Die Liechtensteiner Finanzmarktaufsicht kritisiert und sanktioniert.
Eigentlich ist es die Aufgabe dieser fürstlichen Behörde, möglichst alles weichzuspülen und in rosaroten Farben anzumalen.
Umso erstaunlicher, dass die FMA in ihrem Jahresbericht zu harschen Worten greift:
«Die Nichteinhaltung ausländischer Sanktionen birgt schwerwiegende Reputationsrisiken sowie operationelle und rechtliche Risiken für den jeweiligen Beaufsichtigten und alle, die mit diesem in Geschäftsbeziehung stehen.»
Hoppla.
Und wer’s noch nicht verstanden hat, hier wird nachgedoppelt: «Im Jahr 2024 gab es neuerlich Sanktionierungen liechtensteinischer Treuhänder und eines verbundenen Vermögensverwaltungsunternehmens. Diese Sanktionierungen sind schädlich für die Reputation des Finanzmarktes Liechtenstein und seiner Marktteilnehmer.»
Die FMA habe im Verlauf des Jahres 2024 insgesamt 34 Verwaltung- oder Verwaltungsstrafverfahren durchgeführt und dabei in 18 Verfahren «rechtskräftige Bussen» in der Höhe von insgesamt Fr. 971’500.- verhängt, plus weitere 60’000, die noch nicht definitiv sind. Zudem konnten 84 Verfahren abgeschlossen werden.
Über eine Million Bussen, das ist für einen relativ kleinen Finanzplatz wie Liechtenstein ein gröberer Betrag. Das – mitsamt den warnenden Worten der FMA – zeugt davon, dass im Ländle weiterhin einen eher lockerer Umgang beim Befolgen von Sanktionen oder Bestimmungen des Geldwäschereigesetzes herrschen.
Es ist ja auch verständlich. Die rund 130 Treuhänder (und vor allem die Untreuhänder unter ihnen) leiden immer noch darunter, dass das Geschäftsmodell Schwarzgeldbunker implodiert ist, seit Liechtenstein nicht ganz freiwillig dem Automatischen Informationsaustausch (AIA) beigetreten ist.
Das führte zu einem dramatischen Rückgang der Anzahl von Stiftungen. Und natürlich wollen die Treuhänder (und vor allem die Untreuhänder) ihren gewohnten Lebensstil nicht aufgeben. Das ist gar nicht so einfach, denn ausser dem Errichten von Stiftungen (und dem anschliessenden Abkassieren) haben sie ja nichts gelernt.
Daher greifen sie immer häufiger zu kriminellen Methoden wie dem Dekantieren oder dem Usurpieren von Stiftungen, um ungehemmt in die Geldtöpfe greifen zu können.
Normalerweise werden sie dabei von der fürstlichen Justiz geschützt, die Verfahren gegen sie unendlich in die Länge zieht und nur ungern mal ein Urteil fällt, das dann sowieso weitergezogen werden kann. In diesem Leiterspiel können problemlos zwei, drei, fünf, zehn Jahre oder mehr vergehen.
Aber offensichtlich sind einige Treuhänder so verzweifelt (und dumm), dass sie sich so ungeschickt anstellen, dass die Finanzmarkaufsicht nicht umhin kann, Bussen zu verhängen.
Unklar ist dabei, ob diese Bussen den Gewinn aufwiegen oder als Kollateralschaden abgeschrieben werden können. Von weiteren Sanktionen (wie beispielsweise dem Entzug der Treuhänderlizenz) ist allerdings nichts bekannt. Was bedeutet, dass es die FMA doch bei einem Klaps auf die Finger bewenden lässt.
Vor allem die Verstösse gegen US-Sanktionen gegen Russland, russische Oligarchen und verstaute Russenvermögen, an denen Liechtensteiner beteiligt sind, sind aber ein Spiel mit dem Feuer.
