Fürst und Erbprinz ruhen gelassen in der Trutzburg. Noch.

Da sie sich von göttlicher Gnade begleitet fühlen, schauen sie nicht einmal in den Himmel.

Täten sie aber besser, denn dort – und nicht nur dort – ballen sich dunkle Gewitterwolken über dem Ländle. Genauer über seinem Finanzplatz.

Mit viel Mühe und noch mehr Geld haben sie sein Image aufpolieren lassen, nach dem hässlichen Steuerstreit, durch den Tausende von Stiftungen implodierten und den paar Dutzend Treuhändern ihr Geschäftsmodell kaputt machten.

Stiftung errichten, dann abkassieren. Wird der Kunde frech, winkte man mit einer Anzeige bei dessen Fiskus. Verdacht auf Geldwäsche, Untertatbestand Steuerhinterziehung. Dann war meistens Ruhe im Karton.

Aber woher neues Geld zum Verwalten nehmen, wenn nicht stehlen?

Da kamen die Treuhänder auf die Idee, es doch am besten mit Russengeldern zu probieren. Schliesslich gab und gibt es genügend reiche Russen, die dringlich nach einem Ort suchen, wo sie ihr Vermögen – wie auch immer erlangt – sicher verstauen können.

Immer mehr Finanzhäuser oder Finanzintermediäre oder Vermögensverwalter schreckten davor zurück, solche Gelder anzufassen.

Mit kann keiner, ich bin Liechtensteiner, dachten die nach neuen Einkommensquellen suchenden Liechtensteiner Treuhänder und Untreuhänder. Wäre doch gelacht, wenn wir unter dem Schutz der fürstlichen Justiz und des Fürstenhauses so nicht locker Kohle machen könnten wie zuvor.

Nun stehen sie im Regen und haben nicht mal einen Regenschirm dabei.

Die USA sind sauer auf Liechtenstein und zeigen es auch überdeutlich, indem ihre Sanktionsbehörde Ofac reihenweise Treuhänder des Ländle oder ihre Firmen auf die tödliche Sanktionsliste setzen.

Etwa 800 reiche Russen sind stinksauer, weil sie von einem Tag auf den anderen nicht mehr an ihre sicher geglaubten Vermögenswerte herankommen.

Eigentumsgarantie in Liechtenstein? Ach was. Ein Treuhänder verwaltet zu treuen Händen einen ihm anvertrauten Trust? I wo. Liechtenstein ist ein Rechtsstaat, da gibt es doch legale Mittel, wieder an sein Geld heranzukommen? Selten so gelacht.

Ausserdem ist die russische Regierung sauer auf Liechtenstein. Denn sie kann nicht tatenlos zuschauen, wie rund 800 ihrer Staatsbürger plötzlich um ihr Vermögen gebracht werden, das sie sicher verstaut wähnten. Und da geht es nicht um Peanuts, sondern um mindestens 7 Milliarden $ in Cash plus Flugzeuge, Yachten, Immobilien und vieles mehr, im Gesamtwert von sicherlich rund 20 Milliarden.

Was tut Liechtenstein, um dieses heikle Problem zu lösen, das bereits international Schlagzeilen machte? Kein Treuhänder traut sich, einen dieser Trusts auch nur anzuschauen. Die Regierung wiegt bedächtig das Haupt und ruft eine Kommission ein, die dann mal schauen soll, ob und wie man das Problem lösen könnte.

Fürst und Erbrpinz tun gar nichts.

Was könnte ihnen passieren? Einiges.

Die USA könnten damit drohen, der Fürstenbank LGT und der Fast-Fürstenbank LLB das Dollarclearing zu untersagen. Also ihnen zu verbieten, in Dollar Geschäfte zu machen, weil die USA Besitzer der Weltwährung sind. Das hat normalerweise den Tod der Bank innert 48 Stunden zur Folge. Schon alleine die Drohung reicht aus, dass viele Korrespondenzbanken, die man heutzutage haben muss, den Kontakt kappen. Und die verbleibenden verlangen happige Gebühren, als Risikoprämie.

