Kundenverrat auf Bitte eines Treuhänders: schlimmer geht’s nicht.
Es hört sich an wie ein Stück aus dem Tollhaus, ist aber real: Die Liechtensteinische Landesbank (LLB) hat dem Liechtensteiner Rechtsanwalt und Treuhänder Martin Batliner auf dessen Anfrage vorsätzlich die gesamte vertrauliche, vom Bankgeheimnis und Datenschutz geschützte Korrespondenz eines Bankkunden herausgegeben. Der Bankkunde, Begünstigter einer Liechtensteinischen Stiftung, führt seit über drei Jahren vor Gericht in Liechtenstein ein Gerichtsverfahren gegen die beiden Liechtensteiner Stiftungsräte Martin Batliner und Philipp Wanger mit dem Antrag, diese als Stiftungsräte der Stiftung abzuberufen.
Die Bank wollte durch Weitergabe der Korrespondenz Batliner die Möglichkeit einräumen, die geschützte Korrespondenz daraufhin durchzusehen, ob er darin etwas finden könne, was er gegen den Bankkunden, seinen Prozessgegner, verwenden könne. Batliner legte die gesamte Korrespondenz auch in dem laufenden, öffentlichen Rechtsstreit vor. Die Bank stellte sich auf dem Standpunkt, mit der Herausgabe der vertraulichen Unterlagen weder gegen das Bankgeheimnis noch gegen den Datenschutz verstossen zu haben.
Das sieht aber die Liechtensteiner Datenschutzstelle ganz anders. Mit Verfügung von Ende Dezember 2024 verwarnt sie die Bank wegen eines eklatanten Verstosses gegen das Datenschutzgesetz. Sie fordert die LLB zudem dazu auf, «die Empfänger der rechtswidrig übermittelten personenbezogenen Daten unverzüglich zu informieren, dass diese Daten unverzüglich zu löschen sind». Zudem muss sie sich diese Löschung bestätigen lassen.

Hier stapelt sich ein Skandal auf den anderen. Der Verfügung der Datenschutzstelle des Fürstentums Liechtenstein kann man entnehmen, dass sich die Bank während des ganzen Verfahrens völlig uneinsichtig zeigte und mit immer absurderen Begründen zu erklären versuchte, wieso dieser Verstoss gegen elementare Grundregeln des Banking, der Diskretion und der Wahrung des Bankgeheimnisses keiner gewesen sei.
Den Gipfel der Unverschämtheit erklomm die Bank mit der Behauptung, diese E-Mails hätten untersucht werden müssen, «ob Verdachtsmomente im Zusammenhang mit Geldwäscherei, Vortaten oder organisierter Kriminalität vorlagen». Und dafür übergibt sie strikt vertrauliche Korrespondenz an einen Prozessgegner ihres eigenen Kunden.
Direkt ins Absurde schwenkt die Bank ab, wenn sie noch hinzufügt, der Beschwerdeführer versuche, «die Institutionen des Landes (Treuhänder, Gerichte) in ein schlechtes Licht zu rücken». Das ist entlarvend. Also ein Nestbeschmutzer, und um den zu bekämpfen, sei alles erlaubt, auch Kundenverrat.
Der nächste Skandal: Treuhänder Batliner müsste mindestens so gut wie die Bank wissen, dass er kein Recht hat, in eine solche Korrespondenz Einsicht zu verlangen. Indem er es tat – in der Hoffnung, dadurch einen Vorteil im Prozess gegen den ehemaligen Stiftungsratspräsidenten der von ihm unrechtmässig geleiteten Stiftung zu erlangen –, hat er eklatant gegen die Berufsehre seiner Zunft verstossen und müsste eigentlich sein Patent lossein. Zumindest ist er als Stiftungsrat nicht mehr tragbar. Als solcher kassiert er im Übrigen zusammen mit seinem Kumpan Wanger seit drei Jahren exorbitante Honorare in der Höhe von bis zu 75’000 Euro – im Monat.
