Wie Zombies mit Zombie-Trusts umgehen.
Es ist Feuer im Dach des Finanzplatzes Liechtenstein, die Wände wackeln, das Fundament bröselt.
In jedem anderen Staat der Welt würden die Alarmsirenen heulen, die Medien würden unablässig berichten, die Regierung würde hektisch agieren, das Parlament stellte bohrende Anfragen, der Staatspräsident würde mahnend den Finger erheben und schnelle Massnahmen fordern.
Aber es handelt sich hier um das Fürstentum. Mehr als ein Monat ist vergangen, seit die ersten Artikel über bis zu 800 Trusts im Ländle erschienen, die fluchtartig von ihren Treuhändern im Stich gelassen wurden. Seither hängen rund 20 Milliarden Dollar vermögender Russen in der Luft. Ihre legitimen Besitzer kommen nicht mehr ran.
Das Vaterland, die einzige überlebende Tageszeitung im Ländle, gab ein einziges Mal der Regierung Gelegenheit, beruhigende Geräusche zu machen.
Und sonst?
– Ein interministeriales Gremium („Steering Group“) aus Justiz- und Finanzministerium, Behörden und Vertretern der Trustbranche wurde eingerichtet. Ziel: Strategien zur kurzfristigen Wiederbesetzung von Trust-Gremien oder Anordnung von Liquidatoren entwickeln.
– Das Justizministerium sucht verzweifelt «Liquidatoren», das Finanzministerium nach Treuhändern, die die verwaisten Verwaltungsratsgremien besetzen wollten. Aber wer will sich schon daran die Finger verbrennen und das Risiko laufen, auch auf die tödliche Sanktionsliste der US-Behörde OFAC zu geraten.
Und angeblich sei es so: Bereits 40 Trusts befänden sich in Liquidation, 85 gälten als verwaist, 350 weitere warteten auf Entscheidung. Und von den übrigen weiss man schlichtweg nichts.
Regierungschefin Brigitte Haas macht die üblichen abwiegelnden Bemerkungen. Schwarze Schafe könne es halt geben, aber 99,9 Prozent all dieser Finanzkonstrukte seien blütenweiss und sauber, kein Grund zur Aufregung.
Die fürstliche Finanzmarktaufsicht (FMA) hatte bereits im September letzten Jahres verkündet, dass man sich strikt an die Sanktionsbestimmungen halten solle. Warum eigentlich, wenn doch alles absolut ordnungsgemäss abläuft. Abgesehen von einem oder zwei schwarzen Schafen. Oder einem ganzen Rudel, einer ganzen Herde.
In jedem anderen Staat der Welt wäre inzwischen wenigstens bekannt, wie viele von dieser Enteignung betroffene Besitzer von den USA sanktioniert sind – und wie viele nicht. Es wäre zudem bekannt, welche Treuhänder, welche Kanzleien ihre Finger im Spiel haben – und sie sich verbrannten.
Kommt erschwerend hinzu, dass Liechtenstein von einem absolutistisch herrschenden Fürsten regiert wird. Der könnte ohne Federlesen durchgreifen. Den Betroffenen ein nettes Schreiben auf fürstlichem Briefpapier schicken. Seine Durchlaucht habe geruht, diesem Trauerspiel ein Ende zu setzen.
Geld wird auf ein beliebiges Konto überwiesen, sorry für die Umstände. Und bitte beiliegende Stillschweigensvereinbarung unterzeichnen, dann ist die Kuh vom Eis. Mit fürstlichen Grüssen.
Macht er aber nicht. Weder der Fürscht, noch sein Erbprinz Alois. Wollen vielleicht keinen schmerzlichen Geldabfluss bei der Fürstenbank LGT. Dafür nehmen sie in Kauf, dass der ganze Finanzplatz den Bach runtergeht.
Liechtensteinern halt.




Liechtensteins Geschäftsmodell – der jahrzehntelang gepflegte Ruf als sicherer Hafen für Vermögen redlicher oder unredlicher Herkunft – ist faktisch gescheitert.
Eine Serie von Skandalen, in denen Treuhänder von Trusts und Stiftungen ungestraft Vermögen veruntreuten, hat das Vertrauen internationaler Anleger massiv beschädigt.
Ebenso schwer wiegt der Bericht der Staatengruppe gegen Korruption des Europarats (GRECO), die nicht nur der Justiz, sondern auch Regierungsmitgliedern und dem Fürsten selbst gravierende Mängel bei der Korruptionsbekämpfung bescheinigt hat.
