Wussten wir es doch: Fürst und Vaterland haben ein weiches Herz und dürsten nach Gerechtigkeit.
Das fürstliche Ministerium für Äusseres, Bildung und Sport (was für eine Mischung) kriegt sich kaum wieder ein:
«Die neue Plattform dient dazu, Liechtensteins internationales Engagement sichtbarer zu machen, den Austausch zwischen staatlichen und privaten Akteuren zu fördern sowie der breiten Öffentlichkeit einen umfassenderen und noch transparenteren Zugang zu Informationen über Projekte und Initiativen im Bereich der internationalen Solidarität Liechtensteins zu ermöglichen.»
Diese Plattform solidarisch.li, dazu noch als solidarity.li für Fremdsprachige, ist ein wahres Wunderwerk und wurde von Regierungsrätin Dominique Hasler stolz vorgestellt: «die Lancierung einer Solidaritätsplattform»sei «eines der Ziele im Regierungsprogramms 2021-2025. Sie stellt einen wichtigen Schritt dar, um Liechtenstein als solidarischen Standort auf internationaler Ebene zu positionieren».
Man scheut sich auch nicht, von Geld zu reden: «Mit einem Budget von 29 Millionen Franken im Jahr 2025 für die Internationale Humanitäre Zusammenarbeit und Entwicklung zeigt Liechtenstein sein klares Bekenntnis zur globalen Solidarität.»
Nun ja. Dieses angeblich «klare Bekenntnis» macht haargenau 0,39 Prozent vom BIP Liechtensteins aus. International gefordert sind mindestens 0,7 Prozent. Alle umgebenden Staaten liegen deutlich höher, zum Beispiel die Schweiz bei 0,6 Prozent, deutlich oberhalb Liechtensteins.
Dabei wurde der Fürst gar noch nicht erwähnt, der über ein stattliches Vermögen von schätzungsweise über 8 Milliarden Franken verfügt. Wobei das sehr schwierig ist, weil alleine seine Kunstsammlung nicht im Wert zu bestimmen ist. Und dann hat er ja auch noch eine eigene Bank LGT.
Wie wäre es denn da mit einem «klaren Bekenntnis»? Abgesehen davon, dass ein Blick auf die Beispiele von gelebter Solidarität eher ernüchternd ist. Da gibt es zum Beispiel so ein «Resilienz-Programm» innerhalb des Welternährungsprogramms der UNO. Was das ist? «Planung von Wassereinzugsgebieten und Bodensanierung, u.a. mittels Stein- und Erdwällen, Wasserfanggräben entlang von Höhenlinien» usw. Das wird den damit beglückten Ländern Burkina Faso, Mali, Mauretanien, Niger und Tschad sicherlich deutlich weiterhelfen. «Liechtenstein unterstützt das Programm», heisst es hier wolkig. Schöne «Unterstützung», das gesamte Programm für ein riesiges Gebiet Schwarzafrikas hat ein Budget von – 100’000 Franken. Und da zahlt das Ländle einen Batzen dran.
Wer das als Projekt aufführt, ohne rot zu werden, ist ein typischer Vertreter Liechtensteins. Ein skrupelloser Heuchler und Schönschwätzer.
Ganz abgesehen davon, dass Solidarität doch auch im Landesinnern stattfinden könnte. Wie wäre es zum Beispiel damit, übergriffige Untreuhänder, die ungeniert in die Schatullen ihnen anvertrauter Gelder greifen, schnell und hart zu sanktionieren? Wie wäre es damit, die Entlassung der bei der LLB für einen eklatanten Kundenverrat Verantwortlichen mit der Macht der Finanzmarkaufsicht zu fordern? Wie wäre es mit Solidarität mit all den Opfern, die auf dem Finanzplatz Liechtenstein übers Ohr gehauen wurden und werden?
Und wie wäre es, wenn der Fürst als Zeichen seiner Solidarität mal etwas in diese Projekte einzahlen würde? Statt ein Anteil an lächerlichen 100’000 Franken mal einfach so eine runde Million? Deswegen könnte seine Trutzbug im Winter immer noch behaglich beheizt werden.
Aber Schein und Sein, das klafft in Liechtenstein so auseinander wie sonst nirgendwo in Kerneuropa.




