15 statt 37 Prozent Zölle. Schweiz 39 statt 15. Wie geht das?
Die Schweiz stöhnt, das Ländle frohlockt. Was die Schweiz falsch gemacht hat, ist einfach erklärt. In höchster Not eine unvorbereitete Bundesrätin Karin Keller-Sutter mit Präsident Trump telefonieren zu lassen – keine gute Idee. Ihm in oberlehrerhaftem Ton erklären, wie er die Sache zu sehen hat – gar keine gute Idee. Kein Guetzli parat haben, kein neues Angebot, irgendwas? Eine ganz, ganz schlechte Idee.
Und dann noch zu behaupten, sie hätte einen guten Draht zu Trump gefunden, der sie aber überhaupt nicht kennt, wie er ausplaudert.
Soviel zur Schweiz. Aber eigentlich ist Liechtenstein doch in einer Zollunion mit dem etwas grösseren Bruder im Westen, der im Notfall auch möglicherweise bereit wäre, militärische Unterstützung gegen einen Angreifer zu leisten. Also hätte das Ländle ja den gleich Zollhammer auf die Burg kriegen müssen wie die Schweiz.
Am Anfang sah es auch genau so aus. Schweiz wohl 31 Prozent Trump-Zölle, Liechtenstein gar 37 Prozent. Und nix Zollunion, die USA wollten die beiden Staaten separat abhandeln.
Und dann das. Schweiz 39 Prozent, Liechtenstein bloss 15. Dabei beschäftigt Liechtenstein auch bloss ein paar tausend Amis in den USA. Liechtenstein hat rund 1,4 Milliarden Franken in den USA investiert, die Amis ihrerseits 400 Millionen im Fürstentum. Allerdings importiert Liechtenstein lediglich 4 Prozent aller Waren und Dienstleistungen aus den USA, während der Fürst läppische 15 Millionen exportiert.
Also eigentlich ein fürchterliches Handelsdefizit, wenn man wie Trump das immer macht, die Dienstleistungen nicht mitzählt. Und da er gerne die Differenz als Massstab für zu erhebende Zölle nimmt, hätte es im Ländle hübsch krachen sollen.
Allerdings hat das Fürstenhaus einen grossen Vorteil gegenüber der Schweiz: es verfügt über keine Goldschmelze – und keine nennenswerte Pharma-Industrie.
Also musste sich die fürstliche Delegation bei den unilateralen Gesprächen mit den USA nur mit bedauernden Geräuschen zurückziehen. Nachdem sie das Trumps Verhandlern sicherlich hinter dem Rücken der Schweizer klargemacht hatten.
Wir sind ganz lieb in Liechtenstein. Nix böse Pharma. Nix böses Gold Umschmelzen. Interessant wäre allerdings gewesen, mitzuhören, wenn die Amis das Problem der 800 Zombie-Trusts und überhaupt der Beihilfe zum Verstecken von Russengeldern angesprochen haben.
Denn da muss sich die Liechtensteiner Delegation ganz schwer in die Kurve gelegt und Süssholz geraspelt haben. Denn normalerweise reagieren die Amis recht allergisch, wenn man ihnen auf der Nase rumtanzt.
Wieso haben sie dann den Liechtensteinern sogar noch einen gewaltigen Abschlag mit auf den Weg gegeben?
Dafür gibt es nur zwei logische Erklärungen. Die Amis führen zurzeit dermassen viele Verhandlungen, dass sie etwas den Überblick verloren haben und im Fall Liechtensteins die Zombie-Trusts nicht mit den Zöllen zusammentöpselten. Denkbar, aber nicht sonderlich wahrscheinlich.
Aber wie wäre es, wenn Liechtenstein durchblicken liess: schaut, Boys, wenn ihr bei den Zöllen lieb zu uns seid, dann findet die fürstliche Justiz sicher einen Weg, den Inhalt dieser Trusts, schätzungsweise mindestens 20 Milliarden Dollar, bei sich bietender Gelegenheit Richtung USA auf den Weg zu bringen.