Spätestens jetzt, mit dem Bekanntwerden der 800 Zombie Trusts, ist offenkundig: Liechtenstein ist kein sicherer Hafen mehr – sondern ein Risiko. Als Finanzplatz hat das Land seine Glaubwürdigkeit verspielt.
Weitermachen als korrupte und kriminelle Räuberhöhle mit zahlreichen kriminellen Treuhändern und korrupter Justiz, was inzwischen weltweit bekannt wurde?
Oder Neustart als – neu – transparenter Rechtsstaat?
Die Welt schreibt: „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen
Liechtenstein gilt als ideale Schutzzone für große Geldsummen. Doch Einzelfälle wecken Zweifel daran: So soll vereinzelt der Zugriff auf gebunkertes Vermögen entzogen worden sein. Für das Versprechen des Finanzstandorts könnten solche Vorwürfe gefährlich werden.
https://www.welt.de/wirtschaft/plus255111372/Kriminelles-System-Die-Vorwuerfe-gegen-das-Geldparadies-der-Superreichen.html
Was man auf diesem Blog vor Augen geführt bekommt, ist nicht mehr bloß Vetternwirtschaft oder Intransparenz. Es ist eine Aushöhlung des Rechtsstaats zugunsten eines geschlossenen Machtzirkels – legitimiert durch politische Passivität und monarchische Autorität. Die Frage ist nicht, ob das System korrupt ist (die Antwort darauf hat die GRECO schon gegeben), sondern wie lange Liechtenstein noch den Anschein eines funktionierenden Rechtsstaats nach außen vorspielen kann, ohne sich lächerlich zu machen, da dies doch durchschaut wird.
Wenn der Fürst sich in allen Belangen das letzte Wort vorbehält, dann trägt er auch die Verantwortung dafür, wenn es in Liechtenstein ein kriminelles System gibt, wenn die Staatengruppe des Europarats gegen die Korruption (GRECO) Liechtenstein Anti-Korruptionsmassnahmen vorschreiben muss oder wenn reihenweise gegen US-Sanktionen verstossen wird.
Das kriminelle System, mit welchem Liechtensteiner Treuhänder Stiftungen und Trusts seit Jahren systematisch und planmässig mit tatkräftiger Hilfe von nicht neutralen Richtern und Staatsanwälten in ihre Macht bringen und dann ausplündern, ist jetzt aufgeflogen und bekannt geworden. Dass es so lange verheimlicht werden konnte, liegt wohl daran, dass die liechtensteiner Rechtsanwälte den betroffenen Opfern das Märchen vom «bedauerlichen Einzelfall» erzählt haben, da auch sie viele Jahre von dem kriminellen System profitiert haben. Fürst und Regierung haben jahrelang weggeschaut und so getan, als wüssten sie von nichts, was ihnen aber auch seit Jahren niemand mehr abnimmt. Bei dem kriminellen System dürfte es sich um schwere und organisierte Kriminalität handeln
Das kriminelle System in Liechtenstein ist jetzt aufgeflogen. Der Staat ist demaskiert, Fürst und Regierung wegen des entdeckten Vertuschens bis auf die Knochen blamiert. Die Maske ist gefallen.
Der Tagesspiegel titelt: «Liechtenstein: Hort der Kriminellen»
Das Fürstentum Liechtenstein ist offenbar nicht nur für Steuerflüchtlinge sondern auch für alle Arten von Kriminellen ein Paradies. Eine spanische Zeitung berichtet über Gelder aus Drogengeschäften und Korruption, die in das Land geflossen sind.
https://www.tagesspiegel.de/politik/liechtenstein-hort-der-kriminellen-1619899.html
The Prince should bear full accountability for the illegal operations unfolding within his jurisdiction, where criminal trustees—acting in collusion with a corrupt judiciary—systematically misappropriate the assets of foreign trust beneficiaries. This is not merely a failure of oversight; it is a deliberate orchestration of financial abuse under the guise of legal authority. Such conduct undermines the rule of law and erodes international trust in the integrity of the principality’s institutions.
Die neue Regierungschefin tritt in die Fußstapfen ihrer Vorgänger: anstatt einen Neuanfang mit echter Transparenz zu wagen, setzt Brigitte Haas offenbar auf altbekannte Muster: beschwichtigen, herunterspielen und kritische Vorgänge unter den Teppich kehren. Wer auf einen Kurswechsel gehofft hatte, sieht sich enttäuscht – die politische Kultur der Intransparenz bleibt bestehen.
