Dann herrscht Heulen und Zähneklappern in den grossen Treuhandkanzleien.

Liechtenstein ist klein, aber nicht rein. Ein paar wenige Grosskanzleien beherrschen den Markt von Stiftungen und Trusts. Geht es um grössere Beträge, sucht niemand die paar kleinen Treuhandbüros auf, die sich mit Kleinvieh begnügen müssen.

Also ist es sonnenklar, dass all die Grossen Dutzende, wenn nicht Hunderte dieser Zombie-Trusts verwalteten, die nun herrenlos herumstehen.

Da ist die Lage vertrackt, denn: was tun? Was soll denn mit den schätzungsweise 20 Milliarden Dollar Trustvermögen geschehen? Und höchstwahrscheinlich ist das nur die Spitze des Eisbergs.

Erst mal blockieren und dann Tee trinken, das kann ja nicht die Lösung sein.

Natürlich versuchen es die Treuhänder so:

«Ich verstehe Ihren Unmut. Aber mir sind im Moment die Hände gebunden. Wir brauchen nun etwas Geduld, bis der Fürscht oder sein Stellvertreter auf Erden eine Lösung gefunden hat. Sie können sicher sein, daran wird mit Hochdruck gearbeitet.»

Aber nach mehr als einem Monat, seitdem der Skandal international explodierte, ist kein Resultat des grossartigen «Steering Committee» sichtbar. Da greifen wohl alle gleichzeitig ins Steuerrad.

Denn die Alternativen sind alle gleich düster:

  1. Das Geld aus den fürstlichen Banken abziehen und den USA aushändigen? Mitsamt den Besitzurkunden für Yachten, Flugzeuge, Geschmeide und Luxusimmobilien? Das fänden die USA toll. Aber sonst niemand.
  2. Die Trusts still und heimlich abwickeln, ihren Inhalt – nach Abzug einer hübschen Provision – den Besitzern zurückgeben, und Schnauze? Das fänden die russischen Besitzer toll. Aber sonst niemand.
  3. Die ganze Sache auf den Rechtsweg verweisen, bei der Fürstenjustiz? Das fände überhaupt niemand toll.
  4. Einfach abwarten und aussitzen, dazu Liechtensteinern? Auch das fände niemand toll.
  5. Das Geld einfach einsacken? Das fänden die Treuhänder und das Fürstenhaus und die fürstliche Bank LGT toll. Aber sonst niemand.
  6. Mit der russischen Regierung Kontakt aufnehmen, die brenzlige Situation schildern, «wir müssen ja die Sanktionen einhalten, verstehen Sie? Und reden Sie nicht immer von Eigentumsgarantie», das fände die russische Regierung nicht toll.

Auf ein Wunder hoffen? Das wäre eine gut-katholische Haltung, aber da kann wohl nicht einmal der Cousin der Regierungschefin Brigitte Haas helfen, obwohl er immer noch Bischof ist.

Oder eine gut liechtensteinische Lösung vorschlagen? Jeder kriegt ein Stück vom Kuchen. Die USA, die Russen und natürlich wir Liechtensteiner, ist schliesslich ziemlich anstrengend, das Ganze. Da hielte sich die Begeisterung auch in Grenzen.

Erschwerend kommt hinzu, dass zurzeit niemand Zugriff auf diese Trusts hat. Obwohl einige angeblich «liquidiert» werden. Da wüsste man natürlich gerne, wie diese «Liquidation» aussieht. Kohle weg? Kohle umverteilt? Zugreifen, und nix wie weg?

Ab nach Uruguay oder ein anderes Land, wo es sich leben lässt und das keine Auslieferungsabkommen hat? Aber dafür den gewohnten Lebensstil aufgeben, das Ländle, die Berge, die Restaurants, gut unterhaltene Strassen, um den Lambo oder Ferrari ausfahren zu können?

Und wie sähe denn so ein Massenexodus von Treuhändern aus?

Blöd auch: Geld ist flüssig und kann flüchten. Aber das Fürstenhaus kann schlecht ins Exil gehen und die LGT oder die LLB zusammenklappen. Und was geschähe dann mit der Kunstsammlung?

