Einer hat es in der Hand, die Probleme des Finanzplatzes zu lösen.

Seine Name ist: Erbprinz Alois Philipp Maria von und zu Liechtenstein, Graf zu Rietberg.

Oder nehmen wir die Kurzform: Seine Durchlaucht Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein. Wir gestatten uns, ihn einfach Alois Liechtenstein zu nennen. Ausserhalb vom Ländle wird das kaum als Majestätsbeleidigung verfolgt werden.

Liechtenstein hat ein gröberes Problem. Sein Finanzplatz trägt rund 11 Prozent zum BIP bei, zum Bruttoinlandsprodukt, also zur gesamten Wertschöpfung eines Jahres. Wichtiger noch: seine Strahlkraft – hier ist ein sicherer und stabiler Ort, wo man Vermögen lagern kann, wo Eigentumsgarantie und Rechtsstaatlichkeit herrschen – ist schwer lädiert und verdunkelt.

Abzockereien bei der Verwaltung von Stiftungen, Multimilliarden blockierter Gelder in herrenlos gewordenen Trusts, eine fürstliche Justiz, die rechtsstaatlichen Prinzipien Hohn spricht. Vetternwirtschaft, Korruption und Bankenskandale. Unkontrollierte Kryptowährungsgeschäfte. Der Versuch, nach dem Steuerstreit und Tausenden von implodierten Stiftungen das Image eines sauberen Finanzplatzes wieder aufzubauen, ist gescheitert.

Es gibt keine Kontrolle des Schaltens und Waltens von Regierung, Parlament oder Behörden durch die Medien. Von Kritik am Fürstenhaus ganz zu schweigen.

So etwas nennt man Staatskrise, wenn’s an allen Ecken und Enden kracht und knirscht.

Wie andere Länder zeigen, ist das innerhalb demokratischer Systeme schwer bis überhaupt nicht zu bewältigen. Aber da hätte Liechtenstein einen unschlagbaren Vorteil.

Während in den meisten anderen Ländern, die dem Namen nach noch eine Monarchie sind, die Blaublüter nur noch repräsentative Funktionen ausüben und für Futter der Yellow Press sorgen, ist das im Fürstentum anders. Ganz anders.

Hier hat sich das Fürstenhaus sogar noch zusätzliche Befugnisse erobert. Unter der Drohung, dass der Fürscht sonst ins Exil gehen würde, stimmten seine Untertanen diesem Machtzuwachs zu. Sie taten das dann mit gesenktem Kopf und gebeugtem Knie.

Daraus ergäbe sich die einmalige Chance, dass der Fürst, beziehungsweise sein herrschender Stellvertreter auf Erden, ohne Rücksicht auf demokratische Prozesse durchgreifen könnte. Weil sie absolutistische Macht haben.

In seinen wöchentlichen Geheimtreffen mit der Marionettenregierung könnte er auf den Tisch hauen. Mit der Einleitung: folgt ihr meinen Wünschen nicht, dann kann ich euch entlassen. Ist das Parlament nicht willig, kann ich es auflösen. Von der Judikative habe ich sowieso keinen Widerstand zu erwarten, weil schliesslich alle Richter nur mit meinem Einverständnis ernannt worden sind. Und ich ihre Wiederwahl mit meinem Veto verhindern könnte.

Dann könnte er den mit geneigtem Haupt zuhörenden Untertanen verkünden: Ich, Alois, als ich meine wir, Seine Durchlaucht Alois, haben beschlossen: jetzt wird aufgeräumt. Ausgemistet. Durchgegriffen.

Die zwei Wurzeln des Übels werden jetzt ausgerissen. Das sind zum einen die rund 130 Treuhänder im Ländle, die unablässig Schmach über unser Ländle bringen. Uns nicht zur Lachnummer machen, sondern viel schlimmer, unsere Bemühungen, ein sauberer Finanzplatz zu werden, sabotieren. Torpedieren. Aus reiner Geldgier, skrupellos und rücksichtslos.

Sie werden allesamt ihres Amtes enthoben, verlieren ihre Lizenz zum Geldschaufeln und müssen sich neu bewerben, wollen sie ihren Beruf weiter ausüben. Dabei werden sie eine rigorosen Prüfung unterzogen, die nur besteht, wer Gewähr für korrektes Verhalten bietet und den Namen Treuhänder in Ehren hält.

