Am Donnerstag um 18 Uhr war Schluss mit Radio Liechtenstein.

Wieder eine typische Story aus dem Ländle. Lange Jahre betrieb das Fürstentum einen Fürstenfunk, der dem Fürstenhaus liebedienerisch eine Stimme im Äther verlieh.

Auf Kosten der Steuerzahler, versteht sich, denn obwohl der Fürscht Milliardär ist, käme ihm nie in den Sinn, für eine Radiostation in die Portokasse zu greifen.

Also staute sich im Volk langsam ein gewisser Ingrimm auf, wieso man denn so etwas finanziell unterstützen müsse. Daher gab es eine Initiative, die das Ende der finanziellen Beihilfen verlangte. Regierung, Parlament und Fürscht, beziehungsweise der herrschende Kronprinz Alois, waren sich sicher, dass die Untertanen sich wohl nicht erfrechen würden, dem Radio den Stecker zu ziehen.

Aber so kann man sich täuschen. Im Oktober 2024 wagten es doch mehr als 55 Prozent der Stimmberechtigten, die finanzielle Unterstützung des Fürstenfunks abzustellen. Man hörte zwar leises Donnergrollen aus der Trutzburg ob Vaduz, aber leider sind die Zeiten vorbei, wo solches Aufbegehren im Folterkeller endete.

Damit war Schluss mit der üppigen Unterstützung mit 4 Millionen Franken jährlich. Stattdessen war geplant, Radio Liechtenstein als Privatsender weiterzuführen.

Ein erfahrener Radiomann wurde als Verwaltungsratspräsident eingesetzt und sollte dafür sorgen, dass eine private Trägerschaft zustande käme, damit der Betrieb fortgesetzt werden könnte.

Was nicht gelang. VRP Jürg Bachmann beklagt sich in einem Interview auf persoenlich.com bitterlich:

«Grosse Traurigkeit darüber, dass ein Radio sinnlos aufgegeben werden musste, das sich in den letzten Monaten wirtschaftlich erholt hat und ein tolles Programm bot. Weil sich die Parteien nicht auf den Prozess einigen konnten, der nötig gewesen wäre, um das umzusetzen, was sie selber zuvor verlangt hatten. Traurigkeit auch darüber, dass fahrlässig Radioarbeitsplätze verloren gehen, die so nicht wiederkommen werden. Und Enttäuschung darüber, dass Medienvielfalt so wenig wert ist. Ich habe selten so eine Situation erlebt, die nur Verlierer kennt.»

Halt typisch B. Der alte Landtag tagt nicht mehr, im Februar wurde ein neuer gewählt, aber der tritt erst im Mai zum ersten Mal zusammen.

Dsa ist natürlich auch der Tatsache geschuldet, dass in Liechtenstein Parlament und Regierung nur Zierleisten sind; die einzig wahre Macht im Staate übt Kronprinz Alois aus, der notfalls die Regierung zum Teufel jagen und das Parlament auflösen kann.

Eigentlich hätte der Stecker erst am 1. Januar 2026 gezogen werden müssen. Aber offensichtlich wurde es klar, dass es nicht gelingt, eine Trägerschaft zusammenzutrommeln, die genügend Finanzmittel bereitstellt, um den Neustart als Privatradio zu ermöglichen.

So knauserig sind die Liechtensteiner dann schon wieder.

Aber am knauserigsten war wieder einmal der steinreiche Fürst. Einen jährlichen Abfluss von 4 Millionen Franken aus seiner wohlgefüllten Schatulle hätte er nicht einmal bemerkt. Der Unterhalt auch nur eines seiner vielen Schlösser kostet schon mehr, von der Bezahlung der Bedienstetenscharen ganz zu schweigen.

Also wäre eigentlich naheliegend gewesen, das Verstummen des einzigen Radiosenders Liechtensteins zu verhindern. Zudem hätte sich das Fürstenhaus als edler Spender in Szene setzen können, als eine moderne Monarchie, der ein öffentlicher Meinungsaustausch ungeheuer wichtig ist. Als ein Mäzen im modernen Sinne, der nicht mehr auf reitende Büttel vertraut, sondern modernen Kommunikationsmitteln durchaus aufgeschlossen gegenübersteht.

