Bevor der Finanzplatz mit seinen Untreuhändern Liechtenstein in den Abgrund reisst.
Die Liechtensteiner sind ein gschaffiges Völkchen. Jedenfalls die überwiegende Mehrheit. Bei etwas über 7000 ist das ein wenig anders. Denn sie arbeiten im Finanzsektor.
Auch da gibt es natürlich rechtschaffene Erbsenzähler und aufrechte Vermögensverwalter. Blöd auch, daneben gibt es eine ganze Horde schwarzer Schafe, die skrupellos und aus reiner Geldgier alles tun, um sich zu bereichern. Ohne Rücksicht auf Verluste. Solange es nicht ihre eigenen sind, versteht sich.
Nun bringen rund 800 verwaiste Zombie-Trusts das Fürstentum gewaltig in die Bredouille. Internationale Schlagzeilen, Eigentumsgarantie, Rechtsstaatlichkeit, Vertrauen. Die Grundwerte jedes Finanzplatzes geraten ins Wanken.
Und was tun Fürst, Erbprinz Alois, die Regierung, das Parlament, die Finanzmarkaufsicht (FMA), die Liechtensteinische Treuhandkammer? Nichts.
Fast nichts. Es wurde mit gewichtiger Miene ein «Steering Committee» einberufen, das Lösungen für dieses verzwickte Problem suchen soll. das tut seither auch nichts. Und die Regierungschefin Brigitte Haas behauptet doch allen Ernstes, dass es vielleicht das eine oder andere schwarze Schaf geben möge – aber in «99,9 Prozent» aller Trusts gehe alles mit rechten Dingen zu.
Offensichtlich hatte sie einen Fensterplatz, als in der Schule Prozentrechnen durchgenommen wurde. Denn wenn es in 800 mit unrechten Dingen zugeht und das 0,1 Prozent sein sollen, dann beherbergte Liechtenstein 800’000 Trusts. Wenn jeder Trust ein Briefkastenschild von 1 cm Höhe hätte, wäre das ein Turm von 8000 Metern.
Also niemand tut nix, Liechtensteinern halt. Aber wenn selbst das Fürstenhaus nicht von seiner absolutistischen Macht Gebrauch machen will, was könnte helfen?
Ganz einfach: eine Volksinitiative. Die müsste fünf simple Forderungen aufstellen und ihre Verwandlung in ein einfaches Gesetz verlangen.
- Jeder Treuhänder ist persönlich haftbar dafür, was in einem von ihm verwalteten Trust oder einer Stiftung geschieht.
- Er ist insbesondere haftbar, was die Abklärung der Herkunft von ihm verwalteter Gelder oder Vermögen betrifft.
- Sollte sich bei einer Überprüfung herausstellen, dass dieses Finanzvehikel durch staatliche Behörden blockiert wird, obwohl sein Besitzer völlig legal der Beneficial Owner ist, haftet der Treuhänder mit seinem Privatvermögen.
- Legt ein Treuhänder ohne ausreichende Begründung sein Amt nieder, muss er es solange weiter ausüben, bis er einen Nachfolger gefunden hat.
- Sämtliche Trusts und Stiftungen müssen im Handelsregister eingetragen sein, wo der Beneficial Owner ausgewiesen wird.
Diese Initiative könnte einen eingängigen Namen tragen: «Zombies raus aus Liechtenstein«.
Natürlich würden in diesem Fall alle vorher Genannten blitzartig aktiv werden. Teure PR-Agenturen dafür bezahlen, Zeter und Mordio zu schreien. Das wäre der Untergang des Finanzplatzes. Tausende von Arbeitsplätzen seien in Gefahr. Liechtenstein sei beim Thema Vermögensverwaltung international nicht mehr konkurrenzfähig. Der Rhein würde seine Flussrichtung ändern. Im Sommer würde es schneien. Aus Liechtenstein würde Düsterstein.
Vielleicht würde sogar das Fürstenhaus geruhen, mitzuteilen, dass seine Durchlauchten durchaus daran denken, bei Annahme dieser Initiative ins Exil zu gehen. Wie das der alte Fürst Johannes Adam Ferdinand Alois Josef Maria Marco d’Aviano Pius Fürst von und zu Liechtenstein, Herzog von Troppau und Jägerndorf, Graf zu Rietberg, Regierer des Hauses von und zu Liechtenstein – oder kurz Hans-Adam II. – schon mal tat.