Alle existierenden Finanzkonstrukte, also Stiftungen, Trusts, Holdings und so weiter werden durchleuchtet. Da mir, also uns, die wichtigsten Banken des Landes gehören, ist die Überprüfung aller Konten kein Problem. Sollte sich eine Bank weigern, dem zuzustimmen, wird ihr die Banklizenz entzogen.

Alle Vermögen zweifelhafter Herkunft werden beschlagnahmt und verwertet. Wohin sie genau fliessen werden, entscheide ich, also wir. Mit diesen Multimilliarden können wir die USA, Russland und andere mächtige Staaten wieder freundlich stimmen.

Die Justiz spricht Recht im Namen von Fürst und Volk. Ich, also wir, werde nicht länger zulassen, dass sie meinen, also unseren Namen für Willkürurteile und Rechtsbiegung missbraucht. Richter, die dem nicht zu folgen vermögen, werden abgesetzt und durch neue ersetzt.

Von jetzt an gilt wieder die Eigentumsgarantie, der Rechtsstaat und Treu und Glauben in Geschäftsbeziehungen. Jeder, der ein Problem hat, kann  sich zukünftig an das Fürstenhaus direkt wenden und bekommt innert nützlicher Frist eine fürstliche Antwort auf sein Begehren.

Wem das nicht passt: Liechtenstein ist klein, aber die Welt ist gross.

Ich, also wir, Seine Durchlaucht Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein, hat gesprochen und lässt das von den Zinnen seiner Trutzburg verkünden.

Das wäre ein genialer Schachzug, um diese Probleme mit einem Schlag zu lösen.

Seine Durchlaucht, übernehmen Sie. Ermannen Sie sich. Sie könnten damit in die Geschichte eingehen.

39 Kommentare
  1. Der Milliardär
    Der Milliardär sagte:

    Herzlichen Dank für diese wichtige Aufklärung. Ich verfolge diese Seite seit Monaten und kann versichern, dass ich meinen Besitz niemals in Lichtenstein anlegen werde. Vertuschen, Dekantieren, Rauben und das ganz offiziell. Pfui Deibel.

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  2. Charlotte Ritter
    Charlotte Ritter sagte:

    Der heutige tägliche Skandal? In Deutschland würde man sagen der neue «tägliche Einzelfall». Jeden Tag ein neuer Skandal. Wie herrlich zu lesen!

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    • Die Lüge der «bedauerlichen Einzelfälle»
      Die Lüge der «bedauerlichen Einzelfälle» sagte:

      Das kriminelle System, dass kriminelle Liechtensteiner Treuhänder mit Unterstützung bestimmter Richter Trusts und Stiftungen in ihre Macht bringen, dann die Begünstigten fernhalten und kaltstellen und dann möglichst unkontrolliert die Trusts und Stiftungen ausrauben, besteht seit Jahren in Liechtenstein. Fürst und Landesregierung wussten selbstverständlich davon, haben dies aber stets unter den Teppich gekehrt und als «bedauerliche Einzelfälle» heruntergespielt. Doch jetzt ist es aufgeflogen und allgemein bekannt geworden.

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  3. Beobachter
    Beobachter sagte:

    kritischen Situation. Zum einen hat es seine Glaubwürdigkeit und Vertrauenswürdigkeit als sicherer Finanzplatz verloren. Zum anderen ist es jetzt auf der einen Seite dem Druck der USA und auf der anderen Seite dem Druck Russlands ausgesetzt. Die Situation ist für den Finanzplatz existenzbedrohend.

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    • Vertrauensverlust
      Vertrauensverlust sagte:

      Die Krise zerstört das Vertrauen in Liechtensteins Finanzsektor, da die Fähigkeit des Landes, zuverlässig internationale Finanzdienstleistungen anzubieten, nicht mehr gewährleistet ist.