Transparenz wäre in dieser Situation zwingend notwendig. Alles andere verstärkt den Eindruck, dass Liechtenstein nicht willens oder in der Lage ist, seine strukturellen Probleme anzugehen – mit langfristig verheerenden Folgen für seine internationale Glaubwürdigkeit.
Die Regierung ist doch nur ein Marionettentheater, gesteuert von ganz oben.
Inzwischen hat es jeder mitgekriegt: der Fisch stinkt vom Kopf her
In dem aktuellen Bericht der Staatengemeinschaft gegen die Korruption (GRECO) des Europarats wird in Ziffer 85 mitgeteilt, dass der Regierungschef/die Regierungschefin in der Regel zweimal im Monat mit dem Fürsten zusammenkommt – unter Ausschluss der Öffentlichkeit und ohne jegliche Protokollierung. Da erhält die Regierungschefin wohl ihre Instruktionen.
Da es in Liechtenstein keine echte Gewaltenteilung gibt und der Fürst überall das letzte Wort hat, trifft die Verantwortlichkeit für die Skandale, die Korruption und die zombie trusts den Fürsten.
Es geht nicht um die Landesregierung- es geht allein um den Fürsten. Er ist der Monarch, er bestimmt, er trägt die Verantwortung.
Die Borniertheit Liechtensteiner Entscheidungsträger verhindert dringend nötige Reformen und zerstört so den Finanzplatz.
Berliner Zeitung: Geschäftskrise in Liechtenstein: So leidet das Fürstentum unter den Russland-Sanktionen
Die Übernahme westlicher Sanktionen trifft Liechtensteins Treuhandbranche hart. Blockierte russische Vermögen sowie Druck aus den USA bringen den Alpenfinanzplatz in eine Krise.
Liechtensteins Treuhandbranche befindet sich zurzeit in einer Krise. Seit der Übernahme der russischen EU-Sanktionen sind Hunderte in Liechtenstein verwaltete russische Vermögen blockiert. Vom Ausland verhängte Sanktionen schaden der Reputation und haben nun bedeutungsträchtige Folgen für das milliardenschwere Finanzgeschäft im Fürstenstaat.
https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/russland-sanktionen-fuerstentum-lichtenstein-in-der-finanzkrise-li.2338973
Verdrängen, vertuschen und totschweigen geht nicht auf Dauer gut. Es kommt zu viel an die Oberfläche und die Reputation Liechtensteins als vertrauenswürdig ist nachhaltig zerstört. Und so schreibt die Welt:
«Liechtenstein: Abschied von Europas letztem Geld-Paradies»
Der Name Liechtenstein taucht immer dann auf, wenn es um große Vermögen geht. Denn im Fürstentum scheint Geld sicherer aufgehoben zu sein als anderswo. Doch immer mehr Fälle lassen Zweifel am zentralen Versprechen des Alpenlandes aufkommen.
https://www.welt.de/wirtschaft/plus251034324/Geld-Abschied-von-Europas-letztem-Geld-Paradies.html
Schön war sie schon, die Idylle des Finanzplatzes Liechtenstein. Nur leider eine Fassade, die jetzt zusammengebrochen ist. Skandale, Korruption und zombie trusts. Das war’s dann.
In Liechtenstein sind gewisse Kreise längst nicht mehr nur Seilschaften – sie agieren wie ein geschlossenes, kriminelles Netzwerk. Gerichtliche Entscheidungen werden zum Teil nicht nach Recht und Gesetz, sondern nach Loyalität, Verbindungen und gegenseitiger Absicherung getroffen. Wer dazugehört, ist geschützt. Wer es wagt, aufzubegehren, wird mundtot gemacht. Dies wird von der Obrigkeit geduldet oder sogar gewollt.
In Liechtenstein existieren Netzwerke für schwere und organisierte Kriminalität.
Fürst und Landesregierung wissen davon, unternehmen aber nichts dagegen und reden es klein («99,9% sind sauber»).
Der Rechtsanwalt und Mit-Trustverwalter Bernhard Lorenz (Kanzlei Lorenz Nesensohn Rabanser) beantragt die Abberufung der Witwe von Lord Bacardi, der den Trust für seine Frau und die gemeinsame Tochter gegründet hatte. Richter Mag. Stefan Rosenberger vom Fürstlichen Landgericht beruft Lady Bacardi mit der Begründung ab, sie habe einen Interessenskonflikt, weil sie zugleich ihre eigenen Interessen und die ihrer minderjährigen Tochter vertritt. Zum einen ist dass ihre gesetzliche Pflicht, zum anderen hat die Tochter sobald sie volljährig war, die Handlungen ihrer Mutter genehmigt. Aufgrund der Genehmigung der Tochter hätte ihre Mutter nicht mehr abberufen werden können..Bernhard Lorenz trägt noch vor, dass die Genehmigung der Tochter nicht wirksam gewesen sei, da die Tochter bei Abgabe der Genehmigung erst vier Tage volljährig gewesen ist (was für ein Unsinn!). Richter Mag. Stefan Rosenberger ignoriert die Genehmigung der Tochter einfach und beruft die Mutter aus der Trustverwaltung ab. Das Obergericht, 1. Senat unter Richter Ungerank bestätigt erwartungsgemäss die Entscheidung von Richter Rosenberger.