Liechtenstein: „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen
titelt die WELT am 21. Januar 2025
https://www.welt.de/wirtschaft/plus255111372/Liechtenstein-Kriminelles-System-Die-Vorwuerfe-gegen-das-Geldparadies-der-Superreichen.html
Den vollständigen Artikel findet man hier:
https://www.liechtensteinaktuell.com/
Liechtenstein «kriminelles System» klingt nach Mafia. Durchstöbert man dann diesen Blog, fühlt man sich darin bestätigt.
Wenn allein der „Anschein einer Interessenkollision» ausreicht, um einen Stiftungsverwalter von seinem Posten abzuberufen, dann kann man JEDEN Stiftungsverwalter rauswerfen. Oder war das das Ziel des Gerichts?
FINANZ BUSINESS schreibt am 13. Januar 2025 über die LLB Affäre:
Big Trouble in little Liechtenstein – Email-Affäre bei Landesbank
Hier ist der vollständige Artikel:
http://www.liechtensteinaktuell.com
Das ist ja ein ganzer Spionage-Roman, in dem alles zusammenkommt:
– der Treuhänder Martin Batliner stiftet die LLB an, gegen das Bankgeheimnis und den Datenschutz zu verstossen, um Spionage gegen einen Begünstigten der Stiftung zu betreiben
– die LLB verstösst vorsätzlich gegen das Bankgeheimnis, um die Spionage zu ermöglichen
– die Liechtensteinische Staatsanwaltschaft kann nichts Strafbares erkennen
Weil sie alle, auch die geheimen Dokumente dem Treuhänder Batliner aushändigt.
Es wäre für die Liechtensteinische Regierung und die Liechtensteinische Landesbank entscheidend, schnell und transparent auf einen solchen Vorfall zu reagieren, um den Schaden für das Finanzsystem in Liechtenstein zu begrenzen. Tun sie dies nicht, sendet das das Signal, dass die LLB auch in Zukunft jederzeit dazu bereit ist, das Bankgeheimnis zu verletzen, was den Ruf des gesamten Finanzstandorts Lichtenstein schädigt.
Treuhänder Batliner stiftet die Liechtensteinische Landesbank LLB an, dem Bankgeheimnis unterliegende Dokumente eines Bankkunden an ihn herauszugeben. Die LLB gibt die Dokumente vorsätzlich an ihn heraus, damit dieser diese in einem Gerichtsprozess vorlegen kann.Und die Staatsanwaltschaft sieht darin nichts Strafbares.
Damit hat Liechtenstein das Bankgeheimnis abgeschafft.
Wir sind eine überregionale Rechtsanwaltskanzlei, haben schon viele Fälle von Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein erlebt und raten allen Betroffenen:
1. Sollten auch Sie Entscheidungen Liechtensteiner Gerichte erhalten haben, die nicht neutral sind, so eskalieren Sie ihren Fall weiter bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Dort ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oftmals nicht neutral sind. Acht von 10 Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.
2. Melden auch Sie Ihren Fall dem Legal Attache’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Aussenstelle des amerikanischen Justizministeriums, welches aufgrund eines besonderen amerikanischen Gesetzes, dem RICO Act weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen hat. Mittels des RICO Act erfolgten beispielsweise das Verfahren und die Verurteilungen gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA.
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
Sollten Ihnen Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, wissen Sie, dass diese ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.
We are an international law firm with extensive experience in handling cases of white collar crime in Liechtenstein. Based on our experience, we strongly advise the following steps for those affected:
1. Appeal to the European Court of Human Rights (ECHR):
If you have received court rulings from Liechtenstein that lack neutrality, it is imperative to escalate your case to the ECHR. It is well-documented that Liechtenstein court decisions are often not impartial. The Liechtenstein judiciary is bound by the decisions of the ECHR.
2. Report Your Case to the U.S. Embassy’s Legal Attaché Office in Bern:
Inform the Legal Attaché Office, a branch of the U.S. Department of Justice, about your case. Under the RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), the U.S. has global jurisdiction to combat organized crime. The RICO Act has been used in high-profile cases, such as prosecuting officials associated with FIFA across the globe.
Contact Information:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Be cautious of advice from Liechtenstein-based attorneys:
If your Liechtenstein lawyer advises against taking such actions, be aware that they may prioritize their local interests over yours.