Das alles hätte das Fürstenhaus machen können. Nur, leider, leider, stand dem eine unangenehme Eigenschaft der Blaublüter entgegen: der Geiz.

Blanker, nackter, gar nicht edler, überhaupt nicht fürstlicher Geiz. Solange die Untertanen brav mit ihrem Steuerabgaben den Fürstenfunk finanzierten, war alles in Ordnung. Als sie dagegen aufbegehrten, war es nicht mehr so in Ordnung, aber kein Blaublüter rechnete damit, dass diese Initiative angenommen würde.

Und nach der ersten Schockstarre über so viel unbotmässigen Aufmupf sagte sich dann das Fürstenhaus: gut, selber schuld, wenn ihr halt kein eigenes Radio mehr wollt, dann sei es so.

Das wird allerdings den noblen Liechtensteinern auf die Füsse fallen, wenn es mal darum gehen sollte, die Erbmonarchie als solche endlich abzuschaffen.

21 Kommentare
  1. Advice for Victims of Criminal Activities in Liechtenstein
    Advice for Victims of Criminal Activities in Liechtenstein sagte:

    We are an international law firm with extensive experience in handling cases of white collar crime in Liechtenstein. Based on our experience, we strongly advise the following steps for those affected:

    1. Appeal to the European Court of Human Rights (ECHR):
    If you have received court rulings from Liechtenstein that lack neutrality, it is imperative to escalate your case to the ECHR. It is well-documented that Liechtenstein court decisions are often not impartial. The Liechtenstein judiciary is bound by the decisions of the ECHR.

    2. Report Your Case to the U.S. Embassy’s Legal Attaché Office in Bern:
    Inform the Legal Attaché Office, a branch of the U.S. Department of Justice, about your case. Under the RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), the U.S. has global jurisdiction to combat organized crime. The RICO Act has been used in high-profile cases, such as prosecuting officials associated with FIFA across the globe.

    Contact Information:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Be cautious of advice from Liechtenstein-based attorneys:
    If your Liechtenstein lawyer advises against taking such actions, be aware that they may prioritize their local interests over yours.

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  2. Rat für Betroffene krimineller Aktivitäten in Liechtenstein
    Rat für Betroffene krimineller Aktivitäten in Liechtenstein sagte:

    Wir sind eine überregionale Rechtsanwaltskanzlei, haben schon viele Fälle von Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein erlebt und raten allen Betroffenen:

    1. Sollten auch Sie Entscheidungen Liechtensteiner Gerichte erhalten haben, die nicht neutral sind, so eskalieren Sie ihren Fall weiter bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Dort ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oftmals nicht neutral sind. Acht von 10 Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.

    2. Melden auch Sie Ihren Fall dem Legal Attache’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Aussenstelle des amerikanischen Justizministeriums, welches aufgrund eines besonderen amerikanischen Gesetzes, dem RICO Act weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen hat. Mittels des RICO Act erfolgten beispielsweise das Verfahren und die Verurteilungen gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA.

    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    Sollten Ihnen Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, wissen Sie, dass diese ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.

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  3. Consejos para las víctimas de actividades criminales en Liechtenstein
    Consejos para las víctimas de actividades criminales en Liechtenstein sagte:

    Somos una firma de abogados internacional con una amplia experiencia en la gestión de casos de delitos de cuello blanco en Liechtenstein. Basándonos en nuestra experiencia, recomendamos encarecidamente los siguientes pasos para quienes se vean afectados:

    1. Apelar al Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH):
    Si ha recibido sentencias judiciales de Liechtenstein que carecen de neutralidad, es imperativo escalar su caso al TEDH. Está bien documentado que las decisiones judiciales en Liechtenstein a menudo no son imparciales. El poder judicial de Liechtenstein está vinculado por las decisiones del TEDH.