So bleiben auch spätnachts die Lampen in den Büros und in der Trutzburg eingeschaltet. Und es wird gehirnt, geschwitzt und verzweifelt nach einem Ausweg gesucht …

54 Kommentare
  1. Gnade für Norbert Seeger?
    Gnade für Norbert Seeger? sagte:

    Der Bericht der Staatengruppe des Europarats gegen die Korruption (GRECO) verordnet Liechtenstein Antikorruptionsmassnahmen gegen die Justiz und selbst gegen den Fürsten. der laut Verfassung die Befugnis besitzt, jedes Strafverfahren einstellen zu lassen (Art. 50 StAG), was laut GRECO als Risiko für die rechtsstaatliche Unabhängigkeit gilt.

    Vielleicht erklärt dies, dass das Strafverfahren gegen den Treuhänder Norbert Seeger wegen Veruntreuung versandete, der die weltweit grösste Rolls Royce Sammlung zusammengetragen hatte.

    Politisch war Seeger in der dem Fürsten wohlgesonnenen Fortschrittlichen Bürgerpartei aktiv, als deren Präsident er von 1995 bis 2000 fungierte.

    https://insideparadeplatz.ch/2020/06/05/razzia-bei-beruehmten-vaduz-treuhaender/

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    • Razzia bei Norbert Seeger
      Razzia bei Norbert Seeger sagte:

      Den Banken im Fürstentum Liechtenstein ist es offenbar leid, als kontoführende Institute auch immer wieder in die Flugbahn von rufschädigenden Vorwürfen zu geraten, wenn einer der 150 Treuhänder oder Vermögensverwalter mal wieder nicht Deins und Meins unterscheiden konnte.

      Offenbar auf den Tipp einer die Konten verwaltenden Bank ist eine staatsanwaltliche Untersuchung gegen den Vaduzer Rechtsanwalt und Multi-Verwaltungsrat Dr. Norbert Seeger (67) „wegen mutmasslicher Veruntreuung von Kundengeldern in Millionenhöhe eingeleitet worden“, so DieOstschweiz.ch. Jedenfalls rückte die Staatsanwaltschaft Anfang Juni 2020 bei dem Teuhänder zu einer Razzia an.

      Aktuell hat Dr. Norbert Seeger 134 Treuhandmandate – vom HYATT Establishment über die HPH Immobilien AG oder die Kulturstiftung von Thurn und Taxis oder das Gestüt SOL Reitsportanstalt bis zu den Immobilienfirmen PJS Mondial Finanz AG und Arina AG.
      https://www.confidential-news.com/vaduz-treuhaender-dr-norbert-seeger-veruntreuungs-razzia/

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    • Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Untreue und Geldwäsche.gegen Norbert Seeger
      Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Untreue und Geldwäsche.gegen Norbert Seeger sagte:

      Unter dem poetischen Titel «A passion for elegance» kam die gesamte Autosammlung des Liechtensteiner Anwalts und Treuhänders Norbert Seeger unter den Hammer, die vor allem aus historischen Rolls-Royces und Bentleys besteht. Gegen Seeger läuft im Ländle ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Untreue und Geldwäsche.

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  2. Gnade für Stefan Wenaweser
    Gnade für Stefan Wenaweser sagte:

    Der Präsident der Liechtensteiner Treuhandkammer Stefan Wenaweser, ebenfalls Parteifunktionär der fürstennahen Freiheitlichen Bürgerpartei, hatte bei einer Akteneinsicht Dokumente aus Gerichtsakten entwendet. Dies ging durch alle Zeitungen, weil es Akten betreffend den früheren österreichischen Wirtschaftsministers, Karl-Heinz Grasser betraf. Er wurde in erster Instanz zu einer hohen Geldstrafe verurteilt.

    Er ging in Rekurs, das Rekursgericht hob die Verurteilung auf wegen eines «Begründungsmangels».

    Da der Fall klar war, also fragt man sich, ob das nicht genau das ist, was die Antikorruptionsbehörde GRECO meint: ein Wort des Fürsten und ein Strafverfahren wird von der Justiz, der ebenfalls Antikorruptionsmassnahmen vorgeschrieben wurden, abgewürgt.

