Die Liechtensteiner Regierungschefin plappert.

Brigitte Haas, die Cousine des berüchtigten Bischof Haas, ist die erste Regierungschefin Liechtensteins. Sie ist damit die Nummer drei in der Hierarchie. Über ihr thront der Fürscht und sein Stellvertreter auf Erden, der absolutistisch herrschende Erbprinz Alois.

Während das Ländle von Skandalen erschüttert wird – so hängen rund 800 Zombie-Trusts in der Luft, nachdem sie von ihren Treuhändern ungetreu verlassen wurden – raspelt sie Süssholz. Was eine erschreckende Distanz zur Wirklichkeit zeigt.

Das Allheilmittel für alles scheinen «Arbeitsgruppen» zu sein. 20 Milliarden Vermögen von reichen Russen blockiert – «Arbeitsgruppe», bzw. «Steuerungsgruppe». Liechtenstein und Europa – «Arbeitsgruppe, um die europäische Integration ganz offen anzuschauen», flötet Haas.

Ziel: «Was für Möglichkeiten gibt es, damit Liechtenstein in Europa eingebettet ist und bleibt.» Zu dieser «Einbettung» würde gehören, dass das Fürstentum endlich die Forderungen der Antikorruptionsbehörde GRECO des Europarats umsetzt. Oder die Forderungen der Behörde gegen Geldwäscherei der EU. Oder endlich ein öffentlich zugängliches Register schafft, in dem die Beneficial Owner von Stiftungen und Trusts nicht länger in der Dunkelkammer verborgen bleiben.

Auch die Möglichkeiten zur Gegenwehr gegenüber massiver Kritik der USA und Russlands überschätzt Haas leicht:

««Unser Schutz ist nicht die Armee», bestätigte Haas. «Ich glaube, unser Schutz ist, dass wir ein wertvoller Partner sind im Herzen von Europa. Dass wir uns verpflichten, dass wir zuverlässig sind, dass wir beispielsweise Österreich bei seiner Uno-Sicherheitsratskandidatur unterstützen.»»

Ob die Schweiz allerdings militärische Unterstützung leisten würde, ist fraglich. Und die rund 90 Polizisten des Ländle würden sich vielleicht für Fürst und Vaterland in die Schlacht werfen, wären aber schon einer kleinen Einsatztruppe haushoch unterlegen.

Möglicherweise finden sich in der Trutzburg ob Vaduz noch ein paar angerostete Hellebarden oder Morgensterne, deren Wirkung aber auch begrenzt wäre.

Haas sieht das allerdings optimistisch: «Bei der Sicherheitsstrategie sucht Liechtenstein darüber hinaus den Austausch mit seinen Nachbarn. So hätten etwa österreichische Experten ihren Kollegen vom Innen- und Aussenressort wertvollen Input gegeben.»

Dass in Liechtenstein die Eigentumsgarantie mit Füssen getreten wird und die Fürstenjustiz jeder Rechtsstaatlichkeit Hohn spricht, kann man auch so schönschwätzen: «Liechtenstein trage alle EU-Sanktionen mit, obwohl es keine Verpflichtung dazu hätte. «Diese Sicherheit können wir bieten, auch dass wir in der Uno gewisse Initiativen anstossen.»»

Darauf hat die UNO sicher gerade gewartet.

Ihrer Wahl vermag sie auch einen feministischen Blickwinkel abzugewinnen: «Ich glaube, es zeigt ja schon, dass Frauen auch bis dahin sehr gleichberechtigt sind.»

Nun ja, das Frauenstimmrecht wurde erst im Jahre 84 eingeführt. 1984. Und weibliche Nachkommen sind weiterhin von der Thronfolge ausgeschlossen, wo die wahre Macht Liechtensteins verwaltet wird.

Es zeigt sich auch hier, dass es nichts Gefährlicheres gibt, als auf Regierungsebene die Augen vor drängenden, gefährlichen Problemen einfach zu verschliessen. Im Finanzplatz Liechtenstein ist Feuer im Dach. Alleine der internationale Skandal um die Zombie-Trusts hat das Vertrauen in die Sicherheit von Geldanlagen im Fürstentum schwer beschädigt.