    2. Denunciar su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE. UU. en Berna:
    Informe sobre su caso a la Oficina del Agregado Legal, una rama del Departamento de Justicia de EE. UU. Bajo la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), EE. UU. tiene jurisdicción global para combatir el crimen organizado. La Ley RICO se ha utilizado en casos de alto perfil, como el enjuiciamiento de funcionarios vinculados a la FIFA en todo el mundo.

    Información de contacto:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Sea cauteloso con los consejos de abogados con sede en Liechtenstein:
    Si su abogado en Liechtenstein le aconseja no tomar tales acciones, tenga en cuenta que pueden estar priorizando sus intereses locales por encima de los suyos.

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  4. Совет для пострадавших от преступной деятельности в Лихтенштейне!
    Совет для пострадавших от преступной деятельности в Лихтенштейне! sagte:

    Мы — межрегиональная юридическая фирма, имеющая значительный опыт работы с делами о экономических преступлениях в Лихтенштейне. Мы советуем всем пострадавшим предпринять следующие шаги:

    1. Обжалование решений судов Лихтенштейна в Европейском суде по правам человека (ЕСПЧ):
    • Если вы получили решение суда Лихтенштейна, которое считаете несправедливым или предвзятым, подавайте жалобу в ЕСПЧ.
    • Известно, что многие судебные решения в Лихтенштейне могут быть необъективными. Статистика показывает, что 8 из 10 жалоб против Лихтенштейна в ЕСПЧ увенчались успехом.
    • Лихтенштейн обязан соблюдать решения ЕСПЧ, так как является членом Совета Европы и подписантом Европейской конвенции по правам человека (ЕКПЧ).

    2. Сообщите о своём случае в Офис юридического атташе посольства США в Берне:
    • Legal Attaché’s Office является подразделением Министерства юстиции США (FBI) и занимается международным правовым сотрудничеством.
    • В рамках американского закона RICO Act (Закон о борьбе с рэкетом и коррумпированными организациями) можно преследовать преступные организации по всему миру.
    • Закон RICO применялся, например, для привлечения к ответственности высокопоставленных чиновников ФИФА, вовлеченных в коррупционные схемы по всему миру.

    Контактные данные для обращения:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern, Швейцария

    3. Осторожно при выборе адвокатов в Лихтенштейне:
    • Имейте в виду, что некоторые местные адвокаты могут защищать интересы лихтенштейнских структур, а не ваши личные интересы.
    • В некоторых случаях может быть полезно привлечь международных адвокатов, которые не зависят от местных органов власти и не подвержены их влиянию.

    Если у вас есть вопросы о подаче жалоб в ЕСПЧ или обращении в Офис юридического атташе США, могу предоставить дополнительную информацию.

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  5. Ralph
    Ralph sagte:

    His Master‘s Voice ist jetzt nur noch die Fürsten-Postille Vaterland, die schreibt, was das Volk denken soll. Nix mehr „s Radio vo do“.

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  6. Rechtsanwalt aus Wien
    Rechtsanwalt aus Wien sagte:

    Unsere Mandanten haben sehr schlechte Erfahrungen mit Liechtensteiner Treuhändern gemacht. Insbesondere nach dem Ableben des Stifters und Erstbegünstigten werden Familien-Stiftungsräte mit auffallend merkwürdigen Entscheidungen vom Fürstlichen Landgericht abberufen. Dies im Eiltempo. Verfahren gegen liechtensteinische Stiftungsräte hingegen ziehen sich endlos in die Länge. Auch unter Kollegen anderer Kanzleien wurde derartige Erfahrungen gemacht. Im Österreichischen Stiftungsverband ist dies ein Thema. Das Verhalten liechtensteinischer Treuhänder erscheint zuweilen strafrechtlich relevant, entsprechende Strafanzeigen werden in Liechtenstein jedoch sehr schnell eingestellt oder gar nicht erst aufgenommen. Die Gerichtsentscheidungen sind oftmals überaus seltsam und merkwürdig, eine neutrale Justiz sehen wir als keineswegs gewährleistet an. Man sollte sich sehr genau überlegen, ob man diese Standortrisiken in Liechtenstein eingehen möchte. Wir jedenfalls raten unseren Mandanten dringend von Liechtenstein ab.