Die USA könnten auch daran denken, den Fürst himself und seinen Stellvertreter und weitere Mitglieder der fürstlichen Familie auf die Sanktionsliste des Ofac zu setzen. Dann wäre fertig lustig, sie alle dürften die Trutzburg oder das kleine Liechtenstein nicht mehr verlassen, denn nur dort würden sie im Fall der Fälle nicht an die USA ausgeliefert.

Das Gleiche könnte auch Regierungsmitgliedern passieren, da würde es auch nichts nützen, als Cousine des Bischofs Haas um göttlichen Beistand zu bitten.

Das Gleiche könnte auch den Geschäftsleitungen der Banken passieren.

Die USA könnten auch ein paar subalterne Mitarbeiter herauspicken, die dann gerne zu Whistleblowern würden, um von dieser Todesliste wieder runterzukommen. Ausserdem winkt, wie im Fall Birkenfeld, eine fette Belohnung, wenn sie verwendbare Informationen aushändigen.

Aber das sind nur die zivilisierten Methoden, die die USA anwenden würden. Es kaum damit zu rechnen, dass Präsident Trump seine big beautiful bomb gegen das fürstliche Schloss einsetzt. Wobei, bei ihm weiss man nie.

Die russische Regierung hingegen ist nicht dafür bekannt, sich an zivilisierte Methoden zu halten, wenn sie mal richtig sauer ist. Präsident Putin hat eine eher kurze Zündschnur.

Aber das ist noch nichts gegen diejenigen Russen, die ihr in Liechtenstein verstautes und blockiertes Geld mit unkonventionellen Methoden während den Wildwestzeiten in Russland ergattert haben. Damals wurde mit allen Mitteln gefightet, Rollkommandos, Killertruppen und alles Unschöne inbegriffen.

Wer da als Sieger mit ein paar Milliarden vom Platz ging, ist ziemlich abgebrüht und skrupellos.

Das ist etwa so, wie wenn man das Geld der Mafia aufbewahrt und es für eine gute Idee hält, es ihr einfach wegzunehmen.

Da werden dann keine Angebote gemacht, die man nicht ablehnen kann. Da wird auch kein blutiger Pferdekopf ins Bett eines liechtensteinischen Treuhänders gelegt. Da gibt es höchstens als letzte Warnung einen Knieschuss.

Natürlich gibt es unter den wohl 800 Betroffenen auch seriöse Geschäftsleute, die niemals zu solchen Mitteln greifen würden. Aber wenn die merken, dass sie in Liechtenstein keinesfalls auf die Unterstützung der fürstlichen Justiz zählen können, um auf legalen Wegen wieder an ihr Vermögen zu kommen?

Dann werden auch die stinksauer. Und erkundigen sich bei ihren weniger seriösen Kollegen, was man machen könnte.

Aber das alles soll doch den Fürsten und seinen Stellvertreter auf Erden überhaupt nicht beunruhigen. Oder etwa doch?

58 Kommentare
  1. Schwere und organisierte Kriminalität
    Schwere und organisierte Kriminalität sagte:

    Das kriminelle System, mit welchem Liechtensteiner Treuhänder Stiftungen und Trusts seit Jahren systematisch und planmässig mit tatkräftiger Hilfe von nicht neutralen Richtern und Staatsanwälten in ihre Macht bringen und dann ausplündern, ist jetzt aufgeflogen und bekannt geworden. Dass es so lange verheimlicht werden konnte, liegt wohl daran, dass die liechtensteiner Rechtsanwälte den betroffenen Opfern das Märchen vom «bedauerlichen Einzelfall» erzählt haben, da auch sie viele Jahre von dem kriminellen System profitiert haben. Fürst und Regierung haben jahrelang weggeschaut und so getan, als wüssten sie von nichts, was ihnen aber auch seit Jahren niemand mehr abnimmt. Bei dem kriminellen System dürfte es sich um schwere und organisierte Kriminalität handeln.

