Der Fisch stinkt vom Kopf.
Das Fürstenhaus Liechtenstein hat seine eigenen Skandale. Der Finanzplatz des Ländle wird regelmässig von öffentlichen Skandalen erschüttert, weil vor allem seine knapp 130 Treuhänder, von denen inzwischen 27 (mitsamt ihren Buden) auf der Sanktionsliste der US-Behörde Ofac stehen, Handlangerdienste beim Verstecken von Russengeldern leisten.
Aber auch der Fürst von Liechtenstein, vertreten vom Erbprinzen Alois, ist in eine ganze Reihe von Merkwürdigkeiten verwickelt, die einen Beweis dafür liefern, dass der Fisch immer vom Kopf stinkt.
Das ist umso gravierender, weil diese Erbmonarchie mitten in Europa über eine absolutistische Macht verfügt. Und wo grenzenlose Macht herrscht, herrscht auch grenzenlose Verantwortlichkeit für alles, was in diesem Staat an Unrecht geschieht. Eine unvollständige Auflistung:
1. 2008: Steueraffäre und Rolle der LGT Bank
Im Jahr 2008 geriet die LGT Bank, die sich im Besitz des Fürstenhauses befindet, in den Fokus internationaler Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung. Ein ehemaliger Mitarbeiter, Heinrich Kieber, hatte vertrauliche Kundendaten entwendet und an deutsche Behörden verkauft. Diese Enthüllungen führten zu zahlreichen Ermittlungen gegen vermögende Personen, die über Liechtenstein Steuern hinterzogen hatten. Das Fürstenhaus reagierte empört auf die Methoden der Datenbeschaffung und kritisierte insbesondere den Ankauf gestohlener Daten durch den deutschen Bundesnachrichtendienst. Die Affäre belastete die diplomatischen Beziehungen zwischen Liechtenstein und Deutschland erheblich.
2. 2003: Verfassungsreferendum und Machtzuwachs des Fürsten
Im Jahr 2003 wurde in Liechtenstein ein Verfassungsreferendum abgehalten, das dem Fürsten erweiterte Machtbefugnisse einräumte, darunter das Recht, die Regierung zu entlassen und Gesetze aufzuheben. Fürst Hans-Adam II. hatte zuvor angekündigt, das Land zu verlassen, sollte das Referendum scheitern. Die Drohung wurde von Kritikern als Erpressung empfunden. Trotz internationaler Bedenken hinsichtlich der demokratischen Standards stimmte die Mehrheit der Bevölkerung für die Verfassungsänderung.
3. 2016 & 2021: Kontroverse Äußerungen zu Homosexualität
Fürst Hans-Adam II. äusserte sich in Interviews 2016 und 2021 kritisch zur Adoption durch homosexuelle Paare und zog dabei problematische Vergleiche, die in der Öffentlichkeit auf breite Ablehnung stießen. Er kündigte an, ein Veto gegen entsprechende Gesetzesänderungen einzulegen. Diese Aussagen führten zu Protesten von LGBTQ+-Organisationen und Teilen der Bevölkerung, die dem Fürsten eine diskriminierende Haltung vorwarfen.
4. 2005: Historische Aufarbeitung von Zwangsarbeit
Eine 2005 veröffentlichte Studie ergab, dass während des Zweiten Weltkriegs jüdische Zwangsarbeiter aus dem Konzentrationslager Strasshof auf österreichischen Gütern arbeiteten, die im Besitz des Fürstenhauses waren. Obwohl keine direkten Beweise für das Wissen des Fürstenhauses über diese Arbeitsverhältnisse gefunden wurden, wurde eine moralische Verantwortung anerkannt. Diese Erkenntnisse führten zu Diskussionen über die historische Verantwortung und das Erbe des Fürstenhauses.
5. Kritik an der Thronfolgeregelung
Die Thronfolge in Liechtenstein ist ausschließlich männlichen Nachkommen vorbehalten. Diese Regelung wurde insbesondere im Fall von Prinzessin Marie Caroline, der Tochter von Erbprinz Alois, als diskriminierend kritisiert.Obwohl sie das zweitälteste Kind ist, ist sie von der Thronfolge ausgeschlossen. Diese Praxis steht im Kontrast zu modernen Gleichberechtigungsstandards und wurde in der Öffentlichkeit als rückständig empfunden.
In jedem ordentlichen Rechtsstaat hätte alleine das ausgereicht, um die Pseudodemokratie Liechtensteins in einen ordentlichen Rechtsstaat zu verwandeln, in dem das Fürstenhaus nur noch repräsentative Funktionen hätte. So aber bleibt das Ländle eine Räuberhöhle, in der durch fürstliche Gerichte geschützt Untreuhänder ungeniert ihr Unwesen treiben können.