Witwe Bacardi erhält anders als in Liechtenstein in der Schweiz Recht und erwirkt in der Schweiz ein Gerichtsurteil, dass sie Zugriff auf ein Schweizer Konto des Trusts erhält. Was macht Treuhänder Bernhard Lorenz kurz vor Rechtskraft des Urteils? Er räumt das Konto ab und verfrachtet das Geld nach Liechtenstein.
Maria Luisa Bacardi: «Seit Jahren werden offenbar durch eine kriminelle Vereinigung, deren Aktionsradius vom Fürstentum Liechtenstein bis auf die Bermudas reicht, Versuche unternommen, meine Ansprüche als Erbin von Don Luis Bacardi zu untergraben und den letzten Willen meines Vaters wissentlich zu ignorieren. Das kriminelle Netzwerk versucht, die Kontrolle über Aktien an der Bacardi LTD aus dem Nachlass meines Vaters Don Luis Bacardi als auch die Kontrolle über Stimmrechte an der Bacardi LTD zu sichern. Dadurch wurde meine Mutter, Monika Bacardi, vor einigen Wochen in Liechtenstein rechtswidrig von sämtlichen Funktionen jener Gesellschaften entfernt, die die Aktienpakete an Bacardi LTD hielten. Dies geschah gegen ihren und meinen Willen.»
Daniel Tschikof von TREMACO, die im Agnelli Skandal involviert sind, war auch im Bacardi Skandal involviert.
Dream Team Rosenberger / Ungerank macht’s möglich…
Beim Hartlaub-Skandal ist wieder die Kanzlei Lorenz Nesensohn Rabanser (LNR) mittendrin. Hier beantragte Rechtsanwalt Wolfgang Rabanser der Kanzlei Lorenz Nesensohn Rabanser für den Begünstigten Alexander Kindler den Stiftungsrat abzuberufen, Das hatte sein Kanzleipartner Bernhard Lorenz ja schon bei Bacardi erfolgreich bewerkstelligt. Der Stiftungsrat hatte von Alexander Kindler Rechnungslegung gefordert, wofür dieser mehr als 400’000 Euro verwendet hatte, die er in bar von den Konten der Stiftung abgehoben hatte, ob für Stiftungszwecke oder für Privatzwecke. Dieser drehte den Spiess dann um und beantragte mit Rechtsanwalt Wolfgang Rabanser der Kanzlei Lorenz Nesensohn Rabanser die Abberufung seines Bruders aus dem Stiftungsrat. Wie schon bei Bacardi berief Richter Mag. Stefan Rosenberger daraufhin den Stiftungsrat ab, diesmal mit der Begründung «blosser Anschein einer möglichen Interessenskollision». Mit dieser seltsamen Begründung könnte man jeden Stiftungsrat jederzeit abberufen. Dann setzte Richter Rosenberger den Liechtensteiner Treuhänder Philipp Wanger an dessen Stelle ein, der den Liechtensteiner Treuhänder Martin Batliner als weiteren Stiftungsrat hinzuholte. Das Obergericht unter Richter Ungerank segnete dies wie gewohnt ab.
Dream Team Rosenberger / Ungerank macht’s möglich.
Die Treuhänder Dieter Neupert, Louis Oehri und Dominik Naeff (beide Lopag Trust reg.) hatten sich im Perry Fall seinerzeit € 10,5 Millionen Management Fee genommen. Bis heute wird das ein Vielfaches sein.
«So far, according to court documents, the Lopag Trust have withdrawn an estimated €10.5m (£94m) in “management fees”
https://www.independent.co.uk/news/long_reads/liechtenstein-tax-haven-super-rich-trust-lost-beneficiaries-trustees-legal-laws-a8239956.html
Richter Rosenberger macht’s möglich
Liechtenstein war mal ein Finanzplatz, ist heute ein von Skandalen gebeuteltes Zombieland.
