Nein, damit ist nicht die politische Richtung gemeint. Sondern etwas ganz anderes.
Der Mensch im Allgemeinen hat so etwas wie Anstand. Er kennt auch Moral, hält sich meistens an die Gesetze. Nicht, weil er die Strafe fürchtet, sondern weil sein innerer Kompass ihm das gebietet.
Ausserdem weiss der Geschäftsmensch, dass die Regel «nach Treu und Glauben» ausgezeichnet funktioniert. Wenn man sich daran hält. Treu und Glauben, das ist das Verhalten eines redlichen und anständigen Menschen. Schon im zweiten Artikel des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs heisst es:
«Jedermann hat in der Ausübung seiner Rechte und in der Erfüllung seiner Pflichten nach Treu und Glauben zu handeln. Der offenbare Missbrauch eines Rechtes findet keinen Rechtsschutz.“
Theoretisch gilt genau das Gleiche in Liechtenstein.Wer ein anständiger Mensch ist und sich nicht daran hält, bekommt einen roten Kopf. Also sollten alle Liechtensteiner mit roten Köpfen herumlaufen. Halten sich etwa alle nicht an Treu und Glauben?
Natürlich nicht, sogar die überwiegende Mehrheit tut das sicher. Ausser den Vertretern eine bestimmten Zunft. Die Treuhänder und die Untreuhänder. Die wissen nämlich von Anfang an, beim Errichten einer Stiftung, dass sich damit der Stifter seines Vermögens begibt, das er in die Stiftung einfliessen lässt. Sie wissen auch, dass sie damit einen weiteren Sitz in einem Stiftungsrat auf sicher haben, wo es für wenig Arbeit viel Geld gibt.
Sie wissen auch, dass es bei einer Stiftung noch viele weitere Möglichkeiten der Selbstbereicherung gibt. Sie wissen, dass im Ernstfall das gesamte Stiftungsvermögen dekantieren können, also in ein neues, für den Stifter nicht zugängliches Gefäss umgiessen.
Sie wissen schliesslich, dass sie selbst bei strafbaren Handlungen von der fürstlichen Justiz so weit wie irgend möglich geschützt werden. Sie wissen schliesslich, dass sie mit dem absurden Argument «blosser Verdacht einer möglichen Interessenskollision» jeden Stiftungsrat rauskippen können, der gleichzeitig Nutzniesser der Stiftung ist.
Denn es könnte ja sein, dass er in seiner Funktion als Stiftungsrat sich selbst als Begünstigtem einen grösseren Happen zukommen liesse, womit die anderen Begünstigten benachteiligt werden könnten. Aber es braucht dafür gar keinen Beweis, der blosse Schein eines Anscheins genügt bereits.
Das alles weiss der Treuhänder, und verschweigt es seinem potenziellen Neukunden. Dafür müsste er eigentlich den ganzen Tag mit einem roten Kopf herumlaufen. Und die übrigen Liechtensteiner auch, weil sie diesem Treiben, gleich wie Fürscht und Erbprinz, tatenlos zusehen und in Kauf nehmen, dass das mühsam nach den Schwarzgeldbunkern etwas aufgehellte Image Liechtensteins wieder in den Dreck gezogen wird.
Aber, Wunder, oh Wunder, man sieht kaum einen Liechtensteiner, eigentlich sogar gar keinen, der mit einem roten Kopf herumläuft. Und warum das?
Zunächst einmal versuchen all die Liechtensteiner, die an diesen Machenschaften nicht beteiligt sind – das ist die grosse Mehrheit –, zu verdrängen, dass die immer häufiger im Ländle stattfinden und sein Image nachhaltig beschädigen, seine angeblich weisse Weste kräftig bekleckern. So nach der Devise: was ich nicht weiss, macht nicht nicht heiss – oder rot.
Aber wie ist es mit denen, die gegen Treu und Glauben tagtäglich verstossen, wie es mit den Justizorganen, die diese Verstösse tagtäglich zu Gesicht bekommen? Auch die sind nicht rot. Dafür gibt es ebenfalls eine einfache Erklärung. Die Untreuhänder sind schlichtweg völlig skrupellos und wissen nicht einmal, was Treu und Glauben eigentlich ist.