Fehlt das Vertrauen, kann alles ganz schnell ins Rutschen kommen. Fehlt das Vertrauen in die Regierungschefin, beschleunigt das den Niedergang.

52 Kommentare
  1. GRECO hat offenbart
    GRECO hat offenbart sagte:

    Der Bericht der Staatengruppe des Europarats gegen die Korruption GRECO hat offen gelegt, dass sich der Fürst, zweimal im Monat mit der Regierungschefin trifft und abspricht. Die Regierungschefin ist daher an die Weisungen des Fürsten gebunden, die Regierung ist ein Marionettentheater.

    Antworten
  2. Daniel Vogt
    Daniel Vogt sagte:

    Die neue Regierungschefin Brigitte Haas macht genauso weiter wie ihre Vorgänger. Alles unter den Teppich kehren, bloss nichts ändern. Konsens, Konsens, Konsens. Kriminelle Machenschaften ausrotten? Nein, alles weiter wie bisher.

    Antworten
  3. Schwere und organisierte Kriminalität
    Schwere und organisierte Kriminalität sagte:

    Das kriminelle System, mit welchem Liechtensteiner Treuhänder Stiftungen und Trusts seit Jahren systematisch und planmässig mit tatkräftiger Hilfe von nicht neutralen Richtern und Staatsanwälten in ihre Macht bringen und dann ausplündern, ist jetzt aufgeflogen und bekannt geworden. Dass es so lange verheimlicht werden konnte, liegt wohl daran, dass die liechtensteiner Rechtsanwälte den betroffenen Opfern das Märchen vom «bedauerlichen Einzelfall» erzählt haben, da auch sie viele Jahre von dem kriminellen System profitiert haben. Fürst und Regierung haben jahrelang weggeschaut und so getan, als wüssten sie von nichts, was ihnen aber auch seit Jahren niemand mehr abnimmt. Bei dem kriminellen System dürfte es sich um schwere und organisierte Kriminalität handeln

    Antworten
    • Viktor B.
      Viktor B. sagte:

      Ein ausgefeiltes, überaus perfides System. Wenn Richter und Staatsanwälte mitspielen, können kriminelle Treuhänder gewaltige Beutezüge machen. Und die lokalen Rechtsanwälte spielen den betroffenen Opfern gegenüber alles als Einzelfälle herunter. So lief das kriminelle System über Jahre, ohne als System erkannt zu werden. Und Erbprinz und Landesregierung taten so, als wüssten sie von nichts.

      Antworten
  4. Achtung Liechtenstein ⚠️
    Achtung Liechtenstein ⚠️ sagte:

    Liechtenstein betreibt Rechtsbruch mit System: Willkürliche Urteile, politische Einflussnahme und ein abgekartetes Spiel der Justiz. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) und UN-Gremien sind die letzten Instanzen gegen diesen Missbrauch. Internationale Stellen wie GRECO oder EU/EFTA sollten alarmiert werden. Aber Achtung: Liechtensteiner Anwälte sind Teil des Problems – sie profitieren vom korrupten System, das sie angeblich bekämpfen.

    Antworten
  5. Verehrte Frau Haas
    Verehrte Frau Haas sagte:

    Wenn Richter in Liechtenstein systematisch kriminelle Treuhänder aktiv unterstützen, damit diese Stiftungen und Trusts in ihre Kontrolle bringen und deren Vermögenswerte plündern können, dann ist das schwere und organisierte Kriminalität. Das wissen auch Sie, Frau Haas.

    Antworten
    • Schwurbel
      Schwurbel sagte:

      Würde Brigitte Haas nicht auch alles herunterspielen, wäre sie nicht vor ihrer Aufstellung vom Fürsten als Regierungschefin abgesegnet worden.

      Antworten
  6. Mittäter?
    Mittäter? sagte:

    Der Fürst weiß von all den kriminellen Machenschaften in seinem Land, billigt diese aber, weil sein Land und er davon profitieren.

    Antworten
    • Mitverschulden
      Mitverschulden sagte:

      Wenn systematisch Recht gebrochen wird (z. B. durch korrupte Richter und Treuhänder), und der Fürst greift nicht ein, obwohl er könnte, ist das ein klares politisches Mitverschulden.