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    • Der Fürst trägt die Verantwortung
      Der Fürst trägt die Verantwortung sagte:

      Der Fürst hat stets so getan, als wäre die planmässige, systematische Wirtschaftskriminalität, das kriminelle System in seinem Land nur ein paar «bedauerliche Einzelfälle». Aber selbstverständlich wusste er, dass das nicht wahr ist. Er hat diese zugelassen, obwohl er dagegen vorgehen hätte können, da er überall das letzte Wort hat. Aber es hat auch ihm mit seiner LGT Bank Milliarden gebracht.
      Jetzt ist auch das aufgeflogen.

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    • Betrugs- und Abzock-System Liechtenstein
      Betrugs- und Abzock-System Liechtenstein sagte:

      Fürstliche Geschäfte
      Liechtenstein hat sich vom Schwarzgeld verabschiedet. Dafür schaden jetzt Treuhänder der Reputation des Landes.

      Auch Professor Martin Schauer, der die Liechtensteiner Regierung bei der Reformierung des Stiftungsrechts beriet, kritisiert in Vaterland «Rechtsunsicherheit» für den Begünstigten und Mandatsverträge als «willkommenes Mittel für Haftungsbefreiung». Immer häufiger und oft vergeblich kämpfen Stifter juristisch gegen ihre eigenen Stiftungsräte oder Treuhänder. Nicht selten fällt dabei der Name Angelika Moosleithner-Batliner.
      https://liechtensteinwegwerfartikel.blogspot.com/2018/04/betrugs-und-abzock-system-liechtenstein.html

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    • Geist der Straflosigkeit
      Geist der Straflosigkeit sagte:

      In Liechtenstein herrschte lange Zeit ein Geist der Straflosigkeit. Treuhänder und andere Akteure der Finanzbranche fühlten sich sicher, von korrupten Richtern und Staatsanwälten geschützt zu werden. Sie waren überzeugt, als Mitglieder der eng vernetzten Finanzelite über dem Gesetz zu stehen. Nun jedoch stehen sie im Fokus der USA, die diesem Treiben lange genug zugesehen haben – jetzt aber nicht mehr.

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    • Finanzkriminalität als Leitkultur
      Finanzkriminalität als Leitkultur sagte:

      Die Berichte auf dieser Internetseite legen nah, dass die Finanzkriminalität in Liechtenstein, beflügelt durch Korruption und Vetternwirtschaft, zur Leitkultur gehört. Und dass der Fürst keine Nebenrolle spielt.

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    • Abschied von Europas letztem Geld-Paradies
      Abschied von Europas letztem Geld-Paradies sagte:

      Abschied von Europas letztem Geld-Paradies

      Schon letztes Jahr war in der „Welt“ ein negativer Bericht über Liechtenstein „Abschied von Europas letztem Geld-Paradies“:

      „Der Name Liechtenstein taucht immer dann auf, wenn es um große Vermögen geht. Denn im Fürstentum scheint Geld sicherer aufgehoben zu sein als anderswo. Doch immer mehr Fälle lassen Zweifel am zentralen Versprechen des Alpenlandes aufkommen.“
      https://www.welt.de/wirtschaft/plus251034324/Geld-Abschied-von-Europas-letztem-Geld-Paradies.html

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      • Rainer Kaiser
        Rainer Kaiser sagte:

        Liechtenstein lebt stark vom Vertrauen in seine Finanzdienstleister. Wenn dieses Vertrauen schwindet, könnten Kunden aus aller Welt ihr Vermögen abziehen oder sich für andere Standorte entscheiden. Das gefährdet langfristig Arbeitsplätze und Staatseinnahmen.

