Dafür gibt es einige Möglichkeiten. Untreuhänder wählen eine etwas spezielle.
Das Bruttomonatseinkommen als Medianlohn gemessen (die Hälfte verdient mehr, die andere Hälfte weniger) beträgt in Liechtenstein rund 7000 Franken. Der durchschnittliche Stundenlohn für eine Haushaltshilfe liegt bei rund 30 Franken. Arbeitet die bienenfleissig 45 Stunden die Woche, dann verdient sie im Monat rund 6000 Franken.
Das ist nicht viel, aber immerhin redlich erworben. Wie schafft man es dann, mehr als das Zehnfache des monatlichen Durchschnittseinkommens zu verdienen, genauer gesagt 75’000 Franken?
Dafür bräuchte es eigentlich die vereinten Kräfte von zehn Liechtensteinern oder von mehr als 12 Putzkräften. Selbst ein Anlageberater bei der fürstlichen LGT Bank kommt auf nicht mehr als 200’000 Franken im Jahr. Das sind 15’000 im Monat, bei 13 Monatsgehältern.
Um 75’000 Franken zu kassieren, braucht es gleich 5 Anlageberater. Wer ist also so gut, so wertschöpfend, wer leistet dermassen qualifizierte, unersetzliche Arbeit, wer generiert mit seinem Tun dermassen Mehrwert, dass er alleine 75’000 Franken einstreichen darf?
Der Fürst oder der herrschende Kronprinz? Aber nein, für die wären das Peanuts, angesichts des Milliardenvermögens des Familienclans. Also vielleicht ein todesmutiger Spekulant, der hebelt und auf Derivate von Derivaten von Derivaten setzt – und eine Glückssträhne hat? Nein.
Ah, der Erbe eines ansehnlichen Vermögens vielleicht. Wenn dessen Ertrag netto 900’000 Franken sind, dann würde das bei einer Nettoverzinsung von 4 Prozent bedeuten, dass das Vermögen ansehnliche 22,5 Millionen beträgt. Das wäre natürlich eine Möglichkeit, ist aber hier nicht der Fall. Denn die beiden Personen, die jeden Monat 75’000 kassieren, also zusammen 150’000, sind zwar geldgierig, aber nicht so vermögend.
Wir wollen den Schleier über diesem Geheimnis lüften: so viel Geld verdient man als Liechtensteiner Treuhänder. Mit der Verwaltung einer einzigen Stiftung. Doch, doch.
Sind denn Stifter und Begünstigte damit einverstanden, leisten die beiden Treuhänder dermassen wertvolle Arbeit? Nun, das kann leider nicht beurteilt werden. Denn die beiden Treuhänder haben sich jeglicher Kontrolle entzogen, indem sie den Stiftungsratspräsidenten schlichtweg aus der Stiftung kübelten, und als er sich dagegen wehrte, ihm auch noch die Begünstigung und somit jegliches Einsichtsrecht entzogen.
Wer das für ein finster-schwarzes Ammenmärchen hält: keinesfalls. Das ist bittere Realität in dieser Räuberhöhle, die sich auf Hochglanz poliert Fürstentum nennt. Das ist bittere, von der Justiz sanktionierte Selbstbereichung à la Treuhand Liechtenstein.
Gibt es dann wenigstens die Hoffnung, dass die beiden Treuhänder dann mal den Kanal voll haben, nicht noch mehr abräumen möchten, nachdem sie sich schon viele Monate lang dermassen bereichern? Niemals, denn ihr Prinzip ist das gleiche wie das eines geldgierigen Investmentbankers. Wird der nach seiner Limite gefragt, wann es denn mal gut sei, wann er genug verdient habe, antwortet der : meine Limite ist more. Mehr. Immer mehr.




Ist das nicht kriminell?
In Liechtenstein nennt man das wohl normale Stiftungsverwaltung. Überall sonst nennt man das wohl besonders schwere Untreue.
