und raus bist du. So geht das im Ländle bei Stiftungen.
Der Stiftungsrat, bestückt mit mindestens einem Liechtensteiner Treuhänder, ist das allmächtige Entscheidungsorgan über alles. Nachdem immer mehr Untreuhänder aus Geldgier dazu übergegangen sind, bei unverschämten Honorarforderungen anzufangen und bei Gegenwehr damit nicht aufzuhören, gehen immer mehr Begünstigte selbst in den Stiftungsrat, um solch unredlichem Tun einen Riegel schieben zu können.
Aber damit laufen sie dann gleich in den nächsten Hammer. Sie werden von der fürstlichen Justiz unter dem Titel «blosser Anschein einer möglichen Interessenskollision» aus dem Stiftungsrat gekübelt. Was das sein soll? Das weiss niemand, weder innerhalb noch ausserhalb dieser Parodie eines Rechtsstaats.
Wehren sie sich dagegen, gehen sie auch noch ihrer Begünstigung verlustig, dann können die Untreuhänder weiter schalten und walten, wie sie wollen.
Die Formulierung «blosser Anschein einer möglichen Interessenkollision» als Abberufungsgrund nach der neuesten liechtensteinischen Rechtsprechung bedeutet ein extrem niedriges Erfordernis für eine Abberufung eines Stiftungsratsmitglieds. Das hat erhebliche praktische Konsequenzen, insbesondere für Stifter, die Familienangehörige oder enge Vertraute in den Stiftungsrat berufen.
Hier sind die zentralen Risiken und Konsequenzen:
1. Geringe Schwelle für Abberufung
Wenn bereits der «blosse Anschein» einer Interessenkollision ausreicht – also nicht ein tatsächlicher Interessenkonflikt, sondern nur der Eindruck, dass ein solcher bestehen könnte – dann ist die Rechtssicherheit für das Mitglied extrem eingeschränkt. Eine objektive Überprüfung tatsächlicher Unabhängigkeit ist gar nicht mehr notwendig.
2. Angriffspunkt für Begünstigte oder Aufsichtsbehörden
Begünstigte, die mit Entscheidungen des Stiftungsrats unzufrieden sind, können gezielt eine Abberufung verlangen, indem sie einen Anschein einer Interessenkollision geltend machen – etwa durch persönliche Nähe zum Stifter oder gemeinsame wirtschaftliche Interessen.
3. Gefahr der Entmachtung des Stifters
Wenn der Stifter etwa seinen Sohn oder seine Ehefrau in den Stiftungsrat beruft, könnte das schon als potenzielle Interessenkollision gewertet werden – selbst wenn diese Personen objektiv korrekt handeln. Damit kann die Gestaltungshoheit des Stifters untergraben werden, weil seine Vertrauenspersonen leicht angreifbar sind.
4. Strategisches Prozessrisiko
Die Möglichkeit, ein Stiftungsratsmitglied mit solch einem weichen Kriterium anzugreifen, eröffnet strategische Manöver in Erbstreitigkeiten oder Machtkämpfen innerhalb der Stiftung.
Fazit
Ein Stifter, der Angehörige oder enge Vertraute in den Stiftungsrat beruft, setzt sich und seine Stiftung einem erheblichen Risiko aus, dass diese Personen aus rein formalen Gründen entfernt werden können, selbst wenn keinerlei Fehlverhalten vorliegt. Das untergräbt die Planungssicherheit und erfordert sehr sorgfältige rechtliche Gestaltung und Dokumentation der Interessenslagen.
Oder noch besser: gleich Finger weg von einer Liechtensteiner Stiftung.




Welche Sicherheiten hätte ich, wenn der bloße Anschein einer Interessenkollision genügt?
Richtig: Gar keine.
Deshalb macht man lieber einen sehr, sehr weiten Bogen um den «Rechtsstaat» Liechtenstein!