Was für ein Skandal-Sau-Laden ist Liechtenstein inzwischen geworden?
Der seriöse Finanzstandort Liechtenstein zeichnet sich aus durch reihenweise Skandale, in denen kriminelle Treuhänder von Richtern unterstützt werden, von der Staatengruppe des Europarats GRECO auferlegte Anti-Korruptionsmassnahmen für die Justiz, die Regierungsmitglieder und den Fürsten und 800 Zombie Trusts.
Alles beste Referenzen für einen Finanzplatz.
Wer 800 Mal lügt, dem glaubt man nicht,
auch wenn er aus Versehen mal die Wahrheit spricht.
Der Fürst steht nicht über allem, er steht im Mittelpunkt von all dem.
BAZ: «Internationale Finanzkriminalität: Liechtensteins weisse Fassade bröckelt»
Das Fürstentum präsentiert sich seit Jahren als sauberen Finanzplatz. Nun erschüttern neue Skandale das Selbstbild.
https://www.bazonline.ch/liechtensteins-weisse-fassade-broeckelt-971207461924
CAPITAL:
Wie Zombie-Trusts eine Krise in Liechtenstein ausgelöst haben
Im Minifürstentum Liechtenstein sitzen Tausende von Trusts und Stiftungen. Hunderte von ihnen sind nach einer Rücktrittswelle verwaist, weil sie Verbindungen nach Russland hatten. Nun steht die Regierung vor einem Problem
Liechtenstein hat eine Notfall-Taskforce ins Leben gerufen, um die Krise bei sogenannten „Zombie“-Trusts in den Griff zu bekommen. Hunderte von Einrichtungen, die mit wohlhabenden Russen in Verbindung stehen, sind dadurch rechtlich gelähmt.
Ob kriminelles System, Korruption oder zombie trusts, im Zentrum steht immer der Fürst.
Am Ende hat in Liechtenstein der Fürst immer das letzte Wort. Niemand hat von den systematischen Rechtsverletzungen und der Korruption in Liechtenstein so profitiert wie der Fürst. Dafür trägt er jetzt die Verantwortung, dass alles zusammenbricht.
Lustig, wie das Ländle nicht wahrhaben möchte, dass das Spiel aus ist.
Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sind ein ernstes Problem, das viele Betroffene vor große Herausforderungen stellt. Als überregionale Rechtsanwaltskanzlei haben wir solche Fälle bearbeitet und möchten Ihnen wichtige Ratschläge geben:
1. Entscheidungen der Liechtensteiner Gerichte anfechten:
Sollten auch Sie Entscheidungen von Liechtensteiner Gerichten erhalten haben, die nicht neutral erscheinen, eskalieren Sie Ihren Fall bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Es ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oft nicht neutral sind. Acht von zehn Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.
2. Meldung an das Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft:
Melden Sie Ihren Fall dem Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Außenstelle des amerikanischen Justizministeriums. Aufgrund des RICO Act, eines besonderen amerikanischen Gesetzes, hat dieses Büro weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen. Der RICO Act wurde beispielsweise im Verfahren gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA angewendet.
Kontakt:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
Sollten Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, bedenken Sie, dass diese möglicherweise ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.
Zusammenfassend möchten wir betonen, wie wichtig es ist, entschlossen gegen Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität vorzugehen. Zögern Sie nicht, Ihre Rechte einzufordern und die notwendigen Schritte zu unternehmen.
Advice for victims of economic crime in Liechtenstein
Economic crime and organized crime in Liechtenstein are a serious problem that poses significant challenges for many affected individuals. As a law firm, we have handled such cases and would like to offer you some important advice:
1. Challenge Decisions of Liechtenstein Courts:
If you as well have received decisions from Liechtenstein courts that do not appear to be neutral, escalate your case to the European Court of Human Rights (ECHR). It is well-known that decisions from Liechtenstein courts are often not neutral. Eight out of ten complaints to the ECHR have been successful. Liechtenstein courts are bound by the decisions of the ECHR.
2. Report to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy:
Report your case to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy in Bern, a branch of the U.S. Department of Justice. Due to the RICO Act, a special US-law, this office has worldwide jurisdiction in the fight against criminal organizations. The RICO Act was, for example, applied in the proceedings against FIFA officials scattered around the world.
Contact:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
If your Liechtenstein lawyers advise against this, be aware that they may be representing their own interests as Liechtensteiners and not yours.
In conclusion, we emphasize the importance of taking decisive action against economic and organized crime. Do not hesitate to assert your rights and take the necessary steps.