Der Skandal der beiden Liechtensteiner Treuhänder Martin Batliner und Philipp Wanger geht durch die Medien. Was da geschieht wirft ein katastrophales Licht auf den Finanzstandort Liechtenstein.
Liechtenstein wirbt für sich als Stiftungsstandort mit dem Begriff «Asset Protection», also Vermögensschutz, insbesondere für vermögende Privatpersonen und Familien für den Schutz von Familienvermögen über Generationen hinweg.
Offensichtlich sind damit die Vermögen der untreuen Treuhänder gemeint, welche fremde Stiftungen kapern und ausrauben. Deren Vermögen werden von den Liechtensteiner Gerichten vor den bösen ausländischen Begünstigten geschützt.
Martin Batliner und Philipp Wanger zeigen in dem Skandal der Hartlaub-Stiftung allen anderen Treuhändern, was man in Liechtenstein als Treuhänder machen kann:
1. Man nehme sich aus der Stiftung, deren Interessen man wahren sollte, 75.000 Franken pro Monat pro Person. Zusätzlich zu den 25’000 Franken Jahresgrundpauschale pro Person natürlich.
2. Wenn der mithilfe des Gerichts abservierte Stiftungsrat und Begünstigte es tatsächlich wagt, mit einem Abberufungsantrag gegen sie vorzugehen, dann entzieht man ihm eben dessen gesetzliches Informations- und Kontrollrecht. So ist er kalt gestellt und kann nicht mehr sehen, wie sich die beiden unkontrolliert aus der Stiftung bereichern.
3. Sollte der absolvierte Stiftungsrat und Begünstigte sich immer noch nicht zermürben lassen, dann entzieht man ihm eben dessen Begünstigung und stellt sich auf den Standpunkt, er habe mit der Stiftung nichts mehr zu tun und deswegen falle auch dessen Abberufungsantrag in sich zusammen.
Und als Kriegskasse nimmt man als Treuhänder natürlich das Stiftungsvermögen.
Wenn die beiden damit durchkommen, ohne abberufen zu werden, dann sind sie die besten und erfolgreichsten Treuhänder Liechtensteins aller Zeiten. Sich jeder etwa eine Million Franken im Jahr aus einer Stiftung nehmen und den Begünstigten kalt stellen – das ist ein Meisterwerk!
Das ist eine hervorragende Empfehlung für den Finanzplatz Liechtenstein.
Sollte so ein Gebaren keine Konsequenzen für die Treuhänder haben und die damit durchkommen, dann wäre eine Liechtensteiner Stiftung nur dazu geeignet, sich selbst zu enteignen. Und wäre Liechtenstein wirklich eine Räuberhöhle.
So funktioniert also das schmutzige und abgekartete Spiel in Liechtenstein. Na bravo!
So also macht man das als Treuhänder in Liechtenstein. Was für ein schmutziges Gebaren! Das ist so untreu, wie es nur untreu sein kann. Das sind Untreuhänder
Das sind schon extrem perfide Machenschaften.
So funktioniert das staatlich geförderte Liechtenstenische Vermögensaufbauprogramm: umverteilen von Ausländern auf Einheimische. Dies bietet Liechtensteiner Bürgern die Möglichkeit, Vermögen in grossem Stil aufzubauen. Die 4. Säule in Liechtenstein.
Das ist also der seriöse und zuverlässige Stiftungsstandort Liechtenstein??? LOL, prust
Das können nur die beiden raffgierigen Batliner & Wanger sein, oder? Obwohl es in ganz Liechtenstein davon wimmelt.
Da ist jede Putzfrau redlicher, also wirklich!! Das ist hoch kriminell.
Im Netz findet sich noch mehr zu dem verrückten Fall:
https://www.abberufungsantrag-gegen-martin-batliner-und-philipp-wanger.com/
Das Gerichtsverfahren auf Abberufung dieser beiden Treuhänder läuft seit Dezember 2021, seit über 2 3/4 Jahren!