Mit einem schönen Schleichen drum herum und einem Extrabakschisch for Mr President. So würde es durchaus Sinn machen.




Das kriminelle System, dass kriminelle Liechtensteiner Treuhänder mit Unterstützung bestimmter Richter Trusts und Stiftungen in ihre Macht bringen, dann die Begünstigten fernhalten und kaltstellen und dann möglichst unkontrolliert die Trusts und Stiftungen ausrauben, besteht seit Jahren in Liechtenstein. Fürst und Landesregierung wussten selbstverständlich davon, haben dies aber stets unter den Teppich gekehrt und als «bedauerliche Einzelfälle» heruntergespielt. Doch jetzt ist es aufgeflogen und allgemein bekannt geworden.
Jeder in Liechtenstein weiß, dass es ein kriminelles System ist, aber Alle erzählen das Märchen des „bedauerlichen Einzelfalls“. Die Regierungschefin Haas geht sogar so weit, dass sie erklärt, „99,9 %“ der Stiftungen seien sauber. Und das bei 800 verlassenen, weil verseuchten Trusts.
Das kriminelle System in Liechtenstein ist nur durch die korrupte Justiz möglich. Richter, die kriminelle Treuhänder unterstützen und Staatsanwälte, die kriminelles Verhalten Einheimischer decken. So wird der Anschein, der Deckmantel einer Rechtsstaatlichkeit vorgespielt, die in Wirklichkeit nicht existiert. Und all das wird von der Obrigkeit gedeckt.
Rosenberger, Ungerank?
Ein mäfiöses System, das Rechtsstaatlichkeit vorspielt.
Dieter Neupert
Dominik Naeff
Louis Oehri
Mario Staggl
Harry Gstöhl
Bernhard Lorenz
Philipp Wanger
Martin Batliner
Roland Wyss
Anton Wyss
Stefan Wenaweser
Das scheint ein ausgesprochen abgekartetes System zu sein. Zeit, dass Liechtenstein das Handwerk gelegt wird.
Die Zombie Trust allesamt den USA ausgehändigt?
Aber Iwan kommt noch.
Die Opfer gekaperter und geplünderter Stiftungen und Trusts werden allesamt erstmalig mit dem kriminellen System in Liechtenstein konfrontiert. Auf der Gegenseite haben sie es hingegen mit Profis zu tun, einem eingespielten Team krimineller Treuhänder, korrupter Richter und Staatsanwälte, die ein über viele Jahre bewährtes und eingespieltes Drehbuch abspulen. Und Rechtsanwälten in Liechtenstein, die ihnen das Märchen vom „bedauerlichen Einzelfall“ erzählen und ebenso von dem kriminellen System profitieren.
Das kriminelle System in Liechtenstein ist ausgeklügelt, man hilft zusammen, korrupte Richter helfen lokalen Treuhändern bei der Plünderung von Stiftungen und Trusts, korrupte Staatsanwälte segnen dies ab, die Regierung und der Fürst tun so als wüssten sie von nichts. Und die lokalen Rechtsanwälte profitieren mit. Und negative Berichte im Internet werden gelöscht. So funktioniert das seit Jahren.
Kein Wunder, dass die Zeitungen inzwischen unverblümt von «kriminellen System» (die Welt) oder «Hort der Kriminellen» (Tagesspiegel) schreiben.
https://www.tagesspiegel.de/politik/liechtenstein-hort-der-kriminellen-1619899.html
Die schweren und konkreten Vorwürfe gegen das Justiz- und Finanzsystem Liechtensteins werden immer häufiger. Es stellt sich die Frage, ob Liechtenstein überhaupt noch als verlässlicher Finanzplatz gelten kann. Zahlreiche Betroffene von manipulierten und ausgeplünderten Stiftungen und Trusts sehen sich erstmals mit einem System konfrontiert, das von struktureller Korruption geprägt zu sein scheint. Auf der Gegenseite agieren offenbar eingespielte Netzwerke aus Treuhändern, Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten, die über Jahre hinweg ein bewährtes Vorgehen etabliert haben. Während den Opfern häufig das Märchen vom ‚bedauerlichen Einzelfall‘ erzählt wird, profitieren die Beteiligten weiterhin von einem System, das grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien konterkariert.
