Rund 20 Milliarden Dollar hängen in der Luft? Je nun.

Es gibt verschiedene Sichtweisen auf diesen Skandal.

  1. Rund 800 enteignete Besitzer sind stinksauer. Ob sanktioniert oder nicht: auch reiche Russen haben ein Recht auf Eigentumsgarantie. Halten aber öffentlich die Füsse still. Das liegt an Sichtweise zwei.
  2. Geschieht denen ganz recht. Russe, reich, das kann nur einen Grund haben: es ist kriminelles Geld, unredlich erworben, höchstwahrscheinlich durch Putin-Nähe. Also sollte man es am besten der Ukraine übergeben.
  3. War da was? Dieser Ansicht sind die deutschsprachigen Medien, auch in der Schweiz. Von Liechtenstein ganz zu schweigen. Das hier einfach im Handstreich Eigentum enteignet wird, nun ja, kann doch passieren, ist kein Anlass zur Berichterstattung
  4. Da war eigentlich nix. Dieser Ansicht sind die Autoritäten Liechtensteins, angefangen beim Fürst und seinem Erbprinzen Alois. Die Regierungschefin Brigitte Haas ergänzt mit Gottvertrauen, dass doch bei 99,9 Prozent aller Trusts alles mit rechten Dingen zugehe.
  5. Geld her. Dieser Ansicht sind die betroffenen Russen und die russische Regierung. Aber auch die US-Regierung, die rechtsimperialistisch die Sanktionen ihrer Todes-Behörde OFAC weltweit durchsetzen will. Und kann. Die EU höselet hinterher und verkündet sogar noch weitreichendere Sanktionen.
  6. Erst mal ein Komitee einberufen, das Lösungen suchen soll. Und dann erst mal einfach nichts tun. Denn so eine Lösungssuche kann dauern. Vor allem, wenn kein Liechtensteiner Treuhänder sich die Hände an einem dieser Zombie-Trusts verbrennen will. Also Tee trinken und den Fürsten hochleben lassen. Dieser Ansicht ist die liechtensteinische Regierung.
  7. Das hat uns noch gefehlt. Also Kopf einziehen, wegducken, abwarten. Das wird schon irgendwie vorbeigehen. Währenddessen lobhudeln wir einfach weiter die Sicherheit, die Diskretion, die Eigenttumsgarantie, den Rechtsstaat Liechtenstein. Diese Meinung vertreten die Treuhänder, die Untreuhänder und die Liechtensteinische Treuhandkammer.
  8. Wir haben schon immer gesagt, dass die Sanktionen strikt einzuhalten sind. Wirklich wahr. Diese Ansicht vertritt die Liechtensteiner Finanzmarktaufsicht (FMA). Ohne aber erklären zu können, wieso sich niemand an diesen Befehl gehalten hat. Und wieso sie bei Nichteinhaltung keine Sanktionen ergriffen hat. Denn diese Trusts sind ja nicht in den letzten Monaten vom Himmel gefallen.
  9. Was machen diese geldgierigen Finanzleute schon wieder, meint die liechtensteinische Bevölkerung. Ohne aber eine Plattform zu haben, um ihrem zunehmendem Unwillen Ausdruck zu verleihen.
  10. Ich, mein Geld in Liechtenstein anlegen? In einer Stiftung? Einem Trust? Ich bin doch nicht bescheuert. Das meint die internationale Community von reichen und ultrareichen Leuten, die aufgrund weitverzweigter wirtschaftlicher Verwicklungen nach einem Gefäss suchen, in dem sie dieses Konglomerat sicher unterbringen und verwalten lassen können.

Die einigermassen seriösen Treuhänder im Ländle (Zahl unbekannt) sind stinksauer auf ihre geldgierigen Kollegen, deren Lebensmotto zu sein scheint: no risk, no fun. Nachdem das Geschäftsmodell Schwarzgelderbunker implodiert ist, kann es doch nicht sein, dass die Anschaffung des neusten Porsches oder Ferraris nicht mehr möglich ist, mangels Einnahmen. Meinen die.