Wie der Herr, so das Gescherr.




Der größte Skandal ist doch, dass der Fürst nichts gegen die reihenweisen Skandale in seinem Land unternimmt.
Der allergrößte Skandal in Liechtenstein ist, dass man nicht gegen die schwere und organisierte Kriminalität im Land vorgeht und mafiöse Strukturen geduldet werden.
Liechtenstein: Morast, Sumpf, «Hort der Kriminellen» (so der Tagesspiegel).
Schlimmer geht’s nimmer.
Und mittendrin: Das Fürstenhaus
Welcome to Liechtenstein, feel at home, organized crime!
Der Fürst ist der Überzeugung, Frauen sollen sich um die Erziehung der Kinder kümmern, sonst nichts.
https://youtu.be/mhXWRIgggZ8?feature=shared
Finde ich auch:
1. Frauen an den Herd!
2. Das Vermögen der ausländischen Stifter den Liechtensteiner Untreuhändern!
3. Recht nur den Liechtensteinern!
4. Frauenwahlrecht wieder abschaffen!
… und schon ist die Welt in Liechtenstein in Ordnung!
Weil Untertanen, die durch Beutezüge reich geworden sind, ihre Beute im Land ausgeben. Und weil reiche Untertanen, zufriedene Untertanen sind, die nicht aufmucken.
Das Fürstenhaus könnte mehrere Maßnahmen ergreifen, um die Situation zu verbessern:
1. Transparenz fördern
Durch die Einführung strengerer Transparenzregeln und die öffentliche Aufarbeitung von Skandalen könnte das Vertrauen in die Institutionen gestärkt werden.
2. Unabhängige Untersuchungen
Die Einsetzung tatsächlich und nicht nur vorgeblich unabhängiger Kommissionen zur Untersuchung von Missständen könnte sicherstellen, dass Vergehen konsequent verfolgt und geahndet werden.
3. Strengere Regulierungen
Die Einführung und Durchsetzung strengerer Regulierungen für Treuhänder und Finanzdienstleister könnte dazu beitragen, illegales Verhalten zu verhindern.
Dass das Fürstenhaus keinerlei Maßnahmen ergreift, spricht Bände.
Der Fürst von Liechtenstein trägt eine Mitverantwortung für das wirtschaftskriminelle Klima im Land, weil er über Jahre hinweg eine Politik gedeckt oder zumindest nicht konsequent unterbunden hat, die das Fürstentum als Oase für Briefkastenfirmen, Steuerflüchtige und zweifelhafte Finanzkonstrukte attraktiv machte. Als Staatsoberhaupt mit realem politischen Einfluss hätte er stärkere Transparenz und Reformen einfordern können. Stattdessen wurde das Image eines diskreten Finanzplatzes gepflegt – ein idealer Nährboden für dubiose Geschäfte.
Geld zählen und jedes Jahr am 15. August bei der Huldigungsfeier auf der Schlosswiese huldigen lassen.
Liechtenstein gerät wiederholt wegen krimineller Aktivitäten in der Treuhänderbranche in die Schlagzeilen – gekaperte Stiftungen, versteckte sanktionierte russische Gelder, korrupte Justiz. Und der Fürst? Schweigt. Kein Statement, keine Distanzierung. In einem Land mit 39.000 Einwohnern, in dem der Fürst reale Macht hat, ist dieses Schweigen mehr als Zurückhaltung – es ist stillschweigende Duldung.
Ein klarer Satz von ihm könnte ein Zeichen setzen. Doch sein Schweigen schützt ein System, das kriminelles Verhalten deckt oder begünstigt. Wer schweigt, wenn Unrecht geschieht, macht sich mitschuldig – erst recht als Staatsoberhaupt.
Der Fürst kann nicht nur moralische Autorität beanspruchen, wenn es bequem ist. Er muss sie auch dann zeigen, wenn es unbequem wird. Gerade jetzt wäre ein klares Bekenntnis zu Transparenz, Rechtsstaatlichkeit und Integrität notwendig.
Liechtenstein braucht keine höfliche Distanz. Es braucht Mut zur Wahrheit – auch von ganz oben.
Es drängt sich der Verdacht auf, dass der Fürst das kriminelle System in seinem Land decken würde.