Das Drehbuch wird abgespielt, die kriminellen Treuhänder werden gedeckt durch korrupte Richter und korrupte Staatsanwälte, die die Opfer zu Tätern machen, riesige Vermögen werden so reihenweise veruntreut. Und alles unter den Augen des Fürsten.
Die Zeit stellt den Zusammenhang zwischen organisierter Kriminalität, Geldwäsche und der Steueroase Lichtenstein her. Mindestens vier in Spanien zerschlagene Rauschgift- und Betrügerbanden sollen mit Hilfe von liechtensteiner Bankkonten Geld gewaschen haben. Auch die Gelder aus einem großen spanischen Korruptionsskandal vor zwei Jahren sollen nach Liechtenstein geflossen sein.
https://www.transparency.de/aktuelles/detail/article/geldwaesche-liechtenstein-hort-der-kriminellen
Das sind massive Vorwürfe von Transparency International, die Liechtensteins Reputation sehr schädigen.
Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sind ein ernstes Problem, das viele Betroffene vor große Herausforderungen stellt. Als überregionale Rechtsanwaltskanzlei haben wir solche Fälle bearbeitet und möchten Ihnen wichtige Ratschläge geben:
1. Entscheidungen der Liechtensteiner Gerichte anfechten:
Sollten auch Sie Entscheidungen von Liechtensteiner Gerichten erhalten haben, die nicht neutral erscheinen, eskalieren Sie Ihren Fall bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Es ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oft nicht neutral sind. Acht von zehn Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.
2. Meldung an das Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft:
Melden Sie Ihren Fall dem Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Außenstelle des amerikanischen Justizministeriums. Aufgrund des RICO Act, eines besonderen amerikanischen Gesetzes, hat dieses Büro weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen. Der RICO Act wurde beispielsweise im Verfahren gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA angewendet.
Kontakt:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
Sollten Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, bedenken Sie, dass diese möglicherweise ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.
Zusammenfassend möchten wir betonen, wie wichtig es ist, entschlossen gegen Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität vorzugehen. Zögern Sie nicht, Ihre Rechte einzufordern und die notwendigen Schritte zu unternehmen.
Sollten Sie von Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein betroffen sein, so melden Sie ihren Fall auch der Staatengemeinschaft des Europarats gegen Korruption GRECO.
GRECO Secretariat
Directorate General of Human Rights and Rule of Law
Council of Europe
67075 Strasbourg Cedex
France
Email: greco@coe.int
Economic crime and organized crime in Liechtenstein are a serious problem that poses significant challenges for many affected individuals. As a law firm, we have handled such cases and would like to offer you some important advice:
1. Challenge Decisions of Liechtenstein Courts:
If you as well have received decisions from Liechtenstein courts that do not appear to be neutral, escalate your case to the European Court of Human Rights (ECHR). It is well-known that decisions from Liechtenstein courts are often not neutral. Eight out of ten complaints to the ECHR have been successful. Liechtenstein courts are bound by the decisions of the ECHR.
2. Report to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy:
Report your case to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy in Bern, a branch of the U.S. Department of Justice. Due to the RICO Act, a special US-law, this office has worldwide jurisdiction in the fight against criminal organizations. The RICO Act was, for example, applied in the proceedings against FIFA officials scattered around the world.
Contact:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
If your Liechtenstein lawyers advise against this, be aware that they may be representing their own interests as Liechtensteiners and not yours.