Während der kleine Fleck Liechtenstein äusserlich ruhig und gelassen wirken will, die Mehrheit seiner Bevölkerung weiterhin ihrem Broterwerb nachgeht, tobt hinter den Kulissen nicht nur der russische Bär.

Krisensitzungen, Brainstorming, wer war das, wie gross ist der potenzielle Schaden? Finanziell und in Bezug auf Reputation und Image? Wie lange können wir noch beruhigende Geräusche machen und sonst nichts? Aber vor allem: wie kriegen wir die Kuh vom Eis? Wie lösen wir das Problem? Welche Optionen haben wir, möglichst unbeschädigt aus diesem Schlamassel herauszukommen?

Da ist guter Rat wirklich teuer. Aber man wird nicht Millionär oder Milliardär, wenn man nicht geizig ist.

42 Kommentare
  1. Show
    Show sagte:

    Dass der Fürst am Staatsfeiertag am 15. August gar nicht erschienen ist und der Erbprinz von Leibwächtern umgeben war und von Bildungschancen in der KI geredet hat, zeigt, dass die nach außen zur Schau gestellte Gelassenheit eben nur Show ist.

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  2. Marion
    Marion sagte:

    Man erhält den Eindruck, dass Fürst und Regierung nicht nach Recht und Gesetz handeln wollen, und auch nicht nach Gerechtigkeitssinn, sondern nur entsprechend dem Druck der USA.

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  3. Schwere und organisierte Kriminalität
    Schwere und organisierte Kriminalität sagte:

    Das kriminelle System, mit welchem liechtensteiner Treuhänder Stiftungen und Trusts seit Jahren systematisch und planmässig mit tatkräftiger Hilfe von nicht neutralen Richtern und Staatsanwälten in ihre Macht bringen und dann ausplündern, ist jetzt aufgeflogen und bekannt geworden. Dass es so lange verheimlicht werden konnte, liegt wohl daran, dass die liechtensteiner Rechtsanwälte den betroffenen Opfern das Märchen vom «bedauerlichen Einzelfall» erzählt haben, da auch sie viele Jahre von dem kriminellen System profitiert haben. Fürst und Regierung haben jahrelang weggeschaut und so getan, als wüssten sie von nichts, was ihnen aber auch seit Jahren niemand mehr abnimmt. Bei dem kriminellen System dürfte es sich um schwere und organisierte Kriminalität handeln.

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  4. Stefan B.
    Stefan B. sagte:

    Aussitzen, wie immer. Das ist die Devise im Ländle. Wenn man nicht weiß, was man tun soll… aussitzen und gute Miene zum bösen Spiel machen.
    Aber das dürfte dieses Mal nichts mehr helfen.

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  5. Transparency International: „Liechtenstein: Hort der Kriminellen“
    Transparency International: „Liechtenstein: Hort der Kriminellen“ sagte:

    Die ZEIT stellt den Zusammenhang zwischen organisierter Kriminalität, Geldwäsche und der Steueroase Lichtenstein her. Mindestens vier in Spanien zerschlagene Rauschgift- und Betrügerbanden sollen mit Hilfe von liechtensteiner Bankkonten Geld gewaschen haben. Auch die Gelder aus einem großen spanischen Korruptionsskandal vor zwei Jahren sollen nach Liechtenstein geflossen sein.

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  6. Rat für Betroffene der Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein
    Rat für Betroffene der Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein sagte:

    Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sind ein ernstes Problem, das viele Betroffene vor große Herausforderungen stellt. Als überregionale Rechtsanwaltskanzlei haben wir solche Fälle bearbeitet und möchten Ihnen wichtige Ratschläge geben:

    1. Entscheidungen der Liechtensteiner Gerichte anfechten:
    Sollten auch Sie Entscheidungen von Liechtensteiner Gerichten erhalten haben, die nicht neutral erscheinen, eskalieren Sie Ihren Fall bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Es ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oft nicht neutral sind. Acht von zehn Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.

    2. Meldung an das Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft:
    Melden Sie Ihren Fall dem Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Außenstelle des amerikanischen Justizministeriums. Aufgrund des RICO Act, eines besonderen amerikanischen Gesetzes, hat dieses Büro weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen. Der RICO Act wurde beispielsweise im Verfahren gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA angewendet.