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    • Schon wieder ein "Einzelfall"
      Schon wieder ein "Einzelfall" sagte:

      Wie in Liechtenstein üblich, wurde das Internet gesäubert und die zahlreichen Artikel über das Entwenden der Akten scheinen nicht mehr auf. In diesem Artikel über den Fall kommt die typische Liechtensteiner Ausrede:

      «Am Ende betonte die Regierung, es handle sich „um einen Einzelfall“, der „keinesfalls mit dem geltenden Rechts- und Politiksystem in Verbindung gebracht werden kann“ 🙂

      https://www.diepresse.com/719176/causa-grasser-liechtenstein-sichert-kooperation-zu

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    • Korruptes Sumpfgebiet mit Fürstenburg
      Korruptes Sumpfgebiet mit Fürstenburg sagte:

      Wenn die Staatengruppe des Europarats gegen die Korruption (GRECO) Liechtenstein Antikorruptionsmassnahmen gegen die Justiz und selbst gegen den Fürsten auferlegen, dann ist Liechtenstein ein korruptes Sumpfgebiet mit Fürstenburg.

      Fürstentreue wird belohnt durch Einstellung von Strafverfahren, merkt doch keiner. Die Justiz ist ein korruptes Schmierentheater.

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    • Treuhänderkammer
      Treuhänderkammer sagte:

      Dass die Treuhänder in Liechtenstein einen überführten Aktendieb zu ihrem Präsidenten wählen, sendet ein katastrophales Signal für den Finanzstandort Liechtenstein.

      Ein überführter Aktendieb untergräbt das Vertrauen in die Treuhandbranche – sowohl bei Klienten als auch bei internationalen Partnern. Vertrauen ist das Fundament für Finanzdienstleistungen, insbesondere in einem sensiblen Bereich wie Vermögensverwaltung und Trusts.

      Wenn jemand, der vorsätzlich das Recht gebrochen hat, in eine Führungsposition gewählt wird, sendet das ein Signal, dass Rechtsverstöße keine Konsequenzen haben. Das schwächt die Glaubwürdigkeit der Treuhänderkammer und fördert eine Kultur der Straflosigkeit.

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    • Fatale Signalwirkung
      Fatale Signalwirkung sagte:

      Die Wahl einer Person mit einem solchen Verhalten, also Diebstahl von Dokumenten aus Gerichtsakten, sendet ein fatales Signal an andere Treuhänder und die Öffentlichkeit: dass Fehlverhalten von Treuhändern nicht nur toleriert, sondern sogar belohnt wird

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    • Kronenzeitung über Wenaweser: "Buwog-Grasser-Aktenaffäre: Anwalt angeklagt"
      Kronenzeitung über Wenaweser: "Buwog-Grasser-Aktenaffäre: Anwalt angeklagt" sagte:

      Kronenzeitung über Wenaweser: «Buwog-Grasser-Aktenaffäre: Anwalt angeklagt»

      Ein Liechtensteiner Rechtsanwalt muss sich in der Buwog-Grasser-Aktenaffäre wegen Urkundenunterdrückung vor Gericht verantworten. Der Mann soll aus dem Fürstlichen Landgericht Mitte November 2011 heimlich Akten mitgenommen haben. Gegen ihn wurde Strafantrag eingebracht, informierte am Mittwoch die Liechtensteiner Staatsanwaltschaft.
      https://www.krone.at/317947

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    • Kronenzeitung über Wenaweser: "Buwog-Grasser-Aktenaffäre: Anwalt angeklagt"
      Kronenzeitung über Wenaweser: "Buwog-Grasser-Aktenaffäre: Anwalt angeklagt" sagte:

      Liechtenstein
      Urteil in Grasser-Aktenaffäre aufgehoben
      «Begründungsmängel» bei Vorwurf der Urkundenunterdrückung gegen Grasser-Anwalt

      Wien/Vaduz – Die juristische Aufarbeitung der Buwog-Grasser-Aktenaffäre in Liechtenstein geht weiter: Das Staatsgericht des Fürstentums hat nun das Urteil des Obergerichts aufgehoben, in dem ein Anwalt und Stiftungsvorstand von Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser wegen Urkundenunterdrückung verurteilt worden war. Ursache der Aufhebung seien Begründungsmängel.