Es stand ja schon vor Kurzem in der Welt, dass es in Liechtenstein ein ausgeklügeltes kriminelle System gibt, wie kriminelle Treuhänder stiftungen plündern:
Liechtenstein: „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen
Liechtenstein gilt als ideale Schutzzone für große Geldsummen. Doch Einzelfälle wecken Zweifel daran: So soll vereinzelt der Zugriff auf gebunkertes Vermögen entzogen worden sein. Für das Versprechen des Finanzstandorts könnten solche Vorwürfe gefährlich werden.
https://www.welt.de/wirtschaft/plus255111372/Kriminelles-System-Die-Vorwuerfe-gegen-das-Geldparadies-der-Superreichen.html
Der vollständige Artikel ist hier
https://www.liechtensteinaktuell.com/
Wenn man den Blogbeitrag, diesen Zeitungsartikel und den Kommentar «Bedienungsanleitung für Treuhänder» liest, dann versteht man das Zusammenspiel und versteht das «kriminelle System» in Liechtenstein.
So einfach können also Stiftungsräte aus liechtensteinischen Stiftungen entfernt werden. Einen bloßen Anschein eines möglichen Interessenskonflikts findet man doch immer, da muss man nur suchen oder man stellt dem Stiftungsrat eine Falle und lässt ihn da hineinlaufen. So also bekommt man jeden Stifter oder vom Stifter eingesetzten Stiftungsrat raus aus der Stiftung oder dem Trust und dann kann das große Ausplündern der Stiftung beginnen. Überhöhte Honorare, Aufträge an Schwager und Cousins usw.
Wenn man so jeden ausländischen Stiftungsrat aus einer Stiftung entfernen kann, dann ist die Rechtssicherheit bei einer Stiftung gleich Null.
Die Liechtensteiner Treuhänder Martin Batliner und Philipp Wanger zeigen in dem Skandal der Hartlaub-Stiftung allen anderen Treuhändern, was man in Liechtenstein als Treuhänder machen kann:
1. Man nehme sich aus der Stiftung, deren Interessen man wahren sollte, 75’000 – 100’000 Franken pro Monat pro Person. Zusätzlich zu den 25’000 Franken Jahresgrundpauschale pro Person natürlich.
2. Wenn der mithilfe des Gerichts abservierte Stiftungsrat und Begünstigte es tatsächlich wagt, mit einem Abberufungsantrag gegen sie vorzugehen, dann entzieht man ihm eben dessen gesetzliches Informations- und Kontrollrecht. So ist er kalt gestellt und kann nicht mehr sehen, wie sich die beiden unkontrolliert aus der Stiftung bereichern.
3. Sollte der absolvierte Stiftungsrat und Begünstigte sich immer noch nicht zermürben lassen, dann entzieht man ihm eben dessen Begünstigung und stellt sich auf den Standpunkt, er habe mit der Stiftung nichts mehr zu tun und deswegen falle auch dessen Abberufungsantrag in sich zusammen.
4. Und dann initiiert man noch eine Strafanzeige wegen angeblicher Untreue gegen den Begünstigten.
Und als Kriegskasse für all diese Handlungen nimmt man als Treuhänder natürlich das Stiftungsvermögen.
Wenn die beiden damit durchkommen, ohne abberufen zu werden, dann sind sie die besten und erfolgreichsten Treuhänder Liechtensteins aller Zeiten. Und ein Vorbild für jeden Treuhänder in Liechtenstein. Sich jeder etwa eine Million Franken im Jahr aus einer Stiftung nehmen und den Begünstigten kalt stellen – so geht es.
Das Drehbuch wird abgespielt:
– Stiftung kapern
– Stiftung ausnehmen
– Begünstigte einschüchtern
– Begünstigten deren Rechte entziehen
Kein Einzelfall sondern übliche systematische Vorgehensweise in Liechtenstein.
Wie bitte??? Da genehmigt sich jeder der beiden „Treu“händer 1 Million im Jahr für seine Tätigkeit??? Selbstbedienung par excellence!
Spielt das in Liechtenstein oder in Palermo?
Jetzt kapiert auch der Letzte das System:
– Der ausländische Stiftungsrat wird mit dem absurden Grund «blosser Anschein einer möglichen Interessenskollision» aus der Stiftung entfernt.