Na klar, wenn die Treuhänder abberufen werden müssen, das Gericht sie aber nicht abberufen möchte, dann entscheidet man einfach jahrelang nicht. 🙂
Die beiden Treuhänder haben sich selbst eine Jahresgrundpauschale ohne jede Gegenleistung in Höhe von CHF 25’000 pro Kopf genehmigt und dazu einen Stundensatz von CHF 618.00 und für Sekretariatsarbeiten CHF 309.00 pro Stunde. Aber naaaain, sie haben keinen Interessenskonflikt, bestimmt nicht. Alles im Interesse der von ihnen vertretenen Stiftung. Ganz bestimmt. 😀😀😀
Die spinnen wohl.
Was für eine Schweinerei da abgeht!
Es handelt sich in dem Artikel um zwei Treuhänder aus Liechtenstein, P.W. und M.B., die in verschiedene rechtliche Auseinandersetzungen verwickelt sind. Beide stehen unter dem Verdacht, ihre Rolle als Treuhänder und Stiftungsverwalter in einer Weise missbraucht zu haben, die Vorwürfe der Untreue und Nötigung nach sich gezogen hat.
Im Zentrum der Vorwürfe stehen mögliche Interessenkonflikte, überhöhte Gebühren und die unangemessene Verwaltung von Stiftungsgeldern.
Die rechtlichen Schritte und die damit verbundenen Vorwürfe haben das Vertrauen in Liechtensteins Finanzplatz und insbesondere in das Treuhandwesen erschüttert. Solche Fälle werfen oft Fragen zur Aufsicht und Regulierung des Treuhandgeschäfts in Liechtenstein auf.
Man startet mit ein paar Millionen, gründet eine Liechtensteiner Stiftung und vertraut sie diesen beiden Treuhändern an.
Ein durch die Fürstliche Justiz ermöglichter Raubzug durch eine Stiftung. So verschwinden Stiftungsvermögen im Ländle.
Liechtenstein scheint wirklich sehr sicher zu sein – leider nur für untreue Treuhänder.
Bei Aldi gibt’s günstige Mülltüten. In denen kann man das Institut der Liechtensteiner Stiftung dann entsorgen, weil man keine Stiftung braucht, um sich selbst zu enteignen.
Wenn Liechtensteiner Stiftungen systematisch mit freundlicher Unterstützung von Richtern gekapert werden können und dann so wie in dem obigen Beispielsfall ausgebeutet werden, wer auf dieser Welt möchte dann sein Vermögen nicht in eine Liechtensteinische Stiftung einbringen?
Sollte das fürstliche Gericht entscheiden, dass das „angemessene“ Honorare seien und kein Interessenkonflikt vorliegt, dann sagen ein paar Leute: “Mir hôltet halt zäma” und der Rest der Welz: „das Ist schwere und organisierte Kriminalität“.
Sollte das fürstliche Gericht entscheiden, dass das „angemessene“ Honorare seien und kein Interessenkonflikt vorliegt, dann sagen ein paar Leute: “Mir hôltet halt zäma” und der Rest der Welz: „das Ist schwere und organisierte Kriminalität“.
Bei uns in Deutschland ist so etwas strafbare Untreue.
Und wir in Österreich nennen das einen Veruntreuung. Klarer Fall.
Das System in Liechtenstein, mit welchem Stiftungen von kriminellen Treuhändern mit Hilfe gewisser Richter gekapert wurden, welche dann die Stiftungen „dekantiert“, also ausgeraubt haben, hat deswegen so lange funktioniert, weil alle zusammengehalten haben. Gewisse, namentlich bekannte Richter haben das Kapern ermöglicht und gedeckt, gewisse, namentlich bekannte Staatsanwälte haben Straftaten nicht verfolgt. Und den Opfern aus aller Welt wurde von ihren liechtensteinischen Rechtsanwälten das Lügenmärchen vom „bedauerlichen Einzelfall“ erzählt. So haben alle zusammen geholfen, um diese Masche am Laufen zu halten. Das ist schwere und organisierte Kriminalität.