Und die Justitorgane sind dermassen gewohnt, den Kopf in die andere Richtung zu drehen, dass sie schon Nackenstarre haben. Darunter leiden sie ein wenig, aber einen Grund, einen roten Kopf zu kriegen, sehen sie auch überhaupt nicht. Schliesslich geht es doch um den Schutz der Landesinteressen, nicht zuletzt des Fürstenhauses. Das mit seiner eigenen Bank LGT kräftig mitmischt …
Und wieso haben Bankangestellte keinen roten Kopf, wenn es wie bei der LLB passiert, dass die schmählichen Kundenverrat begeht, das Bankgeheimnis über Bord wirft und frischfröhlich die strikt vertraulichen Daten eines Kunden an einen Treuhänder ausliefert, gegen den der Kunde prozessiert und der sich Munition zur Gegenwehr verschaffen will?
Auch ganz einfach: weil sie genauso skrupellos sind wie die Untreuhänder.
Und aus diesen Gründen müssten eigentlich alle Liechtensteiner mit einem roten Kopf herumlaufen, tun das aber nicht.




Artikel in dem Fachmagazin für Investment Advisor FINANZ BUSINESS vom 13.01.2025
Big Trouble in little Liechtenstein – Email-Affäre bei Landesbank
Den vollständigen Artikel findet man hier:
http://www.liechtensteinaktuell.com
Die LGT gehört dem Fürsten, die LLB dem Volk. Kein Mitarbeiter der FMA und kein Staatsanwalt im Ländle traut sich doch, einen Ton gegen die LLB zu sagen. Dann wäre er doch sofort seinen Job los und würde im Ländle nie mehr einen bekommen. 🥳
Habt ihr das System Liechtenstein nicht kapiert?
Die Verfügung der Liechtensteinischen Datenschutzstelle ist hier:
https://www.liechtensteinaktuell.com/
Schönes Beispiel für Vetterliwirtschaft im Ländle
– der Treuhänder Martin Batliner stiftet die LLB an, gegen das Bankgeheimnis und den Datenschutz zu verstossen, um Spionage gegen einen Begünstigten der Stiftung zu betreiben
– die LLB verstösst vorsätzlich gegen das Bankgeheimnis, um die Spionage zu ermöglichen
– die Liechtensteinische Staatsanwaltschaft kann nichts Strafbares erkennen.
In Rechtsstaaten würden sich alle Beteiligten strafbar machen, im Ländle klopft man sich gegenseitig auf die Schultern. «Metanand!».
Offenbar betreffen die Schweinereien nicht nur einzelne Teile, sondern das gesamte System. Dies hier ist ein Paradebeispiel dafür. Treuhänder – Landesbank – Staatsanwaltschaft.
Derartige Machenschaften funktionieren in Liechtenstein nur deshalb, weil jeder mit jedem verwandt oder verschwägert ist. So ist der Treuhänder Martin Batliner einer der drei Namenspartner der Rechtsanwaltskanzlei Batliner Wanger Batliner. Der zweite Namenspartner der Kanzlei Christian Batliner Ist nebenamtlich Präsident des Aufsichtsrats der Liechtensteiner Finanzmarktaufsicht (FMA). Und der dritte Namenspartner der Kanzlei Ralph Wanger ist nebenamtlich Regierungsmitglied. Und der Cousin des anderen in dem Artikel genannten Treuhänders Philipp Wanger.
Ja natürlich ist eine Verletzung des Bankgeheimnisses strafbar und auch eine Anstiftung zur Verletzung des Bankgeheimnisses strafbar.
Aber doch dann nicht, wenn es um die LLB und Martin Batliner geht – das ist doch etwas anderes. 🙂
Sollte sich das, was zu lesen war, nämlich, dass die Liechtensteinische Landesbank die gesamte Korrespondenz mit einem Kunden an den Liechtensteiner Prozessgegner des Kunden herausgegeben hat, nämlich an den Treuhänder Martin Batliner, zutreffen, so dürfte dies der Reputation der liechtensteiner Banken und dem Standort Liechtenstein einen gewaltigen Schaden zufügen.
