Wie wenige grossen Schaden anrichten können.

Auf der weissen Weste des putzigen Liechtensteins gibt es ein paar schwarze Flecken.

Die verursachen die Untreuhänder unter den 128 Treuhändern und in den 219 Treuhandgesellschaften, die dort ihr Unwesen treiben. Geschützt durch eine willige fürstliche Justiz, die nur in höchster Not und in ganz seltenen Fällen illegales Tun sanktioniert.

Ansonsten können sie ihr Privileg ungehemmt ausnützen, dass in jeder Stiftung mindestens ein Liechtensteiner Treuhänder im Stiftungsrat sitzen muss. Das ist das oberste Entscheidungsgremium, das über die Stiftung herrscht, da sich der Stifter von all seinen Rechten verabschiedet hat, weil eine Stiftung eine eigene Rechtspersönlichkeit besitzt.

Vom Vorbild aller Treuhänder wurde bereits ein einfacher Trick gerne angewendet. Dr. Herbert Batliner benannte eine Stiftung in seiner Hand einfach um. So konnte er den Begünstigten mit bedauernder Miene mitteilen, dass er trotz umfangreichen Suchmassnahmen leider keine Stiftung unter dem von ihnen angeführten Namen finden könne, das sei natürlich sehr bedauerlich, aber nicht zu ändern.

Dieses Prinzip bekam schnell den Namen dekantieren. Nicht Wein, sondern der Inhalt einer bestehenden Stiftung wurde in eine neue umgegossen, schon ist er dem Zugriff der eigentlich Berechtigten entzogen. Wenden die sich an die fürstliche Staatsanwaltschaft, bedauert die auch sehr, dass es schon ein substantiierten Anfangsverdacht brauche, um tätig zu werden.

Gefolgt von einer Nichtanhandnahmeverfügung aus dem Stehsatz. Aber natürlich könnten die angeblich Betrogenen gerne auf dem Zivilweg versuchen, ihre Forderungen gelten zu machen.

Dazu braucht es aber die Hilfe eines Liechtensteiner Anwalts. Selbst wenn einer gefunden wird, der zu solchen Kollegen schädigenden Handlungen bereit wären, läppern sich da für umfangreiches Aktenstudium, Formulierung einer Rechtsschrift mit allem Drum und Dran gerne einmal mindestens 100 Arbeitsstunden zusammen. Und für weniger als 600 Franken pro Stunde nimmt kein einheimischer Rechtsanwalt die Arbeit auf.

Und bitte gerne Vorauskasse von wenigstens 60’000, man will ja nicht auf seiner Rechnung sitzen bleiben. Lieber allerdings 100’000, denn es kommen ja noch Gerichtsgebühren und so weiter dazu.

Dann dümpelt die Zivilklage Wochen, Monate, Jahre in der ersten Instanz vor sich hin. Geben die Betrogenen immer noch nicht auf, dann muss halt doch mal ein Urteil gefällt werden. Natürlich gegen sie. Aber hallo, es gibt ja noch eine zweite und eine dritte Instanz. Kostet aber extra, versteht sich.

Entweder wird die Klage nochmals abgeschmettert, oder aber, auch beliebt, sie wird von der höheren Instanz an die untere zur Neubeurteilung zurückgewiesen. Auch das dauert, hier handelt es sich um Jahre.

Die untere Instanz kommt überraschungsfrei zur Ansicht – natürlich nach sorgfältiger Prüfung, und die dauert dann auch –, dass sie nochmals zum gleichen Urteil komme. Aber es stehe ja der Weiterzug offen.

Spätestens dann geben fast alle auf. Oder das Problem hat sich biologisch gelöst, die Kläger sind zwischenzeitlich verstorben. Und ob deren Erben nochmals einen Haufen Geld dem verlorenen hinterherwerfen wollen (wenn sie es überhaupt noch haben), ist sehr fraglich.

Gleichzeitig verwahrt sich natürlich die Liechtensteiner Treuhandkammer, überhaupt alle Honoratioren in Behörden, Parlament und Regierung, gegen die Unterstellung, dass es sich da um mehr als ganz vereinzelte schwarze Schafe handeln könnte, die es halt leider in jeder ansonsten über jeden Zweifel erhabenen und ehrenwerten Gesellschaft gäbe.

Schliesslich bedeute schon der Name Treuhänder, dass hier ein geprüfter und über jeden Zweifel erhabener Fachmann mit aller gebotenen Seriosität vertrauenswürdig seiner Tätigkeit nachgehe.Von einem systematischen Missbrauch des in ihn völlig zu recht gesetzten Vertrauens könne keine Rede sein.

Dabei müsste eigentlich vor jedem Kontakt mit einem Liechtensteiner Treuhänder, der sich ohne weiteres als Untreuhänder entpuppen kann, dem zukünftigen Stifter ein Beipackzettel mit den möglichen schädlichen Nebenwirkungen ausgehändigt werden.

Der Titel müsste lauten: Vorsicht, Treuhänder. Jeder Kontakt kann Ihrer Gesundheit und Ihrem Vermögen schweren Schaden zufügen.

 

28 Kommentare
  1. Liechtensteiner Treuhänderkammer
    Liechtensteiner Treuhänderkammer sagte:

    Es ist doch mehr als bezeichnend, dass die liechtensteiner Treuhänder mit Stefan Wenaweser jemanden zu ihrem Präsidenten gewählt haben, von dem jeder weiß, dass dieser bei einer Akteneinsicht Dokumente aus Gerichtsakten entwendet hatte.

    Und zu ihrem Vizepräsidenten Anton Wyss gewählt hatten, der wegen der Förderung von Transaktionen mit sanktionierten russischen Geldern selbst von der US-Behörde OFAC sanktioniert worden ist.

    Wenn die Treuhänder solche Personen zu ihren Repräsentanten wählen, was will man da erwarten?

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    • Der Elefant im Raum ist der Fürst
      Der Elefant im Raum ist der Fürst sagte:

      Der Fürst schweigt zu den kriminellen Aktivitäten in seinem Fürstentum. Das ist sehr schräg.

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  2. Bedienungsanleitung für Treuhänder
    Bedienungsanleitung für Treuhänder sagte:

    Die Liechtensteiner Treuhänder Martin Batliner und Philipp Wanger zeigen in dem Skandal der Hartlaub-Stiftung allen anderen Treuhändern, was man in Liechtenstein als Treuhänder machen kann:

    1. Man nehme sich aus der Stiftung, deren Interessen man wahren sollte, 75’000 – 100’000 Franken pro Monat pro Person. Zusätzlich zu den 25’000 Franken Jahresgrundpauschale pro Person natürlich.

    2. Wenn der mithilfe des Gerichts abservierte Stiftungsrat und Begünstigte es tatsächlich wagt, mit einem Abberufungsantrag gegen sie vorzugehen, dann entzieht man ihm eben dessen gesetzliches Informations- und Kontrollrecht. So ist er kalt gestellt und kann nicht mehr sehen, wie sich die beiden unkontrolliert aus der Stiftung bereichern.

    3. Sollte der absolvierte Stiftungsrat und Begünstigte sich immer noch nicht zermürben lassen, dann entzieht man ihm eben dessen Begünstigung und stellt sich auf den Standpunkt, er habe mit der Stiftung nichts mehr zu tun und deswegen falle auch dessen Abberufungsantrag in sich zusammen.

    4. Und dann initiiert man noch eine Strafanzeige wegen angeblicher Untreue gegen den Begünstigten.

    Und als Kriegskasse für all diese Handlungen nimmt man als Treuhänder natürlich das Stiftungsvermögen.

    Wenn die beiden damit durchkommen, ohne abberufen zu werden, dann sind sie die besten und erfolgreichsten Treuhänder Liechtensteins aller Zeiten. Und ein Vorbild für jeden Treuhänder in Liechtenstein. Sich jeder etwa eine Million Franken im Jahr aus einer Stiftung nehmen und den Begünstigten kalt stellen – so geht es.

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  3. Barbara S.
    Barbara S. sagte:

    Warum lassen sich das die anständigen Treuhänder, die anständigen Banker und die anständigen Richter gefallen, dass der Ruf eines ganzen Landes wegen einiger schwarzer Schafe in den Dreck gezogen wird? Oder dulden sie die Machenschaften?

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    • Omertà
      Omertà sagte:

      Jeder ist mit jedem verwandt, keiner vernadert einen anderen, sonst wird man aus der geschlossenen Gruppe ausgeschlossen. Also: Hände falten, Goschen halten.

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  4. Wann platzt die Eiterblase in Liechtenstein?
    Wann platzt die Eiterblase in Liechtenstein? sagte:

    Jeder hat schon von den kriminellen Machenschaften gehört oder gelesen, die in Liechtenstein gespielt werden. Das kann nicht mehr lange gut gehen, bis die Eiterblase platzt.

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  5. Ratgeber
    Ratgeber sagte:

    Rat für Betroffene krimineller Aktivitäten in Lichtenstein

    Wir sind eine überregionale Rechtsanwaltskanzlei, haben schon viele Fälle von Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein erlebt und raten allen Betroffenen:

    1. Sollten auch Sie Entscheidungen Liechtensteiner Gerichte erhalten haben, die nicht neutral sind, so eskalieren Sie ihren Fall weiter bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Dort ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oftmals nicht neutral sind. Acht von 10 Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.

    2. Melden auch Sie Ihren Fall dem Legal Attache’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Aussenstelle des amerikanischen Justizministeriums, welches aufgrund eines besonderen amerikanischen Gesetzes, dem RICO Act weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen hat. Mittels des RICO Act erfolgten beispielsweise das Verfahren und die Verurteilungen gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA.

    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    Sollten Ihnen Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, wissen Sie, dass diese ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.

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  6. Advice
    Advice sagte:

    We are an international law firm with extensive experience in handling cases of white collar crime in Liechtenstein. Based on our experience, we strongly advise the following steps for those affected:

    1. Appeal to the European Court of Human Rights (ECHR):
    If you have received court rulings from Liechtenstein that lack neutrality, it is imperative to escalate your case to the ECHR. It is well-documented that Liechtenstein court decisions are often not impartial. The Liechtenstein judiciary is bound by the decisions of the ECHR.

    2. Report Your Case to the U.S. Embassy’s Legal Attaché Office in Bern:
    Inform the Legal Attaché Office, a branch of the U.S. Department of Justice, about your case. Under the RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), the U.S. has global jurisdiction to combat organized crime. The RICO Act has been used in high-profile cases, such as prosecuting officials associated with FIFA across the globe.

    Contact Information:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Be cautious of advice from Liechtenstein-based attorneys:
    If your Liechtenstein lawyer advises against taking such actions, be aware that they may prioritize their local interests over yours.

    Antworten
  7. Consejos
    Consejos sagte:

    Somos una firma de abogados internacional con una amplia experiencia en la gestión de casos de delitos de cuello blanco en Liechtenstein. Basándonos en nuestra experiencia, recomendamos encarecidamente los siguientes pasos para quienes se vean afectados:

    1. Apelar al Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH):
    Si ha recibido sentencias judiciales de Liechtenstein que carecen de neutralidad, es imperativo escalar su caso al TEDH. Está bien documentado que las decisiones judiciales en Liechtenstein a menudo no son imparciales. El poder judicial de Liechtenstein está vinculado por las decisiones del TEDH.

    2. Denunciar su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE. UU. en Berna:
    Informe sobre su caso a la Oficina del Agregado Legal, una rama del Departamento de Justicia de EE. UU. Bajo la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), EE. UU. tiene jurisdicción global para combatir el crimen organizado. La Ley RICO se ha utilizado en casos de alto perfil, como el enjuiciamiento de funcionarios vinculados a la FIFA en todo el mundo.

    Información de contacto:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Sea cauteloso con los consejos de abogados con sede en Liechtenstein:
    Si su abogado en Liechtenstein le aconseja no tomar tales acciones, tenga en cuenta que pueden estar priorizando sus intereses locales por encima de los suyos.

    Antworten
  8. Совет для пострадавших от преступной деятельности в Лихтенштейне!
    Совет для пострадавших от преступной деятельности в Лихтенштейне! sagte:

    Совет для пострадавших от преступной деятельности в Лихтенштейне!
    Мы — межрегиональная юридическая фирма, имеющая значительный опыт работы с делами о экономических преступлениях в Лихтенштейне. Мы советуем всем пострадавшим предпринять следующие шаги:

    1. Обжалование решений судов Лихтенштейна в Европейском суде по правам человека (ЕСПЧ):
    • Если вы получили решение суда Лихтенштейна, которое считаете несправедливым или предвзятым, подавайте жалобу в ЕСПЧ.
    • Известно, что многие судебные решения в Лихтенштейне могут быть необъективными. Статистика показывает, что 8 из 10 жалоб против Лихтенштейна в ЕСПЧ увенчались успехом.
    • Лихтенштейн обязан соблюдать решения ЕСПЧ, так как является членом Совета Европы и подписантом Европейской конвенции по правам человека (ЕКПЧ).

    2. Сообщите о своём случае в Офис юридического атташе посольства США в Берне:
    • Legal Attaché’s Office является подразделением Министерства юстиции США (FBI) и занимается международным правовым сотрудничеством.
    • В рамках американского закона RICO Act (Закон о борьбе с рэкетом и коррумпированными организациями) можно преследовать преступные организации по всему миру.
    • Закон RICO применялся, например, для привлечения к ответственности высокопоставленных чиновников ФИФА, вовлеченных в коррупционные схемы по всему миру.

    Контактные данные для обращения:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern, Швейцария

    3. Осторожно при выборе адвокатов в Лихтенштейне:
    • Имейте в виду, что некоторые местные адвокаты могут защищать интересы лихтенштейнских структур, а не ваши личные интересы.
    • В некоторых случаях может быть полезно привлечь международных адвокатов, которые не зависят от местных органов власти и не подвержены их влиянию.

    Если у вас есть вопросы о подаче жалоб в ЕСПЧ или обращении в Офис юридического атташе США, могу предоставить дополнительную информацию.

    Antworten
  9. Banker aus CH
    Banker aus CH sagte:

    Es gibt wohl keinen Banker und keinen Rechtsanwalt, der mit Liechtenstein zu tun hatte, der nicht von irgendwelchen kriminellen Geschichten in Liechtenstein gehört hat.

    Antworten
  10. Das System in Liechtenstein
    Das System in Liechtenstein sagte:

    Das scheinbar kriminelle System in Liechtenstein, mit welchem systematisch Stiftungen und Trusts von kriminellen Treuhändern mit tatkräftiger Unterstützung gewisser Richter und Protektion gewisser Staatsanwälte gekapert und dekantiert, also geplündert werden, ist inzwischen allgemein bekannt.

    Die Medien berichten seit Jahren laufend darüber, Überschriften wie «Liechtenstein: Treue Hände, schmutzige Hände» (SZ), «Liechtenstein: Hort der Kriminellen» (Tagesspiegel), «Liechtenstein: Zu untreuen Händen» (Capital), «Wenn der Treuhänder in die Kasse greift» (FAZ), «Neuer Finanzskandal in Liechtenstein: Der Untreuhänder» (Handelszeitung) oder diese Woche «Liechtenstein: «Kriminelles System»? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen» (Welt) sind an der Tagesordnung.

    Jeder in Liechtenstein weiss davon, selbstverständlich auch der Fürst und die Landesregierung, doch es wird nichts dagegen unternommen sondern geduldet, da dadurch viel Geld ins Land kommt, das allen zugute kommt. Dadurch, dass Liechtenstein nur 39’000 Einwohner hat und jeder mit jedem verwandt oder verschwägert ist, gibt es einen ausgeprägten Korpsgeist, eine Clan-Mentalität. Man hält zusammen und aufgrund des Korpsgeistes gibt es auch keine Skrupel das Recht zu beugen oder zu brechen, wenn es der Gemeinschaft zuträglich ist.

    So wird durch Richter das Recht gebeugt, wobei keine Begründung zu absurd ist. Zu Gunsten von Liechtensteinern (man denke an die Aufhebung des Urteils gegen den heutigen Präsidenten der Treuhandkammer Stefan Wenaweser, der bei einer Akteneinsicht Dokumente aus Gerichtsakten gestohlen hatte und dessen Verurteilung im Rekurs wegen angeblicher «Begründungsfehler» aufgehoben wurde, war er doch stv. Landtagsabgeordneter der dem Fürstenhaus nahestehenden FBP). Oder zu Lasten von Ausländern (man denke an die Skandale Perry, Bacardi oder Hartlaub).

    Ebenso handelt die Staatsanwaltschaft willkürlich und stellt Ermittlungen gegen Liechtensteiner ein (man denke beispielsweise an den aktuellen Fall der LLB, die vorsätzlich gegen das Bankgeheimnis verstossen und vom Bankgeheimnis geschützte Dokumente eines Bankkunden an dessen Liechtensteiner Prozessgegner herausgegeben hat).

    Es gibt aber ebenso aufrichtige, unerschrockene und mutige Politiker und Politikerinnen und Richter und Richterinnen in Liechtenstein, die sich nicht durch den Korpsgeist unter Druck und in ein korruptes Netzwerk einbinden lassen. Das Land Liechtenstein kann nun weitermachen wie gehabt und seine schon sehr ramponierte Reputation als Finanzplatz weiter zerstören und auf eine Zukunft als Casino-Standort à la Las Vegas hoffen. Oder es schlägt den Weg in Richtung einer Zukunft als Rechtsstaat ein. Die neue Regierungschefin Brigitte Haas allein kann nichts ändern. Der Aufruf zur Änderung der Marschrichtung müsste von ganz oben kommen und aufrichtig sein.

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  11. Karla Hofstetter
    Karla Hofstetter sagte:

    Das Problem ist doch, dass niemand in Liechtenstein das System so wie es ist ändern möchte. Es profitieren einige sehr stark von den ggf. kriminellen „Aktivitäten“ und geben viel Geld im Ländle aus, so dass das Geld unter die Leute kommt. Der Kandidat als Regierungschef Ernst Walch hatte ja sogar zu seinem zentralen Wahlkampfthema gemacht, gegen die amerikanischen Sanktionen vorzugehen.

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  12. Namensänderung bei Stiftungen
    Namensänderung bei Stiftungen sagte:

    Um wieviele Milliarden haben sich kriminelle liechtensteinische Treuhänder illegal mit diesem Trick bereichert?
    Der Fürst und die Landesregierung hätten diesem Taschenspieler Trick ganz einfach einen Riegel vorschieben können, so zum Beispiel ein Zustimmungserfordernis der Begünstigten für einen Namensänderung. Haben sie aber nicht. Warum wohl…?

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  13. D. Brown
    D. Brown sagte:

    It is common knowledge that white collar crime is big in Liechtenstein. The judiciary and authorities are considered not to be impartial. Therefore, Liechtenstein is not considered to be trustworthy.

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