Es wäre nicht Liechtenstein, wenn damit die Reihe der Skandale zu Ende wäre. Obwohl es sich offensichtlich um eine Straftat handelt, stellte die Liechtensteiner Staatsanwaltschaft ihre «Vorerhebungen» nach einer Strafanzeige des Geschädigten ohne Angabe von Gründen einfach ein. Business as usual dieser Staatsanwaltschaft, die man nicht einmal zum Jagen tragen kann, wenn es gegen einen Vertreter der Untreuhänderzunft oder wie hier gegen die Liechtensteinische Landesbank (LLB) geht.
Aber immerhin macht der Fall bereits Schlagzeilen. Er wird in einem grossen Artikel der Welt am Sonntag erwähnt, und auch ein Finanzblog titelt: «Big Trouble in Little Liechtenstein – Email-Affäre bei Landesbank». Der Fall biete «Stoff für einen Netflix-Film», schreibt Finanzbusiness.

Auch Finanzbusiness sind die Versuche der Bank aufgefallen, «sich aus diesem Vorgang herauszuwinden». Dagegen sagt der Beschwerdeführer, ein Schweizer Anwalt, «der ganze Fall sei symptomatisch für die engen Verflechtungen zwischen Wirtschaft und Politik in Liechtenstein».
Putzig ist die Reaktion der LLB auf eine Anfrage von Finanzbusiness. Zunächst behauptet das verräterische Geldhaus, ihm sei «keine rechtskräftige Verwarnung bekannt». Damit hat es sogar formaljuristisch recht, denn das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Auf Nachfrage mit Angabe der Verfügungsnummer schwieg dann die Landesbank verkniffen.
Ein Kanzleipartner dieses Batliner ist Präsident des VR der Liechtensteinischen Finanzmarkaufsicht (FMA). Ein weiterer Namenspartner der gemeinsamen Kanzlei ist Mitglied der Liechtensteiner Regierung.
Offensichtlich sind aber auch die Strafverfolgungsbehörden des Ländle nicht gewillt, durchzugreifen. Vielleicht bewirken da die Anzeigen des Anwalts bei der Schweizer Finanzmarktaufsicht (Finma) sowie der BaFin in Deutschland etwas.
Denn es braucht offensichtlich internationale Anstrengungen, um diese Räuberhöhlen in Liechtenstein auszuräuchern.




Der vollständige Artikel aus der Welt am Sonntag vom 12. Januar 2025 „Gestörter Burgfrieden“ findet sich hier:
https://www.abberufungsantrag-gegen-martin-batliner-und-philipp-wanger.com/
Die Verfügung ist hier:
https://www.liechtensteinaktuell.com/
Artikel in dem Fachmagazin für Investment Advisor FINANZ BUSINESS vom 13.01.2025
Big Trouble in little Liechtenstein – Email-Affäre bei Landesbank
Den vollständigen Artikel findet man hier:
http://www.liechtensteinaktuell.com
Das ist ja ein ganzer Spionage-Roman, in dem alles zusammenkommt:
– ein Treuhänder stiftet die LLB an, gegen das Bankgeheimnis und den Datenschutz zu verstossen, um Spionage gegen einen Begünstigten der Stiftung zu betreiben
– die LLB verstösst vorsätzlich gegen das Bankgeheimnis, um die Spionage zu ermöglichen
– die Liechtensteinische Staatsanwaltschaft kann nichts Strafbares erkennen
Willkommen in Liechtenstein!
Mein Name ist Batliner, Martin Batliner, Geheimagent und Spion 008 auf geheimer Spionagemission. Leider ist die geheime Spionageaktion in die Welt am Sonntag und in Zeitung Finanz Business geraten, weil er seine ausspionierten Dokumente in einem Gerichtsverfahren vorgelegt hat. Also nur noch Agent und Spion, ohne geheim.