      Antworten
  7. Die Welt: „Kriminelles System?“ Die Vorwürfe gegen das Paradies der Superreichen“
    Die Welt: „Kriminelles System?“ Die Vorwürfe gegen das Paradies der Superreichen“ sagte:

    Die Welt: „Kriminelles System?“ Die Vorwürfe gegen das Paradies der Superreichen“

    Liechtenstein gilt als ideale Schutzzone für große Geldsummen. Doch Einzelfälle wecken Zweifel daran: So soll vereinzelt der Zugriff auf gebunkertes Vermögen entzogen worden sein. Für das Versprechen des Finanzstandorts könnten solche Vorwürfe gefährlich werden.
    https://www.welt.de/wirtschaft/plus255111372/Kriminelles-System-Die-Vorwuerfe-gegen-das-Geldparadies-der-Superreichen.html

    Antworten
  8. Serious and Organised Crime
    Serious and Organised Crime sagte:

    The criminal system through which Liechtenstein fiduciaries have, for years, systematically and deliberately taken control of foundations and trusts—with the active support of biased judges and prosecutors—and subsequently plundered them, has now been exposed and brought to light.

    The fact that this could be concealed for so long is likely due to Liechtenstein lawyers telling affected victims the fairy tale of an “unfortunate isolated case”, while they themselves benefited from this criminal system for many years.

    The Prince and the government looked the other way for years and pretended to be unaware—something no one has believed for quite some time.

    What we are dealing with here is likely a case of serious and organised crime.

    Antworten
  9. Beihilfe zu Vermögensdelikten?
    Beihilfe zu Vermögensdelikten? sagte:

    Wenn der Fürst und/oder die Landesregierung von einem kriminellen System zur Plünderung von Stiftungen und Trusts wissen, es dulden oder gar unterstützen, machen sie sich moralisch, politisch und möglicherweise auch strafrechtlich mitschuldig.

    Antworten
  10. Rat für Betroffene der Wirtschaftskriminalität in Liechtenstei
    Rat für Betroffene der Wirtschaftskriminalität in Liechtenstei sagte:

    Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sind ein ernstes Problem, das viele Betroffene vor große Herausforderungen stellt. Als überregionale Rechtsanwaltskanzlei haben wir solche Fälle bearbeitet und möchten Ihnen wichtige Ratschläge geben:

    1. Entscheidungen der Liechtensteiner Gerichte anfechten:
    Sollten auch Sie Entscheidungen von Liechtensteiner Gerichten erhalten haben, die nicht neutral erscheinen, eskalieren Sie Ihren Fall bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Es ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oft nicht neutral sind. Acht von zehn Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.

    2. Meldung an das Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft:
    Melden Sie Ihren Fall dem Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Außenstelle des amerikanischen Justizministeriums. Aufgrund des RICO Act, eines besonderen amerikanischen Gesetzes, hat dieses Büro weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen. Der RICO Act wurde beispielsweise im Verfahren gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA angewendet.

    Kontakt:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    Sollten Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, bedenken Sie, dass diese möglicherweise ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.

    Zusammenfassend möchten wir betonen, wie wichtig es ist, entschlossen gegen Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität vorzugehen. Zögern Sie nicht, Ihre Rechte einzufordern und die notwendigen Schritte zu unternehmen.

    Antworten
  11. Advice for victims of economic crime in Liechtenstein
    Advice for victims of economic crime in Liechtenstein sagte:

    Advice for victims of economic crime in Liechtenstein
    Economic crime and organized crime in Liechtenstein are a serious problem that poses significant challenges for many affected individuals. As a law firm, we have handled such cases and would like to offer you some important advice:

    1. Challenge Decisions of Liechtenstein Courts:
    If you as well have received decisions from Liechtenstein courts that do not appear to be neutral, escalate your case to the European Court of Human Rights (ECHR). It is well-known that decisions from Liechtenstein courts are often not neutral. Eight out of ten complaints to the ECHR have been successful. Liechtenstein courts are bound by the decisions of the ECHR.

    2. Report to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy:
    Report your case to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy in Bern, a branch of the U.S. Department of Justice. Due to the RICO Act, a special US-law, this office has worldwide jurisdiction in the fight against criminal organizations. The RICO Act was, for example, applied in the proceedings against FIFA officials scattered around the world.