So ist Liechtenstein längst auf dem Radar der US-Sanktionsbehörde Ofac aufgetaucht. Und sich diese beinahe allmächtige US-Truppe zum Feind zu machen, das ist für den einzelnen Geschäftsmann wie auch für ganze Staaten keine gute Idee.
Aber offenbar ist das Fürstenhaus zu Vaduz der Auffassung, dass an den dicken Mauern seiner Trutzburg auch solche Angriffe abprallen werden. Das dürfte allerdings ein Irrtum sein, für den der Finanzplatz Liechtenstein noch teuer bezahlen wird.




Sich mit den amerikanischen Behörden anzulegen, ich kann für einzelne Treuhänder sowie für das ganze Land Liechtenstein erhebliche Auswirkungen haben. OFAC, RICO, die Waffen der US-Behörden sind sehr mächtig. Anders als das sanfte auf die Finger Klopfen der Finanzmarktaufsicht.
Wenn erst der oder die neue US-Botschafter*in in Bern einziehen, dann werden die USA in Liechtenstein aufräumen.
Die OFAC Sanctions list:
https://sanctionssearch.ofac.treas.gov/
Welche Reputation soll denn noch gefährdet sein? Kein Land hat so viel Wirtschaftskriminalität wie Liechtenstein. Kein Land hat einen zu hohen Prozentsatz an von der US-Behörde OFAC sanktionierten Personen. In keinem anderen Land wurde der Vizepräsident der TreuhänderKammer von der OFAC sanktioniert. In keinem anderen Land dieser Welt wählen die Treuhänder niemanden zu ihrem Präsidenten (Dr. Stefan Wenaweser), von dem jeder weiß, dass er bei der Akteneinsicht Dokumente aus Gerichtsakten entwendet hat. Welche Reputation soll denn da noch gefährdet sein?
„Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen
Liechtenstein gilt als ideale Schutzzone für große Geldsummen. Doch Einzelfälle wecken Zweifel daran: So soll vereinzelt der Zugriff auf gebunkertes Vermögen entzogen worden sein. Für das Versprechen des Finanzstandorts könnten solche Vorwürfe gefährlich werden.
https://www.welt.de/wirtschaft/plus255111372/Kriminelles-System-Die-Vorwuerfe-gegen-das-Geldparadies-der-Superreichen.html
Bei solchen Schlagzeilen braucht man sich wohl keine Sorgen mehr um seine Reputation machen.
Die Spatzen pfeifen es doch schon von den Dächern, dass Liechtenstein ein kriminelles System hat.
Den vollständigen Artikel findet man hier:
http://www.liechtensteinaktuell.com
Eine Finanzmarktaufsicht in einem Land mit 39.000 Einwohnern, in welchem jeder mit jedem verwandt oder verschwägert ist, ist doch nur Tapete, eine Show. Keiner tritt dem anderen auf die Füße, niemand vernadert einen anderen. Man bewirft sich höchstens mit WatteBällen und sagt „du, du, das macht man nicht!“
Der nebenamtliche Aufsichtsratsvorsitzende der Finanzmarktaufsicht Christian Batliner ist Kanzleipartner von Martin Batliner, dem Stiftungsrat des aus den Medien bekannten Hartlaub-Falls bzw. Skandals. Und dessen Cousin. Das ist die
Ich verstehe das, ich mache mir auch manchmal Sorgen um meinen guten Ruf! 😀😀😀
Auch wir sehen latente Reputationsrisiken für unseren ausgezeichneten Ruf.
Der Ruf der FMA ist nach etlichen Untersuchungen und Veröffentlichungen diverser ausländischer Behörden und Kontrollstellen zum Thema Geldwäsche u.a., nach wie vor sehr schlecht.