In Liechtenstein jagt ein Skandal den nächsten, die Medienberichte über das kriminelle System und die Korruption im Land werden im expliziter. Und im Fürstenhaus tut man immer noch so, als sei alles in bester Ordnung und sein Liechtenstein ein Musterknabe. Allmählich wird es bizarr!
Warum schmeisst man den Fürsten nicht einfach raus und holt macht aus Liechtenstein eine anständige Demokratie? Die könnte einen gigantischen Erfolg als Finanzzentrum haben, sogar ohne die derzeitigen kriminellen Machenschaften.
Das klingt wie aus dem 16. Jahrhundert. Ist dort die Zeit stehen geblieben? Keine weiblichen Thronfolger? Sind wir im 21. Jahrhundert und mitten in Europa oder eher im tiefsten Mittelalter?
In Liechtenstein wurde das Frauenwahlrecht erst im Jahr 1984 eingeführt. Dies nach einer Volksabstimmung, an der ausschliesslich Männer wahlberechtigt waren. Mit 51 % zu 49 % wurde das Frauenwahlrecht sehr knapp angenommen. Damit war Liechtenstein das letzte Land in Europa, in dem das aktive und passive Frauenwahlrecht gewährt wurde. der damalige Fürst Franz Josef II hatte sich nicht gegen, aber auch nicht für das Frauenwahlrecht ausgesprochen.
Also Frauen: ab unter die Burka!
Man kann als Fürst nicht den Kopf in den Sand stecken und so tun, als wisse man als einziger Mensch auf dieser Welt nichts von der Finanzkriminalität in Liechtenstein.
Die deutsche Zeitung der Tagesspiegel schreibt:
«Liechtenstein: Hort der Kriminellen»
Das Fürstentum Liechtenstein ist offenbar nicht nur für Steuerflüchtlinge sondern auch für alle Arten von Kriminellen ein Paradies. Eine spanische Zeitung berichtet über Gelder aus Drogengeschäften und Korruption, die in das Land geflossen sind.
Der Bund titelt:
Internationale Finanzkriminalität: Liechtensteins weisse Fassade bröckelt
Das Fürstentum präsentiert sich seit Jahren als sauberen Finanzplatz. Nun erschüttern neue Skandale das Selbstbild. Es geht um Mafia-Geschäfte und veruntreute Staatsgelder aus Venezuela.
https://www.derbund.ch/liechtensteins-weisse-fassade-broeckelt-971207461924
«Hort der Kriminellen» und «Liechtensteins weiße Fassade bröckelt» Liechtenstein wird demaskiert und das Ansehen des Fürsten oder seines Erbprinzen bröckelt mit der Fassade.
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt`s sich völlig ungeniert!
Ex-Anwalt in Liechtenstein
Liechtenstein hat trotz seiner geringen Größe mit Problemen der organisierten Kriminalität zu kämpfen, einschließlich untreuer Treuhänder und nicht neutraler Richter, die kollusiv zusammenarbeiten. Dies wird oft auf den Finanzsektor des Landes zurückgeführt, der illegale Aktivitäten wie Geldwäsche und Betrug anziehen kann. Die enge Vernetzung im Land kann es manchmal erleichtern, dass kriminelle Netzwerke unter dem Radar operieren.
Trotz der vielen früheren und aktuellen Skandale betont die Liechtensteinische Landesregierung, dass es sich bei den Fällen um “bedauerliche Einzelfälle” handle. Dies wird jedoch von Beobachtern und Medien als unzutreffend gesehen, da es sich offensichtlich um systematische Vorgehensweisen handelt, was auch der Landesregierung und dem Fürsten bekannt ist.
https://www.tagesspiegel.de/politik/liechtenstein-hort-der-kriminellen-1619899.html
Die Zeitungen beschreiben Liechtenstein als «Hort der Kriminellen», sprechen von einem «kriminellen System» in Liechtenstein, von «Liechtenstein: treue Hände, schmutzige Hände», etc. etc. etc. Und der Fürst und der Erbprinz? Schweigen alles tot und geben vor, als sei Liechtenstein ein seriöses, vertrauenswürdiges Land. Das ist allmählich grotesk.
Ist der Fürst der Monarch, dann muss er Stellung beziehen und etwas gegen die kriminellen Machenschaften in seinem Land unternehmen.
Vaterland vom 29. August 2020 schreibt unter der Überschrift
Zehn Skandale, die Liechtenstein veränderten:
«An der Jurysitzung des «Wort des Jahres» kommen die Worte Skandal und Affäre häufig vor»
https://www.vaterland.li/wirtschaft/meinungen/zehn-skandale-die-liechtenstein-veraenderten-art-428341
Die Worte Skandale und Affäre stehen wohl im Staatswappen von Liechtenstein.