    Contact:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    If your Liechtenstein lawyers advise against this, be aware that they may be representing their own interests as Liechtensteiners and not yours.

    In conclusion, we emphasize the importance of taking decisive action against economic and organized crime. Do not hesitate to assert your rights and take the necessary steps.

    Antworten
  12. Consejos para las víctimas de delitos económicos en Liechtenstein
    Consejos para las víctimas de delitos económicos en Liechtenstein sagte:

    El crimen económico y organizado en Liechtenstein es un problema serio que plantea grandes desafíos para muchas personas afectadas. Como bufete de abogados regional, hemos manejado tales casos y queremos ofrecerle algunos consejos importantes:

    1. Impugnar las decisiones de los tribunales de Liechtenstein:
    Si ha recibido decisiones de los tribunales de Liechtenstein que no parecen ser neutrales, escale su caso hasta el Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH). Es bien sabido que las decisiones de los tribunales de Liechtenstein a menudo no son neutrales. Ocho de cada diez quejas ante el TEDH han tenido éxito. Los tribunales de Liechtenstein están obligados por las decisiones del TEDH.

    2. Informar a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU.:
    Informe su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU. en Berna, una rama del Departamento de Justicia de EE.UU. Debido a la Ley RICO, una ley estadounidense especial, esta oficina tiene jurisdicción mundial en la lucha contra las organizaciones criminales. La Ley RICO se aplicó, por ejemplo, en los procedimientos contra los funcionarios de la FIFA dispersos por todo el mundo.

    Contacto:
    Embajada de EE.UU. en Suiza y Liechtenstein
    Attn: Oficina del Agregado Legal
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Berna

    Si sus abogados en Liechtenstein le aconsejan en contra de esto, tenga en cuenta que pueden estar representando sus propios intereses como liechtensteinianos y no los suyos.

    En conclusión, enfatizamos la importancia de tomar medidas decisivas contra el crimen económico y organizado. No dude en hacer valer sus derechos y tomar las medidas necesarias.

    Antworten
  13. Mein Name ist Haas
    Mein Name ist Haas sagte:

    … ich weiss von nichts.

    Von keinem kriminellen System, von keinen von der GRECO geforderten Antikorruptionsmassnahmen gegen die Justiz, die Regierungsmitglieder und den Fürsten und von keinen 800 zombie trusts.

    Alles so schön in unserem wunderschönen Liechtenstein!

    Antworten
  14. Hochrisiko-Standort Liechtenstein
    Hochrisiko-Standort Liechtenstein sagte:

    Die 800 verwaisten, weil offenbar mit sanktionierten russischen Geldern verseuchte Zombie-Trusts sind der beste Beweis, dass Liechtenstein ein Hochrisiko-Standort ist.

    Wenn dann die Staatengruppe des Europarats gegen die Korruption (GRECO) noch Anti-Korruptionsmaßnahmen für die Justiz, die Regierungsmitglieder und das Staatsoberhaupt, den Fürsten selbst vorschreibt, dann ist das der nächste Beweis, dass Liechtenstein ein Hochrisiko-Standort ist.

    Antworten
  15. Rechtsanwalt
    Rechtsanwalt sagte:

    Angesichts der Vielzahl an aufgedeckten Finanz- und Justizskandalen in Liechtenstein über die vergangenen Jahre erscheint es zunehmend fragwürdig, den Standort weiterhin als seriösen und rechtsstaatlich verlässlichen Finanzplatz einzustufen. Eine dauerhafte Glaubwürdigkeit setzt strukturelle Transparenz, unabhängige Aufsicht und die konsequente Aufarbeitung von Fehlentwicklungen voraus – Aspekte, die im Falle Liechtensteins nach wie vor erheblichen Zweifel ausgesetzt sind.

    Antworten
  16. Attorney
    Attorney sagte:

    Given the sheer number and persistence of financial and judicial scandals in Liechtenstein over the years, it is increasingly untenable to portray the jurisdiction as a serious or trustworthy financial center. A system that consistently lacks transparency, independent oversight, and accountability cannot credibly claim to uphold the standards of a lawful and reputable financial market. In Liechtenstein’s case, these deficiencies appear to be systemic rather than incidental.