Die Liechtensteiner Treuhänder Martin Batliner und Philipp Wanger zeigen in dem Skandal der Hartlaub-Stiftung allen anderen Treuhändern, was man in Liechtenstein als Treuhänder machen kann:
1. Man nehme sich aus der Stiftung, deren Interessen man wahren sollte, 75’000 – 100’000 Franken pro Monat pro Person. Zusätzlich zu den 25’000 Franken Jahresgrundpauschale pro Person natürlich.
2. Wenn der mithilfe des Gerichts abservierte Stiftungsrat und Begünstigte es tatsächlich wagt, mit einem Abberufungsantrag gegen sie vorzugehen, dann entzieht man ihm eben dessen gesetzliches Informations- und Kontrollrecht. So ist er kalt gestellt und kann nicht mehr sehen, wie sich die beiden unkontrolliert aus der Stiftung bereichern.
3. Sollte der absolvierte Stiftungsrat und Begünstigte sich immer noch nicht zermürben lassen, dann entzieht man ihm eben dessen Begünstigung und stellt sich auf den Standpunkt, er habe mit der Stiftung nichts mehr zu tun und deswegen falle auch dessen Abberufungsantrag in sich zusammen.
4. Und dann initiiert man noch eine Strafanzeige wegen angeblicher Untreue gegen den Begünstigten.
Und als Kriegskasse für all diese Handlungen nimmt man als Treuhänder natürlich das Stiftungsvermögen.
Wenn die beiden damit durchkommen, ohne abberufen zu werden, dann sind sie die besten und erfolgreichsten Treuhänder Liechtensteins aller Zeiten. Und ein Vorbild für jeden Treuhänder in Liechtenstein. Sich jeder etwa eine Million Franken im Jahr aus einer Stiftung nehmen und den Begünstigten kalt stellen – so geht es.
Diese Vorgehensweise der beiden Treuhänder ist kein Einzelfall, sondern vielmehr Standard Operating Procedure in Liechtenstein.
Mit tatkräftiger Unterstützung von vereinzelten Richtern, die ein systematisches Kapern und Plündern von Trusts und Stiftungen erst ermöglichen. Diese werden vom Fürsten als Vorsitzenden der Richterwahlkommission ernannt. Und mit freundlicher Duldung der Liechtensteinischen Staatsanwaltschaft.
Harry Gstöhl wurde wegen Untreue, Betrugs und Geldwäsche zu sechs Jahren Haft verurteilt.
Mario Staggl wurde wegen Untreue und Betrugs zu einer Haftstrafe von 6,5 Jahren verurteilt.
Der Liechtensteiner Treuhänder Dr. Bernhard Lorenz ist in den Bacardi-Trust-Skandal verwickelt. Im Rahmen der Trustverwaltung, die er gemeinsam mit Lady Monika Bacardi und einem weiteren Treuhänder innehatte, wurde Lady Bacardi auf Antrag von Dr. Lorenz als Treuhänderin des Trusts abberufen. Das Fürstliche Landgericht und das Obergericht bestätigten diese Entscheidung, obwohl Monika Bacardi sowohl für sich selbst als auch für ihre minderjährige Tochter handelte.
Martin Batliner und Philipp Wanger sind in den Fall der Hartlaub-Stiftung involviert. Die Treuhänder entzogen einem Begünstigten dessen gesetzliches Informations- und Kontrollrecht, bevor sie ihm die Begünstigung entzogen und dann eine Strafanzeige gegen ihn initiierten.
Diese Fälle zeigen, wie Liechtensteiner Treuhänder und die Justiz des Landes immer wieder in den Fokus internationaler Kritik geraten, insbesondere wegen fehlender Transparenz und Kontrolle bei der Verwaltung von Trusts und Stiftungen.