Skandale über Skandale. Kann der Fürst noch ruhig schlafen bei dem Saftladen?
Bei der Aufdeckung von Korruption und kriminellen Aktivitäten ist eine entschlossene, transparente und glaubwürdige Reaktion des Fürsten unerlässlich, um das Vertrauen in Liechtenstein wiederherzustellen. Der Fürst muss klar zeigen, dass ihm eine umfassende Aufklärung am Herzen liegt. Zögern oder Verschleierung schaden dem Ansehen des Landes nachhaltig und haben wirtschaftliche Konsequenzen.
Wie lange kann Liechtenstein es sich leisten, dass sein Staatsoberhaupt schweigt?
Auslaufmodell Stiftungen
Anzahl der Stiftungen von Ende Jahr 2023 zu Ende Jahr 2024: – 4 %
Neugründungen von Stiftungen Ende Jahr 2023 zu Ende Jahr 2024: -20.5 %
Der Liechtensteiner Treuhänder Mario Staggl muss Erzfeinde oder Neider gehabt haben, da er bloss wegen schlapper 30 Millionen Fr. veruntreuter Gelder verurteilt wurde.
Ebenso muss der Liechtensteiner Treuhänder Harry Gstöhl Erzfeinde oder Neider gehabt haben, da er wegen läppiger 40 Millionen Fr. verurteilt wurde.
Normalerweise wird ein Treuhänder wegen dieser Peanuts-Beträge doch noch lange nicht verurteilt.
Die Ostschweiz titelte: «Finanzsumpf Liechtenstein: Der Fürst will’s richten»
Liechtensteiner Treuhänder sorgen immer wieder für Skandale.
Der Fürst will’s richten, richtet aber nichts.
https://www.dieostschweiz.ch/artikel/finanzsumpf-liechtenstein-der-fuerst-wills-richten-jx9MkX7
Ist die Burg deshalb so hoch über Vaduz, damit sie nicht im liechtensteinischen Finanzsumpf versinkt?
Solche Artikel gibt es am laufenden Band, der ist aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung FAZ:
«Wenn der Treuhänder in die Kasse greift»
Seit Jahren erschüttern Betrugsskandale den Finanzplatz Liechtenstein. Treuhänder betrügen ihre Kunden um Millionen. Doch während die Finanzaufsicht schärfere Kontrollen fordert, wiegelt die Regierung ab.
https://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/finanzbetrug-liechtensteins-problem-mit-den-treuhaendern-15760291.html
Das «kriminelle System» (Die Welt) in Liechtenstein, der «Finanzsumpf Liechtenstein» (Die Ostschweiz), «Liechtenstein: Hort der Kriminellen» (Der Tagesspiegel), «Liechtenstein: Zu untreuen Händen» (Capital).
Noch Fragen?
Wer sich bei so vielen so negativen Nachrichten noch nach Liechtenstein traut, ist extrem mutig.
Fürst Hans-Adam II. hat durch seine wiederholten kritischen Äußerungen zur Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare und seine damit verbundenen Aussagen zur Homosexualität für erhebliche Kontroversen und öffentliche Debatten in Liechtenstein gesorgt. Er erklärte zuletzt im Jahr 2021, dass er gegen ein entsprechendes Gesetz sein Veto einlegen würde.
Demokratie ist in Liechtenstein nur zum Schein.
In Liechtenstein ersetzt der Korpsgeist oft die Rechtsstaatlichkeit: Wo sich Justiz, Verwaltung und Finanzplatz die Klinke in die Hand geben, zählt nicht das Gesetz, sondern der Nutzen für die eigenen Leute. Neutralität wird zur Tarnung, Gerechtigkeit zur Verhandlungssache.
Die Anzahl der Stiftungen in Liechtenstein ist in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Während es 2008 noch über 50.000 Stiftungen gab, sank die Zahl bis Ende 2023 auf etwa 9.447. Allein zwischen 2008 und 2020 wurden rund 40.000 Stiftungen gelöscht, was einem Rückgang von etwa 78 % entspricht. Die Gründe hierfür sind die vom Ausland erzwungene Transparenz sowie die große Anzahl von Skandalen, in denen liechtensteinische Treuhänder Stiftungsvermögen veruntreut haben, was von der Justiz in Liechtenstein gedeckte worden ist.
In einem Mikrostaat wie Liechtenstein kennen sich viele Entscheidungsträger persönlich. Karriere, Familie, Freundeskreis – alles ist vernetzt.
Loyalität zur Gruppe steht dann oft über der Loyalität zu Recht und Gesetz.