    Antworten
  17. Ratgeber
    Ratgeber sagte:

    Wenn wie im Fall von Liechtenstein

    – Stiftungen oder Trusts bzw. deren Begünstigte ihr Eigentum verlieren

    – Gerichte vorsätzlich rechtsstaatliche Prinzipien verletzen

    – Betroffene keinen effektiven Rechtsschutz bekommen,

    dann liegt eine Verletzung der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) vor.

    Der Staat Liechtenstein kann dann vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) verklagt werden.

    Antworten
  18. James Bond
    James Bond sagte:

    Auf was wartet Liechtenstein eigentlich noch?Dass sich die kriminellen Machenschaften in Luft auflösen?Die Bombe 💣ist bereits geplatzt,
    zu viele dokumentierte Fälle von enteigneten Stiftern und enteigneten ausländischen Erben wurden entlarvt und täglich kommen neue Fälle hinzu!
    RIP Liechtenstein !

    Antworten
    • Gary
      Gary sagte:

      Liechtenstein spekuliert darauf, noch weiterhin Opfer zu finden aus Ländern, die von der massiven Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein noch nichts gehört haben.

      Antworten
  19. Treuhänder
    Treuhänder sagte:

    Wissen Sie, was so eine Rolls Royce Sammlung und die brasilianische Geliebte jeden Monat kosten? Sie sollte das sonst funktionieren ohne die Hilfe von meinen Angestellten, den Richtern und dem Staatsanwalt? Meine Kunden verlieren ihre Begünstigungen? Ach, das sind doch nur „bedauerliche Einzelfälle“.

    Antworten
  20. „Wertvoller Partner im Herzen Europas“
    „Wertvoller Partner im Herzen Europas“ sagte:

    Für wen sollte Liechtenstein ein wertvoller Partner sein? Liechtenstein ist eher ein egozentrischer Parasit, der Gelder annimmt, die kein anderes Land mehr mit der Kneifzange anfassen würde.

    Antworten
  21. Peter L.
    Peter L. sagte:

    Das Staatssystem Liechtensteins – und damit mittelbar auch der Fürst als entscheidende Autorität – sollte völkerrechtlich haftbar gemacht werden, insbesondere vor dem EGMR und durch internationale diplomatische Isolation.

    Antworten
  22. High-risk financial center
    High-risk financial center sagte:

    The existence of 800 so-called ‘zombie trusts’ constitutes 800 individual indicators of why Liechtenstein must be regarded as a high-risk financial center.

    Antworten
  23. Arbeitsgruppe
    Arbeitsgruppe sagte:

    Die Staatengemeinschaft sollte eine Arbeitsgruppe bilden, wie man am effektivsten gegen ein korruptes und kriminelles Land vorgeht.

    Antworten
  24. Carlo
    Carlo sagte:

    Das Märchen vom sauberen Liechtenstein hielt sich erstaunlich lange – bis ein Korruptionssumpf aus Skandalen, der GRECO-Bericht über Korruption und hunderte dubiose Zombie-Trusts das wahre Gesicht eines Systems entlarvten, das lange auf Verschleierung statt Verantwortung setzte.

    Antworten
  25. Ein Tiefpunkt für die Glaubwürdigkeit: Die Wahl der liechtensteinischen Treuhänder
    Ein Tiefpunkt für die Glaubwürdigkeit: Die Wahl der liechtensteinischen Treuhänder sagte:

    Die Wahl von Stefan Wenaweser zum Präsidenten der liechtensteinischen Treuhänder ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die auf Integrität und Rechtsstaatlichkeit in der Finanzbranche setzen. Es ist kein Geheimnis, dass Wenaweser in der Vergangenheit bei einer Akteneinsicht Dokumente aus Gerichtsakten entwendet hatte – ein Vorgang, der schwerwiegendern Vertrauensbruch beweist.

    Doch damit nicht genug: Zum Vizepräsidenten hatten die liechtensteiner Treuhänder Anton Wyss gewählt – eine Person, die von der US-Sanktionsbehörde OFAC selbst sanktioniert wurde, weil sie Transaktionen mit sanktionierten russischen Geldern ermöglicht hatte.