«Die Ostschweiz» am 03. Juni 2020
«Die Liechtensteiner Veruntreuhänder
Im Fürstentum sorgt die Treuhänderzunft regelmässig für Skandale. Auch eine neue Gesetzgebung ändert wenig daran.»
https://www.dieostschweiz.ch/artikel/die-liechtensteiner-veruntreuhaender-NY1vgNg
Es ist nicht zu glauben, dass eine Bank ihr wertvollstes Gut, nämlich Vertrauenswürdigkeit und Glaubwürdigkeit dafür opfert, um einem Treuhänder einen Spionagefeldzug zu ermöglichen. Das schadet nicht nur der Bank, sondern dem ganzen Finanzplatz Liechtenstein.
Aus dem Lehrbuch „Wie zerstöre ich gleichzeitig den Ruf der Liechtensteiner Treuhänderbranche und den der Liechtensteiner Banken mit einer einzigen Spionageaktion“.
Und wie zerstört Martin Batliner gleichzeitig seinen eigenen Ruf als Rechtsanwalt und Treuhänder, wenn er eine Bank anstiftet, gegen das Bankgeheimnis und den Datenschutz zu verstoßen?
Die Anzeige des Betroffenen bei der Liechtensteiner Finanzmarktaufsicht (FMA) war wohl nur zum Spass, denn der Spion, Martin Batliner ist Namenspartner derselben Kanzlei wie sein Cousin, Christian Batliner, der nebenamtlich Präsident des Verwaltungsrats der Liechtensteiner Finanzmarktaufsicht (FMA) ist. https://bwb.legal/de/team
Was für ein unendlicher Sumpf!
Wenn die LLB in diesem Skandal noch etwas für ihre Reputation tun möchte, muss sie sich sofort von ihrem Chief Legal Officer oder Chief Compliance Officer, also derjenigen Person, bei der data protection aufgehängt ist, trennen. Sonst macht sie die Sache nur noch schlimmer.
Wie zerstöre ich die Vertrauenswürdigkeit einer noch dazu staatlichen Bank am wirkungsvollsten…Echt irre!
Wen wunderts? Hat schon das Wirtschaftsmagazin CAPITAL berichtet:
Treuhänder
Liechtenstein: zu untreuen Händen:
«Er sei mittlerweile davon überzeugt, dass es vereinzelt ein Geschäftsmodell sei, den Kunden als „Selbstbedienungsladen“ anzusehen.»
„Oft sind die Treuhänder eiskalte Menschen, die nur das Geld sehen.“
https://www.capital.de/geld-versicherungen/liechtenstein-zu-untreuen-haenden
Ich habe die geniale Lösung:
Der Leiter der Rechtsabteilung der Bank, der rechtswidrig vertrauliche und geschützte Unterlagen freimütig herausgegeben hat, wird in die Presseabteilung der Bank versetzt.
Und der Herr der Presseabteilung, der kein Wort herausgeben wollte, wird Leiter der Rechtsabteilung.
Dann passt es.
Dieser Skandal ist ein Paradebeispiel für‘s Ländle: Ein Treuhänder, der sich rechtswidrig verhält und zur Verletzung des Bankgeheimnisses anstiftet, eine Bank, die mit Absicht gegen das Bankgeheimnis verstösst und dem Treuhänder willfährig bei dessen Spionageaktion behilflich ist und eine Staatsanwaltschaft, die nichts unternimmt, weil der Treuhänder ja der Cousin des Präsidenten des Verwaltungsrats der Finanzmarktaufsicht ist. Und eine Vetternwirtschaft, wie es sie nur in Liechtenstein gibt.
Wäre es nicht Realität würde man sagen, das sei alles so abwegig, dass sich das nur ein krankes Hirn ausdenken könne.
Wieso, ist doch ganz normal im Ländle.