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  2. Frank Brunner
    Frank Brunner sagte:

    Ausländische Unternehmen, Banken, Rechtsanwälte und Anleger sind gezwungen, angesichts der negativen Schlagzeilen und Korruptionsbedenken vorsichtig zu sein. Einige Institutionen müssen ihre Geschäftsbeziehungen zu Liechtenstein überdenken oder sich von Liechtenstein zurückziehen, um ihre Reputation zu schützen. Die Entscheidung, weiterhin Geschäfte zu machen, hängt von der individuellen Risikobewertung und den Compliance-Richtlinien ab. Es bleibt abzuwarten, ob Liechtenstein umfassende, ernst gemeinte Reformen einleitet, um das Vertrauen der internationalen Gemeinschaft zurückzugewinnen

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  3. Oliver
    Oliver sagte:

    Sehr geehrter Herr Oliver Nesensohn von der Kanzlei Lorenz Nesensohn Rabanser (LNR),
    Ihr Kanzleipartner Bernhard Lorenz hat sich im Bacardi-Skandal bereits den Trust einverleibt.

    Ihr Kanzleipartner Wolfgang Rabanser hat im Hartlaub-Skandal die Stiftung gekapert.

    Und Sie? Haben Sie inzwischen schon die Stiftung mit den milliardenschweren Rohstoffen in Kanada gekapert? Bei dem kurzen Draht Ihrer Kanzlei zum Gericht dürfte das doch nicht so schwer sein…

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  4. Strafanzeigen
    Strafanzeigen sagte:

    Das mit den Strafanzeigen gegen Begünstigte, um diese einzuschüchtern und zu zermürben, gehört zum Standard-Repertoire einiger Treuhänder.

    So u.a. Roland Wyss, Philipp Wanger und Martin Batliner.

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  5. Michael
    Michael sagte:

    Die 800 Zombie Trusts sind 800 Beweise dafür, das Lichtenstein anders als alle anderen Länder eben kein sicherer Finanzplatz ist.

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  6. Helmut
    Helmut sagte:

    Liechtenstein ist aufgeflogen, hat sich als scheinheilig, unglaubwürdig und unseriös erwiesen und ist nunmehr in einer existenzgefährdenden Glaubwürdigkeits- und Vertrauenskrise.

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  7. Bernhard Stoll
    Bernhard Stoll sagte:

    Im Handelsblatt wird über die Krise in Liechtenstein berichtet.

    Stiftungen in Liechtenstein wegen US-Sanktionen in Turbulenzen
    Hunderte Stiftungen mit Vermögen von mehreren Milliarden Franken sind praktisch eingefroren. Regierung und Behörden versuchen, zu helfen, ohne den Ärger der USA auf sich zu ziehen.
    https://www.handelsblatt.com/politik/international/ukraine-stiftungen-in-liechtenstein-wegen-us-sanktionen-in-turbulenzen/100131978.html

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  8. ༼ つ ◕_◕ ༽つ [̲̅$̲̅(̲̅5̲̅)̲̅$̲̅]
    ༼ つ ◕_◕ ༽つ [̲̅$̲̅(̲̅5̲̅)̲̅$̲̅] sagte:

    Der Artikel in der Financial Times, der bedeutendsten Finanzzeitung der Welt, „Liechtenstein hit by Russia-linked ‘zombie trust’ crisis» zertrümmert die Glaub- und Vertrauenswürdigkeit Liechtensteins restlos und nachhaltig. Die ganze Welt weiss nun, wie in Liechtenstein geferkelt wurde. Und jetzt kommt Druck von den USA und von Russland.

    Antworten
  9. Rat für Betroffene krimineller Aktivitäten in Liechtenstein
    Rat für Betroffene krimineller Aktivitäten in Liechtenstein sagte:

    Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sind ein ernstes Problem, das viele Betroffene vor große Herausforderungen stellt. Als überregionale Rechtsanwaltskanzlei haben wir solche Fälle bearbeitet und möchten Ihnen wichtige Ratschläge geben:

    1. Entscheidungen der Liechtensteiner Gerichte anfechten:
    Sollten auch Sie Entscheidungen von Liechtensteiner Gerichten erhalten haben, die nicht neutral erscheinen, eskalieren Sie Ihren Fall bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Es ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oft nicht neutral sind. Acht von zehn Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.