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  4. Ist der Finanzplatz Liechtenstein noch stabil?
    Ist der Finanzplatz Liechtenstein noch stabil? sagte:

    Ohne eine schnelle Lösung kann das Problem auf den breiteren Finanzsektor übergreifen, der das Rückgrat der liechtensteinischen Wirtschaft bildet. Das kann von einer «Zombie Trust» Krise sehr schnell zu einer Finanzkrise in Liechtenstein führen und die Stabilität des Finanzsektors insgesamt stark gefährden

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  5. Radikaler Schnitt und Neuanfang nötig
    Radikaler Schnitt und Neuanfang nötig sagte:

    Das jetzige kriminelle und korrupte System in Liechtenstein ist aufgeflogen und der Weltöffentlichkeit vor Augen geführt worden. Vertrauens- und Glaubwürdigkeit von Liechtenstein sind vernichtet. Nur ein radikaler Schnitt und Neuanfang könnte den Finanzplatz noch retten. Der Gedanke, dass der Fürst, der jetzt 80 Jahre alt ist, abdankt und Erbprinz Alois ein kompletten Neuanfang macht, ist sehr gut.

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    • Potenzielle Finanzkrise
      Potenzielle Finanzkrise sagte:

      Sollte das Problem der 800 Zombie Trusts nicht unverzüglich gelöst werden, breitet sich das Problem auf den gesamten Finanzsektor Liechtensteins aus, der dann als nicht zuverlässig und hoch riskant gelten würde. Das könnte eine Krise des gesamten Finanzsektors auslösen, was das Ende des Finanzplatzes Liechtenstein bedeuten könnte.

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  6. Dieter Schramm
    Dieter Schramm sagte:

    Diese Durchseuchung mit Korruption und Kriminalität wird sich nicht von heute auf morgen ändern lassen. Wenn korrupte Richter kriminelle Treuhänder unterstützen, die Treuhänder Stefan Wenaweser zu ihrem Präsidenten wählen, der bekanntlich bei einer Akteneinsicht Dokumente aus Gerichtsakten entwendet hat, wenn der Vizepräsident der Treuhandkammer von der OFAC sanktioniert wird, dann fehlt es an allen Ecken und Enden an Abstand und Rechtmässigkeit.

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  7. Korruption, mafiöse Netzwerke und organisierte Kriminalität
    Korruption, mafiöse Netzwerke und organisierte Kriminalität sagte:

    Korruption, mafiöse Netzwerke, organisierte Kriminalität und 800 mit Russengeldern verseuchte, verwaiste Stiftungen und Trusts. Das alles ist jetzt ans Tageslicht gekommen. Liechtenstein ist demaskiert.

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  8. Financial Times: Liechtenstein hit by Russia-linked ‘zombie trust’ crisis
    Financial Times: Liechtenstein hit by Russia-linked ‘zombie trust’ crisis sagte:

    Financial Times: Liechtenstein hit by Russia-linked ‘zombie trust’ crisis

    Hundreds of entities in legal paralysis in the principality after US sanctions trigger wave of director resignations

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  9. Huldigungsfeier am 15. August
    Huldigungsfeier am 15. August sagte:

    Zu der Huldigungsfeier am 15. August auf der Schlosswiese werden u.a. erwartet:

    Repräsentanten der ehrenwerten Treuhänder
    – Mario Staggl (6,5 Jahre Haft)
    – Harry Gstöhl (8 Jahre Haft)
    – Anton Wyss (von der US-Behörde OFAC sanktioniert)

    Ehrengäste
    – Uncle Sam (der OFAC-Sanktionen als Gastgeschenke mtbringt)
    – Igor, Dimitry, Sergey, Ivan, Алексей, Михаил, Николай, Александр, Павел (Sonderbeauftragte)

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  10. Rat für Betroffene der Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein
    Rat für Betroffene der Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein sagte:

    Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sind ein ernstes Problem, das viele Betroffene vor große Herausforderungen stellt. Als überregionale Rechtsanwaltskanzlei haben wir solche Fälle bearbeitet und möchten Ihnen wichtige Ratschläge geben:

    1. Entscheidungen der Liechtensteiner Gerichte anfechten:
    Sollten auch Sie Entscheidungen von Liechtensteiner Gerichten erhalten haben, die nicht neutral erscheinen, eskalieren Sie Ihren Fall bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Es ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oft nicht neutral sind. Acht von zehn Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.