Das Zusammenwirken von Treuhänder Martin Batliner, der Liechtensteinischen Landesbank und der Staatsanwaltschaft kommt mir schlichtweg mafiös vor.
Dass die Liechtensteinische Landesbank (LLB) ihre Reputation zerstört und das Bankgeheimnis verletzt, um einen Liechtensteiner Treuhänder zu unterstützen, ist eine Bankrotterklärung für die LLB. Und nicht nur für die LLB, sondern für alle Banken in Liechtenstein und das Land Liechtenstein.
Der Bacardi Skandal ist ein aktuelles Beispiel dafür, wie Stiftungen oder Trusts in Liechtensteine gekapert werden:
Geschätztes Vermögen des Trusts etwa 750 Mio. Dollar. Der Rechtsanwalt und Mit-Trustverwalter Bernhard Lorenz (Kanzlei Lorenz Nesensohn Rabanser) beantragt die Abberufung der Witwe von Lord Bacardi, der den Trust für seine Frau und die gemeinsame Tochter gegründet hatte. Richter Mag. Stefan Rosenberger vom Fürstlichen Landgericht beruft Lady Bacardi mit der Begründung ab, sie habe einen Interessenskonflikt, weil sie zugleich ihre eigenen Interessen und die ihrer minderjährigen Tochter vertritt. Zum einen ist dass ihre gesetzliche Pflicht, zum anderen hat die Tochter sobald sie volljährig war, die Handlungen ihrer Mutter genehmigt. Aufgrund der Genehmigung der Tochter hätte ihre Mutter nicht mehr abberufen werden können..Bernhard Lorenz trägt noch vor, dass die Genehmigung der Tochter nicht wirksam gewesen sei, da die Tochter bei Abgabe der Genehmigung erst vier Tage volljährig gewesen ist (was für ein Unsinn!). Richter Mag. Stefan Rosenberger ignoriert die Genehmigung der Tochter einfach und beruft die Mutter aus der Trustverwaltung ab. Das Obergericht, 1. Senat unter Richter Ungerank bestätigt erwartungsgemäss die Entscheidung von Richter Rosenberger.
Witwe Bacardi erhält anders als in Liechtenstein in der Schweiz Recht und erwirkt in der Schweiz ein Gerichtsurteil, dass sie Zugriff auf ein Schweizer Konto des Trusts erhält. Was macht Treuhänder Bernhard Lorenz kurz vor Rechtskraft des Urteils? Er räumt das Konto ab und verfrachtet das Geld nach Liechtenstein.
Der Gegenantrag von Lady Bacardi wurde mehr als 3 1/2 Jahren bei dem selben Fürstlichen Landgericht eingereicht und bis heute nicht entschieden. In mehr als 3 1/2 Jahren nicht. So funktioniert das in Liechtenstein.
Wenn es ZUGUNSTEN Liechtensteiner geht, dann entscheidet das Fürstliche Landgericht unter Richter R. schon mal am selben Tag der Antragstellung (so im Bacardi Fall, 07 HG.2019.250) oder innerhalb eines Tages (07 HG.2021.24).
Wenn es GEGEN Liechtensteiner geht, so braucht das Fürstliche Landgericht auch schon mal über 3 1/2 Jahre für eine Entscheidung.in der ersten Instanz.
Dr. Bernhard Lorenz, who was wise to pose as a confidence lawyer for Lady Monika Bacardi from 2004 to the beginning of 2019, applied to the Liechtenstein Regional Court:
– for Lady Monika Bacardi’s removal as a BASTILLE TRUST family trustee due to an alleged conflict of interest with her daughter Maria Luisa Bacardi (sic!!!!).
https://www.lord-luisbacardi.com/family/
Kommt Liechtenstein im Korruptionsindex von Transparency International vor oder hinter Lybien, Somslia und Nigeria?
In dem Artikel Abschied von Europas letztem Geld-Paradies vom 22.04.2024 in der Welt beschreibt Cornelius Welp die Situation in Liechtenstein, Auszüge hieraus:
«Laut europäischem Expertengremium Moneyval Liechtenstein … existierten noch Defizite bei Untersuchungen „raffinierterer Methoden der Geldwäsche, die möglicherweise komplexere Strukturen in Liechtenstein nutzen“.»