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  7. Franz
    Franz sagte:

    Der Fürst hat recht, wenn er Radio Liechtenstein nicht selbst bezahlt. Denn sonst würde ihm unterstellt werden, er nutze diesen für eigene Propagandazwecke, wenn dort berichtet wird, wie märchenhaft doch alles in Liechtenstein ist.

    Und die Zeitung Vaterland ist devot und unkritisch und schreibt wie märchenhaft alles in Liechtenstein ist.

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  8. Erbprinz Alois in der NZZ: «Wir versuchen auch mit Staaten gute Beziehungen zu pflegen, die nicht in unser Wertesystem passen»
    Erbprinz Alois in der NZZ: «Wir versuchen auch mit Staaten gute Beziehungen zu pflegen, die nicht in unser Wertesystem passen» sagte:

    Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein: in der NZZ «Wir versuchen auch mit Staaten gute Beziehungen zu pflegen, die nicht in unser Wertesystem passen»

    https://www.nzz.ch/schweiz/erbprinz-alois-von-und-zu-liechtenstein-das-verhaeltnis-zu-den-usa-ist-weiterhin-eng-ld.1872717

    Das ist lustig, denn im Gegenteil passt Liechtenstein nicht in das Wertesystem von Staaten, die eine Demokratie haben, in denen Rechtstaatlichkeit gilt und die eine unabhängige Justiz haben.

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  9. R. Hartmann
    R. Hartmann sagte:

    Der Fürst braucht Radio Liechtenstein nicht, da die Zeitung Vaterland bereits sein willfähriger Handlanger ist. In Liechtenstein ist jeder mit jedem verwandt oder verschwägert und gibt es ein besonders stark ausgeprägtes Zusammengehörigkeitsgefühl. Deswegen würde das Vaterland doch nichts Kritisches schreiben, denn wenn man sich mit einem anlegen würde, würde man sich so gut wie mit jedem anlegen. Und man will es sich auch nicht mit den Werbekunden verderben. Also wird das Vaterland brav linientreu bleiben und das schöne Liechtenstein kritiklos preisen und das korrupte System in Liechtenstein leugnen.

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    • Sven R.
      Sven R. sagte:

      Das in Liechtenstein existierende kriminelle System wird von der einzigen liechtensteiner Zeitung «Vaterland» nicht aufgegriffen, obwohl selbstverständlich ist, dass Fürst und Regierung dies wohlbekannt ist. Internationale Medien berichten fortlaufend und mit klaren Worten darüber. Doch äußert sich der Fürst dagegen? Bisher nicht. Was lässt sich daraus schließen…?

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  10. Erbprinz Alois über Richter in Liechtenstein
    Erbprinz Alois über Richter in Liechtenstein sagte:

    «Anderseits sind die liechtensteinischen Richter durch die Kleinheit des Landes schnell befangen, weil man sich eben kennt. Sei es, weil man verwandt oder im gleichen Verein ist.»

    Antworten
    • Steffen Karl, Frankfurt
      Steffen Karl, Frankfurt sagte:

      Hat ein(e) Richter(in) eine(n) Einheimische(n) und eine(n) Ausländer(in) vor sich, so muss sich der/die Richter(in) entscheiden. Entweder macht man sich beim Ausländer unbeliebt, die er/sie nie wieder in seinem/ihren Leben sehen wird, oder aber bei dem Einheimischen, dem er/sie den Rest seines/ihres Lebens alle paar Tage auf der Strasse, Im Lokal, im Konzert treffen wird.

      Und der/die österreichische Richter(in), der/die in Liechtenstein das Doppelte verdient wie in Österreich, wird sich gut überlegen, von welchem Land er/sie fürstlich bezahlt wird und was von ihm/ihr dafür erwartet wird…

      Da kann es keine neutrale Justiz in Liechtenstein geben. Sowohl einheimische als auch ausländische Richter(innen) sind befangen. Und ohne neutrale Justiz ist ein Finanzstandort nicht zuverlässig und nicht akzeptabel.