      Nun muss das Obergericht neu entscheiden, ob der Anwalt freigesprochen oder wieder verurteilt wird, sagte der Präsident des Staatsgerichtshofs, Marzell Beck, am Dienstag. Die Kanzlei Marxer & Partner zeigte sich erfreut, dass der Staatsgerichtshof der Beschwerde ihres Partners Folge gegeben hatte. Der Anwalt hatte bei einem Treuhänder Grassers beschlagnahmte Unterlagen vom Gericht mitgenommen.
      https://www.derstandard.at/story/1373512807896/urteil-in-grasser-aktenaffaere-in-liechtenstein-aufgehoben

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  3. Glaubwürdigkeit verspielt
    Glaubwürdigkeit verspielt sagte:

    Der neueste Bericht der Staatengruppe gegen Korruption des Europarats GRECO hat der Justiz, den Regierungsmitglieder und sogar dem Fürsten Antikorruptionsmassnahmen verordnet. Potentielle Korruption zerstört jedes Vertrauen in den Finanzplatz.

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  4. Zombie Trusts gerecht aufteilen
    Zombie Trusts gerecht aufteilen sagte:

    Eine Hälfte für den armen Treuhänder, der die ganze Arbeit mit dem Zombie Trust hat.

    Eine Hälfte für den Fürsten, der die ganzen Schweinereien duldet.

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    • Was denn noch verteilen?
      Was denn noch verteilen? sagte:

      Wo ist denn das Problem?
      Nach all den Honorarnoten, Rechnungen, Liquidationen usw. der Treuhänder ist doch nichts mehr übrig.

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  5. Liechtenstein faces crisis over Russia sanctions
    Liechtenstein faces crisis over Russia sanctions sagte:

    The crisis could undermine Liechtenstein’s status as a major financial center, as confidence in the principality is based on its perceived ability to protect clients from geopolitical instability.

    Instead of protecting clients from geopolitical instability, they are now much worse off and completely defenseless. Liechtenstein has therefore proven to be a completely insecure financial center.

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  6. Schwere und organisierte Kriminalität
    Schwere und organisierte Kriminalität sagte:

    Das kriminelle System, mit welchem Liechtensteiner Treuhänder Stiftungen und Trusts seit Jahren systematisch und planmässig mit tatkräftiger Hilfe von nicht neutralen Richtern und Staatsanwälten in ihre Macht bringen und dann ausplündern, ist jetzt aufgeflogen und bekannt geworden. Dass es so lange verheimlicht werden konnte, liegt wohl daran, dass die liechtensteiner Rechtsanwälte den betroffenen Opfern das Märchen vom «bedauerlichen Einzelfall» erzählt haben, da auch sie viele Jahre von dem kriminellen System profitiert haben. Fürst und Regierung haben jahrelang weggeschaut und so getan, als wüssten sie von nichts, obwohl sie es wussten und billigten. Bei dem kriminellen System dürfte es sich um schwere und organisierte Kriminalität handeln.

    Antworten
    • GRECO hat das öffentlich bekannt gemacht
      GRECO hat das öffentlich bekannt gemacht sagte:

      GRECO, die Antikorruptionstelle des Europarats hat bezüglich der Justiz in Liechtenstein wie auch betreffend die Regierungsmitglieder und den Fürsten Antikorruptionsmaßnahmen gefordert. Deutlicher kann eine Korruption von einer Europäischen Behörde wohl nicht angeprangert werden.

