etwas Unterstützung des Fürschten, bzw. seines Stellvertreters auf Erden, Erbprinz Alois, einholen?
Was könnten denn die sowieso überforderten US-Zollbehörden schon gross einwenden, wenn auf beeindruckendem fürstlichen Briefpapier ein hochwohllöblicher fürstlicher Treuhänder, Mitglied der fürstlichen Treuhandkammer und von oben bis unten ein Ehrenmann, bestätigt, dass er höchstselbst, bzw. seine Mitarbeiter, die Endfertigung des Taschenmesser durchgeführt haben?
Schliesslich gebe es in Liechtenstein doch auch Hilti, den weltbekannten Werkzeughersteller mit dem roten Koffer und der angebräunten Vergangenheit des Gründers.
Und schon haben wir ein neues Geschäftsmodell. 24 Prozent Ersparnis, dafür lässt der Schweizer Hersteller natürlich gerne eine Kommission springen.
Murrend lässt sich dabei der Treuhänder von halbe-halbe auf 5 Prozent runterhandeln. Seufzend willigt er ein, und kaum sind die Unterschriften geleistet und er sitzt wieder alleine in seinem Chefbüro, prustet er vor Lachen laut heraus und ordert eine Runde Schampus fürs ganze Büro. Also für ihn einen Krug, für die anderen einen Prosecco, ein gewisser Abstand muss gewahrt bleiben.
Ach, und sollten die Amis auch hinter dieses Buebetrickli kommen, wie schon so oft zuvor? Ach, sagt sich der Treuhänder, im besten Fall passiert das erst, wenn ich mich vom Geschäft zurückgezogen habe. Sonst gilt doch:
Für Gott, Fürst und Vaterland. Einer der drei wird’s schon richten, denn uns kann doch keiner, wir sind Liechtensteiner.




Hier einige Personen aus Liechtenstein, die im Rahmen der Panama Papers in der ICIJ Offshore Leaks Database auftauchen:
Martin Batliner
Angelika Moosleithner-Batliner
Hubert Josef Büchel
Roland Ohri
Michael Grunstein
Maria Anna Theresia Dreier Nipp
Mario Zindel
Roman Eggenberger
Joachim Kais (DE/LI)
Peter Adolf Meier (CY/LI)
Frank Oliver Zindel (CH/LI)
Janet Fletcher (LI/MC)
Edmund Mag Freischer (AT/LI)
Christ Johann Collenberg (CH/LI)
Markus Johannes Wintsch (CH/LI)
Martin Peter Egli (CH/LI)
Beispiele liechtensteinischer Treuhänder/Intermediäre, die in der ICIJ-Offshore-Leaks-Datenbank für die Panama Papers (Mossack Fonseca) gelistet sind (Auswahl):
ATU Allgemeines Treuunternehmen.
Audina Treuhand AG.
BBT Treuhand AG.
Fidexa AG.
Fidarco Treuhand- und Verwaltungs-Anstalt.
Sequoia Treuhand Trust reg..
Sercor Treuhand Anstalt.
Schreiber & Zindel Treuhand Anstalt.
Industrie- und Finanzkontor (ADCO Trust / Establishment).
Coutts Trustees AG (Zurich Client).
Kanzlei Dr. Ritter.
H&P Corporate Services (Liechtenstein) AG (Zurich Client).
Kaiser Ritter ATU Allgemeines Treuunternehmen.
Audina Treuhand AG.
BBT Treuhand AG.
Fidexa AG
Sequoia Treuhand Trust reg.
Sercor Treuhand Anstalt.
Schreiber & Zindel Treuhand Anstalt.
Industrie- und Finanzkontor (ADCO Trust / Establishment).
Coutts Trustees AG (Zurich Client).
Kanzlei Dr. Ritter.
H&P Corporate Services (Liechtenstein) AG (Zurich Client).
Kaiser Ritter Partner (Liechtenstein Client).
Tremaco / Tremaco Trust reg..
Vorwürfe gegen Sequoia Treuhand Trust
1. Verwaltung von Luxusimmobilien für den russischen Oligarchen Alischer Usmanow.
2. Beteiligung an Offshore-Konstrukten zur Verschleierung des Besitzes von Putins Yacht „Graceful“
Vorwürfe gegen Audax Consulting Trust Establishment
Beteiligung an der Umgehung von Sanktionen durch die Verwaltung russischer Vermögenswerte.