«Solche Fälle ziehen das Versprechen maximaler Sicherheit in Zweifel. Seit vielen Jahren prozessiertdie in Südtirol geborene Witwe des Schnaps-Unternehmers Luis Bacardi, weil ihr und ihrer Tochterangeblich der Zugriff auf in Liechtenstein gebunkertes Vermögen verwehrt wird.»
«Auch um das Erbe des bayrischen Bauunternehmers Hermann Hartlaub tobt ein Streit. SchweizerMedien berichteten zudem von der angeblich verbreiteten Praxis des „Dekantierens“, über die sichvom Stifter ermächtigte Treuhänder auf Kosten der eigentlich Begünstigten bereichern sollen.»
«Dass eineTreuhandgesellschaft dennoch auf der schwarzen Liste der zuständigen US-Behörde OFAC landete,bezeichnet die liechtensteinische Finanzmarktaufsicht in ihrem Jahresbericht als „typisches Reputationsrisiko“ eines Sektors, den sie trotz aller Reformen weniger eng überwachen könne als Banken und Versicherungen.»
https://www.welt.de/wirtschaft/plus251034324/Geld-Abschied-von-Europas-letztem-Geld-Paradies.html
Ich habe einen Link zu dem Vollständigen Artikel gefunden
https://www.abberufungsantrag-gegen-martin-batliner-und-philipp-wanger.com/
Der Artikel in der Welt ist sehr aufschlussreich. so erklärt das europäische Expertengremium Moneyval über Liechtenstein:
«Allerdings existierten noch Defizite bei Untersuchungen „raffinierterer Methoden der Geldwäsche, die möglicherweise komplexere Strukturen in Liechtenstein nutzen“.
«Zudem sei die nationale Aufsicht „nicht ausreichend ausgestattet, um sich mit riskanteren Konstrukten zu beschäftigen“
Das Versagen der Finanzmarktaufsicht (FMA) in Liechtenstein bei der Verhinderung oder Aufarbeitung von Skandalen kann auf mehrere mögliche Ursachen zurückgeführt werden.
1. Interessenkonflikte und politischer Einfluss
In kleinen Staaten wie Liechtenstein sind die Beziehungen zwischen Politik, Wirtschaft und Finanzaufsicht oft eng verwoben. Es kann vorkommen, dass die FMA unter Druck steht, bestimmte Akteure oder Institutionen nicht zu streng zu überwachen, um negative Auswirkungen auf den Finanzsektor oder die nationale Wirtschaft zu vermeiden.
2. Mangelnde Konsequenzen und Durchsetzung
Auch wenn die FMA Unregelmäßigkeiten feststellt, können mangelnde Sanktionen oder eine ineffiziente Rechtsverfolgung durch voreingenommene Staatsanwälte dazu führen, dass Skandale nicht wirksam bekämpft werden. Wenn Finanzinstitute oder Einzelpersonen keine signifikanten Konsequenzen für Fehlverhalten befürchten müssen, bleibt der Anreiz bestehen, illegale Geschäfte fortzuführen.
3. Reputationsschutz
Aufsichtsbehörden können zögern, Missstände öffentlich zu machen, um den Ruf des Finanzplatzes zu schützen. Solche Bemühungen zur Schadensbegrenzung könnten allerdings dazu führen, dass tiefere Probleme ungelöst bleiben.
Zusammengefasst könnte das Versagen der FMA in Liechtenstein auf eine Kombination aus systemischen Schwächen sowie politischen Einflüssen zurückzuführen sein. Eine effektive Aufsicht setzt voraus, dass diese Herausforderungen angegangen werden, um zukünftige Skandale zu vermeiden.
Wenn man das alles liest, kommt das einem so vor, als würde in Liechtenstein Mafia pur herrschen.
Auch wenn in der einzigen liechtensteiner Zeitung Vaterland das Thema totgeschwiegen wird, so hat der Fürst selbstverständlich Kenntnis von dem kriminellen System in seinem Land. Die ausländischen Zeitungen berichten laufend und mit sehr deutlichen Worten darüber. Spricht sich der Fürst dagegen aus? Fehlanzeige. Sein Schweigen spricht Bände.