– Die Liechtensteinischen Stiftungsräte genehmigen sich selbst 75’000 – 100’000 Fr. pro Monat pro Kopf an Honoraren, nehme so also die Stiftung aus.
– Geht ein Begünstigter gegen sie vor, so entziehen sie ihm dessen Informationsrecht. Und am besten auch gleich dessen Begünstigung. Vielleicht setzt man sich dann an dessen Stelle gleich selbst als Begünstigter ein?
Jetzt ergeben die Puzzleteile ein Gesamtbild … und das ist schockierend!
Sie sollten Präsident werden anstelle des Fürsten, denn sie wissen genau wie es funktioniert.
Das Gefühl der Straflosigkeit und des Protegiertwerdens durch die Liechtensteinische Justiz ist offenbar bei einigen Treuhändern sehr stark ausgeprägt. Man fühlt sich immun, die Liechtensteinische Justiz wird einen schon schützen, selbst wenn das Recht dafür gebeugt werden muss. War doch bislang immer so.
«Liechtenstein und der Geist der Straflosigkeit»
Zu oft zeigt sich das gleiche Muster: Die Treugeber eines Trusts wollen die finanzielle Zukunft ihrer Familie sichern und werden dazu ermutigt, liechtensteinische Truststrukturen zu nutzen. Trotz gravierender Vertrauensbrüche unterstützen die liechtensteinischen Gerichte auf Kosten der ausländischen Kunden die heimischen Treuhänder.
Dies hat bei einigen Treuhändern zu einem Gefühl der Straflosigkeit geführt – und ich habe es miterlebt —, dass sie ungestraft davonkommen können, gedeckt durch die lokalen Gerichte.
https://www.finews.ch/news/finanzplatz/44120-steven-kay-liechtenstein-treuhand-system-trust
Die Liechtensteiner Treuhänder Martin Batliner und Philipp Wanger demonstrieren im Skandal der Hartlub-Stiftung, wie man sich als Liechtensteiner Treuhänder ungeniert bereichern kann. Mit sich selbst genehmigten Honoraren von 1 Million Franken im Jahr pro Person und der Entziehung von Informations- und Kontrollrechten der Begünstigten, plündern sie die Stiftung systematisch aus. Sollte das Gericht mitspielen, sind sie die erfolgreichsten Treuhänder Liechtensteins und ein Vorbild für alle anderen Treuhänder in Liechtenstein. Jeder Treuhänder in Liechtenstein wäre dumm, wenn er sich nicht ebenso verhalten würde.
Es ist erschütternd, welche schockierenden Enthüllungen und Offenbarungen in diesem Blog ans Licht kommen!
Die Süddeutsche Zeitung titelt:
Liechtenstein: Treue Hände, schmutzige Hände
Nach den Banken sind jetzt auch Stiftungsverwalter wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung dran. Den deutschen Ermittlern geht es hier aber weniger um hohe Geldbußen als vielmehr um Gerechtigkeit.
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/liechtenstein-treue-haende-schmutzige-haende-1.3570056
Wenn es ausreicht, dass ein Stiftungsrat nur den „bloßen Anschein einer möglichen Interessenskollision“ haben braucht, um ihn abzuberufen, dann kann man JEDEN Stiftungsrat damit abberufen. Er möchte 100 Fr. Auslagenersatz? Das reicht schon aus für einen „bloßen Anschein einer möglichen Interessenskollisiom“, denn das widerspricht den Interessen der Stiftung. Und schon kann er abserviert werden und die Stiftung isr gekapert und kann geplündert werden. So einfach geht’s.
Mit dem neuen Massstab „blossen Anschein eines möglichen Interessenskonflikts“ haben die Gerichte in Liechtenstein die Fluttore geöffnet. So kann man jeden unliebsamen Stiftungsrat vom Gericht entfernen lassen und dam fröhlichen Plündern der Stiftung steht nichts mehr im Weg.
Drei, zwei, eins… meins!