Die Firma hat ihre Lizenz freiwillig zurückgegeben.
Vorwürfe gegen LMG Lighthouse Trust Reg
Ebenfalls involviert in die Verwaltung von russischen Vermögenswerten.
Lizenzrückgabe nach OFAC-Sanktionen
Vorwürfe gegen One Asset Management AG
Führungspersonen wie Anton Wyss und Alexander Lins stehen unter Verdacht, russisches Vermögen verschleiert zu haben.
Auch hier: freiwilliger Rückzug aus dem Geschäft
LOPAG Trust (Louis Oehri, Dominik Naeff), bekannt aus Perry-Skandal.
LNR Rechtsanwälte (Bernhard Lorenz, Oliver Nesensohn, Wolfgang Rabanser), bekannt aus dem Bacardì-Skandal und dem Hartlaub-Skandal.
SEQUOIA Treuhand Trust (Markus Jakob Giger, Roland Oehri, wurden durch US-Finanzministerium OFAC sanktioniert)
NEW HAVEN Trust Comp.(Mario Staggl, hat über 17 Millionen Euro veruntreut und wurde verhaftet)
CODEX Treuhand AG (Thomas Wilhelm, bekannt durch Stiftung, aus welcher Begünstigte entfernt wurden)
…
Basierend auf einem Snapshot der ICIJ-Datenbank, eingeschränkt auf die Kategorie Intermediaries und das Land Liechtenstein, können folgende Einträge genannt werden:
• CORFIDUCIA ANSTALT – Liechtenstein – Panama Papers
• INTERADVICE ANSTALT – Liechtenstein – Panama Papers
• EXULTA ANSTALT – Liechtenstein – Panama Papers
• FIDARCO TREUHAND-UND VERWALTUNGS-ANSTALT – Liechtenstein – Panama Papers
• VERLING, CHRISTIAN – Liechtenstein – Panama Papers
Hier die ersten 20 Einträge, so wie sie in der ICIJ-Offshore-Leaks-Datenbank (Filter: Country = Liechtenstein, Category = Intermediaries, Quelle: Mossack Fonseca / Panama Papers) gelistet sind:
1. CORFIDUCIA ANSTALT
2. INTERADVICE ANSTALT
3. EXULTA ANSTALT
4. FIDARCO TREUHAND-UND VERWALTUNGS-ANSTALT
5. VERLING, CHRISTIAN
6. STRUB, ADRIAN W.
7. SCHREIBER & ZINDEL TREUHAND ANSTALT
8. FIRST FAMILY ESTATE PLANNING
9. (GENEVA CLIENT) TREMACO TRUST REG.
10. SCHREIBER & ZINDEL
11. FONDECTA TRUST REG.
12. INDUSTRIE- UND FINANZKONTOR / ADCO TRUST
13. FIDEXA AG
14. INDUSTRIE- UND FINANZKONTOR ETABLISSEMENT
15. JURACTA TRUST REG.
16. PROKURATIONSANSTALT
17. ZENTAUROS TRUST REG.
18. KIMAR ANSTALT
19. GRIFFIN TRUST AG
20. ALES PUHAR
Diese Aufstellung basiert direkt auf der ICIJ-Seite (Mossack Fonseca → Country = Liechtenstein)
Das kriminelle System, mit welchem manche Liechtensteiner Treuhänder Stiftungen und Trusts seit Jahren systematisch und planmässig mit tatkräftiger Hilfe von nicht neutralen Richtern und Staatsanwälten in ihre Macht bringen und dann ausplündern, ist jetzt aufgeflogen und bekannt geworden. Dass es so lange verheimlicht werden konnte, liegt wohl daran, dass die liechtensteiner Rechtsanwälte den betroffenen Opfern das Märchen vom «bedauerlichen Einzelfall» erzählt haben, da auch sie viele Jahre von dem kriminellen System profitiert haben. Fürst und Regierung haben jahrelang weggeschaut und so getan, als wüssten sie von nichts, obwohl sie es wussten und billigten. Bei dem kriminellen System dürfte es sich um schwere und organisierte Kriminalität handeln.