Den Artikel aus FINANZ BUSINESS Big Trouble in little Liechtenstein – Email-Affäre bei Landesbank vom 13.01.2025 findet man hier zum Download:
http://www.liechtensteinaktuell.com
Wer will da nicht auch eine Liechtensteinische Stiftung, wenn sich die zwei Liechtensteiner Treuhänder selbst je 75000 Franken im Monat Honorare genehmigen, dem Begünstigten die Begünstigung entziehen und diesen dann noch rechtswidrig ausspionieren?
Wer will da nicht ein Konto bei der Liechtensteiner Landesbank (LLB) oder LGT, wenn die Bank vertrauliche, vom Bankgeheimnis und Datenschutz geschützte Bankkorrespondenz ihrer Kunden vorsätzlich an den Treuhänder, einen Prozessgegner ihres Kunden herausgibt, damit dieser schauen kann, ob er diese nicht gegen den Bankkunden verwenden kann?
Wer will nicht Geschäfte in Liechtenstein machen, wenn die Staatsanwaltschaft bei von Liechtensteinern begangenen Verstößen beide Augen zudrückt?
Es gibt einige aktuelle Medienberichte über Treuhänder und Banken in Liechtenstein, die auf Missstände und Skandale hinweisen. Einige der neuesten Berichte berichten, dass es systemische Probleme mit Treuhändern gibt, die sich an den von ihnen verwalteten Stiftungsvermögen bereichern. Ein Artikel in der Welt am Sonntag hebt hervor, dass Anleger vorsichtig sein sollten, ihr Geld nach Liechtenstein zu transferieren. Den Artikel findet man beispielsweise hier: https://www.abberufungsantrag-gegen-martin-batliner-und-philipp-wanger.com/
Der Betroffene kann sich ja über den Treuhänder Martin Batliner und die LLB beschweren:
Zum einen bei der Liechtensteinischen Finanzmarktaufsicht (FMA). Dort ist sein Kanzleipartner Christian Batliner nebenberuflich Präsident des Verwaltungsrates. Der wird jedoch Verständnis für die Anstiftung zur Verletzung des Bankgeheimnisses haben, hei, ist ja sein Cousin.
Oder bein der Liechtensteiner Treuhandkammer. Der derzeitige Präsident der Treuhandkammer Stefan Wenaweser wurde von der Staatsanwaltschaft überführt, bei einer Akteneinsicht Dokumente aus Gerichtsakten entwendet zu haben. Der wird auch Verständnis für die Anstiftung zur Verletzung des Bankgeheimnisses haben. Der vormalige Vizepräsident der Treuhandkammer Anton Wyss wurde sogar von der US-Behörde OFAC sanktioniert.
Oder bei der Staatsanwaltschaft. Die aber hat die Strafanzeige gegen die LLB wegen der Verletzung des Bankgeheimnisses jedoch anscheinend ohne jede Begründung eingestellt, Wäre ja noch schöner, wenn die Liechtensteinische Staatsanwaltschaft gegen eine im Eigentum des Landes stehende Bank vorgehen würde.
Im Watergate-Skandal hatte Präsident Nixon seinen Gegner abgehört und musste zurücktreten.
Liechtenstein hat jetzt seinen eigenen Watergate-Skandal, der Treuhänder Batliner stiftet die Liechtensteinische Landesbank LLB an, ihm vom Bankgeheimnis und vom Datenschutz geschützte Korrespondenz des Bankkunden mit der Bank herauszugeben, damit er diese durchschauen kann, ob er nicht irgendetwas für ihr Vorteilhaftes und für seinen Prozessgegner Nachteilhaftes darin finden kann. Und die LLB ist willfährig und verstößt vorsätzlich gegen das Bankgeheimnis und den Datenschutz, um ihm bei seiner Spionage behilflich zu sein. Und die Staatsanwaltschaft kann darin nichts Verwerfliches erkennen.
Drei Skandale in einem, das schafft nur Liechtenstein.
Das ist unglaublich plump und dreist von dem Treuhänder, der Bank und der Staatsanwaltschaft. Klingt nach Burkina Faso, ist aber mitten in Europa!