U.S. Department of Justice
Office of Justice Programs
Crime and Punishment in Liechtenstein: A Country Profile (Abstract)
…and well-known secret banking practices. These features have attracted funds from abroad, and according to the U.S. State Department, «these same factors have historically made this country attractive to money launderers.» Also, in the wake of the terrorist attacks of 9/11, Liechtenstein, along with several other micro-states, were forced to acknowledge (at least tacitly) that its secretive banking practices inadvertently served to fund terrorist activities.
https://www.ojp.gov/ncjrs/virtual-library/abstracts/crime-and-punishment-liechtenstein-country-profile#0-0
Somos una firma de abogados internacional con una amplia experiencia en la gestión de casos de delitos de cuello blanco en Liechtenstein. Basándonos en nuestra experiencia, recomendamos encarecidamente los siguientes pasos para quienes se vean afectados:
1. Apelar al Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH):
Si ha recibido sentencias judiciales de Liechtenstein que carecen de neutralidad, es imperativo escalar su caso al TEDH. Está bien documentado que las decisiones judiciales en Liechtenstein a menudo no son imparciales. El poder judicial de Liechtenstein está vinculado por las decisiones del TEDH.
2. Denunciar su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE. UU. en Berna:
Informe sobre su caso a la Oficina del Agregado Legal, una rama del Departamento de Justicia de EE. UU. Bajo la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), EE. UU. tiene jurisdicción global para combatir el crimen organizado. La Ley RICO se ha utilizado en casos de alto perfil, como el enjuiciamiento de funcionarios vinculados a la FIFA en todo el mundo.
Información de contacto:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Sea cauteloso con los consejos de abogados con sede en Liechtenstein:
Si su abogado en Liechtenstein le aconseja no tomar tales acciones, tenga en cuenta que pueden estar priorizando sus intereses locales por encima de los suyos.
Мы — межрегиональная юридическая фирма, имеющая значительный опыт работы с делами о экономических преступлениях в Лихтенштейне. Мы советуем всем пострадавшим предпринять следующие шаги:
1. Обжалование решений судов Лихтенштейна в Европейском суде по правам человека (ЕСПЧ):
• Если вы получили решение суда Лихтенштейна, которое считаете несправедливым или предвзятым, подавайте жалобу в ЕСПЧ.
• Известно, что многие судебные решения в Лихтенштейне могут быть необъективными. Статистика показывает, что 8 из 10 жалоб против Лихтенштейна в ЕСПЧ увенчались успехом.
• Лихтенштейн обязан соблюдать решения ЕСПЧ, так как является членом Совета Европы и подписантом Европейской конвенции по правам человека (ЕКПЧ).
2. Сообщите о своём случае в Офис юридического атташе посольства США в Берне:
• Legal Attaché’s Office является подразделением Министерства юстиции США (FBI) и занимается международным правовым сотрудничеством.
• В рамках американского закона RICO Act (Закон о борьбе с рэкетом и коррумпированными организациями) можно преследовать преступные организации по всему миру.
• Закон RICO применялся, например, для привлечения к ответственности высокопоставленных чиновников ФИФА, вовлеченных в коррупционные схемы по всему миру.
Контактные данные для обращения:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern, Швейцария
3. Осторожно при выборе адвокатов в Лихтенштейне:
• Имейте в виду, что некоторые местные адвокаты могут защищать интересы лихтенштейнских структур, а не ваши личные интересы.
• В некоторых случаях может быть полезно привлечь международных адвокатов, которые не зависят от местных органов власти и не подвержены их влиянию.
Если у вас есть вопросы о подаче жалоб в ЕСПЧ или обращении в Офис юридического атташе США, могу предоставить дополнительную информацию.
In Liechtenstein werden nicht nur ausländische Stiftungsräte systematisch aus ihren Stiftungen entfernt, sondern sogar Begünstigte selbst. Fragen Sie doch mal den Treuhänder Thomas Wilhelm der Codex Treuhand AG in Vaduz.
Die Schweizer Rechtsanwälte Andres Baumgartner und Fabio Delcò wurden kürzlich auf die OFAC-Liste des US-Finanzministeriums gesetzt. Der Warnschuss in Richtung Schweiz und in Richtung Liechtenstein war deutlich.
Und was macht der Kandidat als Liechtensteiner Regierungschef, der Treuhänder Ernst Walch? Er kritisiert die OFAC als „politische Behörde“ und fordert Regierungsintervention. Man kann in Liechtenstein nicht Kandidat als Regierungschef werden, ohne dass der Fürst den Kandidaten oder die Kandidatin abgesegnet hat.
Das Office of Foreign Asset Control (OFAC) dürfte zu allem bereit sein. Die neue Trump Administration ist nicht als zimperlich bekannt.