Finanzkriminalität als Leitkultur
Die Berichte auf dieser Internetseite legen nah, dass die Finanzkriminalität in Liechtenstein, beflügelt durch Korruption und Vetternwirtschaft, zur Leitkultur gehört. Und dass der Fürst keine Nebenrolle spielt.
Die Entmachtung der Stifter oder Begünstigten durch Treuhänder mit tatkräftiger Unterstützung bestimmter Richter und die anschliessende aktive Ausgrenzung der Stifter oder Begünstigten durch die so an die Macht gekommenen kriminellen Treuhänder ist ein Schema, welches in Liechtenstein jahrelang systematisch erfolgte. Jeder in Liechtenstein weiss davon, aber es wird selbst seitens des Fürstenhauses und der Landesregierung so getan, als wisse man von nichts. Es wird totgeschwiegen, Omertà.
Abschied von Europas letztem Geld-Paradies
Schon letztes Jahr war in der „Welt“ ein erschütternder Bericht über Liechtenstein „Abschied von Europas letztem Geld-Paradies“:
„Der Name Liechtenstein taucht immer dann auf, wenn es um große Vermögen geht. Denn im Fürstentum scheint Geld sicherer aufgehoben zu sein als anderswo. Doch immer mehr Fälle lassen Zweifel am zentralen Versprechen des Alpenlandes aufkommen.“
https://www.welt.de/wirtschaft/plus251034324/Geld-Abschied-von-Europas-letztem-Geld-Paradies.html
Wie geht’s machen wir einfach ALLES. Kapern und plündern Trusts, wir verstecken und bunkern sanktionierte Russengelder, usw.
Mir chönd ja immer no als Korruptionsberater i andere Länder go schaffe – öppis finded sich scho.
Die Zombie Trusts werden vom Fürstenhaus einfach totgeschwiegen. In den zwei Interviews des Erbprinzen zum 15. August, dem Staatsfeiertag, erwähnt sie der Erbprinz mit keiner Silbe. Anscheinend wurden Fragen dazu im Vorfeld an die beiden Journalisten untersagt. https://fuerstenhaus.li/news/
Die neue Regierungschefin in Liechtenstein erklärt doch tatsächlich allen Ernstes, dass 99.9% der Trusts und Stiftungen in Liechtenstein «sauber» seien.
Komisch, wenn es etwa 1’600 Trusts und 9’000 (eingetragene und nicht eingetragene) Stiftungen gibt, dann sind 800 nicht saubere Zombie Trusts nach Adam Riese 7.5% – und nicht 0.1%.
Im Handelsblatt wird über die Krise in Liechtenstein berichtet.
Stiftungen in Liechtenstein wegen US-Sanktionen in Turbulenzen
Hunderte Stiftungen mit Vermögen von mehreren Milliarden Franken sind praktisch eingefroren. Regierung und Behörden versuchen, zu helfen, ohne den Ärger der USA auf sich zu ziehen.
https://www.handelsblatt.com/politik/international/ukraine-stiftungen-in-liechtenstein-wegen-us-sanktionen-in-turbulenzen/100131978.html
Dass der Erbprinz die schwere Krise, die durch die Skandale, den GRECO-Korruptionsbericht und die zombie trusts hervorgerufen wurde, einfach übergeht, zeigt in aller Deutlichkeit, dass beim Fürsten keinerlei Wille zu einer Aufklärung oder zu einer Wende zu einem Rechtsstaat vorhanden ist.
Die Enthüllungen über Liechtenstein in diesem Blog sind erschütternd.
Genauso erschüttert ist, wie einem vor Augen geführt wird, wie sehr das Fürstenhaus und die Regierung versuchen, alles zu vertuschen, anstatt kriminelle Machenschaften aufzuklären.
Der Landesspiegel meldet Rekord bei Verdachtsmeldungen wegen Finanzkriminalität:
Die Financial Intelligence Unit (SFIU) meldet im Jahresbericht 2024 einen rekordverdächtigen Anstieg bei Verdachtsmeldungen – insgesamt 3.225 Meldungen (48 % mehr als 2023). Besonders im Fokus: Fälle mit Kryptobezug, die 63 % der Meldungen ausmachen (40 % waren es 2023). Komplexe Geldflüsse – etwa aus Drogenhandel über Freizeitparks, Kryptowährungen oder Gold bis hin zu Immobilien – gehören zunehmend zum Kerngeschäft.