    2. Meldung an das Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft:
    Melden Sie Ihren Fall dem Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Außenstelle des amerikanischen Justizministeriums. Aufgrund des RICO Act, eines besonderen amerikanischen Gesetzes, hat dieses Büro weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen. Der RICO Act wurde beispielsweise im Verfahren gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA angewendet.

    Kontakt:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    Sollten Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, bedenken Sie, dass diese möglicherweise ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.

    Zusammenfassend möchten wir betonen, wie wichtig es ist, entschlossen gegen Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität vorzugehen. Zögern Sie nicht, Ihre Rechte einzufordern und die notwendigen Schritte zu unternehmen.

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  11. Advice for victims of economic crime in Liechtenstein
    Advice for victims of economic crime in Liechtenstein sagte:

    Economic crime and organized crime in Liechtenstein are a serious problem that poses significant challenges for many affected individuals. As a law firm, we have handled such cases and would like to offer you some important advice:

    1. Challenge Decisions of Liechtenstein Courts:
    If you as well have received decisions from Liechtenstein courts that do not appear to be neutral, escalate your case to the European Court of Human Rights (ECHR). It is well-known that decisions from Liechtenstein courts are often not neutral. Eight out of ten complaints to the ECHR have been successful. Liechtenstein courts are bound by the decisions of the ECHR.

    2. Report to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy:
    Report your case to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy in Bern, a branch of the U.S. Department of Justice. Due to the RICO Act, a special US-law, this office has worldwide jurisdiction in the fight against criminal organizations. The RICO Act was, for example, applied in the proceedings against FIFA officials scattered around the world.

    Contact:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    If your Liechtenstein lawyers advise against this, be aware that they may be representing their own interests as Liechtensteiners and not yours.

    In conclusion, we emphasize the importance of taking decisive action against economic and organized crime. Do not hesitate to assert your rights and take the necessary steps.

    Antworten
  12. Consejos para las víctimas de delitos económicos en Liechtenstein
    Consejos para las víctimas de delitos económicos en Liechtenstein sagte:

    El crimen económico y organizado en Liechtenstein es un problema serio que plantea grandes desafíos para muchas personas afectadas. Como bufete de abogados regional, hemos manejado tales casos y queremos ofrecerle algunos consejos importantes:

    1. Impugnar las decisiones de los tribunales de Liechtenstein:
    Si ha recibido decisiones de los tribunales de Liechtenstein que no parecen ser neutrales, escale su caso hasta el Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH). Es bien sabido que las decisiones de los tribunales de Liechtenstein a menudo no son neutrales. Ocho de cada diez quejas ante el TEDH han tenido éxito. Los tribunales de Liechtenstein están obligados por las decisiones del TEDH.

    2. Informar a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU.:
    Informe su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU. en Berna, una rama del Departamento de Justicia de EE.UU. Debido a la Ley RICO, una ley estadounidense especial, esta oficina tiene jurisdicción mundial en la lucha contra las organizaciones criminales. La Ley RICO se aplicó, por ejemplo, en los procedimientos contra los funcionarios de la FIFA dispersos por todo el mundo.

    Contacto:
    Embajada de EE.UU. en Suiza y Liechtenstein
    Attn: Oficina del Agregado Legal
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Berna

    Si sus abogados en Liechtenstein le aconsejan en contra de esto, tenga en cuenta que pueden estar representando sus propios intereses como liechtensteinianos y no los suyos.

    En conclusión, enfatizamos la importancia de tomar medidas decisivas contra el crimen económico y organizado. No dude en hacer valer sus derechos y tomar las medidas necesarias.

    Antworten
  13. Vivian Darkbloom
    Vivian Darkbloom sagte:

    Ich will ja wirklich niemandem zu nahe treten, aber wie naiv muss man sein, um dem Machtzuwachs des Fürsten so bedingungslos zuzustimmen??? Wollen sich die Liechtensteiner «führen» lassen? Sie hätten es in der Hand gehabt, sich NICHT erpressen zu lassen. Wie konnte es zu einer solchen Mehrheit kommen? Für mich völlig unverständlich.