    Kontakt:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    Sollten Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, bedenken Sie, dass diese möglicherweise ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.

    Zusammenfassend möchten wir betonen, wie wichtig es ist, entschlossen gegen Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität vorzugehen. Zögern Sie nicht, Ihre Rechte einzufordern und die notwendigen Schritte zu unternehmen.

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  7. Advice for victims of economic crime in Liechtenstein
    Advice for victims of economic crime in Liechtenstein sagte:

    Economic crime and organized crime in Liechtenstein are a serious problem that poses significant challenges for many affected individuals. As a law firm, we have handled such cases and would like to offer you some important advice:

    1. Challenge Decisions of Liechtenstein Courts:
    If you as well have received decisions from Liechtenstein courts that do not appear to be neutral, escalate your case to the European Court of Human Rights (ECHR). It is well-known that decisions from Liechtenstein courts are often not neutral. Eight out of ten complaints to the ECHR have been successful. Liechtenstein courts are bound by the decisions of the ECHR.

    2. Report to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy:
    Report your case to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy in Bern, a branch of the U.S. Department of Justice. Due to the RICO Act, a special US-law, this office has worldwide jurisdiction in the fight against criminal organizations. The RICO Act was, for example, applied in the proceedings against FIFA officials scattered around the world.

    Contact:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    If your Liechtenstein lawyers advise against this, be aware that they may be representing their own interests as Liechtensteiners and not yours.

    In conclusion, we emphasize the importance of taking decisive action against economic and organized crime. Do not hesitate to assert your rights and take the necessary steps.

    Antworten
  8. Consejos para las víctimas de actividades criminales en Liechtenstein
    Consejos para las víctimas de actividades criminales en Liechtenstein sagte:

    Somos una firma de abogados internacional con una amplia experiencia en la gestión de casos de delitos de cuello blanco en Liechtenstein. Basándonos en nuestra experiencia, recomendamos encarecidamente los siguientes pasos para quienes se vean afectados:

    1. Apelar al Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH):
    Si ha recibido sentencias judiciales de Liechtenstein que carecen de neutralidad, es imperativo escalar su caso al TEDH. Está bien documentado que las decisiones judiciales en Liechtenstein a menudo no son imparciales. El poder judicial de Liechtenstein está vinculado por las decisiones del TEDH.

    2. Denunciar su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE. UU. en Berna:
    Informe sobre su caso a la Oficina del Agregado Legal, una rama del Departamento de Justicia de EE. UU. Bajo la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), EE. UU. tiene jurisdicción global para combatir el crimen organizado. La Ley RICO se ha utilizado en casos de alto perfil, como el enjuiciamiento de funcionarios vinculados a la FIFA en todo el mundo.

    Información de contacto:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Sea cauteloso con los consejos de abogados con sede en Liechtenstein:
    Si su abogado en Liechtenstein le aconseja no tomar tales acciones, tenga en cuenta que pueden estar priorizando sus intereses locales por encima de los suyos.
    Somos una firma de abogados internacional con una amplia experiencia en la gestión de casos de delitos de cuello blanco en Liechtenstein. Basándonos en nuestra experiencia, recomendamos encarecidamente los siguientes pasos para quienes se vean afectados:

    1. Apelar al Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH):
    Si ha recibido sentencias judiciales de Liechtenstein que carecen de neutralidad, es imperativo escalar su caso al TEDH. Está bien documentado que las decisiones judiciales en Liechtenstein a menudo no son imparciales. El poder judicial de Liechtenstein está vinculado por las decisiones del TEDH.

    2. Denunciar su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE. UU. en Berna:
    Informe sobre su caso a la Oficina del Agregado Legal, una rama del Departamento de Justicia de EE. UU. Bajo la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), EE. UU. tiene jurisdicción global para combatir el crimen organizado. La Ley RICO se ha utilizado en casos de alto perfil, como el enjuiciamiento de funcionarios vinculados a la FIFA en todo el mundo.

    Información de contacto:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Sea cauteloso con los consejos de abogados con sede en Liechtenstein:
    Si su abogado en Liechtenstein le aconseja no tomar tales acciones, tenga en cuenta que pueden estar priorizando sus intereses locales por encima de los suyos.