El crimen económico y organizado en Liechtenstein es un problema serio que plantea grandes desafíos para muchas personas afectadas. Como bufete de abogados regional, hemos manejado tales casos y queremos ofrecerle algunos consejos importantes:
1. Impugnar las decisiones de los tribunales de Liechtenstein:
Si ha recibido decisiones de los tribunales de Liechtenstein que no parecen ser neutrales, escale su caso hasta el Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH). Es bien sabido que las decisiones de los tribunales de Liechtenstein a menudo no son neutrales. Ocho de cada diez quejas ante el TEDH han tenido éxito. Los tribunales de Liechtenstein están obligados por las decisiones del TEDH.
2. Informar a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU.:
Informe su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU. en Berna, una rama del Departamento de Justicia de EE.UU. Debido a la Ley RICO, una ley estadounidense especial, esta oficina tiene jurisdicción mundial en la lucha contra las organizaciones criminales. La Ley RICO se aplicó, por ejemplo, en los procedimientos contra los funcionarios de la FIFA dispersos por todo el mundo.
Contacto:
Embajada de EE.UU. en Suiza y Liechtenstein
Attn: Oficina del Agregado Legal
Sulgeneckstrasse 19
3007 Berna
Si sus abogados en Liechtenstein le aconsejan en contra de esto, tenga en cuenta que pueden estar representando sus propios intereses como liechtensteinianos y no los suyos.
En conclusión, enfatizamos la importancia de tomar medidas decisivas contra el crimen económico y organizado. No dude en hacer valer sus derechos y tomar las medidas necesarias.
Der GRECO-Bericht 2025 über Liechtenstein enthält im Hinblick auf Korruption ernsthafte Kritikpunkte, die Geschäftsbeziehungen mit dem Land für alle, die Compliance-Standards beachten müssen, schwierig, wenn nicht sogar unmöglich machen. Das gilt insbesondere für Banken, Versicherungen, Rechtsanwälte, Steuerberater usw.
Trusts in Liechtenstein bieten zwar flexible Gestaltungsmöglichkeiten, bergen aber auch erhebliche Risiken:
– In klassischen diskretionären Trusts haben Begünstigte oft keine einklagbaren Rechte, was die Nachvollziehbarkeit und Kontrolle erschwert.
– Die Regierung hat eingeräumt, dass es Kontrolldefizite bei der Verwaltungstätigkeit von Treuhändern gibt
https://www.llv.li/de/medienmitteilungen/regierung-verabschiedet-bericht-und-antrag-zur-optimierung-des-trustrechts
– Wie GRECO kritisiert, kann der Fürst theoretisch Einfluss auf Verfahren nehmen, was bei Streitigkeiten rund um Trusts ein systemisches Risiko darstellt.
Die Risiken sind daher nicht abzuschätzen und somit nicht kalkulierbar.
Das ist reine Mafia in Liechtenstein, das weiß doch jeder.
Ein Land, in dem selbst das Staatsoberhaupt – hier der Fürst – vom Europarat Anti-Korruptionsmaßnahmen auferlegt bekommt, bleibt als Finanzstandort außer Betracht.
Da kommt es auf Anti-Korruptionsmaßnahmen gegen die Justiz und die Regierungsmitglieder schon gar nicht mehr an.
Ganz Liechtenstein muss wohl mit Teppichen belegt sein, so viel wie dort ständig unter den Teppich gekehrt wird…
Der Tagesspiegel titelt: «Liechtenstein: Hort der Kriminellen»
Das Fürstentum Liechtenstein ist offenbar nicht nur für Steuerflüchtlinge sondern auch für alle Arten von Kriminellen ein Paradies. Eine spanische Zeitung berichtet über Gelder aus Drogengeschäften und Korruption, die in das Land geflossen sind.
Das sind ja mal klare Worte, der Fürst ist also demnach ein Fürst eines Horts von Kriminellen.
Das kriminelle System, mit welchem Liechtensteiner Treuhänder Stiftungen und Trusts seit Jahren systematisch und planmässig mit tatkräftiger Hilfe von nicht neutralen Richtern und Staatsanwälten in ihre Macht bringen und dann ausplündern, ist jetzt aufgeflogen und bekannt geworden. Dass es so lange verheimlicht werden konnte, liegt wohl daran, dass die liechtensteiner Rechtsanwälte den betroffenen Opfern das Märchen vom «bedauerlichen Einzelfall» erzählt haben, da auch sie viele Jahre von dem kriminellen System profitiert haben. Fürst und Regierung haben jahrelang weggeschaut und so getan, als wüssten sie von nichts, obwohl sie es wussten und billigten. Bei dem kriminellen System dürfte es sich um schwere und organisierte Kriminalität handeln.