Auf der anderen Seite braucht es in Liechtenstein lediglich 1000 Unterschriften für eine Volksinitiative. Es gibt haargenau 21’183 Wahlberechtigte im Ländle. Bei der letzten Landtagswahl nahmen 16’171 teil, das entspricht 76,3 Prozent.
Das wiederum bedeutet, dass ein hoher Prozentsatz der Liechtensteiner Untertanen politisch interessiert ist. Nur rund 6,2 Prozent von ihnen, etwas mehr als jeder Zwanzigste, müsste diese Initiative unterschreiben. Nicht mal unbedingt, weil er mit den Forderungen einverstanden wäre. Sondern einfach, weil er einsieht, dass zu diesem Thema dringend etwas geschehen muss.
Das gleiche Initiativkomitee, das bereits den vergeblichen Kampf um den Erhalt von Radio Liechtenstein führte, verfügt über die Infrastruktur und das nötige Know-how, um diese Unterschriften zu sammeln. Dazu hätte es sechs Wochen Zeit. Das ist nicht gerade üppig bemessen, aber machbar.





In Liechtenstein gibt es laut einer Studie der Universität Liechtenstein etwa 1‘600 Trusts. Und es gibt laut STIFA etwa 9.100 Stiftungen.
Wenn die Regierungschefin Brigitte Haas allen Ernstes behauptet, dass es vielleicht das eine oder andere schwarze Schaf geben möge – aber in «99,9 Prozent» aller Trusts gehe alles mit rechten Dingen zu, dann macht sie sich angesichts der 800 Zombie Trusts völlig lächerlich. Aber auch sie möchte eben alles herunterspielen und kleinreden.
Von den Treuhänder wären doch 99,9 % gegen eine Änderung, denn die kriminellen Treuhänder wollen weiter ihren kriminellen Machenschaften nachgehen.
Die liechtensteinische Mafia lässt sich doch durch so ein Gesetz nicht abschrecken.
Der Europarat wirft Liechtenstein strukturelle Korruptionsprobleme vor, z. B. bei politischer Einflussnahme, Interessenskonflikten und unzureichender Strafverfolgung.
Eine internationale Zusammenarbeit mit Liechtensteiner Banken. Versicherungen, Treuhandunternehmen oder Treuhändern dürfte aus Gründen der Compliance nicht mehr vertretbar sein.
Der Bericht der Antikorruptionsbehörde GRECO ist ein Desaster für den Stiftungs- und Bankenplatz Liechtenstein, da er die Defizite in der Korruptionsbekämpfung offenlegt. Von der Justiz über die Regierungsmitglieder bis hin sogar zum Fürsten.
Sehr geehrte Frau Regierungschefin Haas
Es wurden hohe Erwartungen in sie gesetzt. So beispielsweise bei der Transparenz beim Aufdecken und Aufarbeiten der Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein. Es ist bedauerlich, dass auch Sie dies nicht auf Ihrem Programm stehen haben sondern die Politik des Verschleierns weiterführen, siehe Ihre 99,9%.
Sehr schade.
800 Zombie Trusts, die verwaist sind, zeigen 800 Mal, dass ein Vermögen in Liechtenstein nicht sicher ist, dass Liechtenstein kein zuverlässiger Finanzplatz ist.
Die Zahl schwerwiegender und konkreter Vorwürfe gegen das Justiz- und Finanzsystem Liechtensteins nimmt spürbar zu. Dies wirft die berechtigte Frage auf, ob Liechtenstein überhaupt noch als verlässlicher Finanzplatz gelten kann. Zahlreiche Betroffene berichten von Erfahrungen mit einem System, das Merkmale struktureller Korruption aufweist. Auf der Gegenseite agieren offenbar sehr gut vernetzte Akteure – darunter mehr als zweifelhafte Treuhänder, aber auch mehr als zweifelhafte Richter, Staatsanwälte und Rechtsanwälte – die über Jahre hinweg ein eingespieltes, mehr als zweifelhaftes Vorgehen etabliert haben. Während den Geschädigten häufig der Eindruck eines „bedauerlichen Einzelfalls“ vermittelt wird, profitieren die Beteiligten weiterhin von einem System, das grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien untergräbt.