      Antworten
    • GRECO attestiert erhebliche Risiken für den Finanzsektor
      GRECO attestiert erhebliche Risiken für den Finanzsektor sagte:

      GRECO (Groupe d’États contre la Corruption / Group of States against Corruption) ist ein Organ des Europarats und hat das Ziel, die Korruptionsbekämpfung in den Mitgliedstaaten zu verbessern. Der kürzlich veröffentlichte Bericht über Liechtenstein ist eine schallende Ohrfeige für das kleine Land, attestiert Vettern- und Günstlingswirtschaft und verordnet Antikorruptionsmassnahmen für die Justiz (!), die Regierungsmitglieder (!) und Sogar das Staatsoberhaupt, den Fürsten (!!!). Damit dürfte Liechtenstein faktisch als Hochrisikoland im Finanzsektor gelten.

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  7. Rat für Betroffene der Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein
    Rat für Betroffene der Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein sagte:

    Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sind ein ernstes Problem, das viele Betroffene vor große Herausforderungen stellt. Als überregionale Rechtsanwaltskanzlei haben wir solche Fälle bearbeitet und möchten Ihnen wichtige Ratschläge geben:

    1. Entscheidungen der Liechtensteiner Gerichte anfechten:
    Sollten auch Sie Entscheidungen von Liechtensteiner Gerichten erhalten haben, die nicht neutral erscheinen, eskalieren Sie Ihren Fall bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Es ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oft nicht neutral sind. Acht von zehn Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.

    2. Meldung an das Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft:
    Melden Sie Ihren Fall dem Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Außenstelle des amerikanischen Justizministeriums. Aufgrund des RICO Act, eines besonderen amerikanischen Gesetzes, hat dieses Büro weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen. Der RICO Act wurde beispielsweise im Verfahren gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA angewendet.

    Kontakt:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    Sollten Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, bedenken Sie, dass diese möglicherweise ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.

    Zusammenfassend möchten wir betonen, wie wichtig es ist, entschlossen gegen Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität vorzugehen. Zögern Sie nicht, Ihre Rechte einzufordern und die notwendigen Schritte zu unternehmen.

    Antworten
  8. Advice for victims of economic crime in Liechtenstein
    Advice for victims of economic crime in Liechtenstein sagte:

    Economic crime and organized crime in Liechtenstein are a serious problem that poses significant challenges for many affected individuals. As a law firm, we have handled such cases and would like to offer you some important advice:

    1. Challenge Decisions of Liechtenstein Courts:
    If you as well have received decisions from Liechtenstein courts that do not appear to be neutral, escalate your case to the European Court of Human Rights (ECHR). It is well-known that decisions from Liechtenstein courts are often not neutral. Eight out of ten complaints to the ECHR have been successful. Liechtenstein courts are bound by the decisions of the ECHR.

    2. Report to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy:
    Report your case to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy in Bern, a branch of the U.S. Department of Justice. Due to the RICO Act, a special US-law, this office has worldwide jurisdiction in the fight against criminal organizations. The RICO Act was, for example, applied in the proceedings against FIFA officials scattered around the world.

    Contact:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    If your Liechtenstein lawyers advise against this, be aware that they may be representing their own interests as Liechtensteiners and not yours.

    In conclusion, we emphasize the importance of taking decisive action against economic and organized crime. Do not hesitate to assert your rights and take the necessary steps.

    Antworten
  9. Consejos para las víctimas de delitos económicos en Liechtenstein
    Consejos para las víctimas de delitos económicos en Liechtenstein sagte:

    El crimen económico y organizado en Liechtenstein es un problema serio que plantea grandes desafíos para muchas personas afectadas. Como bufete de abogados regional, hemos manejado tales casos y queremos ofrecerle algunos consejos importantes:

    1. Impugnar las decisiones de los tribunales de Liechtenstein:
    Si ha recibido decisiones de los tribunales de Liechtenstein que no parecen ser neutrales, escale su caso hasta el Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH). Es bien sabido que las decisiones de los tribunales de Liechtenstein a menudo no son neutrales. Ocho de cada diez quejas ante el TEDH han tenido éxito. Los tribunales de Liechtenstein están obligados por las decisiones del TEDH.

    2. Informar a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU.:
    Informe su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU. en Berna, una rama del Departamento de Justicia de EE.UU. Debido a la Ley RICO, una ley estadounidense especial, esta oficina tiene jurisdicción mundial en la lucha contra las organizaciones criminales. La Ley RICO se aplicó, por ejemplo, en los procedimientos contra los funcionarios de la FIFA dispersos por todo el mundo.