Des is genau so a b‘soffene Gschicht wia beim Vizekanzler Strache bei da Ibiza-Affäre. Depperter geht’s nimma meine Herrn, oda?
Rechtsanwalt, Treuhänder, Geheimagent und Spion Batliner dringt wie einst Tom Cruise in Liechtensteiner Landesbank ein, fragt um vom Bankgeheimnis und Datenschutz geschützte Bankkorrespondenz eines Bankkunden … und bekommt sie selbstverständlich gerne sofort ausgehändigt.
„Martin, miat Liachtaschtäner müand doch zämaheba,“
Vielen Dank, das ist die Vorlage für meinen nächsten Kriminalroman.
Skandale im Dreierpack. Der liechtensteiner Treuhänder schießt sich durch seine Spionageaktion selbst weg. Die Bank zerschießt ihre größten Werte wie Vertrauenswürdigkeit und Glaubwürdigkeit. Und die liechtensteiner Staatsanwaltschaft zerschießt ihre Vertrauenswürdigkeit als neutral.
Wenn Spionage nur immer so einfach wäre.
In der Schweiz, Deutschland und Österreich würde ein Rechtsanwalt, der eine Bank anstiftet, vom Bankgeheimnis und vom Datenschutz geschützte Unterlagen eines Bankkunden herauszugeben, bestraft werden und würde seine Rechtsanwaltszulassung verlieren.
Dass ein Treuhänder die LLB anstiftet, das Bankgeheimnis zu brechen, dass die LLB daraufhin das Bankgeheimnis bricht und dass die Staatsanwaltschaft dann keinen Verstoß gegen das Bankgeheimnis erkennen möchte – so etwas gibt es in Europa nur in Liechtenstein. Damit belegt Liechtenstein, dass es kein Rechtsstaat, sondern eine rein willkürliche Vetternwirtschaft ist.
Seit dem Hinweis in der Welt am Sonntag verfolgen wir diesen Blog. Bei uns in Deutschland würde der Treuhänder seine Zulassung verlieren und der Chief Compliance Officer der Bank sowie der Staatsanwalt ihren Job.
Das ist bein uns im Bankenviertel der Witz der Woche Gangsta-Banking.
Der Tatort Krimi kam diese Woche aus Liechtenstein. Kein Mord, aber drei Kriminalfälle zugleich.
Liechtenstein hat damit offiziell das Bankgeheimnis aufgehoben. Wenn einem Treuhänder die vom Bankgeheimnis geschützte Korrespondenz eines Bankkunden einfach auf Anfrage ausgehändigt wird, die LLB das als legitim bezeichnet und die Staatsanwaltschaft auch nichts Strafbares erkennen kann, dann ist damit das Bankgeheimnis in Liechtenstein aufgehoben.
So wird man als Begünstigter einer Liechtensteinischen Stiftung von dem eigenen Treuhänder hintergangen, von der eigenen Bank verraten und von der liechtensteinischen Staatsanwaltschaft noch verhöhnt. Das ist irre!
Kommen Sie nach Liechtenstein, hier werden Sie
verar… von Ihrem Treuhänder
verar… von Ihrer Bank
verar… von der Staatsanwaltschaft
Die LLB wirbt mit dem Slogan
«Ihr Vertrauen ist unser höchstes Kapital. LLB – wo Vertrauen Zukunft ist.»
…und verletzt gleichzeitig vorsätzlich Bankgeheimnis und Datenschutzrecht, um dem liechtensteiner Teuhänder Martin Batliner Vorteile in dem Prozess gegen ihn zu gewähren.
Der Artikel in der Welt am Sonntag war schon sehr kritisch über Liechtenstein. Der Hinweis auf diese Internetseite hat aber noch ganz andere Abgründe aufgetan. Da verstossen Treuhänder, Banken und Staatsanwältinnen oder Staatsanwälte ungeniert gegen das Recht. Was für ein Morast!