Liechtenstein steht vor einer massiven Herausforderung, nachdem Dutzende Treuhänder wegen der Sanktionen gegen Russland zurückgetreten sind. Das führte zu rund 800 Offshore-Trusts, die rechtlich zwar existieren, aber faktisch „eingefroren“ sind – ohne Verantwortliche und ohne Verwaltung. Viele dieser Trusts stehen im Zusammenhang mit russischen Verbindungen und enthalten offenbar milliardenschwere Assets wie Yachten oder Immobilien. Das birgt ein erhebliches Risiko für das Finanzsystem und den Ruf des Landes. Eine Notfall-Taskforce wurde eingesetzt, um neue Direktor:innen oder Liquidatoren zu benennen – bisher allerdings mit nur langsamen Fortschritten.
Die Medien beschreiben ein strukturelles und systemisches Problem in Liechtenstein: Treuhänder nutzen Stiftungen, um Stifter oder Begünstigte aus der Kontrolle oder aus ihren Ansprüchen zu entthronen. Dies mitunter mithilfe nicht neutraler Richter und Staatsanwälte in Liechtenstein.
Liechtenstein ist ein Kleinstaat, in dem sich Eliten, Politik und Justiz auf engem Raum bewegen – zu eng, um eine saubere Trennung zwischen Nähe und Abhängigkeit zu gewährleisten. Richter und Staatsanwälte werden nicht in einem transparenten Verfahren auf Grundlage fachlicher Exzellenz berufen, sondern häufig durch politische Netzwerke, persönlichen Stallgeruch und letztlich mit Zustimmung des Fürsten selbst. Wenn also der Monarch den Vorsitz im Richterernennungsgremium führt und sogar ein Vetorecht hat, ist von echter Gewaltenteilung kaum noch zu sprechen.
Noch besorgniserregender sind Hinweise darauf, dass Recht nicht neutral angewandt, sondern zugunsten vertrauter Kreise gebogen oder selektiv durchgesetzt wird. Wer im System vernetzt ist, hat offenbar weniger zu befürchten als jene, die unbequeme Fragen stellen oder sich gegen etablierte Strukturen stellen. So wird der Rechtsstaat zur Bühne der Loyalität – nicht der Gerechtigkeit.
Ach was, die Treuhänder bereichern sich doch schon genug an den Fällen der «kinderlosen Witwen». Bei den sogenannten „kinderlosen Witwen“ handelt es sich um verschwiegene Familienstiftungen, bei denen die Erben oft nichts wissen oder ausgeschlossen bleiben. Treuhänder informieren die Erben einfach nicht und behalten die Vermögen einfach für sich selbst. Ganz einfach.
Neue Geschäftsmodelle sind gefragt im Ländle. Das systematische Kapern und Plündern von Trusts und Stiftungen ist enthüllt worden, da reicht so schnell kein Richter mehr die helfende Hand, weil er Angst hat, wegen organisierter Kriminalität im Ausland angezeigt zu werden. Das fette Geschäft mit dem Verstecken sanktionierter russischer Vermögen läuft auch nicht mehr, da man Angst haben muss, wie der vormalige Vizepräsident der Treuhandkammer Wyss selbst sanktioniert zu werden.
SRF: Russengelder in Liechtenstein – «Niemand möchte in diesen Sanktionsstrudel geraten»
https://www.srf.ch/news/wirtschaft/russengelder-in-liechtenstein-juristin-niemand-moechte-in-diesen-sanktionsstrudel-geraten
Mir mache alles, was Gäld bringt – legal, illegal, isch eus schnurzegal.
Auch diese Herrschaften, die von der US-Behörde OFAC wegen Verstosses gegen die Russland-Sanktionen sanktioniert wurden, suchen nach einem neuen Geschäftsmodell:
Büchel, Pascal Dominik
Diegelmann, Axel Paul
Diegelmann, Fritz
Gieger, Markus Jakob
Lins, Alexander
Oehri, Roland
Wolf, Stefan Anton
Wyss, Anton
Liechtenstein hat 23 OFAC-Sanktionierte. Die Schweiz hat 76 OFAC-Sanktionierte. Nur hat Liechtenstein 39’000 Einwohner, die Schweiz 8.7 Millionen.