„Oft sind die Treuhänder eiskalte Menschen, die nur das Geld sehen.“
Aus CAPITAL:
Treuhänder:
Liechtenstein: zu untreuen Händen
„Oft sind die Treuhänder eiskalte Menschen, die nur das Geld sehen.“
«Er sei mittlerweile davon überzeugt, dass es vereinzelt ein Geschäftsmodell sei, den Kunden als „Selbstbedienungsladen“ anzusehen.»
https://www.capital.de/geld-versicherungen/liechtenstein-zu-untreuen-haenden
Das passt genau zu dem Bericht in dem Kommentar oben ‚Betriebsanleitung für Treuhänder‘.
Von wegen Einzelfälle. Der englische Strafrechtler Steven Kay berichtet in Finews über das kriminelle System in liechtensteiner Stiftungen und Trusts. Anstatt «Einzelfälle» in Wirklichkeit ein ausgeklügeltes korruptes und kriminelles System.
«Liechtenstein’s Spirit of Impunity»
Liechtenstein’s trust industry argues there are only a few black sheep among its own. It blames money-hungry beneficiaries for most legal disputes. Noted British criminal lawyer Steven Kay puts this view to the test.
Liechtenstein’s trust industry argues there are only a few black sheep among its own. It blames money-hungry beneficiaries for most legal disputes. Noted British criminal lawyer Steven Kay puts this view to the test.
Too often the same pattern emerges: the settlors of a trust want to secure the financial future of their family and to do so are encouraged to use Liechtenstein’s trust structures. Then, despite fundamental breaches of trust, the Liechtenstein courts back the local trustees at the expense of the foreign client.
This has led amongst some trustees to a feeling of impunity – and I have witnessed it – that they can get away with whatever they want backed by the local courts. As a barrister in the field of international criminal law, I have now worked on several legal disputes based on the same problem.
https://www.finews.com/news/english-news/44122-steven-kay-liechtenstein-where-the-spirit-of-impunity-applies
Diese Passage ist besonders frappierend:
«Trotz grundlegender Vertrauensbrüche unterstützen die Gerichte in Liechtenstein die lokalen Treuhänder auf Kosten des ausländischen Klienten.
Dies hat bei einigen Treuhändern zu einem Gefühl der Straflosigkeit geführt – und ich habe es selbst erlebt – dass sie mit allem durchkommen, was sie wollen, unterstützt durch die lokalen Gerichte.»
Liechtensteins wirtschaftliche Interessen als Finanzplatz führen dazu, dass wirtschaftlich bedeutende Akteure wie Treuhänder bevorzugt oder besonders geschützt werden. Diese Praxis resultiert in offensichtlichen Ungleichbehandlungen in Rechtsstreiten und untergräbt die Fairness des Rechtssystems. Ein Gleichgewicht zwischen wirtschaftlichen Interessen und Rechtsstaatlichkeit ist dringend erforderlich.
Die Bibel beschreibt die Bewohner von Sodom und Gomorrha als moralisch verderbt und feindlich gegenüber Fremden. Das erinnert an Liechtenstein.
Wenn man in Liechtenstein nach der geltenden Rechtsprechung allein wegen des «blossen Anscheins einer möglichen Interessenskollision» abberufen werden kann, dann gibt es keine Rechtssicherheit mehr und sind Liechtensteiner Stiftungen und Trusts am Ende.
Das Kapern und Plündern vermögender Stiftungen und Trusts durch kriminelle Treuhänder in Liechtenstein, wie im Bacardi-Fall, ist kein Einzelfall. Unerfahrene ausländische Betroffene werden systematisch von linientreuen Medien und profitierenden Anwälten in die Irre geführt. Jeder im Land kennt die Praxis, aber die Omertà verbietet es, darüber zu sprechen. Naive Betroffene stehen ausgekochten Profis gegenüber und brauchen lange, um das Spiel zu durchschauen.
Alleine aus diesem Artikel und die Kommentaren wird das «kriminelle System» deutlich:
1.Man beruft ausländische Stiftungsräte ganz einfach wegen des «blossen Anscheins einer möglichen Interessenskollision» ab (siehe Artikel).