    Contacto:
    Embajada de EE.UU. en Suiza y Liechtenstein
    Attn: Oficina del Agregado Legal
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Berna

    Si sus abogados en Liechtenstein le aconsejan en contra de esto, tenga en cuenta que pueden estar representando sus propios intereses como liechtensteinianos y no los suyos.

    En conclusión, enfatizamos la importancia de tomar medidas decisivas contra el crimen económico y organizado. No dude en hacer valer sus derechos y tomar las medidas necesarias.

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  10. GRECO Evaluation
    GRECO Evaluation sagte:

    The Evaluation by the Group of States against Corruption (GRECO) of the European Counsel released 05/27/2025, states in paragraph 85 that the head of government usually meets with the Prince twice a month – behind closed doors and without any record being kept. It appears that the head of government receives her instructions there.

    Since Liechtenstein lacks a true separation of powers and the Prince has the final say in all matters, the responsibility for the scandals, corruption, and zombie trusts lies with the Prince.

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  11. Jonathan
    Jonathan sagte:

    In light of the information presented, the role of the Prince and the Hereditary Prince should be closely scrutinized.

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  12. Financial Times: Liechtenstein’s zombie-trust apocalypse
    Financial Times: Liechtenstein’s zombie-trust apocalypse sagte:

    The Financial Times states that the apocalypse has come for Liechtenstein

    «… The longer this drags on, the longer you’re gonna have very unhappy wealthy people, potentially Russian oligarchs. Lawyers tell me there is also a risk that Russia starts to put pressure on Liechtenstein. So not only do you have this from the US, you potentially also have it from Russia. This starts to get very uncomfortable for the government.»

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  13. Karin Riehl
    Karin Riehl sagte:

    Wie soll man bei solchen Meldungen noch irgendwie Liechtenstein als vertrauenswürdiges Finanzzentrum ansehen können? Die Skandale, die sog. zombie trusts, die Korruptionsberichte des Europarats, das ist nicht mehr akzeptabel.

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  14. Philipp
    Philipp sagte:

    Angesichts der Vielzahl der in letzter Zeit verfügbar gewordenen Informationen, auch in diesem Blog, drängt sich der Eindruck auf, dass in Liechtenstein tatsächlich ernstzunehmende Formen schwerer und organisierter Kriminalität existieren könnten.

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  15. Karma
    Karma sagte:

    schwere und stürmische Zeiten für Liechtenstein, der Zombie – Sturm könnte für Liechtenstein zur Apokalypse werden….

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  16. Bermudadreieck Liechtenstein
    Bermudadreieck Liechtenstein sagte:

    Seit Jahren verschwinden in Liechtenstein Vermögen durch ein Zusammenspiel von untreuem Treuhändern mit Richtern, die helfen, Strukturen wie Stiftungen und Trusts in die Gewalt der Treuhänder zu bringen, von denen diese dann geplündert werden können. Die genannten Skandale wie der Perry-Skanda, Bacardi-Skandal oder Hartlaub-Skandal sind nur die Spitze des Eisbergs, es gibt wesentlich mehr. Es handelt sich um ein kriminelles System, um schwere und organisierte Kriminalität, die in Liechtenstein sehr wohl bekannt ist, aber von Fürst und Landesregierung vorsätzlich falsch kleingeredet wird. Die Staatengruppe gegen die Korruption GRECO hat Defizite bei der Justiz, den Regierungsmitgliedern und beim Fürsten offengelegt, das kriminelle System besteht jedoch weiter.