Der Fürst schweigt und tut so, als wisse er von nichts.
Dem würde ich nicht die Hand geben wollen, nicht mit der Zange.
Als Finanzplatz hat Liechtenstein ausgedient. Ein Skandal nach dem anderen und eine Justiz, die anscheinend alles andere als neutral ist. Und ein Monarch, der so tut, als wisse er von alledem nichts.
Auch das Magazin BILANZ warnte eindringlich vor Liechtensteiner Treuhändern.
Treuhänder
Liechtenstein: zu untreuen Händen
Sie waren die heimlichen Herrscher von Liechtenstein und verwalteten Milliarden: die Treuhänder. Nachdem das Fürstentum das Bankgeheimnis aufgeweicht hat, kommen nun erstaunliche Betrugsfälle ans Licht.
https://www.capital.de/geld-versicherungen/liechtenstein-zu-untreuen-haenden
We are an international law firm with extensive experience in handling cases of white collar crime in Liechtenstein. Based on our experience, we strongly advise the following steps for those affected:
1. Appeal to the European Court of Human Rights (ECHR):
If you have received court rulings from Liechtenstein that lack neutrality, it is imperative to escalate your case to the ECHR. It is well-documented that Liechtenstein court decisions are often not impartial. The Liechtenstein judiciary is bound by the decisions of the ECHR.
2. Report Your Case to the U.S. Embassy’s Legal Attaché Office in Bern:
Inform the Legal Attaché Office, a branch of the U.S. Department of Justice, about your case. Under the RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), the U.S. has global jurisdiction to combat organized crime. The RICO Act has been used in high-profile cases, such as prosecuting officials associated with FIFA across the globe.
Contact Information:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Be cautious of advice from Liechtenstein-based attorneys:
If your Liechtenstein lawyer advises against taking such actions, be aware that they may prioritize their local interests over yours.
For Liechtenstein, the RICO Act could be dangerous because it might expose the country’s criminal system to international scrutiny and legal action. Liechtenstein has a reputation for fraudulent trustees and a non neutral judiciary. If the RICO Act were applied, it could lead to investigations and prosecutions that might undermine the country’s financial system.
The RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act) is powerful because it allows for the prosecution of individuals involved in a criminal organization, even if they didn’t directly commit the crime. This means that leaders of mafia-like systems can be held accountable for the actions of their subordinates, making it easier to dismantle entire organizations.
Wir sind eine überregionale Rechtsanwaltskanzlei, haben schon viele Fälle von Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein erlebt und raten allen Betroffenen:
1. Sollten auch Sie Entscheidungen Liechtensteiner Gerichte erhalten haben, die nicht neutral sind, so eskalieren Sie ihren Fall weiter bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Dort ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oftmals nicht neutral sind. Acht von 10 Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.
2. Melden auch Sie Ihren Fall dem Legal Attache’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Aussenstelle des amerikanischen Justizministeriums, welches aufgrund eines besonderen amerikanischen Gesetzes, dem RICO Act weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen hat. Mittels des RICO Act erfolgten beispielsweise das Verfahren und die Verurteilungen gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA.
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
Sollten Ihnen Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, wissen Sie, dass diese ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.
Somos una firma de abogados internacional con una amplia experiencia en la gestión de casos de delitos de cuello blanco en Liechtenstein. Basándonos en nuestra experiencia, recomendamos encarecidamente los siguientes pasos para quienes se vean afectados:
1. Apelar al Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH):
Si ha recibido sentencias judiciales de Liechtenstein que carecen de neutralidad, es imperativo escalar su caso al TEDH. Está bien documentado que las decisiones judiciales en Liechtenstein a menudo no son imparciales. El poder judicial de Liechtenstein está vinculado por las decisiones del TEDH.
2. Denunciar su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE. UU. en Berna:
Informe sobre su caso a la Oficina del Agregado Legal, una rama del Departamento de Justicia de EE. UU. Bajo la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), EE. UU. tiene jurisdicción global para combatir el crimen organizado. La Ley RICO se ha utilizado en casos de alto perfil, como el enjuiciamiento de funcionarios vinculados a la FIFA en todo el mundo.