Transparency International: „Liechtenstein: Hort der Kriminellen“
Die ZEIT stellt den Zusammenhang zwischen organisierter Kriminalität, Geldwäsche und der Steueroase Lichtenstein her. Mindestens vier in Spanien zerschlagene Rauschgift- und Betrügerbanden sollen mit Hilfe von liechtensteiner Bankkonten Geld gewaschen haben. Auch die Gelder aus einem großen spanischen Korruptionsskandal vor zwei Jahren sollen nach Liechtenstein geflossen sein.
Transparency International: „Liechtenstein: Hort der Kriminellen“
https://www.transparency.de/aktuelles/detail/article/geldwaesche-liechtenstein-hort-der-kriminellen
Das sind sehr schwerwiegende Vorwürfe gegen Liechtenstein, die man sich nur zu äußern traut, wenn man sich ganz sicher ist, dass sie zutreffen. Offensichtlich ist sich Transparency International sicher, dass Liechtenstein ein Hort der Kriminellen ist.
Wenn weder der Fürst noch die Regierungschefin bereit sind, diese kriminellen Machenschaften in Liechtenstein aufzuarbeiten, wird es ein sehr sehr böses Erwachen geben
Ganz Liechtenstein lässt sich durch eine kleine Gruppe krimineller Treuhänder, Richter und Staatsanwälte, die kollusiv zusammenarbeiten, die Reputation als Finanzstandort zerstören. Warum gehen die anständigen Akteure nicht gegen sie vor? Als Antwort liegt nahe, dass die kriminellen Machenschaften von der Obrigkeit geduldet, wenn nicht sogar erwünscht sind und dass sich deswegen niemand traut, dagegen vorzugehen oder sich überhaupt kritisch dagegen zu äussern. Das ähnelt der Omertà in Sizilien.
Allegations of serious and specific misconduct or corruption within Liechtenstein’s judicial and financial systems are becoming increasingly frequent. This raises legitimate concerns about whether Liechtenstein can still be regarded as a reliable financial centre.
Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sind ein ernstes Problem, das viele Betroffene vor große Herausforderungen stellt. Als überregionale Rechtsanwaltskanzlei haben wir solche Fälle bearbeitet und möchten Ihnen wichtige Ratschläge geben:
1. Entscheidungen der Liechtensteiner Gerichte anfechten:
Sollten auch Sie Entscheidungen von Liechtensteiner Gerichten erhalten haben, die nicht neutral erscheinen, eskalieren Sie Ihren Fall bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Es ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oft nicht neutral sind. Acht von zehn Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.
2. Meldung an das Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft:
Melden Sie Ihren Fall dem Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Außenstelle des amerikanischen Justizministeriums. Aufgrund des RICO Act, eines besonderen amerikanischen Gesetzes, hat dieses Büro weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen. Der RICO Act wurde beispielsweise im Verfahren gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA angewendet.
Kontakt:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
Sollten Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, bedenken Sie, dass diese möglicherweise ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.
Zusammenfassend möchten wir betonen, wie wichtig es ist, entschlossen gegen Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität vorzugehen. Zögern Sie nicht, Ihre Rechte einzufordern und die notwendigen Schritte zu unternehmen.
Economic crime and organized crime in Liechtenstein are a serious problem that poses significant challenges for many affected individuals. As a law firm, we have handled such cases and would like to offer you some important advice:
1. Challenge Decisions of Liechtenstein Courts:
If you as well have received decisions from Liechtenstein courts that do not appear to be neutral, escalate your case to the European Court of Human Rights (ECHR). It is well-known that decisions from Liechtenstein courts are often not neutral. Eight out of ten complaints to the ECHR have been successful. Liechtenstein courts are bound by the decisions of the ECHR.
2. Report to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy:
Report your case to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy in Bern, a branch of the U.S. Department of Justice. Due to the RICO Act, a special US-law, this office has worldwide jurisdiction in the fight against criminal organizations. The RICO Act was, for example, applied in the proceedings against FIFA officials scattered around the world.
Contact:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
If your Liechtenstein lawyers advise against this, be aware that they may be representing their own interests as Liechtensteiners and not yours.
In conclusion, we emphasize the importance of taking decisive action against economic and organized crime. Do not hesitate to assert your rights and take the necessary steps.
