Wer absolutistisch regiert wie der Fürscht, ist auch für alles verantwortlich.
Es gibt knapp 40’000 Liechtensteiner. Von denen sind sicherlich über 39’000 rechtschaffene, für ihren Lebensunterhalt arbeitende Menschen.
Dann gibt es die Welt der Finanzintermediäre, Banker, Anwälte und Treuhänder. Auch unter ihnen mag es den einen oder anderen rechtschaffenen, seriösen Dienstleister geben.
Aber angesichts der Tatsache, dass es nicht einmal 200 Treuhänder oder Treuhandbuden gibt, ist die Anzahl der Skandale, die hier produziert wird, überproportional hoch.
Angesichts der Tatsache, dass es eine überschaubare Anzahl von Finanzinstituten gibt, wobei die grössten direkt oder indirekt vom Fürstenhaus kontrolliert werden, ist ist die Anzahl der Skandale, die hier immer wieder aufbrechen, überproportional hoch.
Angesichts der Tatsache, dass Liechtenstein klein und vergleichsweise unbedeutend ist, ist die Aufmerksamkeit, deren sich das Ländle von Seiten der USA, vor allem von der Sanktionsbehörde Ofac, ausgesetzt sieht, überproportional hoch.
Angesichts der Tatsache, dass sich Liechtenstein seit dem Steuerstreit und der Explosion all der Stiftungs-Schwarzgeldbunker darum bemüht, das Image eines sauberen, seriösen und vertrauenserweckenden Finanzplatzes zu propagieren, sind die negativen Schlagzeilen in internationalen Medien, die immer wieder über Skandale in Liechtenstein berichten, überproportional gross.
Überproportional gross ist auch die Macht des Fürstenhauses. In Liechtenstein wird noch wie im Mittelalter regiert. In allen Belangen, Legislative, Exekutive und Judikative, hat der Fürst das letzte, bzw. das erste Wort. Das spricht er zwar nicht mehr selbst, aber er lässt es den Erbprinzen Alois sprechen, der jeweils am Anfang einer neuen Legislaturperiode mit seiner «Thronrede» im Parlament den Tarif durchgibt.
Widerspruch wird nicht geduldet. Als es mal so aussah, dass das Volk einer vom Fürsten gewollten Verfassungsänderung, die ihm noch mehr Macht gab, nicht zustimmen könnte, drohte er offen damit, in diesem Fall ins Exil nach Wien auszuwandern. Wo er schliesslich schönere Schlösser besitzt als die hässliche Trutzburg ob Vaduz.
Er musste das dann nicht tun, das Volk kuschte. Aber so sind die Verhältnisse in diesem mittelalterlichen Land, das so aussieht, als wäre es im 21. Jahrhundert angekommen. Aber dieser Schein trügt.
Die entscheidende Frage ist: wer absolute Macht hat, hat auch absolute Verantwortung. Also ist das Fürstenhaus für all die Schweinereien verantwortlich, die weiterhin auf dem Finanzplatz Liechtenstein geschehen.
Also ist die Anschlussfrage: wieso tut weder der Fürst, noch sein regierender Erbprinz Alois etwas dagegen? Sie müssten doch gar nicht langwierige Parlamentsdebatten abwarten. Oder einem zögerlichen Handeln der Regierung zuschauen. Oder erdulden, dass die fürstlichen Gerichte beide Augen zudrücken, wenn es darum geht, einen Untreuhänder oder sonst einen Halunken vor der verdienten Strafe zu beschützen.
Mit einem donnernden Machtwort aus dem Schloss könnte all das von einem Tag auf den anderen abgestellt werden.
Was zur entscheidenden Frage führt: wieso tut das weder Fürst noch Erbprinz nicht?




der Fürst hätte sich seit Jahren zu der erheblichen Kriminalität in seinem Land äussern müssen. Dass er es nicht tut muss man wohl so auslegen, dass er sie billigt.
Wer etwas gegen die Kriminalität tun könnte, es aber unterlässt, macht sich zum Mittäter.
Wäre ich Liechtensteiner, so könnte ich nicht mehr schlafen, weil ich wüsste in einem Land zu leben, dessen Wohlstand zum Teil auf Wirtschaftskriminalität beruht.
Reiche Untertanen (egal wie sie reich geworden sind, ob legal oder illegal) sind zufriedene Untertanen. Sie stellen die Monarchie dann nicht infrage. So hilft man sich gegenseitig.
Die Ostschweiz titelte: «Finanzsumpf Liechtenstein: Der Fürst will’s richten»
Liechtensteiner Treuhänder sorgen immer wieder für Skandale.
https://www.dieostschweiz.ch/artikel/finanzsumpf-liechtenstein-der-fuerst-wills-richten-jx9MkX7
Monarch eines Landes mit bekanntlich massiver Finanzkriminalität und mit den prozentual weltweit meisten von der US-Behörde OFAC Sanktionierten zu sein, würde ich nicht ertragen.