    Antworten
  9. Organisierte Strukturen des Machtmissbrauchs in Liechtenstein
    Organisierte Strukturen des Machtmissbrauchs in Liechtenstein sagte:

    In Liechtenstein besteht ein systemisches Problem im Bereich von Trusts und Stiftungen. Sobald Vermögenswerte in einen liechtensteinischen Trust oder eine Stiftung eingebracht werden, verwandelt sich der zuvor vertrauensvolle Treuhänder mitunter in einen Akteur, der ganz gezielt darauf hinarbeitet, den ursprünglichen Stifter aus der Kontrolle zu drängen – unterstützt durch willfährige Netzwerke in Justiz (Richter und Staatsanwälte) und Verwaltung.

    Ist der Stifter erst entfernt, geht es im nächsten Schritt darum, auch die Begünstigten zu entmachten oder gänzlich auszuschalten. Nicht alle Treuhänder agieren in dieser Weise, doch die Vielzahl an dokumentierten Skandalen weist auf ein strukturelles Problem hin. Es steht der schwerwiegende Verdacht im Raum, dass es sich hier um organisierte, wirtschaftskriminelle Praktiken handelt – bekannt auf höchster Ebene, aber von Fürst und Regierung bislang bewusst ignoriert.

    Antworten
  10. Vetterliwirtschaft im Ländle schützt Kriminelle
    Vetterliwirtschaft im Ländle schützt Kriminelle sagte:

    Eine Vetterliwirtschaft, die Kriminelle schützt, die das Gefühl der völligen Straflosigkeit haben, hat dazu geführt, dass Liechtenstein jegliche Rechtsstaatlichkeit verloren hat und Willkür herrscht.

    Antworten
  11. Die Welt: Liechtenstein - „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen
    Die Welt: Liechtenstein - „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen sagte:

    Die Welt titelt: Liechtenstein – „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen

    Liechtenstein gilt als ideale Schutzzone für große Geldsummen. Doch Einzelfälle wecken Zweifel daran: So soll vereinzelt der Zugriff auf gebunkertes Vermögen entzogen worden sein. Für das Versprechen des Finanzstandorts könnten solche Vorwürfe gefährlich werden.

    https://www.welt.de/wirtschaft/plus255111372/Kriminelles-System-Die-Vorwuerfe-gegen-das-Geldparadies-der-Superreichen.html

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    • Liechtenstein macht sich langsam lächerlich
      Liechtenstein macht sich langsam lächerlich sagte:

      Wenn die Zeitungen schon von dem kriminellen System in Liechtenstein berichten, dann werden die Beteuerungen, auch der neuen Regierungschefin Haas, wonach „99,9 % sauber“ seien, lächerlich.

      Antworten
  12. GRECO
    GRECO sagte:

    Der Bericht der Antikorruptionsbehörde GRECO ist ein Desaster für den Stiftungs- und Bankenplatz Liechtenstein, da er die Defizite in der Korruptionsbekämpfung offenlegt. Von der Justiz über die Regierungsmitglieder bis hin sogar zum Fürsten.

    Antworten
  13. ༼ つ ◕_◕ ༽つ [̲̅$̲̅(̲̅5̲̅)̲̅$̲̅]
    ༼ つ ◕_◕ ༽つ [̲̅$̲̅(̲̅5̲̅)̲̅$̲̅] sagte:

    Ganz Liechtenstein lässt sich durch eine kleine Gruppe krimineller Treuhänder, Richter und Staatsanwälte, die kollusiv zusammenarbeiten, die Reputation als Finanzstandort zerstören. Warum gehen die anständigen Akteure nicht gegen sie vor? Als Antwort liegt nahe, dass die kriminellen Machenschaften von der Obrigkeit geduldet, wenn nicht sogar erwünscht sind und dass sich deswegen niemand traut, dagegen vorzugehen oder sich überhaupt kritisch dagegen zu äussern. Das ähnelt der Omertà in Sizilien.