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  11. Erbprinz Alois über das Image des Finanzplatzes
    Erbprinz Alois über das Image des Finanzplatzes sagte:

    Frage in dem gleichen Interview: Das Image Liechtensteins hat schon einmal unter dem Finanzplatz gelitten.

    Antwort Erbprinz Alois: «Über Liechtenstein gibt es immer noch viele Klischees. Zum Beispiel, dass wir nur aus einem Finanzplatz bestehen, aber das stimmt nicht. Suspekt ist Liechtenstein nur jenen, die den Finanzplatz von früher kennen und noch nicht wahrgenommen haben, dass wir ihn in den vergangenen Jahren grundlegend verändert haben.»

    Meint er, dass man nicht mehr Schwarzgeld versteckt, sondern sanktionierte Russengelder? Oder dass nun die restlichen Strukturen wie Trusts und Stiftungen ausgenommen werden?

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  12. Lars Wagner
    Lars Wagner sagte:

    Eine Monarchie im Jahr 2025 ist so aus der Zeit gefallen wie eine Telefonzelle, ein Telexgerät oder Opas Brockhaus.

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  13. Kriminelle Vereinigung
    Kriminelle Vereinigung sagte:

    Maria Luisa Bacardi: «Seit Jahren werden offenbar durch eine kriminelle Vereinigung, deren Aktionsradius vom Fürstentum Liechtenstein bis auf die Bermudas reicht, Versuche unternommen, meine Ansprüche als Erbin von Don Luis Bacardi zu untergraben und den letzten Willen meines Vaters wissentlich zu ignorieren. Das kriminelle Netzwerk versucht, die Kontrolle über Aktien an der Bacardi LTD aus dem Nachlass meines Vaters Don Luis Bacardi als auch die Kontrolle über Stimmrechte an der Bacardi LTD zu sichern. Dadurch wurde meine Mutter, Monika Bacardi, vor einigen Wochen in Liechtenstein rechtswidrig von sämtlichen Funktionen jener Gesellschaften entfernt, die die Aktienpakete an Bacardi LTD hielten. Dies geschah gegen ihren und meinen Willen.
    https://www.presseportal.de/pm/146423/4651536

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    • Bacardi Skandal
      Bacardi Skandal sagte:

      Der Rechtsanwalt und Mit-Trustverwalter Bernhard Lorenz (Kanzlei Lorenz Nesensohn Rabanser) beantragt die Abberufung der Witwe von Lord Bacardi, der den Trust für seine Frau und die gemeinsame Tochter gegründet hatte. Richter Mag. Stefan Rosenberger vom Fürstlichen Landgericht beruft Lady Bacardi mit der Begründung ab, sie habe einen Interessenskonflikt, weil sie zugleich ihre eigenen Interessen und die ihrer minderjährigen Tochter vertritt. Zum einen ist dass ihre gesetzliche Pflicht, zum anderen hat die Tochter sobald sie volljährig war, die Handlungen ihrer Mutter genehmigt. Aufgrund der Genehmigung der Tochter hätte ihre Mutter nicht mehr abberufen werden können..Bernhard Lorenz trägt noch vor, dass die Genehmigung der Tochter nicht wirksam gewesen sei, da die Tochter bei Abgabe der Genehmigung erst vier Tage volljährig gewesen ist (was für ein Unsinn!). Richter Mag. Stefan Rosenberger ignoriert die Genehmigung der Tochter einfach und beruft die Mutter aus der Trustverwaltung ab. Das Obergericht, 1. Senat unter Richter Ungerank bestätigt erwartungsgemäss die Entscheidung von Richter Rosenberger.

      Witwe Bacardi erhält anders als in Liechtenstein in der Schweiz Recht und erwirkt in der Schweiz ein Gerichtsurteil, dass sie Zugriff auf ein Schweizer Konto des Trusts erhält. Was macht Treuhänder Bernhard Lorenz kurz vor Rechtskraft des Urteils? Er räumt das Konto ab und verfrachtet das Geld nach Liechtenstein.

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