Die Kanzlei Dr Krüger informiert über eine sehr interessante Doku über das Thema Familienstiftung. Ein kürzlich erschienenes Video von Plusminus beleuchtet die Schattenseiten der liechtensteinischen Familienstiftungen, die einst als sichere Hafen für Vermögen galten. Die Doku zeigt, wie immer mehr Erben um ihr Erbe kämpfen, während einige Treuhänder großzügig aus den Stiftungen schöpfen. In der Sendung werden Hintergründe aufgedeckt und konkrete Verbrauchertipps präsentiert, um Betroffenen in diesem undurchsichtigen Prozess zu helfen. Ein schockierender Einblick in die Welt der liechtensteinischen Vermögensverwaltung und ihrer möglichen Konsequenzen für die Erben.
https://kanzlei-dr-krueger.de/stiftungen-in-liechtenstein-erfahrungsbericht-risiken/
Rat für Betroffene krimineller Aktivitäten in Lichtenstein
Wir sind eine überregionale Rechtsanwaltskanzlei, haben schon viele Fälle von Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein erlebt und raten allen Betroffenen:
1. Sollten auch Sie Entscheidungen Liechtensteiner Gerichte erhalten haben, die nicht neutral sind, so eskalieren Sie ihren Fall weiter bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Dort ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oftmals nicht neutral sind. Acht von 10 Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.
2. Melden auch Sie Ihren Fall dem Legal Attache’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Aussenstelle des amerikanischen Justizministeriums, welches aufgrund eines besonderen amerikanischen Gesetzes, dem RICO Act weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen hat. Mittels des RICO Act erfolgten beispielsweise das Verfahren und die Verurteilungen gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA.
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
Sollten Ihnen Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, wissen Sie, dass diese ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.
We are an international law firm with extensive experience in handling cases of white collar crime in Liechtenstein. Based on our experience, we strongly advise the following steps for those affected:
1. Appeal to the European Court of Human Rights (ECHR):
If you have received court rulings from Liechtenstein that lack neutrality, it is imperative to escalate your case to the ECHR. It is well-documented that Liechtenstein court decisions are often not impartial. The Liechtenstein judiciary is bound by the decisions of the ECHR.
2. Report Your Case to the U.S. Embassy’s Legal Attaché Office in Bern:
Inform the Legal Attaché Office, a branch of the U.S. Department of Justice, about your case. Under the RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), the U.S. has global jurisdiction to combat organized crime. The RICO Act has been used in high-profile cases, such as prosecuting officials associated with FIFA across the globe.
Contact Information:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Be cautious of advice from Liechtenstein-based attorneys:
If your Liechtenstein lawyer advises against taking such actions, be aware that they may prioritize their local interests over yours.
Somos una firma de abogados internacional con una amplia experiencia en la gestión de casos de delitos de cuello blanco en Liechtenstein. Basándonos en nuestra experiencia, recomendamos encarecidamente los siguientes pasos para quienes se vean afectados:
1. Apelar al Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH):
Si ha recibido sentencias judiciales de Liechtenstein que carecen de neutralidad, es imperativo escalar su caso al TEDH. Está bien documentado que las decisiones judiciales en Liechtenstein a menudo no son imparciales. El poder judicial de Liechtenstein está vinculado por las decisiones del TEDH.
2. Denunciar su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE. UU. en Berna:
Informe sobre su caso a la Oficina del Agregado Legal, una rama del Departamento de Justicia de EE. UU. Bajo la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), EE. UU. tiene jurisdicción global para combatir el crimen organizado. La Ley RICO se ha utilizado en casos de alto perfil, como el enjuiciamiento de funcionarios vinculados a la FIFA en todo el mundo.
Información de contacto:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Sea cauteloso con los consejos de abogados con sede en Liechtenstein:
Si su abogado en Liechtenstein le aconseja no tomar tales acciones, tenga en cuenta que pueden estar priorizando sus intereses locales por encima de los suyos.
Мы — межрегиональная юридическая фирма, имеющая значительный опыт работы с делами о экономических преступлениях в Лихтенштейне. Мы советуем всем пострадавшим предпринять следующие шаги:
1. Обжалование решений судов Лихтенштейна в Европейском суде по правам человека (ЕСПЧ):
• Если вы получили решение суда Лихтенштейна, которое считаете несправедливым или предвзятым, подавайте жалобу в ЕСПЧ.
• Известно, что многие судебные решения в Лихтенштейне могут быть необъективными. Статистика показывает, что 8 из 10 жалоб против Лихтенштейна в ЕСПЧ увенчались успехом.
• Лихтенштейн обязан соблюдать решения ЕСПЧ, так как является членом Совета Европы и подписантом Европейской конвенции по правам человека (ЕКПЧ).