So mancher findiger Anleger hatte in der Vergangenheit sein Geld mittels einer Liechtensteiner Stiftung vor dem Fiskus versteckt. Für manchen gibt es nun ein bösen Erwachen, nicht wegen Datenlecks, sondern weil er von den anderen Stiftungsräten aus der Stiftung verbannt wird.
https://www.private-banking-magazin.de/fehler-bei-stiftungsstatuten-wie-stifter-in-liechtenstein-enteignet-werden-1420651842/?utm_source=chatgpt.com
Regtechtimes (USA): Europe’s Financial Bermuda Triangle: 800 Liechtenstein Trusts Abandoned in Sanctions Fallout
https://regtechtimes.com/panic-in-liechtenstein-zombie-trust-scandal/
«Wir dachten, Liechtenstein sei einer der sichersten Orte der Welt», sagt Ian Burns, Protektor des geschädigten Aspasia Trusts. «Leider ist das Gegenteil der Fall»
https://www.handelszeitung.ch/neuer-finanzskandal-in-liechtenstein-der-untreuhander-172313
Panama Papers Offshore Leaks zeigt noch viel mehr Treuhänder in Liechtenstein an über 100….
Die Jagd geht weiter….
Das Kapern und anschliessende «Dekantieren», also Plündern von Stiftungen und Trusts durch Liechtensteiner Treuhänder mit Hilfe gewisser Richter und Staatsanwälte in Liechtenstein, ist ein seit vielen Jahren eingespieltes Verfahren, also Standard Operating Procedure. Es funktioniert deswegen so gut und schon so lange, weil den Opfern von ihren Liechtensteiner Rechtsanwälten das Märchen vom «bedauerlichen Einzelfall» erzählt wird, so dass die Opfer lange Zeit dachten, ihr Schicksal sei ein Einzelfall. Dass das Kapern und Dekantieren von Stiftungen jedoch in Wahrheit nicht nur in Ausnahmefällen, sondern sogar regelmässig und standardisiert in besonders werthaltigen Stiftungen und Trusts vorkommt, immer nach dem selben Schema, ist Fürst und Landesregierung selbstverständlich bekannt. Es wird aber bewusst nichts dagegen unternommen, es wird nichts aufgearbeitet, sondern alles professionell vertuscht. Durch zahlreiche Medienberichte ist dieses Muster organisierter Kriminalität jedoch aufgeflogen.
Aus CAPITAL: «Treuhänder: Liechtenstein: zu untreuen Händen»
„Oft sind die Treuhänder eiskalte Menschen, die nur das Geld sehen.“
«Er sei mittlerweile davon überzeugt, dass es vereinzelt ein Geschäftsmodell sei, den Kunden als „Selbstbedienungsladen“ anzusehen.»
https://www.capital.de/geld-versicherungen/liechtenstein-zu-untreuen-haenden
Beteiligte Treuhänder:
Dr. Dieter Neupert – Haupttreuhänder.
Lopag Trust – das Treuhandunternehmen.
Louis Oehri – Direktor bei Lopag.
Dominik Naeff – ebenfalls Direktor bei Lopag.
Vorwürfe: Veruntreuung von Vermögenswerten aus dem Trust des israelischen Tycoons Israel Perry. Die Familie Perry konnte keinen Zugriff auf das Vermögen erhalten, obwohl sie als Begünstigte vorgesehen war. Die Treuhänder sollen sich selbst Kontrollfunktionen zugeschanzt und Millionen an Management Fees entnommen haben
Beteiligte Treuhänder:
Bernhard Lorenz – Liechtensteiner Treuhänder
Vorwürfe: Der Trust verwaltet Aktien im Wert von über 700 Millionen Euro. Die Treuhänder verweigern die Herausgabe, obwohl der Stifter dies angeblich vorgesehen hatte. Die Witwe wurde aus dem Stiftungsrat entfernt, und die Treuhänder profitieren jährlich von der Verwaltung des Milliardenvermögens.
Beteiligte Treuhänder:
Dr. Martin Batliner – Liechtensteiner Treuhänder
Philipp Wanger – Liechtensteiner Treuhänder
Vorwürfe: Veruntreuung von Vermögenswerten aus der Hartlaub Stiftung. Finanzielle Eigeninteressen durch massiv überhöhte Honorare. Rechteeinschränkungen der Kontrollrechte der Begünstigten.