Unsere Mandanten haben sehr schlechte Erfahrungen mit Liechtensteiner Treuhändern gemacht. Insbesondere nach dem Ableben des Stifters und Erstbegünstigten werden Familien-Stiftungsräte mit auffallend merkwürdigen Entscheidungen vom Fürstlichen Landgericht abberufen. Dies im Eiltempo. Verfahren gegen liechtensteinische Stiftungsräte hingegen ziehen sich endlos in die Länge. Auch unter Kollegen anderer Kanzleien wurde derartige Erfahrungen gemacht. Im Österreichischen Stiftungsverband ist dies ein Thema. Das Verhalten liechtensteinischer Treuhänder erscheint zuweilen strafrechtlich relevant, entsprechende Strafanzeigen werden in Liechtenstein jedoch sehr schnell eingestellt oder gar nicht erst aufgenommen. Die Gerichtsentscheidungen sind oftmals überaus seltsam und merkwürdig, eine neutrale Justiz sehen wir als keineswegs gewährleistet an. Man sollte sich sehr genau überlegen, ob man diese Standortrisiken in Liechtenstein eingehen möchte. Wir jedenfalls raten unseren Mandanten dringend von Liechtenstein ab.
In der Welt steht, dieser Blog weist auf „Umtriebe“ in Liechtenstein hin. Schon beim Scrollen merkt man, dass das keine „Umtriebe“ sind, sondern lauter Kriminalfälle.
Die von dem immer gleichen Richter am Landgericht sowie dem immer gleichen 1. Senat des Obergerichts ermöglichten Raubzüge mancher Treuhänder durch vermögende Stiftungen oder Trusts sind inzwischen allenthalben bekannt. Das ist ein korruptes System in Liechtenstein von dem jeder in Liechtenstein weiss, selbstverständlich auch die Justizministerin, die Regierung, der Erbprinz und der Fürst. Aber es wird geduldet, niemand vernadert einen anderen. Es gilt das ungeschriebene Gesetz der Omertà, man ist zum Schweigen verpflichtet.
Jeder ist mit jedem verwandt, es ist eine Clanstruktur. Organisierte Familienstrukturen, Netzwerke, die illegalen Aktivitäten wie Veruntreuung nachgehen.
«An der Jurysitzung des «Wort des Jahres» kommen die Worte Skandal und Affäre häufig vor.»
Artikel in Vaterland vom 29. August 2020 titelt:
«Zehn Skandale, die Liechtenstein veränderten»
https://www.vaterland.li/wirtschaft/meinungen/zehn-skandale-die-liechtenstein-veraenderten-art-428341
Die Welt deutet in ihrem Artikel ein kriminelles System in Liechtenstein an. Wenn man diese internetseite durchstöbert, versteht man auch warum.
Wen man den Bericht in der Welt liest und dann auf diesen Blog schaut, so kann man das Fragezeichen in der Überschrift wohl getrost weglassen.
Das System in Liechtenstein, mit welchem Stiftungen von kriminellen Treuhändern mit Hilfe gewisser Richter gekapert wurden, welche dann die Stiftungen „dekantiert“, also ausgeraubt haben, hat deswegen so lange funktioniert, weil alle zusammengehalten haben. Gewisse, namentlich bekannte Richter haben das Kapern ermöglicht und gedeckt, gewisse, namentlich bekannte Staatsanwälte haben Straftaten nicht verfolgt. Und den Opfern aus aller Welt wurde von ihren liechtensteinischen Rechtsanwälten das Lügenmärchen vom „bedauerlichen Einzelfall“ erzählt. So haben alle zusammen geholfen, um diese Masche am Laufen zu halten. Das ist schwere und organisierte Kriminalität.
Der vormalige Vizepräsident der Liechtensteiner Treuhandkammer Anton Wyss ist auf der OFAC-Liste der USA.
Der aktuelle Präsident der Liechtensteiner Treuhandkammer Stefan Wenaweser hat Dokumente aus Gerichtsakten in dem Fall Karl-Heinz Grasser entwendet und diese erst nach sechs Wochen und zwei Hausdurchsuchungen herausgegeben.
Die Liechtensteiner Treuhandkammer repräsentiert die Treuhänder in Liechtenstein. Wenn das die von den Mitgliedern der Treuhandkammer gewählten Repräsentanten sind, wie sind dann erst die Mitglieder?