El crimen económico y organizado en Liechtenstein es un problema serio que plantea grandes desafíos para muchas personas afectadas. Como bufete de abogados regional, hemos manejado tales casos y queremos ofrecerle algunos consejos importantes:
1. Impugnar las decisiones de los tribunales de Liechtenstein:
Si ha recibido decisiones de los tribunales de Liechtenstein que no parecen ser neutrales, escale su caso hasta el Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH). Es bien sabido que las decisiones de los tribunales de Liechtenstein a menudo no son neutrales. Ocho de cada diez quejas ante el TEDH han tenido éxito. Los tribunales de Liechtenstein están obligados por las decisiones del TEDH.
2. Informar a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU.:
Informe su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU. en Berna, una rama del Departamento de Justicia de EE.UU. Debido a la Ley RICO, una ley estadounidense especial, esta oficina tiene jurisdicción mundial en la lucha contra las organizaciones criminales. La Ley RICO se aplicó, por ejemplo, en los procedimientos contra los funcionarios de la FIFA dispersos por todo el mundo.
Contacto:
Embajada de EE.UU. en Suiza y Liechtenstein
Attn: Oficina del Agregado Legal
Sulgeneckstrasse 19
3007 Berna
Si sus abogados en Liechtenstein le aconsejan en contra de esto, tenga en cuenta que pueden estar representando sus propios intereses como liechtensteinianos y no los suyos.
En conclusión, enfatizamos la importancia de tomar medidas decisivas contra el crimen económico y organizado. No dude en hacer valer sus derechos y tomar las medidas necesarias.
Von ganz oben werden die Machenschaften gebilligt. Deswegen lehnt sich doch niemand dagegen auf.
Nur wenn die Untreuhänder und ihre Komplizen in der Justiz aus dem Ländle rausgeschmissen werden, hat das Land noch eine Chance, nicht an seiner Kriminalität und Korruption zugrunde zu gehen.
Liechtenstein steckt in einer gravierenden, beispiellosen Krise hunderter Trust- und Stiftungsstrukturen, die aufgrund mangelnder Leitung operativ handlungsunfähig sind. Diese „Zombie-Trusts“ erschüttern sowohl den Finanzplatz als auch das Vertrauen in das System.
die Untreuhänder und Komplizen sind derart korrupt , dass selbst Ländergrenzen keine Rolle spielem …..
It would be a pity if zombies ruined the upcoming wedding of Princess Marie Caroline and Leopoldo Maduro Vollmer, a London investment banker: Scheduled for August 30, wrote Bride magazine, the nuptials will take place in her house, Vaduz Castle, the palace of the Prince of Liechtenstein, Hans-Adam II.
The event comes as American sanctions on Russia have caused a “zombie” trust crisis in the tiny European principality…
As a result, this slowdown is likely to adversely affect the country’s economy and its 40,000 people, analysts say.
https://globalpost.com/stories/trust-in-zombies-how-the-tiny-principality-of-liechtenstein-faces-a-massive-crisis-because-of-a-distant-war/
Europe’s Financial Bermuda Triangle: 800 Liechtenstein Trusts Abandoned in Sanctions Fallout – Regtechtimes
://regtechtimes.com/panic-in-liechtenstein-zombie-trust-scandal/
From Sanctuaries To Stasis: How Liechtenstein’s «Zombie-Trust» & «Ghost Foundation» Wave And Extraterritorial Sanctions Have Redrawn The Compliance Map For Foundations, Trusts, Its Beneficiaries And Professional Intermediaries
… While media coverage has focused on the nationality or domiciliary status of ultimate beneficial owners (UBOs), practitioners must also internalise a far subtler danger: even an otherwise untainted foundation or trust can be rendered sanction-exposed if a single asset—say, a block of shares in a sanctioned issuer—falls within the prohibition’s ambit, thereby contaminating the vehicle. The same mechanism can propagate upstream as well as downstream.
Find article on Mondaq
Die Antikorruptionsbehörde des Europarats GRECO verordnet Liechtenstein wiederholt Maßnahmen gegen die Korruption, so zuletzt betreffend die Justiz, die Regierungsmitglieder und den Fürsten.
Und… setzt Liechtenstein diese um?
Natürlich nicht. Sonst würde der Fürsr ja seine Befugnis verlieren, in Strafverfahren eingreifen zu können usw. Wo käme man denn da hin! Also zeigt Liechtenstein dem Europarat den Mittelfinger.