Información de contacto:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Sea cauteloso con los consejos de abogados con sede en Liechtenstein:
Si su abogado en Liechtenstein le aconseja no tomar tales acciones, tenga en cuenta que pueden estar priorizando sus intereses locales por encima de los suyos.
Мы — межрегиональная юридическая фирма, имеющая значительный опыт работы с делами о экономических преступлениях в Лихтенштейне. Мы советуем всем пострадавшим предпринять следующие шаги:
1. Обжалование решений судов Лихтенштейна в Европейском суде по правам человека (ЕСПЧ):
• Если вы получили решение суда Лихтенштейна, которое считаете несправедливым или предвзятым, подавайте жалобу в ЕСПЧ.
• Известно, что многие судебные решения в Лихтенштейне могут быть необъективными. Статистика показывает, что 8 из 10 жалоб против Лихтенштейна в ЕСПЧ увенчались успехом.
• Лихтенштейн обязан соблюдать решения ЕСПЧ, так как является членом Совета Европы и подписантом Европейской конвенции по правам человека (ЕКПЧ).
2. Сообщите о своём случае в Офис юридического атташе посольства США в Берне:
• Legal Attaché’s Office является подразделением Министерства юстиции США (FBI) и занимается международным правовым сотрудничеством.
• В рамках американского закона RICO Act (Закон о борьбе с рэкетом и коррумпированными организациями) можно преследовать преступные организации по всему миру.
• Закон RICO применялся, например, для привлечения к ответственности высокопоставленных чиновников ФИФА, вовлеченных в коррупционные схемы по всему миру.
Контактные данные для обращения:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern, Швейцария
3. Осторожно при выборе адвокатов в Лихтенштейне:
• Имейте в виду, что некоторые местные адвокаты могут защищать интересы лихтенштейнских структур, а не ваши личные интересы.
• В некоторых случаях может быть полезно привлечь международных адвокатов, которые не зависят от местных органов власти и не подвержены их влиянию.
Если у вас есть вопросы о подаче жалоб в ЕСПЧ или обращении в Офис юридического атташе США, могу предоставить дополнительную информацию.
LIECHTENSTEIN
„Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen
Liechtenstein gilt als ideale Schutzzone für große Geldsummen. Doch Einzelfälle wecken Zweifel daran: So soll vereinzelt der Zugriff auf gebunkertes Vermögen entzogen worden sein. Für das Versprechen des Finanzstandorts könnten solche Vorwürfe gefährlich werden.
https://www.welt.de/wirtschaft/plus255111372/Kriminelles-System-Die-Vorwuerfe-gegen-das-Geldparadies-der-Superreichen.html
Mir kommt das alles mafiös vor.
Nicht dieser Blog schädigt das Ansehen von Treuhändern, Staatsanwälten, Richtern und anderen Akteuren, insbesondere in einem so kleinen Land wie Liechtenstein, wo das Vertrauen in Institutionen und den Finanzsektor von großer Bedeutung ist.
Es ist das vielmehr das Verhalten der untreuen Treuhänder, befangenen Staatsanwälte, parteiischen Richter sowie anderen Akteuren selbst, die dem Ansehen des Landes durch unredliches und teilweise kriminelles Verhalten großen Schaden zufügen.
Anhaltendes unredliches Verhalten führt zu anhaltender Berichterstattung über unredliches Verhalten.
Es scheint, dass es in den letzten Jahren erhebliche Kontroversen und rechtliche Fragen rund um Liechtenstein, seine Treuhänder und die dortige Justiz gegeben hat. Diese Entwicklungen führen tatsächlich dazu, dass Berater wie Rechtsanwälte, Steuerberater und Banker ihren Kunden wohl von Geschäften mit Liechtenstein abraten müssen, um mögliche Haftungsrisiken zu vermeiden.