Der liechtensteiner Treuhandkammer oder wer auch immer hinter ihr steht, wird es sicher nicht gelingen, diesen Blog, der den Scam in Liechtenstein aufdeckt, mundtot zu machen. Selbst wenn eine Klage gegen http://www.untreuhaender.li Erfolg haben sollte, was nicht passieren wird, wäre doch am nächsten Tag z.B. http://www.untreuhaender.org am Netz usw. Im digitalen Zeitalter kann man die Wahrheit nicht mehr unterdrücken, wenn man im Fürstenblatt „Vaterland“ gebetsmühlenartig schreibt, wie seriös und vertrauenswürdig unser schönes Liechtenstein doch ist.
Die Fürstenpostille Vaterland hat eine Auflage von weniger als 8’500 Exemplaren. Aber schön, wenn dort alles schöngeredet wird, was den Finanzplatz Liechtenstein angeht.
Das Internet dürfte jedoch eine etwas höhere Reichweite haben.
Der liechtensteiner Treuhandkammer oder wer auch immer hinter ihr steht, wird es nicht gelingen, diesen Blog, der den Scam in Liechtenstein aufdeckt, mundtot zu machen. Selbst wenn eine Klage gegen untreuhaender.li Erfolg haben sollte, was nicht passieren wird, wäre doch am nächsten Tag z.B. un-treuhaender.li am Netz oder untreuhaender.org oder .net usw. Im digitalen Zeitalter kann man die Wahrheit nicht mehr unterdrücken, selbst wenn man im Fürstenblatt „Vaterland“ gebetsmühlenartig schreibt, wie seriös und vertrauenswürdig das schöne Liechtenstein doch ist.
Das ist fürstlich geduldeter Raub.
Die beiden Treuhänder Wanger und Batliner haben sich selbst im Namen der Stiftung, deren Interessen sie eigentlich wahrnehmen sollten, absurd hohe Honorare wie eine jährliche Pauschale ohne jede Gegenleistung von 25’000 Franken pro Kopf, einen Stundensatz von 618 Franken und einen Stundensatz für Sekretariatsarbeiten von 309 Franken selbst bewilligt. Das beweist doch den eklatanten Interessenskonflikt, in dem sich diese Treuhänder befinden. Sie verfolgen ihre eignen Interessen zum Nachteil der Stiftung, deren Interessen sie vertreten sollten. Das zeugt von Gier und Untreue. Gut, dass dieser Fall an die Öffentlichkeit gelangt ist. Wenn Liechtenstein so etwas durchgehen lässt, macht Liechtenstein sich zum Räuberstaat.
75’000 Franken pro Monat pro Stiftungsrat. Und die haben sich die beiden «Treuhänder» selbst im Namen der Stiftung, deren Interessen sie vertreten sollten, genehmigt.
In einem Rechtsstaat würden solche «Treuhänder» sofort wegen massiver Interessenkonflikte entfernt werden und wegen Veruntreuung zu einer Haftstrafe verurteilt werden. Denn wer die Befugnis, über fremdes Vermögen zu verfügen, missbraucht, macht sich wegen Veruntreuung strafbar.
Lässt Liechtenstein so etwas gewähren, macht es sich zum Mittäter.
Der Film «Der Pate» hat jetzt einen Teil II, der heisst «Der Treuhänder».
It does not reflect well on Liechtenstein when two trustees, who are supposed to represent the interests of a foundation, approve such exorbitant fees for themselves. This makes the financial sector in Liechtenstein appear untrustworthy.
75.000 Franken im Monat nimmt sich jeder der beiden Treuhänder als Honorar aus der Stiftung?? Sollten die nicht die Interessen der Stiftung vertreten?? Wenn das die Realität ist in Liechtenstein, dann Ist Liechtenstein eine Räuberhöhle.
Wer möchte da nicht sein Vermögen in eine liechtensteinische Stiftung einbringen, wenn er damit rechnen muss, dass auch diese gekapert und dann von solchen „Treuhändern“ verwaltet wird, die sich jeder 75‘000 Franken pro Monat aus der Stiftung nehmen. Für treue Dienste. Gute Nacht Liechtenstein, durch solche Machenschaften macht ihr euch selbst kaputt.