Eine vorsätzliche Verletzung des Datenschutzes durch die Liechtensteinische Landesbank (LLB) schadet sowohl der Bank selbst als auch dem Land Liechtenstein.
So untergräbt eine vorsätzliche Datenschutzverletzung das Vertrauen in die LLB und in das Land Liechtenstein als vertrauenswürdig. Jeder Kunde muss damit rechnen, dass seine Daten bei der LLB und allgemein in Liechtenstein nicht geschützt werden. Die Berichterstattung (Welt am Sonntag, Finanz Business usw.) rückt die LLB und Liechtenstein in ein negatives Licht und schadet langfristig nicht nur der Reputation der LLB, sondern des gesamten Finanzplatzes Liechtenstein.
Danke der Welt am Sonntag für den wertvollen Hinweis auf diese Webseite, die überaus hilfreich ist.
Ist Liechtenstein bei dem Korruptionsindex von Transparency International eigentlich vor Syrien, Lybien, Somalia und dem Sudan oder dahinter?
Die Liechtensteinische Landesbank macht sich zum willfährigen Handlanger des Treuhänders Batliner und bricht für diesen das Bankgeheimnis und verstößt gegen den Datenschutz. Und die Staatsanwaltschaft tut so als sei das rechtmäßig.
Damit beweist Liechtenstein, dass dort Vetternwirtschaft mehr zählt als Recht und Gesetz. Liechtenstein hat seine Vertrauenswürdigkeit verspielt.
In der Welt am Sonntag wird über die schattigen Seiten Liechtensteins berichtet, darüber dass es ein Geschäftsmodell sei, dass sich die obligatorisch eingesetzten Liechtensteiner Treuhänder offenbar in größerem Stil an den Stiftungen bereichern. Das wirft ein sehr düsteres Bild auf Liechtenstein. Die Welt am Sonntag berichtet auch darüber, dass die Bank, wie man jetzt weiß, die Liechtensteiner Landesbank E-Mails an Prozessgegner herausgibt. Das Bild Liechtensteins ist daher mehr als düster. Scheinbar ist dem Land Liechtenstein dessen Ruf völlig gleichgültig, das Geld kommt ja so oder so.
Liechtenstein ist offensichtlich ein Schurkenstaat (rogue state), in dem es keine Rechtsstaatlichkeit gibt und Korruption und Willkür herrschen.
Eine Bank, die einem Außenstehenden die dem Bankgeheimnis unterliegende Korrespondenz eines ihrer Kunden herausgibt, um dem Außenstehenden eine Gefälligkeit zu erweisen, schadet ihrem Ansehen und ihrem Ruf massiv. Erstens, weil die Bank damit vorsätzlich gegen das Gesetz verstößt, was ihre Vertrauenswürdigkeit zerstört. Zweitens wegen unglaublicher Dummheit. Wer möchte Kunde einer Bank sein, die nicht vertrauenswürdig und die einfach dumm ist?
Der Artikel in der Welt am Sonntag war schon eine Warnung vor Liechtenstein. Aber das, was man auf dieser Internetseite findet, ist desaströs für Liechtenstein.
Sodom und Camorra in Liechtenstein!
Ich habe mit Interesse beobachtet, ob im Ländle über die E-Mail Affäre der LLB berichtet wird, über die immerhin in der Welt am Sonntag und Finanz Business berichtet worden ist. Nichts. Wird totgeschwiegen. Anstatt dass man Skandale aufarbeitet, wird alles unter den Teppich gekehrt. Aufrichtig ist das nicht.
Ich bin Kunde der LLB. Auf meinen Kontoauszügen steht fett gedruckt im Betreff:
LLB – Ihre vertrauenswürdige Bank
Nach dem, was ich hier gelesen habe, fühle ich mich von der LLB für gewaltig dumm verkauft.