Die NZZ wird sehr deutlich:
NZZ: „Im Ländle regiert Richter Kafka“
Der Namenspartner der Kanzlei Gasser, Johannes Gasser darin wörtlich: «Die Gerichte schränken die Rechte von Begünstigten zusehends ein. Es gibt eine Ungleichbehandlung zwischen Familienbegünstigten und Berufstreuhändern.»
https://www.nzz.ch/wirtschaft/im-laendle-regiert-richter-kafka-ld.1782602
Die Treuhänder hatten lobbyiert, dass sie schlichtweg über dem Gesetz stehen sollte; «weder Kunden noch Treuhänder werden kriminalisiert», forderten sie, Amnestien und Rechtssicherheit für Treuhänder und ihre Kundschaft, eine «Neustrukturierung» der Finanzmarktaufsicht und verständnisvolle Richter in der Liechtensteiner Justiz.
http://www.wolfgangfrey.com/seiten/journalist_st_gallen_schweiz_vaduz_frankfurt_referenzen_wirtschaft_notoperation_liechtenstein_treuhaender_positionspapier_1.html
In der Zeitung stand etwas von diesem Blog, den ich seither verfolge. Was man hier über Liechtenstein lesen kann, hätte man in Mitteleuropa nicht für möglich gehalten.
Und zwar extrem nach Mafia.
Liechtenstein has faced several controversies and scandals in recent years years, often related to its financial and trust sector. The country has been criticized for its handling of financial transparency, with allegations of money laundering and tax evasion involving some of its banks like LGT and LLB. Furthermore, there have been a number of scandals involving trustees. Additionally, there have been concerns about the neutrality and independence of its judiciary, with accusations of political influence and corruption.
The presence of «untrue trustees» might refer to individuals or entities involved in dubious financial activities or mismanagement of trusts, which has been a point of contention in the past.
It’s a complex situation, and these issues have drawn significant attention and scrutiny from international organizations and media outlets.
Die Liechtensteiner Treuhänder Martin Batliner und Philipp Wanger zeigen in dem Skandal der Hartlaub-Stiftung allen anderen Treuhändern, was man in Liechtenstein als Treuhänder machen kann:
1. Man nehme sich aus der Stiftung, deren Interessen man wahren sollte, 75’000 – 100’000 Franken pro Monat pro Person. Zusätzlich zu den 25’000 Franken Jahresgrundpauschale pro Person natürlich.
2. Wenn der mithilfe des Gerichts abservierte Stiftungsrat und Begünstigte es tatsächlich wagt, mit einem Abberufungsantrag gegen sie vorzugehen, dann entzieht man ihm eben dessen gesetzliches Informations- und Kontrollrecht. So ist er kalt gestellt und kann nicht mehr sehen, wie sich die beiden unkontrolliert aus der Stiftung bereichern.
3. Sollte der absolvierte Stiftungsrat und Begünstigte sich immer noch nicht zermürben lassen, dann entzieht man ihm eben dessen Begünstigung und stellt sich auf den Standpunkt, er habe mit der Stiftung nichts mehr zu tun und deswegen falle auch dessen Abberufungsantrag in sich zusammen.
4. Und dann initiiert man noch eine Strafanzeige wegen angeblicher Untreue gegen den Begünstigten.
Und als Kriegskasse für all diese Handlungen nimmt man als Treuhänder natürlich das Stiftungsvermögen.
Wenn die beiden damit durchkommen, ohne abberufen zu werden, dann sind sie die besten und erfolgreichsten Treuhänder Liechtensteins aller Zeiten. Und ein Vorbild für jeden Treuhänder in Liechtenstein. Sich jeder etwa eine Million Franken im Jahr aus einer Stiftung nehmen und den Begünstigten kalt stellen – so geht es.
In recent years, there have been notable legal proceedings in New York involving Liechtenstein trustees and financial institutions:
1. Liechtensteinische Landesbank AG (LLB-Vaduz) Agreement (2013): LLB-Vaduz, a bank based in Vaduz, Liechtenstein, entered into a non-prosecution agreement with the U.S. Attorney’s Office for the Southern District of New York. The bank agreed to pay over $23.8 million to resolve allegations of assisting U.S. taxpayers in evading tax obligations by maintaining undeclared bank accounts from 2001 through 2011.