2. Dann genehmigen sich die Liechtensteiner Stiftungsräte eine Million im Jahr an Honoraren (siehe Kommentar «Bedienungsanleitung für Treuhänder»)
3. Geht ein Begünstigter gegen sie vor, dann entziehen die Liechtensteiner Stiftungsräte ihm eben dessen Informationsrecht und gleich noch dessen Begünstigung (siehe Kommentar «Bedienungsanleitung…»)
Jetzt ergeben die ganzen Puzzleteile ein vollständiges Bild und DAS SYSTEM in Liechtenstein wird entblösst.
Jetzt versteht man das perfide Spiel, mit dem Trusts und Stiftungen in Liechtenstein durch feindliche Übernahmen in die Gewalt gebracht werden und dann gemolken («dekantiert») werden.
Das geht wohl seit Jahren schon so. Und alle schauen zu, vom Regierungsgebäude und vom Fürstenschloss.
Das Drehbuch, die Bedienungsanleitung, das Rezept zum Kapern und Dekantieren ist jetzt veröffentlicht.
So kann also jeder Trust und jede Stiftung in Liechtenstein von den Liechtensteinischen Stiftungsräten geknackt und anschließend ausgeraubt werden. Geniales System! Respekt, Liechtenstein, so geht Reichtum auf Kosten naiver ausländischer Opfer.
Jetzt versteht man auch, weshalb niemand im Ländle über „das kriminelle System“ spricht. Auch der Fürst und die Regierung nicht. Weil es die Methode ist, wie das Land zu sehr viel Reichtum kommt. Also lässt man es zu und tut so als wisse man von nichts.
Liechtenstein steht enttarnt und demaskiert da. Die Öffentlichkeit schaut drauf.
Meine Güte, was für eine unglaubliche Räuberhöhle ist das denn!
Dieser Blogbeitrag und die „Bedienungsanleitung für Treuhänder“ in den Kommentaren enthüllen das Strategiepapier. Damit kann man jeden Liechtensteinischen Trust und jede Stiftung in seine Gewalt bringen und anschließend ausplündern. Jetzt ist es raus!
This blog post and the “Trustee’s Manual” in the comments reveal the strategy paper. With it, one can take control of any Liechtenstein trust or foundation and subsequently plunder it. The cat’s out of the bag!
In Liechtenstein regiert der Korpsgeist. Jeder ist mit jedem verwandt – das schafft eine „Wir-gegen-sie“-Mentalität, in der Ausländer bestenfalls als nützliche Opfer gelten. Treuhänder, Staatsanwälte und Richter schrecken nicht davor zurück, ausländische Stiftungen systematisch zu enteignen. Hauptsache, die Gruppe profitiert. Recht und Gesetz gelten nur innerhalb des Clans. Ausländer sollten wissen: Liechtenstein ist kein Rechtsstaat. Umso mehr Respekt verdienen die wenigen Unbestechlichen, die sich der Korruption standhaft verweigern.
Der simple Trick mit der Namensänderung von Stiftungen sofort nach dem Ableben des Stifters funktioniert doch immer noch. Kommen nach dem Ableben des Stifters Erben bzw. Begünstigte zum Liechtensteiner Treuhänder, so erzählt ihnen dieser, dass ja bedaure, aber er verwalte keine Stiftung mit dem von den Begünstigten genannten Namen. Und die Begünstigten gehen leer aus.
Es wäre ein Leichtes, diesen Trick zu unterbinden (Verbot der Namensänderung, Recht für Begünstigte, Namensänderungen beim Amt für Justiz abfragen zu dürfen etc.), aber das wäre ja nicht im Interesse der einheimischen Treuhänder. Also schaut man diesem Trick weiter duldend zu, es das erbeutete Geld wird ja unter die Leute gebracht.