Rat für Betroffene krimineller Aktivitäten in Lichtenstein
Wir sind eine überregionale Rechtsanwaltskanzlei, haben schon viele Fälle von Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein erlebt und raten allen Betroffenen:
1. Sollten auch Sie Entscheidungen Liechtensteiner Gerichte erhalten haben, die nicht neutral sind, so eskalieren Sie ihren Fall weiter bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Dort ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oftmals nicht neutral sind. Acht von 10 Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.
2. Melden auch Sie Ihren Fall dem Legal Attache’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Aussenstelle des amerikanischen Justizministeriums, welches aufgrund eines besonderen amerikanischen Gesetzes, dem RICO Act weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen hat. Mittels des RICO Act erfolgten beispielsweise das Verfahren und die Verurteilungen gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA.
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
Sollten Ihnen Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, wissen Sie, dass diese ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.
We are an international law firm with extensive experience in handling cases of white collar crime in Liechtenstein. Based on our experience, we strongly advise the following steps for those affected:
1. Appeal to the European Court of Human Rights (ECHR):
If you have received court rulings from Liechtenstein that lack neutrality, it is imperative to escalate your case to the ECHR. It is well-documented that Liechtenstein court decisions are often not impartial. The Liechtenstein judiciary is bound by the decisions of the ECHR.
2. Report Your Case to the U.S. Embassy’s Legal Attaché Office in Bern:
Inform the Legal Attaché Office, a branch of the U.S. Department of Justice, about your case. Under the RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), the U.S. has global jurisdiction to combat organized crime. The RICO Act has been used in high-profile cases, such as prosecuting officials associated with FIFA across the globe.
Contact Information:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Be cautious of advice from Liechtenstein-based attorneys:
If your Liechtenstein lawyer advises against taking such actions, be aware that they may prioritize their local interests over yours.
The Trump administration will take care of rogue states.
Somos una firma de abogados internacional con una amplia experiencia en la gestión de casos de delitos de cuello blanco en Liechtenstein. Basándonos en nuestra experiencia, recomendamos encarecidamente los siguientes pasos para quienes se vean afectados:
1. Apelar al Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH):
Si ha recibido sentencias judiciales de Liechtenstein que carecen de neutralidad, es imperativo escalar su caso al TEDH. Está bien documentado que las decisiones judiciales en Liechtenstein a menudo no son imparciales. El poder judicial de Liechtenstein está vinculado por las decisiones del TEDH.
2. Denunciar su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE. UU. en Berna:
Informe sobre su caso a la Oficina del Agregado Legal, una rama del Departamento de Justicia de EE. UU. Bajo la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), EE. UU. tiene jurisdicción global para combatir el crimen organizado. La Ley RICO se ha utilizado en casos de alto perfil, como el enjuiciamiento de funcionarios vinculados a la FIFA en todo el mundo.
Información de contacto:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Sea cauteloso con los consejos de abogados con sede en Liechtenstein:
Si su abogado en Liechtenstein le aconseja no tomar tales acciones, tenga en cuenta que pueden estar priorizando sus intereses locales por encima de los suyos.
Мы — межрегиональная юридическая фирма, имеющая значительный опыт работы с делами о экономических преступлениях в Лихтенштейне. Мы советуем всем пострадавшим предпринять следующие шаги:
1. Обжалование решений судов Лихтенштейна в Европейском суде по правам человека (ЕСПЧ):
• Если вы получили решение суда Лихтенштейна, которое считаете несправедливым или предвзятым, подавайте жалобу в ЕСПЧ.
• Известно, что многие судебные решения в Лихтенштейне могут быть необъективными. Статистика показывает, что 8 из 10 жалоб против Лихтенштейна в ЕСПЧ увенчались успехом.
• Лихтенштейн обязан соблюдать решения ЕСПЧ, так как является членом Совета Европы и подписантом Европейской конвенции по правам человека (ЕКПЧ).
2. Сообщите о своём случае в Офис юридического атташе посольства США в Берне:
• Legal Attaché’s Office является подразделением Министерства юстиции США (FBI) и занимается международным правовым сотрудничеством.