Was für eine miese Abzocke, Liechtenstein sollte sich schämen.
Von den beiden Herren kann ich noch viel lernen.
Gier friss Hirn und zerstört die Reputation eines Stiftungsplatzes / Landes.
Ich wollte das zuerst nicht glauben, dass es möglich ist, so hoihe Rechnungen zu schreiben, habe aber dann die Internetseite angeschaut und die Rechnungen gesehen. Das ist völlig irrwitzig, da werden z.B. in einem Monat 3.150 Franken für Sekretariatsarbeiten «Ablage» in Rechnung gestellt, bei einem Stundensatz von 300 Franken für Sekretariatsarbeiten zzg. 3 % Auslagenpauschale. 300 Franken Stundensatz zzgl. 3 % Auslagenpauschale für «Ablagearbeiten» ist so etwas von überzogen, das sind Stundensätze für Rechtsanwälte.
Interessenskonflikt, weil man vielleicht die eigenen Interessen über die Interessen der Stiftung stellt, deren Interessen man wahrnehmen sollte??? Nööööööööööö.
https://www.abberufungsantrag-gegen-martin-batliner-und-philipp-wanger.com/_files/ugd/9b7aa5_cfb5fc6fbfdc49fd915fb944e900e6a9.pdf , dort letzte Seite
Dene zwei Treuhänder Wanger und Batliner zeiget allne andere Treuhänder z’Liechtästein, wie me so richtig abkassiert. D’anderä Treuhänder sind degege nur chliini Schulbuebä. Willkomme am Stiftigsplatz Liechtästein.
Warum haben sich die beiden Treuhänder nicht gleich 1‘000 Franken Stundenlohn genehmigt und 500 Franken für‘s Sekretariat? Wird doch von der fürstlichen Justiz abgesegnet, man weiss doch, dass hier Chorgeist vor Recht geht.
75.000 Schweizer Franken pro Monat pro Stiftungsverwalter, das sind über 80.000 Euro im Monat und 960‘000 Euro im Jahr. Bitte halten Sie uns auf dem Laufenden, ob das fürstliche Gericht das tatsächlich als „angemessen“ ansieht und keinen Interessenskonflikt erkennen kann.
Diem spinnen ja komplett! Das will ich auch wissen, ob die Herren hier nicht doch einen Interessenskonflikt haben, der so gross ist wie das Matterhorn.
We are observing the events in Liechtenstein with great interest and concern. One gets the impression that the reliability and trustworthiness, which are essential prerequisites for a financial center, are not existing in Liechtenstein.
Ich will auch Untreuhaender werden und mir selbst 75‘000 im Monat genehmigen und aus der fremden Kasse nehmen. Kann man das an der Universität Liechtenstein studieren? Sind die beiden Treuhänder da Dozenten für Honorarmaximierung?
75.000 CHF im Monat für zwei Stiftungsverwalter ist doch aberwitzig. Das sind 150.000 CHF im Monat oder 1,8 Millionen CHF im Jahr. Macht die Stiftung so viel Gewinn oder wird hier die Substanz aufgefressen? Und warum läuft dieses Enthebungsverfahren seit über 2,5 Jahren oder 4,7 Millionen CHF? Ist das Liechtenstein?
Warum das Abberufungs-Verfahren seit über 2,5 Jahren läuft? Weil keine Entscheidung auch eine Entscheidung ist. Wenn man einfach nicht über eine Abberufung entscheidet, kann man sich eine Abberufung sparen. Rechtsprechung à la Liechtenstein. Und jeder Monat kostet weitere 150’000 Stutz.