    2. Meldung an das Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft:
    Melden Sie Ihren Fall dem Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Außenstelle des amerikanischen Justizministeriums. Aufgrund des RICO Act, eines besonderen amerikanischen Gesetzes, hat dieses Büro weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen. Der RICO Act wurde beispielsweise im Verfahren gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA angewendet.

    Kontakt:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    Sollten Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, bedenken Sie, dass diese möglicherweise ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.

    Zusammenfassend möchten wir betonen, wie wichtig es ist, entschlossen gegen Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität vorzugehen. Zögern Sie nicht, Ihre Rechte einzufordern und die notwendigen Schritte zu unternehmen.

    Antworten
    • Harald
      Harald sagte:

      Wenn Richter in Liechtenstein kriminelle Treuhänder aktiv unterstützen, um Stiftungen und Trusts in ihre Kontrolle zu bringen und deren Vermögenswerte zu plündern, dann ist das ein unvorstellbarer, krimineller Sumpf. Diese Vorgehensweise scheint in Liechtenstein leider immer häufiger vorzukommen.

      Antworten
    • Pebbles
      Pebbles sagte:

      Wenn 80 % der liechtensteinischen Gerichtsentscheidungen vom Europäischen Gerichtshof wegen Menschenrechtsverletzungen aufgehoben werden, dann spricht das Bände. Ist das wegen Unfähigkeit oder wegen Korruption?

      Antworten
    • H.
      H. sagte:

      Das „Dekantieren“ ist in Vaduz seit mindestens 10 Jahren gängige Praxis. Ich hatte als FL – Anwalt (ohne Treuhandanbindung) zahlreiche Fälle welche stets von den Gerichten mit Argumenten zu Gunsten der Treuhänder entschieden wurden. Mittlereile lehne ich alle Fälle betreffend Veruntreuung ab und drücke den Mandanten einfach die Telefonnummer eines „Problemlösers“ mit einem sehr pragmatischen „approach“ in die Hand. Meistens kriege ich dann nach 3 Monaten einen Früchtekorb mit Dankesschreiben des Mandanten. Es ist tragisch und ich würde mir wünschen, dass das Fürstenhaus endlich einschreiten würde. Ich schäme mich für meine Staatsbürgerschaft.

      Antworten
  10. Advice for victims of economic crime in Liechtenstein
    Advice for victims of economic crime in Liechtenstein sagte:

    Economic crime and organized crime in Liechtenstein are a serious problem that poses significant challenges for many affected individuals. As a law firm, we have handled such cases and would like to offer you some important advice:

    1. Challenge Decisions of Liechtenstein Courts:
    If you as well have received decisions from Liechtenstein courts that do not appear to be neutral, escalate your case to the European Court of Human Rights (ECHR). It is well-known that decisions from Liechtenstein courts are often not neutral. Eight out of ten complaints to the ECHR have been successful. Liechtenstein courts are bound by the decisions of the ECHR.

    2. Report to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy:
    Report your case to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy in Bern, a branch of the U.S. Department of Justice. Due to the RICO Act, a special US-law, this office has worldwide jurisdiction in the fight against criminal organizations. The RICO Act was, for example, applied in the proceedings against FIFA officials scattered around the world.

    Contact:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    If your Liechtenstein lawyers advise against this, be aware that they may be representing their own interests as Liechtensteiners and not yours.

    In conclusion, we emphasize the importance of taking decisive action against economic and organized crime. Do not hesitate to assert your rights and take the necessary steps.

    Antworten
  11. Consejos para las víctimas de delitos económicos en Liechtenstein
    Consejos para las víctimas de delitos económicos en Liechtenstein sagte:

    El crimen económico y organizado en Liechtenstein es un problema serio que plantea grandes desafíos para muchas personas afectadas. Como bufete de abogados regional, hemos manejado tales casos y queremos ofrecerle algunos consejos importantes:

    1. Impugnar las decisiones de los tribunales de Liechtenstein:
    Si ha recibido decisiones de los tribunales de Liechtenstein que no parecen ser neutrales, escale su caso hasta el Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH). Es bien sabido que las decisiones de los tribunales de Liechtenstein a menudo no son neutrales. Ocho de cada diez quejas ante el TEDH han tenido éxito. Los tribunales de Liechtenstein están obligados por las decisiones del TEDH.