    Antworten
  14. Callista is coming…
    Callista is coming… sagte:

    Erst muss die neue US-Botschafterin Callista Gingrich im Amt sein, Sie ist die Ehefrau von Newt Gingrich, dem ehemaligen US-Repräsentantenhaus-Sprecher, der als gnadenlos bekannt ist. Dann gibt es kein Pardon mehr. Sie muss nur noch vom Senat bestätigt werden.

    Antworten
  15. Feuer unter dem Dach
    Feuer unter dem Dach sagte:

    Die 800 Zombie Trusts haben ein Feuer unter dem Dach in Schloss Vaduz verursacht, das kaum noch unter Kontrolle gebracht werden kann. Es betrifft den ganzen Finanzplatz Liechtenstein.

    Antworten
  16. Zu viele Skandale
    Zu viele Skandale sagte:

    Der Perry Skandal, der Bacardi-Skandal und der Hartlaub-Skandal haben in letzter Zeit schon die Reputation Liechtensteins schwer beschädigt. Jetzt kommen 800 Skandale wegen der 800 Zombie Trusts hinzu. Meint Liechtenstein es verkrafte auch diese Skandale unbeschadet?

    Antworten
  17. Liechtenstein: Systematische Enteignung unter dem Deckmantel der Justiz
    Liechtenstein: Systematische Enteignung unter dem Deckmantel der Justiz sagte:

    Liechtenstein hat sich vom einst renommierten Finanzplatz zu einem Paradebeispiel für institutionalisierte Rechtsverweigerung entwickelt. Über Jahre wurden internationale Stiftungen und Trusts durch ein Netzwerk aus Treuhändern, Anwälten und mutmaßlich nicht neutralen Richtern systematisch enteignet – ein kriminelles System, das unter dem Tarnbegriff „Dekantierung“ operierte.

    Die Opfer wurden bewusst getäuscht: Jeder Fall wurde ihnen als „Einzelfall“ verkauft, während in Wahrheit ein strukturiertes und systematisches Vorgehen dahinterstand. Profit gemacht haben alle – außer den rechtmäßigen Eigentümern: lokale Treuhänder, Anwälte und möglicherweise auch Richter. Die politische Spitze schwieg – und durch ihr Schweigen schützte oder unterstützte sie das System.

    Liechtenstein hat nicht nur Vertrauen verspielt – es hat seine rechtliche Glaubwürdigkeit geopfert. Wer hier noch von einem sicheren Rechtsstaat spricht, macht sich zum Komplizen eines perfiden Machtmissbrauchs.

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  18. Zorro
    Zorro sagte:

    Liechtenstein ist sein (schlechter) Ruf in Europa doch völlig egal – die nächsten Opfer kommen dann eben nicht mehr aus Russland oder Europa, sondern Indien etc.

    Antworten
  19. Marc
    Marc sagte:

    Die Behörde des Europarats GRECO gibt der Justiz, den Regierungsmitgliedern und dem Staatsoberhaupt, dem Fürsten Liechtensteins Antikorruptionsmassnahmen vor.

    Offenbar hat Liechtenstein keine Skrupel davor, statt Rechtsstaatlichkeit lieber Korruption bestimmen zu lassen.

    Antworten
  20. Momox
    Momox sagte:

    Warum lehnen sich die anständigen Liechtensteiner nicht gegen die kriminellen Raubritter in ihrem Land auf? Haben sie Angst davor, sich mit dem Fürsten anzulegen?

    Antworten
  21. Ein echter Wiener, der nie untergeht
    Ein echter Wiener, der nie untergeht sagte:

    Wenn’s in Lichtenstein ned wissen, wos ma mit de zwanzg Milliarden auffanga soll, i hätt da a Kontonummer parat – ganz uneigennützig, versteht si!

    Antworten
  22. Welche Zombie Trusts?
    Welche Zombie Trusts? sagte:

    Die Zombie Trusts werden vom Fürstenhaus einfach totgeschwiegen. In den zwei Interviews des Erbprinzen zum 15. August, dem Staatsfeiertag, erwähnt sie der Erbprinz mit keiner Silbe. Anscheinend wurden Fragen dazu im Vorfeld an die beiden Journalisten untersagt. https://fuerstenhaus.li/news/

    Antworten

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