Heiligenschein verloren, der Finder möge ihn bitte abgeben im Schloss.
Finderlohn: ein verseuchter Zombie Trust
Staaten haften wenn sie Enteignung dulden oder Schutzpflichten gegenüber ausländischen Erben verletzen oder vorsätzlich nicht einschreiten.
Diese völkerrechtswidrige Behandlung ausländischer Erben wird Liechtenstein teuer zu stehen kommen …..
Wenn der Fürst wissentlich und willentlich ein System unterstützen oder dulden würde, in dem:
– Korruption systematisch gedeckt wird
(Stichwort GRECO Evaluation 2025)
– Menschenrechtsverletzungen vorkommen (Stichwort 80 % der Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen wurden vom EGMR aufgehoben)
– andere organisierte Kriminalität geschützt wird (Stichwort systematisches Kapern und Dekantieren von Trusts und Stiftungen)
dann könnte eine Mittäterschaft oder Beihilfe durch Unterlassen bestehen.
In diesem Fall bestünde eine strafrechtliche Verantwortlichkeit vor internationalen Gerichten:
Der Fürst wäre nicht automatisch immun, wenn es sich z. B. um:
– systematische Menschenrechtsverletzungen oder
– international organisierte Kriminalität handelt.
In solchen Fällen könnte der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) zuständig sein – aber nur, wenn:
– Das Delikt unter das Römische Statut fällt, und
– Liechtenstein dieses anerkannt hat (was es hat: Liechtenstein ist Vertragsstaat).
Fürst Hans-Adam II. ist das Staatsoberhaupt, genießt Immunität und kann im Inland nicht angeklagt werden. Die Immunität gilt innerstaatlich, also begrenzt auf Liechtenstein. Auf internationaler Ebene (z. B. vor dem Internationalen Strafgerichtshof) wäre eine Anklage möglich.
nicht zu vergessen:
ICSID – Verletzung völkerrechtlich geschützer Rechte von Erben durch systematisches Behördenversagen in Liechtenstein als institutionelles Versagen
u.a. Beweis durch GRECO und aller bekannten Fällen ( Richter Ungerank u.a.)
Das ICSID (International Centre for Settlement of Investment Disputes, deutsch: Internationales Zentrum zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten) ist eine internationale Organisation, die 1966 gegründet wurde, um Streitigkeiten zwischen Staaten und ausländischen Investoren durch Schiedsverfahren oder Schlichtung zu lösen. Es gehört zur Weltbankgruppe, Sitz ist in Washington D.C. Liechtenstein ist im Jahr 2011 beigetreten. Die Schiedssprüche von ICSID sind in allen Mitgliedsstaaten völkerrechtlich bindend und können nicht von nationalen Gerichten überprüft werden.
Damit genießen sie einen außergewöhnlich hohen Durchsetzungsgrad.
Wenn staatliche Organe z. B. durch Korruption bewusst helfen, Begünstigte rechtswidrig zu enteignen, könnte man mit entsprechender Begründung und Nachweis den Staat verantwortlich machen.
Der Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act (RICO) ist ein US-Bundesgesetz von 1970, das zur Bekämpfung organisierter Kriminalität dient.
Er ermöglicht es, zivil- oder strafrechtlich gegen Personen oder Organisationen vorzugehen, die an einem „kriminellen Unternehmen“ beteiligt sind, das wiederholt bestimmte Straftaten begeht (sog. „predicate offenses“).
Wenn durch ein systematisch-kriminelles Netzwerk in Liechtenstein Begünstigte geschädigt werden und es einen konkreten Bezug zu den USA gibt,
dann könnten RICO-Klagen gegen beteiligte Einzelpersonen (Fürst, Treuhänder, Richter, Staatsanwälte) erhoben werden.
Ein ausreichender „Bezug zu den USA“ besteht z.B. bereits dann, wenn E-Mails über US-Server laufen.
Ein „pattern of racketeering activity“ liegt bereits vor bei mindestens zwei zusammenhängenden Straftaten innerhalb von 10 Jahren (z. B. Betrug, Geldwäsche, Korruption).
Liechtenstein ist als Finanzplatz tot, es weiss es nur noch nicht.
The Prince should bear full accountability for the illegal operations unfolding within his jurisdiction, where criminal trustees—acting in collusion with a corrupt judiciary—systematically misappropriate the assets of foreign trust beneficiaries. This is not merely a failure of oversight; it is a deliberate orchestration of financial abuse under the guise of legal authority. Such conduct undermines the rule of law and erodes international trust in the integrity of the principality’s institutions.