    2. Informar a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU.:
    Informe su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU. en Berna, una rama del Departamento de Justicia de EE.UU. Debido a la Ley RICO, una ley estadounidense especial, esta oficina tiene jurisdicción mundial en la lucha contra las organizaciones criminales. La Ley RICO se aplicó, por ejemplo, en los procedimientos contra los funcionarios de la FIFA dispersos por todo el mundo.

    Contacto:
    Embajada de EE.UU. en Suiza y Liechtenstein
    Attn: Oficina del Agregado Legal
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Berna

    Si sus abogados en Liechtenstein le aconsejan en contra de esto, tenga en cuenta que pueden estar representando sus propios intereses como liechtensteinianos y no los suyos.

    En conclusión, enfatizamos la importancia de tomar medidas decisivas contra el crimen económico y organizado. No dude en hacer valer sus derechos y tomar las medidas necesarias.

    Antworten
  12. Sergey und seine Freunde
    Sergey und seine Freunde sagte:

    Alexej, Iwan, Igor, Dimitry, Sergey, Алексей, Михаил, Николай, Александр werden niemals ganz brav den Weg über die liechtenste8nische Justiz nehmen, vor der jedermann weiss, dass die so korrupt ist wie die russische.

    Antworten
  13. Sören K.
    Sören K. sagte:

    Endlich eine Internetseite, die die krummen Geschäftsgebaren, die Misswirtschaft, die Korruption, usf. in Liechtenstein schonungslos aufdeckt und rapportiert!

    Antworten
  14. Reputations-Totalschaden
    Reputations-Totalschaden sagte:

    Liechtenstein hat seine internationale Reputation als seriöser Finanzplatz verspielt. Über Jahre hinweg wurden zahlreiche Stiftungen und Trusts systematisch enteignet, ein Prozess, der als „Dekantierung“ bekannt wurde – eine Chiffre für kriminelle organisierte Raubzüge unter dem Deckmantel der Legalität.

    Ein zentrales Element dieses Systems ist eine Justiz, deren Unabhängigkeit in Frage steht, unterstützt von einem Netzwerk aus Treuhändern und Rechtsanwälten. Diese versicherten ihren internationalen Mandanten stets, es handle sich um „bedauerliche Einzelfälle“. Die Realität zeigt jedoch ein strukturell angelegtes kriminelles System, das nur funktionierte, weil die Opfer aus dem Ausland kamen – verstreut, isoliert und ohne Zugang zu unabhängiger Aufklärung vor Ort.

    Während Treuhänder und Anwälte profitierten, blieben zentrale Fragen zur Rolle der Justiz unbeantwortet. Das Schweigen des Fürstenhauses und der Landesregierung ist ebenfalls politisch bedeutsam – zumindest wurde weggesehen, womöglich aber auch geduldet oder gefördert.

    Liechtenstein steht nun vor einem Trümmerhaufen aus verlorener Glaubwürdigkeit, beschädigtem Rechtsstaat und einem zerstörten internationalen Ruf. Wer hier noch von einem sicheren Hafen für Vermögen spricht, ignoriert entweder die Realität – oder ist selbst Teil des Systems.

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  15. Zombie- Task-Force Liechtenstein
    Zombie- Task-Force Liechtenstein sagte:

    Krisen -Task-Force Liechtenstein der Zombie- Trusts nennt sich ab sofort Zombie- Task- Force . Anton Wysz ,Stefan Wenaweser , Harry Gstöhl, Mario Staggl……

    Antworten
  16. Uncle Sam
    Uncle Sam sagte:

    Wetten, dass sich der Fürst, der Erbprinz, die Regierungsmitglieder und die Mitglieder der Geschäftsleitung und Verwaltungsrat der LGT-, LLB- und VP-Bank zur Zeit nicht in die USA einreisen trauen?