In conclusion, we emphasize the importance of taking decisive action against economic and organized crime. Do not hesitate to assert your rights and take the necessary steps.
El crimen económico y organizado en Liechtenstein es un problema serio que plantea grandes desafíos para muchas personas afectadas. Como bufete de abogados regional, hemos manejado tales casos y queremos ofrecerle algunos consejos importantes:
1. Impugnar las decisiones de los tribunales de Liechtenstein:
Si ha recibido decisiones de los tribunales de Liechtenstein que no parecen ser neutrales, escale su caso hasta el Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH). Es bien sabido que las decisiones de los tribunales de Liechtenstein a menudo no son neutrales. Ocho de cada diez quejas ante el TEDH han tenido éxito. Los tribunales de Liechtenstein están obligados por las decisiones del TEDH.
2. Informar a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU.:
Informe su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU. en Berna, una rama del Departamento de Justicia de EE.UU. Debido a la Ley RICO, una ley estadounidense especial, esta oficina tiene jurisdicción mundial en la lucha contra las organizaciones criminales. La Ley RICO se aplicó, por ejemplo, en los procedimientos contra los funcionarios de la FIFA dispersos por todo el mundo.
Contacto:
Embajada de EE.UU. en Suiza y Liechtenstein
Attn: Oficina del Agregado Legal
Sulgeneckstrasse 19
3007 Berna
Si sus abogados en Liechtenstein le aconsejan en contra de esto, tenga en cuenta que pueden estar representando sus propios intereses como liechtensteinianos y no los suyos.
En conclusión, enfatizamos la importancia de tomar medidas decisivas contra el crimen económico y organizado. No dude en hacer valer sus derechos y tomar las medidas necesarias.
Die Zeiten, in denen Liechtenstein ein seriöser, sicherer Finanzplatz war, sind ganz offensichtlich vorbei.
Das kriminelle System, mit welchem Liechtensteiner Treuhänder Stiftungen und Trusts seit Jahren systematisch und planmässig mit tatkräftiger Hilfe von nicht neutralen Richtern und Staatsanwälten in ihre Macht bringen und dann ausplündern, ist jetzt aufgeflogen und bekannt geworden. Dass es so lange verheimlicht werden konnte, liegt wohl daran, dass die liechtensteiner Rechtsanwälte den betroffenen Opfern das Märchen vom «bedauerlichen Einzelfall» erzählt haben, da auch sie viele Jahre von dem kriminellen System profitiert haben. Fürst und Regierung haben jahrelang weggeschaut und so getan, als wüssten sie von nichts, obwohl sie es wussten und billigten. Bei dem kriminellen System dürfte es sich um schwere und organisierte Kriminalität handeln.
Die Welt schreibt: „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen
Liechtenstein gilt als ideale Schutzzone für große Geldsummen. Doch Einzelfälle wecken Zweifel daran: So soll vereinzelt der Zugriff auf gebunkertes Vermögen entzogen worden sein. Für das Versprechen des Finanzstandorts könnten solche Vorwürfe gefährlich werden.
https://www.welt.de/wirtschaft/plus255111372/Kriminelles-System-Die-Vorwuerfe-gegen-das-Geldparadies-der-Superreichen.html
Der Bericht der Staatengruppe des Europarats gegen die Korruption GRECO hat erhebliche Defizite bei der Korruptionsprävention in Liechtenstein offengelegt. Dies bei der Justiz, den Regierungsmitgliedern und sogar beim Fürsten. Wegen dieser Korruptionsthematik ist Liechtenstein als Finanzplatz nicht mehr akzeptabel.
Sollte Liechtenstein den USA Zugang zu den rund 800 sogenannten Zombie-Trusts gewährt haben, wäre mit möglichen Reaktionen seitens Russlands sowie der betroffenen russischen Begünstigten zu rechnen – mit potenziell erheblichen politischen, diplomatischen und sonstigen Konsequenzen.