In der Süddeutschen Zeitung stand bereits am 2. Juli 2017 die Überschrift
«Liechtenstein: Treue Hände, schmutzige Hände»
Es hat sich offensichtlich nichts geändert, weil nichts geändert werden sollte, das «kriminelle System», wie die Welt schreibt, wird absichtlich aufrecht erhalten.
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/liechtenstein-treue-haende-schmutzige-haende-1.3570056
Ein bemerkenswerter Artikel findet sich hier, darin heißt es:
«In Liechtenstein besteht eine kriminelle Vereinigung mit Fürst, Regierung, Rechtsanwälten und Treuhändern»
https://liechtensteininside.blogspot.com/2011/02/kriminelle-in-liechtenstein.html
Der Tagesspiegel titelte
Liechtenstein: Hort der Kriminellen
Das Fürstentum Liechtenstein ist offenbar nicht nur für Steuerflüchtlinge sondern auch für alle Arten von Kriminellen ein Paradies. Eine spanische Zeitung berichtet über Gelder aus Drogengeschäften und Korruption, die in das Land geflossen sind.
https://www.tagesspiegel.de/politik/liechtenstein-hort-der-kriminellen-1619899.html
Das ist nicht zu glauben. Der Beitrag in der Welt ist schon eine Bankrotterklärung für die Glaubwürdigkeit von Liechtenstein. Sieht man sich aber dann auf dieser Internetseite um, dann sind da lauter andere Presseberichte, die noch viel heftiger sind. Ist in Liechtenstein Wirtschaftskriminalität Programm?
Ich bin der Welt richtig dankbar für den Hinweis auf diese Webseite, die jeden Kriminalroman übertrifft. Man würde das nicht für möglich halten mitten in Europa.
Der Artikel in der Welt verstärkt das ohnehin schon zwielichtige Image von Liechtenstein erheblich. Der Verweis auf diesen Blog macht es dann deutlich. Die in diesem Blogbeitrag genannten Länder. Burkina Faso, Mali, Mauretanien, Niger und Tschad dürften in etwa die gleiche Vertrauenswürdigkeit haben wie Liechtenstein.
Durch einen Hinweis in der Zeitung bin ich auf diesen Blog gestoßen. Ich kann aus eigener Erfahrung in unserer Familie bestätigen, dass auch wir Geschwister nach dem Tod unseres Vaters, der wohl in den siebziger oder achtziger Jahren eine liechtensteinische Stiftung für uns gegründet hatte, von dem von unserem Vater uns genannten „vertrauenswürdigen“ Stiftungsverwalter mitgeteilt worden ist, dass wir kein Einsichtsrecht hätten und das von dem Stiftungsvermögen gar nichts mehr übrig sei. Wofür das Geld verwendet worden ist, es handelt es sich um einen einstelligen Millionenbetrag, hat ins der Stiftungsverwalter nicht gesagt. Er sagte, er dürfe dies nicht sagen.. wir wissen aber von unserem Vater, dass noch ein erheblicher Betrag vorhanden war. Wir haben uns dann einen Rechtsanwalt genommen, der uns aber nur gesagt hatte, man könne nichts machen, leider sei dies ein unglücklicher Fall.
KRIMINALITÄT:
Sechs Jahre Haft für Liechtensteiner Treuhänder
Im Fürstentum Liechtenstein ist abermals ein Urteil in einem skandalösen Betrugsfall ergangen: Das Kriminalgericht in Vaduz hat den Treuhänder Mario Staggl zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 55 Jahre alte Liechtensteiner Gelder seiner Kunden zum eigenen Vorteil veruntreut hat. Der Gesamtschaden summiert sich auf fast 30 Millionen Franken. Davon werden die betroffenen Privatanleger wohl allenfalls einen kleinen Teil wiedersehen.
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet-sechs-jahre-haft-fuer-liechtensteiner-treuhaender-16276785.html
Die FAZ schrieb:
Wenn der Treuhänder in die Kasse greift
Seit Jahren erschüttern Betrugsskandale den Finanzplatz Liechtenstein. Treuhänder betrügen ihre Kunden um Millionen. Doch während die Finanzaufsicht schärfere Kontrollen fordert, wiegelt die Regierung ab.
https://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/finanzbetrug-liechtensteins-problem-mit-den-treuhaendern-15760291.html
Neuer Skandal wirft Schatten auf Liechtensteiner Finanzplatz
Basler Zeitung
https://www.bazonline.ch/neuer-skandal-wirft-schatten-auf-liechtensteiner-finanzplatz-436380113869