    Antworten
  17. Die Zeitung Devdiscourse aus Indien titelt "Liechtenstein's Trusts in Turmoil: The Russian Connection"
    Die Zeitung Devdiscourse aus Indien titelt "Liechtenstein's Trusts in Turmoil: The Russian Connection" sagte:

    Liechtenstein’s Trusts in Turmoil: The Russian Connection

    Liechtenstein is grappling with a significant challenge, as hundreds of Russian-linked trusts have been abandoned by their managers due to pressure from the United States, according to sources close to the proceedings.

    https://www.devdiscourse.com/article/headlines/3440754-liechtensteins-trusts-in-turmoil-the-russian-connection

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  18. EUR 10,5 Millionen «Management fees»
    EUR 10,5 Millionen «Management fees» sagte:

    Die Treuhänder im Perry Fall hatten sich seinerzeit € 10,5 Millionen Management Fee genommen. Bis heute wird das ein Vielfaches sein.

    Im Perry-Skandal waren die Haupttreuhänder Dr. Dieter Neupert, ein Schweizer Anwalt, sowie die Direktoren des Lopag Trusts, Louis Oehri und Dominik Naeff

    «So far, according to court documents, the Lopag Trust have withdrawn an estimated €10.5m (£94m) in “management fees”

    https://www.independent.co.uk/news/long_reads/liechtenstein-tax-haven-super-rich-trust-lost-beneficiaries-trustees-legal-laws-a8239956.html

    Antworten
  19. Bacardi-Skandal
    Bacardi-Skandal sagte:

    Der Rechtsanwalt und Mit-Trustverwalter Bernhard Lorenz (Kanzlei Lorenz Nesensohn Rabanser) beantragte die Abberufung der Witwe von Lord Bacardi, die den Trust für sich und ihre Tochter verwaltete. Richter Mag. Stefan Rosenberger vom Fürstlichen Landgericht berief Lady Bacardi ab, mit der Begründung, sie habe einen Interessenskonflikt, da sie sowohl ihre eigenen Interessen als auch die ihrer minderjährigen Tochter vertrete. Dabei ist dies ihre gesetzliche Pflicht, und die Tochter hatte, sobald sie volljährig war, die Handlungen ihrer Mutter genehmigt. Aufgrund dieser Genehmigung hätte die Mutter nicht mehr abberufen werden können. Bernhard Lorenz argumentierte, dass die Genehmigung der Tochter nicht wirksam sei, da sie bei Abgabe der Genehmigung erst vier Tage volljährig gewesen sei… Richter Mag. Stefan Rosenberger berief die Mutter aus der Trustverwaltung ab. Das Obergericht, 1. Senat unter Richter Ungerank, bestätigte wie gewohnt die Entscheidung von Richter Rosenberger.

    Anders als in Liechtenstein erhielt Witwe Bacardi in der Schweiz Recht und erwirkte ein Gerichtsurteil, das ihr Zugriff auf ein Schweizer Konto des Trusts gewährte. Was tat Treuhänder Bernhard Lorenz kurz vor Rechtskraft des Urteils? Er räumte das Konto ab und transferierte das Geld nach Liechtenstein.

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    • "Kriminelle vereinigung"
      "Kriminelle vereinigung" sagte:

      Maria Luisa Bacardi: «Seit Jahren werden offenbar durch eine kriminelle Vereinigung, deren Aktionsradius vom Fürstentum Liechtenstein bis auf die Bermudas reicht, Versuche unternommen, meine Ansprüche als Erbin von Don Luis Bacardi zu untergraben und den letzten Willen meines Vaters wissentlich zu ignorieren. Das kriminelle Netzwerk versucht, die Kontrolle über Aktien an der Bacardi LTD aus dem Nachlass meines Vaters Don Luis Bacardi als auch die Kontrolle über Stimmrechte an der Bacardi LTD zu sichern. Dadurch wurde meine Mutter, Monika Bacardi, vor einigen Wochen in Liechtenstein rechtswidrig von sämtlichen Funktionen jener Gesellschaften entfernt, die die Aktienpakete an Bacardi LTD hielten. Dies geschah gegen ihren und meinen Willen.

      https://www.presseportal.de/pm/146423/4651536

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  20. Ratgeber
    Ratgeber sagte:

    Die USA sollten einfach ein paar Dutzend Treuhänder sanktionieren, das würde die erforderliche Disziplin bei den restlichenTreuhändern fördern.