In Liechtenstein herrschte über lange Zeit eine Kultur der Straflosigkeit. Treuhänder und andere Akteure der Finanzbranche agierten in der Gewissheit, von Teilen der Justiz – einschließlich einzelner Richter und Staatsanwälte – geschützt zu werden. Als Mitglieder einer eng vernetzten Finanzelite wähnten sie sich über dem Gesetz. Inzwischen jedoch richtet sich die Aufmerksamkeit der Vereinigten Staaten auf diese Praktiken, nachdem man sie über Jahre hinweg beobachtet hat – es ist allgemein bekannt geworden.
Ist doch ganz einfach: die Flugzeuge und Yachten hat Trump bekommen, das Geld die USA. Nur ein paar Milliarden bleiben beim Fürsten. Deal!
Ich mache Ihm ein Angebot, das er nicht ablehnen kann …….
an offer you cant refuse….
Liechtenstein hat sich vom einst renommierten Finanzplatz zu einem Paradebeispiel für institutionalisierte Rechtsverweigerung entwickelt. Über Jahre wurden internationale Stiftungen und Trusts durch ein Netzwerk aus Treuhändern, Anwälten und mutmaßlich nicht neutralen Richtern systematisch enteignet – ein kriminelles System, das unter dem Tarnbegriff „Dekantierung“ operierte.
Die Opfer wurden bewusst getäuscht: Jeder Fall wurde ihnen als „Einzelfall“ verkauft, während in Wahrheit ein strukturiertes und systematisches Vorgehen dahinterstand. Profit gemacht haben alle – außer den rechtmäßigen Eigentümern: lokale Treuhänder, Anwälte und möglicherweise auch Richter. Die politische Spitze schwieg – und durch ihr Schweigen schützte oder unterstützte sie das System.
Liechtenstein hat nicht nur Vertrauen verspielt – es hat seine rechtliche Glaubwürdigkeit geopfert. Wer hier noch von einem sicheren Rechtsstaat spricht, macht sich zum Komplizen eines perfiden Machtmissbrauchs.
Liechtenstein steht wiederholt wegen krimineller Aktivitäten in der Treuhänderbranche in den Schlagzeilen – gekaperte Stiftungen, versteckte sanktionierte russische Gelder, korrupte Justiz, Zombie Trusts, GRECO usw. Und der Fürst? Schweigt. Kein Statement, keine Distanzierung. In einem Land mit 39.000 Einwohnern, in dem der Fürst reale Macht hat, ist dieses Schweigen mehr als Zurückhaltung – es ist stillschweigende Duldung.
Ein einziger klarer Satz von ihm könnte ein Zeichen setzen. Doch stattdessen schützt sein Schweigen ein System, das offenbar kriminelles Verhalten deckt oder sogar begünstigt. Wer schweigt, wenn Unrecht geschieht, macht sich mitschuldig – erst recht als Staatsoberhaupt.
Der Fürst kann nicht nur moralische Autorität beanspruchen, wenn es bequem ist. Er muss sie auch dann zeigen, wenn es unbequem wird. Gerade jetzt wäre ein klares Bekenntnis zu Transparenz, Rechtsstaatlichkeit und Integrität notwendig.
Immer mehr Opfer berichten von gekaperten Stiftungen und Trusts, und stehen einem perfekt eingespielten System gegenüber: kriminelle Treuhänder, korrupte Richter und Staatsanwälte, flankiert von Anwälten, die ihren Mandanten das Märchen vom ‚bedauerlichen Einzelfall‘ erzählen. Was hier läuft, ist ein eingespieltes kriminelles System. Und Routine. Unter den Augen des Fürsten, der dies billigt.
Wann ist gleich wieder dieses Fest in Liechtenstein ?
15. August: Huldigungsfeier für den Fürsten auf der Schlosswiese
Wenn der Fürst das alles billigt, dann billigen es alle.