    Wenn diese beiden Personen das repräsentieren, was die Branche für geeignet hält, ihre Interessen zu vertreten, dann ist das ein alarmierendes Signal. Es stellt sich die Frage: Wie tief kann das Vertrauen in eine Branche noch sinken, die sich selbst solche Repräsentanten gibt?

    Die Treuhänderschaft in Liechtenstein hat ihre Glaubwürdigkeit endgültig verloren..

    Antworten
  26. Ex-Staatsanwalt in CH
    Ex-Staatsanwalt in CH sagte:

    Ich war Staatsanwalt in der Schweiz nahe Liechtenstein. Was wir erlebt haben mit Liechtenstein spottet jeder Beschreibung. Anzeigen gegen Liechtensteiner Staatsbürger wegen Veruntreuungen bei Stiftungen wurden dort trotz klarer Sach- und Rechtslage verzögert und schlieslich eingestellt. Eine Voreingenommenheit war klar ersichtlich. Die Opfer kamen nur selten zu Recht.

    Antworten
  27. kriminelles System in Liechtenstein
    kriminelles System in Liechtenstein sagte:

    Rechtsstaatliche Garantien werden in Liechtenstein de facto ausgehebelt .Auch bekannt als institutionalisierte Enteignungsmechanismen .Mehrere Medien haben darüber berichtet

    Antworten
  28. Liechtensteiner Trusts höchst riskant! ‼️
    Liechtensteiner Trusts höchst riskant! ‼️ sagte:

    Liechtensteiner Trusts sind ebenso wie Liechtensteiner Stiftungen höchst riskant!

    Leidgeplagte liechtensteinische discretionary trusts: nun auch höchstgerichtliche Rechtsschutzverweigerung

    Während der beneficiary beim common law trust gemeinhin als ,,equity´s darling”gilt, schlägt das Pendel in Liechtenstein zusehends in eine entgegengesetzte Richtung. Hier zeichnet sich ein massiver Abbau des Begünstigtenrechtsschutzes durch die Gerichtsbarkeit ab. Aufgrund der aktuellen Gesetzesanwendung durch die liechtensteinischen Rechtsfürsorgegerichte ist nun ein nachhaltiger Reputationsverlust des „Truststandorts“ Liechtenstein zu befürchten.
    https://kanzleiboesch.com/files/kanzlei-boesch/Publikationen/PDF/Leidgeplagte%20liechtensteinische%20discretionary%20trusts.pdf

    Antworten
  29. A.G.
    A.G. sagte:

    Der Fürst und der Erbprinz hätten die Verantwortung und die Macht gehabt, Liechtenstein in einen transparenten und rechtsstaatlich gefestigten Staat zu führen. Stattdessen haben sie offenbar bewusst weggesehen – oder schlimmer noch: das korrupte System gedeckt, das dem Land seit Jahren schadet. Die Versuche, kriminelle Netzwerke und Machenschaften zu vertuschen, mögen eine Zeit lang funktioniert haben, doch die Realität lässt sich nicht ewig unterdrücken. Inzwischen ist deutlich sichtbar geworden, wie tief die strukturelle Korruption in Liechtenstein verankert ist – und wer sie hätte verhindern können.

    Antworten
  30. US-SANKTIONEN Wie Zombie-Trusts eine Krise in Liechtenstein ausgelöst haben
    US-SANKTIONEN Wie Zombie-Trusts eine Krise in Liechtenstein ausgelöst haben sagte:

    US-SANKTIONEN
    Wie Zombie-Trusts eine Krise in Liechtenstein ausgelöst haben

    Im Minifürstentum Liechtenstein sitzen Tausende von Trusts und Stiftungen. Hunderte von ihnen sind nach einer Rücktrittswelle verwaist, weil sie Verbindungen nach Russland hatten. Nun steht die Regierung vor einem Problem

    Antworten
  31. Donald
    Donald sagte:

    Primäre Sanktionen richten sich direkt gegen sanktionierte Personen und Organisationen.
    Sekundäre Sanktionen dagegen betreffen Dritte, also alle, die diese sanktionierten Personen oder Firmen unterstützen !!!!!!

    Antworten

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert