Liechtenstein bastelt mal wieder ein nutzloses Gesetz.
Die Sache kommt pompös daher: «Die Regierung hat in ihrer Sitzung vom 15. April 2025 den Bericht und Antrag zur Optimierung des Trustrechts verabschiedet.»
Da erhebt sich zunächst einmal die Frage, was denn da überhaupt noch optimiert werden muss. Es läuft doch eigentlich alles optimal. Für die Treuhänder und vor allem für die Untreuhänder. Die können schalten und walten, wie sie wollen. Sowohl in Trusts wie auch in Stiftungen.
Sollte das jemandem nicht passen, zum Beispiel dem Treugeber oder Stifter, oder aber einem Begünstigten, dann wird der Frechdachs einfach rausgekübelt, ihm wird jegliches Informations- oder gar Kontrollrecht entzogen, und schon ist das Problem gelöst. Für die liechtensteinischen Treuhänder in ihrer Räuberhöhle, genannt Fürstentum.
Nun soll eine Gesetzesvorlage «eine wirksame und durchgehende Überwachung der Verwaltungstätigkeit des Treuhänders bei Treuhänderschaften (Trusts) sicherstellen und mögliche Kontrolldefizite ausschliessen».
Ach was, könnte es denn tatsächlich solche Kontrolldefizite geben? Das Gesetz sehe nun «die zwingende Bestimmung von mindestens einem sogenannten Informationsberechtigten vor, der von Gesetzes wegen über umfassende Informations- und Auskunftsrechte verfügt. Um der privatautonomen Gestaltung des Treugebers weiterhin den Vorzug einzuräumen, soll es der Entscheidung des Treugebers überlassen werden, wem diese Rechte eingeräumt werden».
Das werden die Treuhänder und vor allem die Untreuhänder gar nicht gerne lesen. Aber es kommt noch viel schlimmer für sie:
«Zudem sollen neu neben dem Treuhänder auch dem Treugeber und dem Informationsberechtigten sowohl Antragsbefugnis als auch Parteistellung im gerichtlichen Aufsichtsverfahren zukommen».
Um das richtig zu verstehen, muss man es nur am aktuellen Zustand spiegeln. Da ist es so, dass nur der Treuhänder selbst Anträge stellen kann und auch Partei in einem Aufsichtsverfahren sein kann.
Der Treugeber oder der Stifter hingegen haben dieses Recht bislang nicht. Und sie können auch keinen Informationsberechtigten ernennen. Muss man sich mal vorstellen, kann man aber kaum.
Die einzige Erklärung dafür: das ist halt Liechtenstein. Das ist halt die Räuberhöhle Liechtenstein, wo keine rechtsstaatlichen Grundsätze herrschen, sondern fürstliche Gerichte alles so hinbiegen, wie es den Treuhändern – und vor allem den Untreuhändern – in den Kram passt.
Denn wo käme man denn da hin. Ist es ihnen, mit gütiger Hilfe der fürstlichen Gerichte, erst mal gelungen, alle ihr Geldscheffeln störenden Elemente aus einer Stiftung zu entfernen, gäbe es da immer noch einen Informationsberechtigten, der ihnen so blöde Details wie Honorarrechnungen, Spesenrechnungen, das Einstecken von Kick backs und Retrozessionen, den Missbrauch von Stiftungsgeldern zum eigenen Nutzen um die Ohren schlagen könnte.
Schlimmer noch, er könnte dann sogar Anträge stellen und eine Parteistellung im Verfahren besitzen – also über alles, was in einem solchen Verfahren ans Licht kommt, informiert werden.
Das sind natürlich alles Entwicklungen, gegen die die Treuhandkammer und andere Lobbyorganisationen in Liechtenstein vor und hinter den Kulissen mit aller Kraft vorgehen werden.
Nur jemand, der einem Liechtensteiner Treuhänder vertraut, kann so naiv sein anzunehmen, dass diese Gesetzesnovelle so in Rechtskraft erwachsen wird.
Bevor das geschieht, sind ihr alle Zähne gezogen worden, wird sie so weichgespült und in heisse Luft verwandelt, dass die Treuhänder – und vor allem die Untreuhänder – wie gewohnt ihren lichtscheuen Geschäften nachgehen können. Wohlwollend begleitet von der fürstlichen Justiz. Wie es halt Brauch ist im mittelalterlichen Absolutismus im Herzen Europas.




Achtung: Liechtensteins Trusts sind hoch riskant.
Leidgeplagte liechtensteinische discretionary trusts: nun auch höchstgerichtliche Rechtsschutzverweigerung
Während der beneficiary beim common law trust gemeinhin als ,,equity´s darling”gilt, schlägt das Pendel in Liechtenstein zusehends in eine entgegengesetzte Richtung. Hier zeichnet sich ein massiver Abbau des Begünstigtenrechtsschutzes durch die Gerichtsbarkeit ab. Aufgrund der aktuellen Gesetzesanwendung durch die liechtensteinischen Rechtsfürsorgegerichte ist nun ein nachhaltiger Reputationsverlust des „Truststandorts“ Liechtenstein zu befürchten.
https://kanzleiboesch.com/files/kanzlei-boesch/Publikationen/PDF/Leidgeplagte%20liechtensteinische%20discretionary%20trusts.pdf
Nicht nur Liechtensteiner Trusts sind hoch riskant, sondern jegliches geschäften in Liechtenstein, da bekanntlich die Wirtschaftskriminalität hoch ist und man sehr viel über die korrupte Justiz liest.
Was nutzen irgendwelche Rechte für die Treugeber, wenn die Gerichte in Liechtenstein nicht neutral sind? Das Papier der Gesetzestexte ist geduldig.
Lord Bacardí wähnte sich auch auf der sicheren Seite, weil seine Witwe in die Trustverwaltung seines Bastille Trust kommen sollte.
Kam sie auch. Bis ihr Kollege in der Trustverwaltung, der Treuhänder Bernhard Lorenz der Kanzlei Lorenz Nesensohn Rabanser bei Gericht beantragt, sie aus der Trustverwaltung abzuberufen, was dann Richter Rosenberger auch tat.
Die gleiche Sauerei wie beim Bacardi-Skandal gab es auch im Perry-Skandal. Bei der entschieden von Richter Mag. Stefan Rosenberger. Das schadet dem Ansehen unseres Finanzplatzes enorm! Schluss mit soetwas. Das musste einmal gesagt werden!
Was nützt ein neues Gesetz mit vielen Rechten für die Treugeber, wenn es kriminelle Treuhänder gibt und Richter, die deren kriminelles Verhalten protegieren?
Liechtenstein ist eine Scheinwelt:
Ohne die Zustimmung des Fürsten kann niemand Minister oder gar Regierungschef werden.
Der Fürst kann jederzeit das Parlament auflösen.
Der Fürst hat den Stichentscheid bei der Wahl der Richter.
Ohne Gewaltentrennung ist Liechtenstein kein Rechtsstaat, dann strikte Gewaltentrennung ist ein wesentliches Element eines Rechtsstaates.
Die Kanzlei Dr Krüger informiert über eine sehr interessante Doku über das Thema Familienstiftung. Ein kürzlich erschienenes Video von Plusminus beleuchtet die Schattenseiten der liechtensteinischen Familienstiftungen, die einst als sichere Hafen für Vermögen galten. Die Doku zeigt, wie immer mehr Erben um ihr Erbe kämpfen, während einige Treuhänder großzügig aus den Stiftungen schöpfen. In der Sendung werden Hintergründe aufgedeckt und konkrete Verbrauchertipps präsentiert, um Betroffenen in diesem undurchsichtigen Prozess zu helfen. Ein schockierender Einblick in die Welt der liechtensteinischen Vermögensverwaltung und ihrer möglichen Konsequenzen für die Erben.
https://kanzlei-dr-krueger.de/stiftungen-in-liechtenstein-erfahrungsbericht-risiken/
Das mit den Gesetzen ist doch ein Witz, solange Richter in Liechtenstein kriminelle Machenschaften von Treuhändern decken.
Solange jeder mit jedem verwandt und verschwägert ist, wird es den Klüngel, die Vetternwirtschaft und den Nepotismus in Liechtenstein geben.
Ich kontrolliere meinen Schwager und mein Schwager kontrolliert mich und siehe da … alles in bester Ordnung in Liechtenstein, kicher kicher
Laut AIA ( Automatischer Informationsaustausch) , haben Begünstigte und wirtschaftlich Berechtigte
einer Stiftung Anspruch auf Informationen
Es ist richtig, dass die Begünstigten einer Stiftung einen gesetzlichen Anspruch auf Information haben (Art 552 Paragraph 9 PGR). Bloss verweigern manche untreuen Stiftungsräte diesen Anspruch aus vorgeschobenen Gründen und lassen die Begünstigen erst einmal durch zwei Instanzen ihren gesetzlichen Informationsanspruch einklagen. Damit gewinnen die untreuen Treuhänder 1 – 2 Jahre Zeit. Und dies möglicherweise ohne jede Konsequenz. Das Papier, auf dem irgendwelche Gesetze in Liechtenstein gedruckt sind, ist geduldig.
Rat für Betroffene krimineller Aktivitäten in Lichtenstein
Wir sind eine überregionale Rechtsanwaltskanzlei, haben schon viele Fälle von Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein erlebt und raten allen Betroffenen:
1. Sollten auch Sie Entscheidungen Liechtensteiner Gerichte erhalten haben, die nicht neutral sind, so eskalieren Sie ihren Fall weiter bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Dort ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oftmals nicht neutral sind. Acht von 10 Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.
2. Melden auch Sie Ihren Fall dem Legal Attache’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Aussenstelle des amerikanischen Justizministeriums, welches aufgrund eines besonderen amerikanischen Gesetzes, dem RICO Act weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen hat. Mittels des RICO Act erfolgten beispielsweise das Verfahren und die Verurteilungen gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA.
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
Sollten Ihnen Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, wissen Sie, dass diese ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.
8 von 10 liechtensteiner Gerichtsentscheidungen wurden vom Europäischen Gerichtshof aufgehoben? Was sind das denn für Gerichte in Liechtenstein?
Dieser Kommentar lässt darauf schließen, dass kriminelle Handlungen in Liechtenstein an der Tagesordnung sind. Liechtenstein hatte ja schon immer einen zweifelhaften Ruf, wenn man das alles hier liest, wird einem jedoch bewusst, weshalb.
Die USA werden das bunte Treiben in Liechtenstein beobachten, aber nicht endlos zusehen.
We are an international law firm with extensive experience in handling cases of white collar crime in Liechtenstein. Based on our experience, we strongly advise the following steps for those affected:
1. Appeal to the European Court of Human Rights (ECHR):
If you have received court rulings from Liechtenstein that lack neutrality, it is imperative to escalate your case to the ECHR. It is well-documented that Liechtenstein court decisions are often not impartial. The Liechtenstein judiciary is bound by the decisions of the ECHR.
2. Report Your Case to the U.S. Embassy’s Legal Attaché Office in Bern:
Inform the Legal Attaché Office, a branch of the U.S. Department of Justice, about your case. Under the RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), the U.S. has global jurisdiction to combat organized crime. The RICO Act has been used in high-profile cases, such as prosecuting officials associated with FIFA across the globe.
Contact Information:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Be cautious of advice from Liechtenstein-based attorneys:
If your Liechtenstein lawyer advises against taking such actions, be aware that they may prioritize their local interests over yours.
Somos una firma de abogados internacional con una amplia experiencia en la gestión de casos de delitos de cuello blanco en Liechtenstein. Basándonos en nuestra experiencia, recomendamos encarecidamente los siguientes pasos para quienes se vean afectados:
1. Apelar al Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH):
Si ha recibido sentencias judiciales de Liechtenstein que carecen de neutralidad, es imperativo escalar su caso al TEDH. Está bien documentado que las decisiones judiciales en Liechtenstein a menudo no son imparciales. El poder judicial de Liechtenstein está vinculado por las decisiones del TEDH.
2. Denunciar su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE. UU. en Berna:
Informe sobre su caso a la Oficina del Agregado Legal, una rama del Departamento de Justicia de EE. UU. Bajo la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), EE. UU. tiene jurisdicción global para combatir el crimen organizado. La Ley RICO se ha utilizado en casos de alto perfil, como el enjuiciamiento de funcionarios vinculados a la FIFA en todo el mundo.
Información de contacto:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Sea cauteloso con los consejos de abogados con sede en Liechtenstein:
Si su abogado en Liechtenstein le aconseja no tomar tales acciones, tenga en cuenta que pueden estar priorizando sus intereses locales por encima de los suyos.
Совет для пострадавших от преступной деятельности в Лихтенштейне!
Мы — межрегиональная юридическая фирма, имеющая значительный опыт работы с делами о экономических преступлениях в Лихтенштейне. Мы советуем всем пострадавшим предпринять следующие шаги:
1. Обжалование решений судов Лихтенштейна в Европейском суде по правам человека (ЕСПЧ):
• Если вы получили решение суда Лихтенштейна, которое считаете несправедливым или предвзятым, подавайте жалобу в ЕСПЧ.
• Известно, что многие судебные решения в Лихтенштейне могут быть необъективными. Статистика показывает, что 8 из 10 жалоб против Лихтенштейна в ЕСПЧ увенчались успехом.
• Лихтенштейн обязан соблюдать решения ЕСПЧ, так как является членом Совета Европы и подписантом Европейской конвенции по правам человека (ЕКПЧ).
2. Сообщите о своём случае в Офис юридического атташе посольства США в Берне:
• Legal Attaché’s Office является подразделением Министерства юстиции США (FBI) и занимается международным правовым сотрудничеством.
• В рамках американского закона RICO Act (Закон о борьбе с рэкетом и коррумпированными организациями) можно преследовать преступные организации по всему миру.
• Закон RICO применялся, например, для привлечения к ответственности высокопоставленных чиновников ФИФА, вовлеченных в коррупционные схемы по всему миру.
Контактные данные для обращения:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern, Швейцария
3. Осторожно при выборе адвокатов в Лихтенштейне:
• Имейте в виду, что некоторые местные адвокаты могут защищать интересы лихтенштейнских структур, а не ваши личные интересы.
• В некоторых случаях может быть полезно привлечь международных адвокатов, которые не зависят от местных органов власти и не подвержены их влиянию.
Если у вас есть вопросы о подаче жалоб в ЕСПЧ или обращении в Офис юридического атташе США, могу предоставить дополнительную информацию.
Wie man bei diesem Wissensstand über Skandale und fehlende Rechtsstaatlichkeit in Liechtenstein überhaupt noch daran denken kann, Liechtenstein als Finanzstandort in Betracht zu ziehen, ist unverständlich.
Wozu machen die in Liechtenstein denn überhaupt Gesetze, wenn wie jeder weiss sowieso Willkür entscheidet?
Ein Finanzstandort braucht vor allem Seriosität, Rechtssicherheit und Vertrauenswürdigkeit. Das dürfte bei Liechtenstein nicht (mehr) gegeben sein.
Liechtensteiner Veruntreuhänder
Die Ostschweiz spricht es aus:
https://www.dieostschweiz.ch/artikel/die-liechtensteiner-veruntreuhaender-NY1vgNg
Razzia bei Vaduzer Star Notar
https://insideparadeplatz.ch/2021/05/27/erneut-razzia-bei-vaduzer-star-notar/
In unserer Abteilung ist ihr Blog inzwischen Standardlektüre. Der Schein in Liechtenstein hat mir dem Sein nichts zu tun.
Wirtschaftskriminalität ist offensichtlich ein ganz großes Thema in Liechtenstein. Dass das Fürstenhaus sich dazu nicht äußert wirft ein sehr düsteres Licht auf das Land. Offensichtlich soll alles vertuscht werden.
Reihenweise Medienberichterstattung über Skandale in Liechtenstein und keine Dementi vom Fürsten. Der Status Quo als Skandal-Hochburg soll also beibehalten werden. Damit hat Liechtenstein als Finanzstandort ausgedient.
Auch Mandanten in unserer Kanzlei haben sehr schlechte Erfahrungen mit Liechtensteiner Stiftungen gemacht. Stiftungen werden mit überaus zweifelhaften Gerichtsentscheidungen in die Kontrolle der Liechtensteiner Treuhänder gebracht und anschließend mit absurden Honoraren „dekantiert“ also geplündert. Die Liechtensteiner Justiz scheint dem keinen Riegel vor zu schieben. Wir raten daher dringend von Liechtenstein ab.
Auch in unserer Kanzlei hatten wir schon einen Fall, in welchem Begünstigen nach dem Tod des Stiftes gesagt wurde, der Treuhänder verwalte keine Stiftung mit dem Namen X. Wie man jetzt aus diesem Blog weiß, hatte der Treuhänder wohl einfach nur den Namen der Stiftung in Y geändert und hat die Begünstigen ausgebootet. Lichtensteiner Stiftungen sind extrem riskant.
Staatlich nicht geahndete moderne Piraterie.
Aha, ein neues Gesetz zur besseren Kontrolle der Treuhänder. Dann kontrolliert also im Zwergstaat mit 39.000 Einwohnern, in dem jeder mit jedem verwandt ist, der eine Cousin seinen anderen Cousin, seinen Schwager, seinen Freund und seinen Nachbarn… Das ist natürlich eine sehr effiziente Kontrolle, hahaha!
Gegen solche Machenschaften sollte Liechtenstein etwas tun. Tut es aber nicht – deswegen Finger weg von Liechtenstein:
Unter der Überschrift «Wie Stifter in Liechtenstein enteignet werden» schreibt das Private Banking Magazin
«So mancher findiger Anleger hatte in der Vergangenheit sein Geld mittels einer Liechtensteiner Stiftung vor dem Fiskus versteckt. Für manchen gibt es nun ein bösen Erwachen, nicht wegen Datenlecks, sondern weil er von den anderen Stiftungsräten aus der Stiftung verbannt wird.» https://www.private-banking-magazin.de/fehler-bei-stiftungsstatuten-wie-stifter-in-liechtenstein-enteignet-werden-1420651842/
Liechtensteinische Trusts und Stiftungen sind mit erheblichen Risiken verbunden, da der Stifter typischerweise die Kontrolle über sein Vermögen an Treuhänder abgibt, welche nicht selten nicht die Interessen des Stifters wahrnehmen, sondern eigene Interessen. Dies kann zu erheblichen Vermögensverlusten bis hin zu einem Totalverlust des Vermögens führen.
Gesetze mögen geändert und verschärft werden, sie reichen jedoch nicht aus, wenn deren Anwendung, Kontrolle und Durchsetzung nicht effektiv, unabhängig und glaubwürdig erfolgen. Aufgrund der geringen Größe Liechtensteins gibt es erhebliche Bedenken zur Unabhängigkeit von Justiz und Verwaltung. Die Nähe zwischen Politik, Finanzplatz und Institutionen erschwert eine objektive Durchsetzung von Gesetzen (sog. Vetternwirtschaft oder Nepotismus)
Liechtenstein verletzt Grundrechte und
Menschenrechte vorwiegend ausländischer Erben und Begünstigten!