Die Hoffnung war groß, dass die neue Regierungschefin in Liechtenstein Änderungen bringen würde, da Frauen sich bekanntlich typischerweise nicht so leicht in korrupte Netzwerke einbinden lassen. Umso größer ist jetzt die Enttäuschung.
The tiny, rich country of Liechtenstein, one of the world’s most notorious money hideouts, is threatened with doom.
Am Staatsfeiertag huldigen wir den Fürsten, die Korruption und die Finanzkriminalität, die den Fürsten und uns so reich machen.
Sergej und seine Freunde kommen auch…
Ich würde mal 800 Vodkas vorbereiten.
Der Fürst ist bestimmt sehr stolz darauf, Fürst des «Bermudadreiecks der europäischen Finanzwelt» zu sein. Die Vielzahl an Skandalen, die rund 800 verwaisten Trust-Strukturen mit sanktionierten russischen Vermögenswerten sowie die GRECO-Evaluierung, die Liechtenstein erhebliche Defizite in der Korruptionsbekämpfung bescheinigt, haben das Vertrauen in den Finanzplatz nachhaltig erschüttert. Der Fürst steht mit seiner LGT-Bank im Mittelpunkt von allem.
Der Finanzplatz Liechtenstein steht unter internationalem Druck, insbesondere durch Medienberichte in Bloomberg, Financial Times und anderen. Es drohen Milliardenklagen, ein Vertrauensverlust bei internationalen Investoren und mögliche Sanktionen gegen liechtensteinische Banken.
Die USA und Russland sind gleichermaßen verärgert über die Situation in Liechtenstein:
1. Die USA wegen möglicher Umgehung von Sanktionen.
2, Russland, weil nicht-sanktionierte Vermögen russischer Staatsbürger blockiert sind.
Dies wird zu diplomatischen und wirtschaftlichen Konsequenzen führen.
Denjenigen Personen in Liechtenstein, die sich trotz des wohl erheblichen Drucks nicht in die korrupten Netzwerke ziehen lassen, gebührt erheblicher Respekt und Hochachtung.
Vielleicht sollte der Fürst einmal überlegen, dass es nicht darum geht, was sein Land für ihn tun kann, sondern was er für sein Land tun kann.
Wenn er die Interessen seines Landes über seine eigenen Interessen stellen würde, dann würde er, offiziell aus Altersgründen, nachdem er ja 80 Jahre alt ist, abdanken und den Erbprinzen zum Fürsten machen. Dieser könnte aus dem Land, welches sich wegen der von der GRECO festgestellten Korruption, den unzähligen Skandalen und den Zombie Trusts in einem unaufhaltsamen unkontrollierten Sturzflug befindet, durch eine konsequente, aufrichtige, ehrliche und nicht nur vorgespielte Null-Toleranz Politik einen aufrichtigen, ehrlichen und tatsächlich seriösen Finanzplatz machen. Ansonsten wird das Land im Raubbau abgewirtschaftet.
Dazu bräuchte der Fürst die Grösse, wie sie Papst Benedikt hatte, was ich bezweifele.
Die wie am Fliessband in Liechtenstein ausgeführten Enteignungen ausländischer Erben durch kriminelle Netzweke von Treuhändern ,Rechtsanwälten , Richtern u.a.ist nun in aller Welt bekannt .
Selbst Europarat und GRECO geben nun Liechtenstein und seiner kriminellen Bande den Takt vor !
Wie der Bericht der Antikorruptionsbehörde des Europarats GRECO enthüllt, ist die Justiz in Liechtenstein willkürlich und politisch beeinflusst.
https://rm.coe.int/fourth-evaluation-round-corruption-prevention-in-respect-of-members-of/1680aec935
– Skandale über Skandale.
– Ein GRECO-Bericht des Europarats bescheinigt dem Land massive Defizite in der Korruptionsbekämpfung.
– 800 verwaiste Zombie-Trusts, durchsetzt mit sanktionierten Vermögenswerten.
-> So viel Intransparenz, Missmanagement und kriminelles Potenzial überlebt kein Finanzplatz auf Dauer.
Weil die Mafia im Land dagegen ist und sie bestimmt.
Ein Staatsfeiertag, an dem es nichts zu feiern gibt, ausser den äusseren Schein einer heilen Welt.