Die Kanzlei Dr Krüger informiert über eine sehr interessante Doku über das Thema Familienstiftung. Ein kürzlich erschienenes Video von Plusminus beleuchtet die Schattenseiten der liechtensteinischen Familienstiftungen, die einst als sichere Hafen für Vermögen galten. Die Doku zeigt, wie immer mehr Erben um ihr Erbe kämpfen, während einige Treuhänder großzügig aus den Stiftungen schöpfen. In der Sendung werden Hintergründe aufgedeckt und konkrete Verbrauchertipps präsentiert, um Betroffenen in diesem undurchsichtigen Prozess zu helfen. Ein schockierender Einblick in die Welt der liechtensteinischen Vermögensverwaltung und ihrer möglichen Konsequenzen für die Erben.
https://kanzlei-dr-krueger.de/stiftungen-in-liechtenstein-erfahrungsbericht-risiken/
Als Favoriten gelten bisher:
– Elster
– Hyäne
– Aasgeier
Die Volksabstimmung findet bei der Huldigungsfeier am 15. August ab. Unter den Teilnehmern der Abstimmung wird eine gekaperte Stiftung verlost.
Also ist das Ganze ein Perpetuum Mobile für liechtensteinische Treuhänder? Unfassbar. Also Hände weg von Liechtenstein.
Was hier offengelegt wird, lässt kaum Zweifel zu: Die Seriosität und Vertrauenswürdigkeit des Finanzplatzes Liechtenstein stehen massiv in Frage.
Welche Sicherheiten hätte ich noch als Stifter in Liechtenstein?
Was für eine Riesen-Sauerei.
Die liechtensteinische Rechtsprechung ermöglicht es Treuhändern, Stiftungsräte allein aufgrund des «bloßen Anscheins einer möglichen Interessenskollision» abzusetzen. Dies öffnet Tür und Tor für Missbrauch und Selbstbereicherung. Treuhänder genehmigen sich exorbitante Honorare, entziehen Begünstigten deren Rechte und plündern Stiftungen systematisch aus. Ein kriminelles System, das von einigen bestimmten Akteuren der Justiz gedeckt wird und ausländische Stifter schutzlos zurücklässt. Hände weg von Liechtenstein!
Der Liechtensteiner Treuhänder Dr. Bernhard Lorenz (österreichischer Staatsbürger) der Rechtsanwaltskanzlei Lorenz Nesensohn Rabanser wird als Verwalter des Bacardi Trusts (Bastille-Trust) in mehreren Punkten kritisiert und beschuldigt:
1. Abberufung von Lady Monika Bacardi
Dr. Bernhard Lorenz beantragte die Abberufung seiner Kollegin in der Trustverwaltung Monika Bacardi, der Witwe des Stifters, der diese eingesetzt hatte. Diese wurde, wie in Liechtenstein üblich, wieder einmal aufgrund eines angeblichen «Interessenskonflikts» abberufen.
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2. Irreführung und Behinderung
Zwischen 2015 und 2019 sollen die Liechtensteiner Treuhänder, einschließlich Dr. Bernhard Lorenz, mit Unterstützung zweier Anwaltskanzleien in Monaco die Untersuchung durch den Vormundschaftsrichter von Monaco behindert und in die Irre geführt haben.
Diese Vorwürfe werfen ein schlechtes Licht auf die Verwaltung des Trusts und die Rolle von Dr. Lorenz darin.
Der Fall um den Bacardi Trust (Bastille-Trust) zeigt erneut, wie Treuhänder in Liechtenstein ungestraft agieren können. Rechtsanwalt Bernhard Lorenz beantragte die Abberufung von Lady Monika Bacardi, der Witwe von Lord Bacardi, mit der Begründung eines (wie üblich) Interessenkonflikts. Obwohl ihre Tochter die Handlungen der Mutter nach ihrer Volljährigkeit genehmigte, ignorierte Richter Rosenberger dies und berief Lady Bacardi ab. Das Obergericht bestätigte (wie üblich) diese Entscheidung.
In der Schweiz erhielt Lady Bacardi hingegen Recht und Zugriff auf ein Schweizer Konto des Trusts. Doch kurz vor Rechtskraft des Urteils räumte Bernhard Lorenz das Konto ab und transferierte das Geld nach Liechtenstein.
Ein weiteres Beispiel dafür, wie Treuhänder in Liechtenstein systematisch Begünstigte benachteiligen und sich selbst bereichern können.
Hände weg von Liechtenstein!