• В рамках американского закона RICO Act (Закон о борьбе с рэкетом и коррумпированными организациями) можно преследовать преступные организации по всему миру.
• Закон RICO применялся, например, для привлечения к ответственности высокопоставленных чиновников ФИФА, вовлеченных в коррупционные схемы по всему миру.
Контактные данные для обращения:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern, Швейцария
3. Осторожно при выборе адвокатов в Лихтенштейне:
• Имейте в виду, что некоторые местные адвокаты могут защищать интересы лихтенштейнских структур, а не ваши личные интересы.
• В некоторых случаях может быть полезно привлечь международных адвокатов, которые не зависят от местных органов власти и не подвержены их влиянию.
Если у вас есть вопросы о подаче жалоб в ЕСПЧ или обращении в Офис юридического атташе США, могу предоставить дополнительную информацию.
Nachdem in Liechtenstein jeder mit jedem verwandt oder verschwägert ist und ein Cousin seinen Cousin kontrolliert, könnte man die Kontrollen doch gleich so gestalten und verschärfen, dass sich jeder auf dem Finanzmarkt gleich selbst kontrolliert. Ganz streng!
Ein Blick auf diese Internetseite und in die zahlreichen darin aufgeführten Presseartikel und man sieht, dass ganz Lichtenstein in einer schweren Reputationskrise steckt.
An der Jurysitzung des «Wort des Jahres» kommen die Worte Skandal und Affäre häufig vor.
«An der Jurysitzung des «Wort des Jahres» kommen die Worte Skandal und Affäre häufig vor.»
Artikel in Vaterland vom 29. August 2020 titelt:
«Zehn Skandale, die Liechtenstein veränderten»
https://www.vaterland.li/wirtschaft/meinungen/zehn-skandale-die-liechtenstein-veraenderten-art-428341
Die Worte „Skandale“ und „Affäre“ stehen bestimmt im Wappen Liechtensteins.
Ist die Finanzmarktaufsicht in Liechtenstein nicht dazu da aufzupassen, dass keine negativen Nachrichten über den Finanzmarkt in Liechtenstein publik werden?
Die Ostschweiz titelte: «Finanzsumpf Liechtenstein: Der Fürst will’s richten»
Liechtensteiner Treuhänder sorgen immer wieder für Skandale.
https://www.dieostschweiz.ch/artikel/finanzsumpf-liechtenstein-der-fuerst-wills-richten-jx9MkX7
Um seinen Ruf braucht sich Liechtenstein keine Gedanken mehr machen, der könnte nach all dem, was in den Medien zu lesen ist, wohl kaum noch unseriöser sein.
Warum lassen sich die anständigen Treuhänder in Liechtenstein von wenigen schwarzen Schafen ihren Ruf und ihr Geschäft zerstören? Warum gucken die nur zu und tun nichts. Oder gibt es etwa keine anständigen Treuhänder in oder gibt es etwa keine anständigen Treuhänder Liechtenstein?
Warum äußert sich der Fürst nicht zu der Wirtschaftskriminalität in seinem Land? Will er die totschweigen und so tun, als gäbe es sie nicht? Damit macht er doch nur alles noch schlimmer.
Wenn der Fürst nichts sagt, obwohl es dringend geboten wäre, ist der Fall doch klar.
Geht Lichtenstein das Thema der Korruption und Finanzkriminalität nicht aktiv an, versinkt es immer weiter im Sumpf.
Die Zeitungen schreiben schon unverblümt und unverhohlen von „kriminellen System“ und „Finanzsumpf Liechtenstein“. Aber in Liechtenstein tut man so, als sei alles in bester Ordnung und heile Welt. Meint man in Liechtenstein wirklich, man könne nicht lesen?
Will Liechtenstein nicht irgendwann einmal gegen die im Land existierende schwere und organisierte Kriminalität vorgehen?
Liechtenstein scheint eine Räuberhöhle zu sein.