2. Сообщите о своём случае в Офис юридического атташе посольства США в Берне:
• Legal Attaché’s Office является подразделением Министерства юстиции США (FBI) и занимается международным правовым сотрудничеством.
• В рамках американского закона RICO Act (Закон о борьбе с рэкетом и коррумпированными организациями) можно преследовать преступные организации по всему миру.
• Закон RICO применялся, например, для привлечения к ответственности высокопоставленных чиновников ФИФА, вовлеченных в коррупционные схемы по всему миру.
Контактные данные для обращения:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern, Швейцария
3. Осторожно при выборе адвокатов в Лихтенштейне:
• Имейте в виду, что некоторые местные адвокаты могут защищать интересы лихтенштейнских структур, а не ваши личные интересы.
• В некоторых случаях может быть полезно привлечь международных адвокатов, которые не зависят от местных органов власти и не подвержены их влиянию.
Если у вас есть вопросы о подаче жалоб в ЕСПЧ или обращении в Офис юридического атташе США, могу предоставить дополнительную информацию.
Nach 10 Minuten auf diesem Blog erkennt jeder, das Lichtenstein an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten ist, dass das alles nur eine professionell inszenierte Show ist, aber kriminelle Machenschaften an der Tagesordnung sind.
Tja, warum tut der Fürst nichts? Entweder wäscht eine Hand die andere oder es interessiert ihn nicht? Vielleicht ist der Fürst mit Geld zählen beschäftigt wie Dagobert Duck?
Vielleicht ist der werte Herr Nachbar des Schwagers auch gleichzeitig ein Untreuhänder?
Als Monarch eines Landes, welches einen mehr als zwielichtigen Ruf hat, sollte man Anstrengungen unternehmen, um die Seriosität wiederherzustellen. Aufräumen ist angesagt.
In Liechtenstein ist jeder mit jedem verwandt oder verschwägert, alle halten zusammen, keiner verpetzt einen anderen, sonst wird er als Nestbeschmutzer aus der geschlossenen Gesellschaft ausgeschlossen.
Eine typische Fallkonstellation, die nicht nur in unserer Kanzlei, sondern auch von einigen Anwaltskollegen bekannt ist ist, dass der Stifter den von ihm Begünstigen von seiner Stiftung X erzählt und ihnen gesagt hat, sie sollen nach seinem Ableben zum Treuhänder sowieso gehen, der wisse alles und habe alle Unterlagen.
Nach dem Ableben des Stifters gehen die Begünstigen zum Treuhänder und fragen nach der X-Stiftung. Der Treuhänder hatte die Stiftung unmittelbar nach dem Ableben des Stifters umbenannt, die Stiftung heisst nun mehr nicht mehr X-Stiftung, sondern Y-Stiftung. Wegen der Umbenennung hat der Treuhänder kein schlechtes Gewissen. Nun fragen die Begünstigten Nach der X-Stiftung und der Treuhänder antwortet, er bedaure, er verwalte keine X-Stiftung. Auch deswegen hat der Treuhänder kein schlechtes Gewissen. So hat er die Begünstigten ausgebootet und die Millionen für sich.
Das hatte schon der grosse Herbert Batliner vor Jahrzehnten so getan.
Das ist Standard Procedure in Liechtenstein.
Was hier alles ans Tageslicht kommt, erscheint einem als schwere und organisierte Kriminalität.
Die Justiz in Liechtenstein ist aufgrund der geringen Größe des Landes nicht neutral:
Wie der Fürst selbst einräumt, ist es schwierig, dass Liechtensteiner Richter neutral entscheiden, da sie ja nur ungern gegen Liechtensteiner entscheiden, da sie mit ihnen um mehrere Ecken verwandt oder verschwägert sind und sie sie die nächsten Jahrzehnte ständig auf der Strasse, im Restaurant oder beim Bäcker treffen. Ausländer hingegen sind „nur“ Eintagsfliegen, die sieht der Richter nie mehr wieder. Entscheidet ein Richter für einen Ausländer und gegen einen Liechtensteiner, gilt er als Nestbeschmutzer.
Ausländische, zumeist österreichische Richter verdienen in Liechtenstein mehr als das Doppelte als in Österreich. Aber natürlich erwartet man von einem ausländischen Richter ein gewisses „Wohlverhalten“, also dass sie so entscheiden, wie es für Fürst und Liechtensteinisches Volk vorteilhaft ist. Dafür werden sie ja auch fürstlich bezahlt. Sie wollen ja nicht ihren Job gefährden.
Das Gleiche gilt für die Staatsanwälte.
Daher gibt es keine neutrale Justiz in Liechtenstein.
Obviously, there is no rule of law in Liechtenstein. When disloyal trustees illegally enrich themselves from the foundations they manage, and the responsible judges take no action against it, there is a complete lack of rule of law.