    Antworten
  14. Achtung
    Achtung sagte:

    Ausländische Unternehmen, Banken, Rechtsanwälte und Anleger sind gezwungen, angesichts der negativen Schlagzeilen und Korruptionsbedenken vorsichtig zu sein. Einige Institutionen müssen ihre Geschäftsbeziehungen zu Liechtenstein überdenken oder sich von Liechtenstein zurückziehen, um ihre Reputation zu schützen. Die Entscheidung, weiterhin Geschäfte zu machen, hängt von der individuellen Risikobewertung und den Compliance-Richtlinien ab. Es bleibt abzuwarten, ob Liechtenstein umfassende, ernst gemeinte Reformen einleitet, um das Vertrauen der internationalen Gemeinschaft zurückzugewinnen.

    Antworten
  15. Stefan
    Stefan sagte:

    Vetternwirtschaft, Korruption, kriminelle Netzwerke, all das ist viel zu tief im Ländle verwurzelt, als dass man das so einfach ändern könnte. Dass es ein rechtsfreier Raum ist, beweisen jetzt die zombie trusts.

    Antworten
  16. Die Welt: „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen
    Die Welt: „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen sagte:

    Die Welt schreibt: „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen

    Liechtenstein gilt als ideale Schutzzone für große Geldsummen. Doch Einzelfälle wecken Zweifel daran: So soll vereinzelt der Zugriff auf gebunkertes Vermögen entzogen worden sein. Für das Versprechen des Finanzstandorts könnten solche Vorwürfe gefährlich werden.

    https://www.welt.de/wirtschaft/plus255111372/Kriminelles-System-Die-Vorwuerfe-gegen-das-Geldparadies-der-Superreichen.html

    Antworten
  17. BAZ: Fürstliche Geschäfte Liechtenstein hat sich vom Schwarzgeld verabschiedet. Dafür schaden jetzt Treuhänder der Reputation des Landes.
    BAZ: Fürstliche Geschäfte Liechtenstein hat sich vom Schwarzgeld verabschiedet. Dafür schaden jetzt Treuhänder der Reputation des Landes. sagte:

    Basler Zeitung:

    Fürstliche Geschäfte
    Liechtenstein hat sich vom Schwarzgeld verabschiedet. Dafür schaden jetzt Treuhänder der Reputation des Landes.

    Letzten Freitag kämpfte Ralf H.* vor dem Fürstlichen Landgericht in Vaduz im Verhandlungssaal 3 um rund 3,5 Millionen Euro, die er zurückhaben möchte. Er hatte dieses Geld seiner eigenen Gesellschaft als Darlehen gegeben. Da seine Treuhänder sämtliche Verbindungen von H. zu seinen Firmen kappten, wurden ihm Einsichtsmöglichkeiten in deren Buchhaltung verweigert und der Zugriff auf sein Vermögen komplett entzogen, so sein Vorwurf. Er ist nicht der Einzige, der sich darüber beschwert, dass liechtensteinische Treuhänder durch Misswirtschaft Vermögen vernichten oder sich an der Verwaltung über Gebühr bereichern.

    https://www.bazonline.ch/fuerstliche-geschaefte-840615677327

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    • Bedienungsanleitung für Treuhänder à la Batliner & Wanger
      Bedienungsanleitung für Treuhänder à la Batliner & Wanger sagte:

      Der Fall der Hartlaub-Stiftung zeigt auf drastische Weise, wie weit Treuhänder in Liechtenstein offenbar gehen können – und wie wenig sie zu befürchten haben:

      Zuerst genehmigt man sich monatliche Honorare von 75’000 bis 100’000 Franken – pro Person, versteht sich. Die jährliche Grundpauschale von 25’000 Franken kommt obendrauf.

      Versucht ein abgesetzter Stiftungsrat oder Begünstigter rechtlich dagegen vorzugehen, entzieht man ihm kurzerhand sein gesetzliches Informations- und Kontrollrecht. Ohne Einblick, keine Gegenwehr.

      Reicht der Widerstand dennoch nicht auf, wird dem Betroffenen einfach die Begünstigung aberkannt – samt der Behauptung, er habe mit der Stiftung nichts mehr zu tun. Sein Abberufungsantrag? Gegenstandslos.

      Und zur Absicherung: Strafanzeige wegen angeblicher Untreue – gegen das Opfer.