In einem Zwergstaat – klein, eng vernetzt und durchzogen von gegenseitigen Loyalitäten – fehlt oft die notwendige Distanz, die für unabhängiges, rechtsstaatliches Handeln entscheidend wäre. Die Gründe, warum Richter und Staatsanwälte in solchen Konstellationen kein schlechtes Gewissen haben, sind vielschichtig.
Wenn Rechtsbeugung im Sinne der „Staaträson“ oder der „Pragmatik“ wiederholt vorkommt, wird sie zur Norm. Wer sich widersetzt, gilt nicht als rechtschaffen, sondern als illoyal oder „unpraktisch“.
Kommen Sie und vor allem Ihr Vermögen nach Liechtenstein und werden Sie der Star des nächsten Skandals!
Sehr geehrter Fürst
Jetzt wo die Öffentlichkeit das kriminelle System, die Scheindemokratie, die Scheinjustiz und die Protektion krimineller Machenschaften in Ihrem Land durchschaut hat, ist es Zeit nicht länger vorzugeben es sei alles in bester Ordnung, sondern als Machthaber endlich einzugreifen. Oder aber Sie wollen wissentlich das kriminelle System schützen und bewahren.
Vorsicht, Sie verlassen jede Rechtsstaatlichkeit, betreten den „Finanzsumpf Liechtenstein“ (O-Ton Die Ostschweiz), einen „Hort der Kriminellen“ (O-Ton Der Tagesspiegel) setzen sich einem Totalvelust aus! Es wird dringend gewarnt! ☢️
Nicht nur Liechtensteins weisse Fassade bröckelt, wie der Bund schreibt.
https://www.derbund.ch/liechtensteins-weisse-fassade-broeckelt-971207461924
Auch die Fassade des Fürstenhauses bröckelt…
In einem engen, abgeschotteten System wie Liechtenstein wird die Rechtsstaalichkeit durch Korpsgeist, soziale Kontrolle und systemische Gewöhnung ersetzt.
Die Berichte über Korruption und kriminelle Machenschaften in Liechtenstein, wie sie auf diesem Blog veröffentlicht wurden, haben das Vertrauen in den Finanzplatz Liechtenstein erschüttert. Diese Vorwürfe betreffen insbesondere die Verwaltung von Stiftungen und Trusts und das Verhalten von Treuhändern, was zu erheblichen Bedenken hinsichtlich der Integrität des Finanzsystems in Liechtenstein geführt hat.
Liechtenstein gibt der schweren und organisierten Kriminalität ein Zuhause und hegt und pflegt diese.
Es scheint als habe der Fürst das Frauenwahlrecht seit 1984 nicht überwunden. Aber wir sind im 2025 und nicht im 1825.
Süddeutsche Zeitung:
Nach den Banken sind jetzt auch Stiftungsverwalter wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung dran. Den deutschen Ermittlern geht es hier aber weniger um hohe Geldbußen als vielmehr um Gerechtigkeit.
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/liechtenstein-treue-haende-schmutzige-haende-1.3570056
Gute Nacht, Liechtenstein. Ruhe sanft! Nimm’s nicht so schwer, dass dir ein paar Dutzend kriminelle Gierhälse deine Reputation zerstört haben. Du hast ja noch die Casions. Oh, die machen ja auch eines nach dem anderen zu. Und du hast ja noch die Banken. Noch. Bevor dir die dort gebunkerten Russengelder um die Ohren fliegen. Na ja, dann kannst du ja immer noch die Briefmarken an Sammler verkaufen, falls es noch Sammler gibt.
Welche Rolle spielt der Fürst in diesem von der Zeitung Welt bezeichneten „kriminellen System“?
Das ist eine sehr ernsthafte Frage mit politisch und rechtlich heiklem Hintergrund. Der Fürst von Liechtenstein ist nicht nur ein symbolisches Staatsoberhaupt, sondern verfügt über tatsächliche politische Macht. Sollten Justiz, Verwaltung und Politik systematisch rechtsstaatliche Prinzipien verletzen und Korruption, Machtmissbrauch oder illegitime Einflussnahme stattfinden, so wäre zu überprüfen inwieweit der Fürst an der heutigen Struktur des Staatswesens mitgewirkt hat. Ob und wie sehr er für Missstände im Justizsystem oder der Verwaltung politisch verantwortlich wäre, würde davon abhängen, wie aktiv oder passiv er Fehlentwicklungen toleriert oder gefördert hat. Eine Kenntnis der Missstände kann jedoch unterstellt werden.