Jeder ist mit jedem verwandt, keiner vernadert einen anderen, sonst wird man aus der geschlossenen Gruppe ausgeschlossen. Also: Hände falten, Goschen halten.
Am 15. August feiern wir den GRECO -Report und die 800 Zombie Trusts!!!!
Sergej und seine Freunde kommen auch…..
Das wird wohl die erste Huldigungsfeier, bei der der Fürst mit Bodyguards und hinter Panzerglas erscheint.
Der Schaden durch die zahlreichen Skandale, den GRECO Bericht und die 800 Zombie Trusts unterminiert das Vertrauen in Liechtenstein als zuverlässigen Finanzstandort und schwächt die Glaubwürdigkeit bei internationalen Partnern.
Die Kombination aus einer handlungsunfähigen Trust-Struktur, verzögerter Reformbereitschaft und Transparenzmängeln schafft ein überaus zweifelhaftes Bild nach außen. Ein langfristiger Wohlstandsverlust ist möglich, wenn nicht sofort und umfassend eingegriffen wird.
Alles schaut auf den Fürsten, er sollte mit dem Aufräumen anfangen.
Nach all den Enthüllungen in letzter Zeit über die unzähligen Skandale, die Korruption und die Zombie Trusts und nachdem der Fürst überall das letzte Wort hat, sollte in Betracht gezogen werden, den Fürsten zu sanktionieren.
Es gibt doch kaum einen Rechtsanwalt oder Banker aus einem Nachbarland, der nicht mindestens eine Horrorgeschichte über Liechtenstein erzählen kann. Zumeist wurde nach dem Tod des Stifters mit den kriminellen Machenschaften begonnen, die neuen Begünstigen von ihren Begünstigungen fern gehalten, ihnen ihr Informationsrecht noch gewährt, wurden etwaige Gerichtsverfahren der Begünstigten ganz offensichtlich verschleppt und verzögert usw. Liechtenstein hat sich als Untechtsstaat etabliert, Rechtsstaatlichkeit wird nur vorgetäuscht.
Die Feier des Staatsfeiertags am 15. August wird dieses Jahr eine Farce, da der kürzlich erschienene GRECO-Report erhebliche Defizite in Sachen Korruption bei der Justiz, den Regierungsmitgliedern und sogar dem Fürsten offen gelegt hat und die 800 Zombie Trust 800 Mal bewiesen haben, dass Liechtenstein eben gerade kein sicherer Finanzstandort mehr ist. Was gibt es denn noch zum Feiern? Das Ende?
An dem Staatsfeiertag am 15. August wird die Einheit zwischen Fürst und Volk und der Zusammenhalt innerhalb des Volkes gefeiert.
Die GRECO-Kritik zur Korruptionsbekämpfung (betrifft eben den Zusammenhalt zwischen Fürst und Volk und innerhalb des Volkes) wird nur verzögert und schleppend umgesetzt, viele der 20 Reformempfehlungen sind bislang nicht umgesetzt. Was GRECO „Korruption“ nennt, nennt Liechtenstein „Zusammenhalt“.
GRECO-Kritik zur Korruption wird nicht umgesetzt
Tagesspiegel: Liechtenstein – Hort der Kriminellen
Das Fürstentum Liechtenstein ist offenbar nicht nur für Steuerflüchtlinge sondern auch für alle Arten von Kriminellen ein Paradies. Eine spanische Zeitung berichtet über Gelder aus Drogengeschäften und Korruption, die in das Land geflossen sind.
https://www.tagesspiegel.de/politik/liechtenstein-hort-der-kriminellen-1619899.html
Mit einem Fürsten, der weder gegen die Kriminalität noch gegen die Korruption in seinem Land vorgeht.
Die Beweise sind so erdrückend , dass Liechtenstein als Finanzstandort keine Zukunft hat