2. LGT Bank in Liechtenstein Ltd. Case (2011): In the aftermath of the Bernard L. Madoff Investment Securities LLC scandal, the trustee for the liquidation filed a lawsuit against LGT Bank in Liechtenstein Ltd. in the U.S. Bankruptcy Court for the Southern District of New York. The case was part of broader efforts to recover funds related to the Ponzi scheme.
These cases highlight the involvement of Liechtenstein financial entities in legal matters within New York’s jurisdiction, particularly concerning tax evasion and financial misconduct.
Ein Zeitungsartikel hatte mich auf diesen Blog neugierig gemacht. Was man hier über scheinbar organisierte Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein erfährt, ist schockierend.
Die größten Freunde der liechtensteiner Rechtsanwälte sind die untreuen Treuhänder, denn die bringen denen haufenweise überaus lukrative Mandate der betroffenen Opfer, die dann von den liechtensteinischen Rechtsanwälten auch noch gemolken werden.
Von wegen Einzelfälle. Der englische Strafrechtler Steven Kay berichtet in Finews über das kriminelle System in liechtensteiner Stiftungen und Trusts. Anstatt «Einzelfälle» in Wirklichkeit ein ausgeklügeltes korruptes und kriminelles System.
«Liechtenstein’s Spirit of Impunity»
Liechtenstein’s trust industry argues there are only a few black sheep among its own. It blames money-hungry beneficiaries for most legal disputes. Noted British criminal lawyer Steven Kay puts this view to the test.
Liechtenstein’s trust industry argues there are only a few black sheep among its own. It blames money-hungry beneficiaries for most legal disputes. Noted British criminal lawyer Steven Kay puts this view to the test.
Too often the same pattern emerges: the settlors of a trust want to secure the financial future of their family and to do so are encouraged to use Liechtenstein’s trust structures. Then, despite fundamental breaches of trust, the Liechtenstein courts back the local trustees at the expense of the foreign client.
This has led amongst some trustees to a feeling of impunity – and I have witnessed it – that they can get away with whatever they want backed by the local courts. As a barrister in the field of international criminal law, I have now worked on several legal disputes based on the same problem.
https://www.finews.com/news/english-news/44122-steven-kay-liechtenstein-where-the-spirit-of-impunity-applies
Das ist ja der reine Wahnsinn, was in Liechtenstein abgeht – meiner Meinung nach ein Saustall, vielleicht sogar ein krimineller Saustall!
Bezüglich der zahlreichen Skandale und des Vorwurfs einer korrupten Justiz in Liechtenstein dürften folgende Faktoren eine Rolle spielen:
1. Wirtschaftliche Interessen:
Es gibt erhebliche Anreize für unethische Praktiken, um wirtschaftliche Vorteile zu erzielen.
2. Politische Strukturen:
Gerade in kleinen Ländern können politische Machtstrukturen und Netzwerke zu Korruption führen.
3. Transparenz:
Ein Mangel an Transparenz spiel ebenso eine signifikante Rolle.
Liechtenstein wird daher als hochriskanter Finanzplatz betrachtet.
Ohne die Duldung des Fürsten wäre das alles nicht möglich.
Unser Vater hatte für unsere Familie in den achtziger Jahren eine liechtensteinische Stiftung gegründet und den Großteil seines Vermögens in Stiftung eingebracht. Nach seinem Tod sind wir zu dem Treuhänder gegangen. Der hat uns dann gesagt, dass er keine Stiftung mit diesem Namen verwalte. Aber wir wussten ganz genau, dass es diese Stiftung mit diesem Namen gab und dass dort noch ein erhebliches Vermögen war. Wir wurden dann durch einen Zeitungsartikel auf diesem Blog aufmerksam gemacht. Jetzt ist uns klar, dass der Treuhänder einfach nur den Namen der Stiftung geändert hat, so dass es keine Stiftung mit diesem Namen mehr bei ihm gab. Da die Sache schon über zehn Jahre her ist, haben wir wohl keine Chance mehr. Wir wurden einfach betrogen. Und wir wissen jetzt auch, dass wir nur einen Fall von vielen sind.
Is he the mastermind…?