Die Treuhänder können sich irgendeine neue Schweinerei einfallen lassen, die Richter, Staatsanwälte, die Zeitung Vaterland, die Regierung und der Fürst werden sie wie gewohnt decken.
Der Erbprinz hat in seinen Interviews und seine Ansprache zum Staatsfeiertag am 15. August kein Wort über die ganz massive Krise verloren, in der sich Liechtenstein derzeit befindet. Die 800 von ihrem Treuhänder verlassen, weil sanktionierten russischen Geldern verseuchten Zombie Trusts sind für den Finanzplatz Liechtenstein existenzgefährdend. Dies einfach zu ignorieren und kein Wort darüber zu verlieren, ist ein Schmierentheater.
… über das Finanz-Bermudadreieck Liechtenstein die ganze Welt 🌍
Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sind ein ernstes Problem, das viele Betroffene vor große Herausforderungen stellt. Als überregionale Rechtsanwaltskanzlei haben wir solche Fälle bearbeitet und möchten Ihnen wichtige Ratschläge geben:
1. Entscheidungen der Liechtensteiner Gerichte anfechten:
Sollten auch Sie Entscheidungen von Liechtensteiner Gerichten erhalten haben, die nicht neutral erscheinen, eskalieren Sie Ihren Fall bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Es ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oft nicht neutral sind. Acht von zehn Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.
2. Meldung an das Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft:
Melden Sie Ihren Fall dem Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Außenstelle des amerikanischen Justizministeriums. Aufgrund des RICO Act, eines besonderen amerikanischen Gesetzes, hat dieses Büro weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen. Der RICO Act wurde beispielsweise im Verfahren gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA angewendet.
Kontakt:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
Sollten Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, bedenken Sie, dass diese möglicherweise ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.
Zusammenfassend möchten wir betonen, wie wichtig es ist, entschlossen gegen Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität vorzugehen. Zögern Sie nicht, Ihre Rechte einzufordern und die notwendigen Schritte zu unternehmen.
Die Vereinigten Staaten verfügen mit dem Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act (RICO Act) über ein wirksames Instrument zur Bekämpfung organisierter und systematischer krimineller Aktivitäten – auch über ihre Landesgrenzen hinaus.
Ein prominentes Beispiel ist die Anwendung des RICO Act gegen den internationalen Fußballverband FIFA, den US-Strafverfolgungsbehörden als kriminelle Organisation im Sinne des Gesetzes einstuften. Dies führte zu weltweiten Ermittlungen und mehreren Verurteilungen.
Auch in aktuellen Verfahren, etwa gegen Donald Trump und Rudy Giuliani, wird der RICO Act im Zusammenhang mit dem Verdacht auf organisierte Kriminalität herangezogen.
Die Anwendung des RICO Act ist effizient und weitreichend – seine Wirkung sollte keinesfalls unterschätzt werden.
Economic crime and organized crime in Liechtenstein are a serious problem that poses significant challenges for many affected individuals. As a law firm, we have handled such cases and would like to offer you some important advice:
1. Challenge Decisions of Liechtenstein Courts:
If you as well have received decisions from Liechtenstein courts that do not appear to be neutral, escalate your case to the European Court of Human Rights (ECHR). It is well-known that decisions from Liechtenstein courts are often not neutral. Eight out of ten complaints to the ECHR have been successful. Liechtenstein courts are bound by the decisions of the ECHR.
2. Report to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy:
Report your case to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy in Bern, a branch of the U.S. Department of Justice. Due to the RICO Act, a special US-law, this office has worldwide jurisdiction in the fight against criminal organizations. The RICO Act was, for example, applied in the proceedings against FIFA officials scattered around the world.
Contact:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
If your Liechtenstein lawyers advise against this, be aware that they may be representing their own interests as Liechtensteiners and not yours.
In conclusion, we emphasize the importance of taking decisive action against economic and organized crime. Do not hesitate to assert your rights and take the necessary steps.