Maria Luisa Bacardi: «Seit Jahren werden offenbar durch eine kriminelle Vereinigung, deren Aktionsradius vom Fürstentum Liechtenstein bis auf die Bermudas reicht, Versuche unternommen, meine Ansprüche als Erbin von Don Luis Bacardi zu untergraben und den letzten Willen meines Vaters wissentlich zu ignorieren. Das kriminelle Netzwerk versucht, die Kontrolle über Aktien an der Bacardi LTD aus dem Nachlass meines Vaters Don Luis Bacardi als auch die Kontrolle über Stimmrechte an der Bacardi LTD zu sichern. Dadurch wurde meine Mutter, Monika Bacardi, vor einigen Wochen in Liechtenstein rechtswidrig von sämtlichen Funktionen jener Gesellschaften entfernt, die die Aktienpakete an Bacardi LTD hielten. Dies geschah gegen ihren und meinen Willen.
http://www.presseportal.de/pm/146423/4651536
Einige pikante Details dazu
https://www.lord-luisbacardi.com/monaco/
Es gibt reihenweise ähnliche Fälle in Liechtenstein, bei denen Treuhänder und Stiftungsräte in Skandale verwickelt waren und sind:
So beispielsweise die Fürst von Liechtenstein Stiftung (FvLS): Im Jahr 2013 wurde die Stiftung als Erbin des Fürst Franz Josef II. anerkannt. Es gab mehrere Fälle von außerordentlicher Ersitzung, die rechtliche und ethische Fragen aufwarfen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Liechtensteinisch-tschechische_Beziehungen
Beim Lesen dieser Beiträge entsteht der Eindruck, dass schwere und organisierte Kriminalität in Liechtenstein zur Tagesordnung gehört.
Bruno Capone: » Liechtenstein unter der Lupe» in finnews
Bruno Capone fragt sich in seinem Beitrag für finews.first, ob gewisse Praktiken in Liechtenstein, mittels denen sehr grosse Vermögen in die Hände von wenigen «Insidern» umgeleitet werden, in einem globalen wirtschaftlichen Kontext noch tolerierbar sind.
«Experten aus dem angelsächsischen Rechtsraum schütteln hier nur den Kopf»
«Die Treuhand-Gesetze Liechtensteins kommen nur den lokalen Akteuren zu Gute»
https://www.finews.ch/news/finanzplatz/43030-finews-first-lextray-bruno-capone-fuerstentum-liechtenstein-luxemburg-trusts-stiftungen-gesetz
ZEIT online 26.12.2023:
Schon wieder Liechtenstein
Ein Patriarch im Rausch, eine enttäuschte sechste Ehefrau und ein Erbe, an das sie nicht rankommt. Über den unerbittlichen Kampf in der Milliardärsfamilie Bacardi
https://www.zeit.de/2023/54/bacardi-familie-milliardaere-rum-streit/komplettansicht
Aus CAPITAL
Treuhänder
Liechtenstein: zu untreuen Händen
Gerichte als „Dienstleister”
Zudem wollten die Treuhänder drohende juristische Nachspiele ihrer jahrelangen Praxis abfedern, in dem ihnen die Regierung Rechtssicherheit garantierte. „Weder Kunden noch Treuhänder werden kriminalisiert“, so die Forderung. Behörden, Finanzmarktaufsicht und Gerichte sollten sich als „Dienstleister“ verstehen. Sprich: den Treuhänder über das Gesetz stellen.
Unterlagen, die Capital vorliegen, zeichnen das Bild eines Mannes, der sich schamlos an den Konten seiner Mandanten bediente. Darunter war auch ein deutscher Trust, von dem Staggl 275.000 Franken auf das Konto seiner New Haven überwies.
„Aus Zürich höre ich, dass man sich die Zusammenarbeit mit liechtensteinischen Finanzintermediären mittlerweile zweimal überlege, da das Ganze schon als Erpressung herkäme“, schreibt Frick. Er sei mittlerweile davon überzeugt, dass es vereinzelt ein Geschäftsmodell sei, den Kunden als „Selbstbedienungsladen“ anzusehen.
https://www.capital.de/geld-versicherungen/liechtenstein-zu-untreuen-haenden