      Bezahlt wird all das – juristische Winkelzüge inklusive – natürlich aus dem Stiftungsvermögen. Wenn Batliner und Wanger damit durchkommen, setzen sie einen neuen Maßstab: Ein Millionenlohn pro Jahr, völlige Kontrolle über die Stiftung, Ausschaltung unliebsamer Personen – und das alles unter dem Deckmantel des Rechts. Ein bitteres Vorbild für Liechtenstein.

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      • Ist das nicht «schwere und organisierte Kriminalität»
        Ist das nicht «schwere und organisierte Kriminalität» sagte:

        Mir kommt das vor wie «schwere und organisierte Kriminalität». Mit Billigung von ganz oben.

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      • Was sagt ChatGPT?
        Was sagt ChatGPT? sagte:

        Martin Batliner und Philipp Wanger sind zwei Treuhänder aus Liechtenstein, die in mehrere Skandale verwickelt sind. Ein Fall betrifft die Liechtensteinische Landesbank (LLB), die vertrauliche Korrespondenz eines Bankkunden an Martin Batliner weitergab. Diese Korrespondenz wurde von Batliner und Wanger in einem laufenden Gerichtsverfahren gegen sie verwendet, in dem der Bankkunde versuchte, die beiden als Stiftungsräte abzuberufen.
        https://untreuhaender.li/2025/01/15/skandalbank-llb-von-liechtenstein/

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    • Das System in Liechtenstein
      Das System in Liechtenstein sagte:

      Ob der Fall in der Basler Zeitung BAZ oder der Fall der Treuhänder Martin Batliner und Philipp Wanger, das System ist immer das Gleiche:

      Sobald eine Stiftung in die Gewalt der Treuhänder gebracht worden ist, kappen die Treuhänder sämtliche Verbindungen, verweigern sie die Einsichtsmöglichkeiten in deren Buchhaltung und den Zugriff auf deren Vermögen.

      So im Fall der Basler Zeitung im Jahr 2018, so im Hartlaub-Skandal mit den Treuhändern Martin Batliner und Philipp Wanger, so im Bacardi-Skandal, so im Perry-Skandal. Das ist eine Standard-Vorgehensweise mancher Treuhänder, die im Ländle Tradition hat und die Glaubwürdigkeit des Ländles an die Wand fährt.

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      • Systemkenner
        Systemkenner sagte:

        Perry-Skandal: Treuhänder Louis Oehri, Dominik Naeff und Dr. Dieter Neupert

        Bacardi-Skandal: Treuhänder Bernhard Lorenz (Kanzlei Lorenz Nesensohn Rabanser)

        Hartlaub-Skandal: Treuhänder Philipp Wanger und Martin Batliner

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      • Strafanzeigen
        Strafanzeigen sagte:

        Nicht zu vergessen, die von Treuhändern initiierten Strafanzeigen gegen Begünstigte. So gerne praktiziert von

        *Treuhänder Roland Wyss
        *Treuhändern Philipp Wanger und Martin Batliner

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    • Das kriminelle System in Liechtenstein ist aufgeflogen
      Das kriminelle System in Liechtenstein ist aufgeflogen sagte:

      Das kriminelle System, mit welchem liechtensteiner Treuhänder Stiftungen und Trusts seit Jahren systematisch und planmässig mit tatkräftiger Hilfe von nicht neutralen Richtern und Staatsanwälten in ihre Macht bringen und dann ausplündern, ist jetzt aufgeflogen und bekannt geworden. Dass es so lange verheimlicht werden konnte, liegt wohl daran, dass die liechtensteiner Rechtsanwälte den betroffenen Opfern das Märchen vom «bedauerlichen Einzelfall» erzählt haben, da auch sie viele Jahre von dem kriminellen System profitiert haben. Fürst und Regierung haben jahrelang weggeschaut und so getan, als wüssten sie von nichts, was ihnen aber auch seit Jahren niemand mehr abnimmt. Bei dem kriminellen System dürfte es sich um schwere und organisierte Kriminalität handeln.

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  18. Mata Hari
    Mata Hari sagte:

    Die im Zusammenhang mit Skandalen in Liechtenstein erwähnten Herren sind immer die gleichen , so auch in meinem Fall ! Gibt es in Liechtenstein überhaupt noch Ehrenmänner , die Charakter zeigen und Eier haben?????

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