El crimen económico y organizado en Liechtenstein es un problema serio que plantea grandes desafíos para muchas personas afectadas. Como bufete de abogados regional, hemos manejado tales casos y queremos ofrecerle algunos consejos importantes:
1. Impugnar las decisiones de los tribunales de Liechtenstein:
Si ha recibido decisiones de los tribunales de Liechtenstein que no parecen ser neutrales, escale su caso hasta el Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH). Es bien sabido que las decisiones de los tribunales de Liechtenstein a menudo no son neutrales. Ocho de cada diez quejas ante el TEDH han tenido éxito. Los tribunales de Liechtenstein están obligados por las decisiones del TEDH.
2. Informar a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU.:
Informe su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU. en Berna, una rama del Departamento de Justicia de EE.UU. Debido a la Ley RICO, una ley estadounidense especial, esta oficina tiene jurisdicción mundial en la lucha contra las organizaciones criminales. La Ley RICO se aplicó, por ejemplo, en los procedimientos contra los funcionarios de la FIFA dispersos por todo el mundo.
Contacto:
Embajada de EE.UU. en Suiza y Liechtenstein
Attn: Oficina del Agregado Legal
Sulgeneckstrasse 19
3007 Berna
Si sus abogados en Liechtenstein le aconsejan en contra de esto, tenga en cuenta que pueden estar representando sus propios intereses como liechtensteinianos y no los suyos.
En conclusión, enfatizamos la importancia de tomar medidas decisivas contra el crimen económico y organizado. No dude en hacer valer sus derechos y tomar las medidas necesarias.
Die Finanzermittlungsbehörde (FIU) Liechtensteins meldete für 2024 einen drastischen Anstieg bei Hinweisen auf auffällige Transaktionen (Suspicious Transaction Reports) – über 3 200 Meldungen, ein Plus von fast 50 % gegenüber dem Vorjahr.
Sanktioniert in Liechtenstein wegen Russland Sanktionen:
Pascal Dominik BÜCHEL – Einzelfall
Markus GIGER- Einzelfall
Alexander LINS – Einzelfall
Roland OEHRI – Einzelfall
Stafan Anton WOLF – Einzelfall
Antin Wyss – Einzelfall
usw. – alles Einzelfälle
Beweise vorhanden. .
Ihre hochwürdige Durchlaucht
Vielen Dank für Ihre Anfrage an IKEA. Sie fragten an, ob wir Teppiche haben, unter die man alle Skandale in Liechtenstein kehren kann.
Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass alle unsere Teppiche zusammen nicht ausreichen, damit alle Skandale in Ihrem so schönen Land darunter Platz hätten.
ob wir bei IKEA Teppiche hätten, unter die alle Skandale in ihrem schönen Land gekehrt werden könnten.
Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass selbst alle unsere Teppichen zusammen nicht ausreichen, um all die Skandale in Ihrem Land drunter zu kehren.
Die Staatengruppe gegen Korruption (GRECO) hat Liechtenstein mehrfach evaluiert und dabei erhebliche Mängel festgestellt:
– Transparenzdefizite im Gesetzgebungsprozess, insbesondere bei der Vorprüfung von Gesetzesentwürfen.
– Fehlende Verhaltenskodizes für Abgeordnete, Richter und Staatsanwälte
– Keine öffentlichen Erklärungen zu finanziellen Interessen von Parlamentariern und deren Angehörigen.
– Interessenkonflikte bei Richtern, die gleichzeitig als Anwälte tätig sind.
– Fehlende Sanktionen: Es gibt keine bekannten Fälle, in denen Verstöße gegen die Kodizes tatsächlich geahndet wurden.
Die Kritik ist diplomatisch formuliert, aber deutlich: Liechtenstein muss bei Transparenz, Kontrolle und Unabhängigkeit deutlich nachbessern, um internationalen Standards zu genügen.
Ich bin zufällig auf dieser Seite gelandet und kann gar nicht glauben, was hier offengelegt wird.
Wäre ich der Fürst oder der Erbprinz und wären da 800 Russen, die nicht mehr über ihre Trusts verfügen können, so würde ich mich nur noch in einer Ritterrüstung mit Helabarde aus meiner Burg trauen. Zusätzlich zu den Leibwächtern, die der Erbprinz seit kurzem hat.
Wenn in einem Staat Regierung, Verwaltung und Justiz nicht funktionieren oder extrem korrupt sind, spricht man von ‚failed state‘.