Liechtenstein lebt davon, dass man sich einfach nicht vorstellen konnte, dass es mitten in Europa ein Land gibt, das gänzlich korrupt ist, in dem es Richter und Staatsanwälte gibt, die nicht nach Recht und Gesetz entscheiden, sondern einfach so, wie es für Fürst und Volk am besten ist, wie es für die Liechtensteiner Beteiligten am besten ist.
Der Bericht 2025 der Staatengruppe des Europarats gegen die Korruption hat aber in aller Deutlichkeit diese Korruption offengelegt. Der Justiz, den Regierungsmitgliedern und sogar dem Staatsoberhaupt, dem Fürsten wurden Anti-Korruptionsmaßnahmen auferlegt. Das beweist die inhärente Korruption in Liechtenstein sehr deutlich.
Die Verantwortlichkeit hierfür liegt beim Fürsten und der Landesregierung. Sollten nicht unverzüglich deutliche Schritte in Richtung Rechtsstaatlichkeit erfolgen, sollte die Staatengemeinschaft (Europarat etc.) Liechtenstein ausschließen.
laut Regierungschefin die europäische Integration ….
Was für ein Widerspruch zu GRECO Bericht
u.a. und an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten !!!!
«Die Ostschweiz» titelt: «Die Liechtensteiner Veruntreuhänder»
Im Fürstentum sorgt die Treuhänderzunft regelmässig für Skandale. Auch eine neue Gesetzgebung ändert wenig daran.»
https://www.dieostschweiz.ch/artikel/die-liechtensteiner-veruntreuhaender-NY1vgNg
Liechtenstein ist in einer kritischen Situation. Zum einen hat es seine Glaubwürdigkeit und Vertrauenswürdigkeit als sicherer Finanzplatz verloren. Zum anderen ist es jetzt auf der einen Seite dem Druck der USA und auf der anderen Seite dem Druck Russlands ausgesetzt. Die Situation ist für den Finanzplatz existenzbedrohend.
Wer in diesem «Steering Group» ist, ist natürlich nicht transparent veröffentlicht. Alles geheim. Es gibt keine öffentliche Kommunikation oder transparente Maßnahmen. Vielleicht sind es der Fürst und der Erbprinz alleine, die dann dem Finanzministerium sagen, was es tun soll.
Das ist alles nicht zu glauben. Und das mitten in Europa! Schämt sich der Fürst nicht?
Ein systemisch verfestigtes Zusammenspiel aus kriminellen Treuhändern und strukturell befangenen Richtern ermöglicht in Liechtenstein die systematische Ausplünderung von Trusts und Stiftungen unter dem Deckmantel rechtstaatlicher Verfahren.
Ich bin zufällig auf diese Seite gestoßen. Unglaublich, was in Liechtenstein vor sich geht.
Der Fürst hat seinen Heiligenschein verloren – und steht nun da wie ein Landesvater, der nicht geführt, sondern gedeckt hat. Die Kriminalität blühte – und er ließ gewähren.
Der Glanz des Finanzplatzes ist ab, die Fassade bröckelt – und dahinter zeigt sich ein System, das eher einem Schmierentheater als einem Rechtsstaat gleicht.
Der Elefant im Raum ist der Fürst. Ohne ihn läuft nichts, im Guten wie im Schlechten.
Jetzt kann man sich denken, der der Pate ist…
Der Vorwurf, dass Liechtenstein ein „kriminelles System“ habe, in dem kriminelle Treuhänder mithilfe korrupter Richter Stiftungen und Trusts missbrauchen, ist schwerwiegend. Wenn solche Vorwürfe in den letzten Jahren immer häufiger und lauter werden, sollte das Fürstentum dringend reagieren – nicht nur wegen seines internationalen Rufs, sondern auch zur Wahrung von Rechtstaatlichkeit im eigenen Land. Ein Herunterspielen und Totschweigen ist der falsche Weg.
The crisis could undermine Liechtenstein’s status as a major financial center, as confidence in the principality is based on its perceived ability to protect clients from geopolitical instability.
Instead of protecting clients from geopolitical instability, they are now much worse off and completely defenseless. Liechtenstein has therefore proven to be a completely insecure financial center.
Die inhärente Finanzkriminalität, die Vetternwirtschaft, die korrupte Justiz, die geplünderten Stiftungen und Trusts… All das sind Liechtensteiner Spezialitäten – unter den Augen des Fürsten.