Dieser Fall der beiden Treuhänder Philipp Wanger und Martin Batliner geht durch die Medien und wirft ein düsteres Licht auf Liechtenstein als Stiftungs- und Finanzplatz und auf die liechtensteinische Justiz.
https://insideparadeplatz.ch/2024/03/07/justiz-nach-fuerstenart/
For about ten years now, the hijacking and subsequent siphoning—essentially exploiting—of Liechtenstein foundations has been happening systematically. If the statutes of a foundation do not provide for the dismissal of a (foreign) board member, that member is simply removed on grounds of an alleged conflict of interest. The same judges at the Princely District Court and the Court of Appeal—compliant for reasons unknown—approve removal requests with the most absurd justifications. Liechtenstein trustees then deny the dismissed board members, if they are beneficiaries, their legal rights to information and control. This gives the Liechtenstein trustees complete control over the foundation’s assets and effectively removes the beneficiaries’ ability to monitor. This is THE SYSTEM in Liechtenstein.
Da bewilligen sich zwei „Treuhänder“ selbst von der von ihnen verwalteten Stiftung wieviel? Über 80.000 Euro pro Kopf pro Monat? Und das seit wann? Seit über 2,5 Jahren? Bei uns wäre so ein Verfahren nach ein paar Monaten beendet und vielleicht würden die beiden „Treuhänder“ schon seit 2 Jahren wegen Untreue sitzen.
Was für eine Räuberhöhle!
Liechtenstein steht an einem Scheidepunkt. Das lukrative Geschäft mit dem Schwarzgeld ist tot, das lukrative Geschäft mit enormen Russengeldern ist tot. Bei diesem aktuellen Fall muss Liechtenstein sich jetzt entscheiden wie es in Zukunft weitergeht: Rechtsstaat oder Raubrittertum. Das Ausland schaut gespannt zu.
Ich kann mir das nur so erklären, dass die beiden ‚Treuhänder‘ die Hälfte ihrer Beute abgeben müssen an die Richter und Staatsanwälte, die so einen Raubzug beschützen.
75.000 Franken im Monat genehmigen sich die beiden Treuhänder selbst? In Liechtenstein ist das scheinbar nicht einmal ein Interessenskonflikt. In Deutschland wären das wohl 2 Jahre ohne Bewährung wegen Untreue.
So etwas ist in Liechtenstein nur aufgrund der bekanntlich korrupten Klientel-Justiz möglich.
Bitte halten Sie uns auf dem Laufenden. Das könnte mein nächster Mafia Roman werden.
Wenn zwei Treuhänder sich jeder 75.000 Schweizer Franken bzw. 80.000 Euro im Monat aus einer Stiftung, die sie zu verwalten hätten genehmigen, so ist das in meinen Augen Untreue, da sie ihre Befugnis, über fremdes vermögen zu verfügen, ganz offensichtlich mißbrauchen.
Liechteinstein als Versteck für Schwarzgeld, Liechtenstein als Versteck für Russengelder, der Vizepräsident der Liechtensteiner Treuhandkammer Anton Wyss kommt wegen Förderung von Transaktionen von santionierten russischen Geldern selbst auf die OFAC-Liste der USA, der aktuelle Präsident der Treuhandkammer Stefan Wenaweser ein überführter Dieb, der Unterlagen aus Gerichtsakten gestohlen hat, die Skandale wie Bacardi oder hier der Hartlaub Skandal, in welchem die Treuhänder Wanger und Batliner eine Stiftung, deren Interessen sie vertreten sollten, mit absurd aberwittzigen Honoraren ausbeuten – Liechtenstein zerstört seine Reputation als vertrauenswürdig oder seriös mit voller Wucht. Und dass der Fürst kein Machtwort spricht und schonungslose – externe – Aufklärung fordert, zeigt, dass er seine schützende Hand hierüber hält.
Aus meiner österreichischen Sicht ist die Frage nicht, ob dies strafrechtlich relevant ist oder nicht, sondern ob dies ein Fall von Veruntreuung oder schwerer Veruntreuung ist.
Es gab einen Richterwechsel beim Landgericht, der langjährig für Stiftungssachen («Ausserstreitsachen») zuständige Richter ist nicht mehr zuständig. Vielleicht ist jetzt alles anders…
75,000 Franken sind 80.000 Euro, das sind im Jahr 960.000 Euro. Ein Musterbeispiel für Untreue. Nein, schwere Untreue.