    Antworten
    • Beteiligte an den Skandalen
      Beteiligte an den Skandalen sagte:

      Perry Skandal:
      Stiftungsräte: Dieter Neupert, Louis Oehri, Dominik Naeff
      Richter:Landgericht: Rosenberger, Obergericht: Ungerank

      Bacardi Skandal:
      Stiftungsrat: Bernhard Lorenz
      Richter; Landgericht: Rosenberger, Obergericht: Ungerank

      Hartlaub Skandal:
      Stiftungsräte: Philipp Wanger, Martin Batliner
      Richter; Landgericht: Rosenberger, Obergericht: Ungerank

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  17. Raffael Heilmann
    Raffael Heilmann sagte:

    Kriminelle Raubzüge durch Stiftungen und Trusts werden vin korrupten Richtern ermöglicht und gedeckt.
    Und alles vor den Augen und mit Wissen des Fürsten und der Landesregierung,

    Antworten
  18. GRECO hat die rote Karte gezeigt
    GRECO hat die rote Karte gezeigt sagte:

    Die Staatengruppe gegen Korruption GRECO hat systemische Defizite in der Korruptionsbekämpfung feststellt, was für ein Finanzzentrum eine rote Karte darstellt.

    Antworten
  19. Roland Bungert
    Roland Bungert sagte:

    800 verwaiste Trusts sind 800 Beweise dafür, dass Liechtenstein ein unsicherer, nicht vertrauenswürdiger Finanzstandort ist. Was braucht es noch mehr?

    Antworten
  20. The Financial Times warns about Liechtenstein
    The Financial Times warns about Liechtenstein sagte:

    The tiny European state has been jolted in the past year by court cases in which local financiers have been accused of abusing clients’ funds

    “your advisers end up embezzling your money and you can’t see what’s going on,”

    In Liechtenstein, Perry says, “the beneficiaries [of a trust] have no rights. If a trustee is stealing your money, you can bang your head against a wall and it will help more than a court in Liechtenstein,” she says — a claim disputed by the trustee.

    Liechtenstein has been jolted in the past year by court cases in which local financiers have been accused of abusing clients’ funds. International lawyers question whether its laws on trusts, dating from the 1920s, are fit for purpose in an age of increasing global financial transparency.

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  21. Liechtensteins Finanzplatz: Tummelplatz der Kriminalität
    Liechtensteins Finanzplatz: Tummelplatz der Kriminalität sagte:

    Liechtensteiner Treuhänder haben sich durch das Verstecken von Schwarzgeld bereichert, insbesondere indem sie nach dem Tod des Stifters den Begünstigten deren Ansprüche systematisch vorenthielten. Dies geschah durch Lügen, dass eine Stiftung nicht mehr von ihnen verwaltet werde (weil sie sie zuvor umbenannt hatten), durch Drohungen mit Strafanzeigen wegen angeblicher Steuerdelikte und andere mafiöse Methoden. Ebenso haben sie sanktionierte russische Gelder versteckt. Diese skrupellosen Treuhänder, die durch eine korrupte Justiz geschützt werden, stehen nun nicht mehr unerfahrenen, naiven Begünstigten gegenüber, sondern den USA. Der Finanzplatz Liechtenstein hat sich durch diese Praktiken und seine Reputation selbst zerstört.

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  22. Karma
    Karma sagte:

    Richter Ungerank steht im Kontext mehrerer umstrittener Entscheidungen in Stiftungsfällenund wird im GRECO Evaluationsbericht 2025 im Zusammenhang mit mangelnder Unabhängigkeit in Liechtenstein erwähnt….

    Antworten
  23. Skandale
    Skandale sagte:

    Die Richter Rosenberger am Landgericht und Ungerank am Obergericht waren die Richter beim

    – Perry-Skandal
    – Bacardi-Skandal
    – Hartlaub-Skandal
    – usw.

    Antworten
  24. Transparency International: „Liechtenstein: Hort der Kriminellen“
    Transparency International: „Liechtenstein: Hort der Kriminellen“ sagte:

    Die Zeit stellt den Zusammenhang zwischen organisierter Kriminalität, Geldwäsche und der Steueroase Lichtenstein her. Mindestens vier in Spanien zerschlagene Rauschgift- und Betrügerbanden sollen mit Hilfe von liechtensteiner Bankkonten Geld gewaschen haben. Auch die Gelder aus einem großen spanischen Korruptionsskandal vor zwei Jahren sollen nach Liechtenstein geflossen sein.

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