    Antworten
  21. Der Fürst sollte sich schämen!
    Der Fürst sollte sich schämen! sagte:

    Der Fürst sollte sich für all das, was in seinem Land mit seinem Wissen passiert, schämen.

    Antworten
  22. Johannes
    Johannes sagte:

    Die Medien haben in letzter Zeit das kriminelle System in Liechtenstein enthüllt, mit welchem Stiftungen und Trusts systematisch von kriminellen Treuhändern mit Unterstützung von korrupten Richtern und Staatsanwälten Stiftungen und Trusts kapern und anschließend plündern.

    Der Fürst weiß selbstverständlich hiervon. Als Monarch, der überall das letzte Wort hat, könnte er das kriminelle System verhindern. Er tut es aber nicht, so dass man über eine Mittäterschaft des Fürsten nachdenken kann.

    Antworten
  23. Werner Klar
    Werner Klar sagte:

    Dass in Liechtenstein systematisch Raubzüge durch Trusts und Stiftungen erfolgen, ist inzwischen Allgemeinwissen. Dass das von ganz oberster Stelle geduldet, wenn nicht sogar gefördert wird, ist schockierend, lässt sich aber wohl kaum leugnen.

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  24. Die Welt schreibt: „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen
    Die Welt schreibt: „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen sagte:

    Die Welt schreibt: „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen

    Liechtenstein gilt als ideale Schutzzone für große Geldsummen. Doch Einzelfälle wecken Zweifel daran: So soll vereinzelt der Zugriff auf gebunkertes Vermögen entzogen worden sein. Für das Versprechen des Finanzstandorts könnten solche Vorwürfe gefährlich werden.

    https://www.welt.de/wirtschaft/plus255111372/Kriminelles-System-Die-Vorwuerfe-gegen-das-Geldparadies-der-Superreichen.html

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  25. Zombie - Task - Force
    Zombie - Task - Force sagte:

    Die Gesetze des Finanzstandortes Liechtenstein sind absichtlich so gewollt und konstruiert ! Diese fördern durch mangelnde Transparenz und fehlende FMA Aufsicht Missbrauch.
    Keine öffentlichen UBO Register usw….

    Antworten
  26. Uncle Ben
    Uncle Ben sagte:

    800 verwaiste Trusts bedeutet 800 wütende Kunden, zumeist wohl Russen. Das gibt Ärger. Und Liechtenstein hat sein Versprechen als sicherer Finanzplatz gebrochen.

    Antworten
  27. "Zombie Trusts" erschüttern das Vertrauen in den Finanzplatz Liechtenstein
    "Zombie Trusts" erschüttern das Vertrauen in den Finanzplatz Liechtenstein sagte:

    Die „Zombie Trusts“ stellen ein ernstes Problem für den Finanzplatz Liechtenstein dar, weil sie das Vertrauen in das Land als sicheren und seriösen Standort für Vermögensverwaltung massiv erschüttern. Die internationale Presse – darunter Bloomberg, Financial Times und Reuters – berichtet ausführlich über den Skandal. Das beschädigt das Image Liechtensteins als stabiler und gesetzestreuer Finanzplatz.

    Antworten
  28. Karma
    Karma sagte:

    USA und Russland mit seinen wütenden Anlegern, die keinen Zugriff auf Ihr Vermögen haben , das kann ja heiter werden……

    Antworten
  29. Daniela
    Daniela sagte:

    Die im GRECO-Bericht offengelegten Korruptionsvorwürfe sowie die „Zombie-Trusts“ untergraben die Glaubwürdigkeit und Vertrauenswürdigkeit Liechtensteins nachhaltig.

    Antworten

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