Die Finanzmarktaufsicht Liechtenstein FMA fantasiert auf ihrer Webseite.

Schöner Schein ist alles. So schreibt die FMA zum Thema Treuhänder und Treuhandgesellschaften:

«Im Zuge der Totalrevision des Treuhändergesetzes wurde eine wirksame, effiziente und international anerkannte Aufsicht über den Treuhandsektor geschaffen. Allfällige Missbräuche können somit noch wirkungsvoller bekämpft werden.»

Besonderen Wert werde dabei auf «Kundenschutz» gelegt. Dafür arbeite die FMA «mit zuständigen Stellen» wie den Gerichten, der Staatsanwaltschaft, der Financial Intelligence Unit (FIU) und der Treuhandkammer zusammen.

Dabei ist die FMA ganz scharf bei der Kontrolle: «Besteht der begründete Verdacht, dass eine Person unbefugt eine Treuhändertätigkeit geschäftsmässig ausübt oder die Berufsbezeichnung „Treuhänder“ oder eine gleichbedeutende Berufs- oder Geschäftsbezeichnung unberechtigt führt, leitet die FMA ein Aufsichtsverfahren zur Feststellung des Sachverhalts ein.»

Weiter in der Märchenstunde: «Treuhänder und Treuhandgesellschaften haben ihre Tätigkeit nach Massgabe der Standesregeln sorgfältig, redlich und professionell im bestmöglichen Interesse ihrer Kunden auszuüben sowie durch ihr Verhalten das Ansehen des Berufsstandes zu wahren.»

Tun sie das nicht, mei, mei, tritt eine «von der Plenarversammlung der Treuhandkammer bestellte Untersuchungsperson» in Aktion. Sie führe Untersuchungen durch und übe die Funktion eines Anklägers bei der Standeskommission aus.

Das ist nun echt lustig und typisch Ländle. Also die Treuhandkammer selbst bestimmt eine «Untersuchungsperson», die dann ein Mitglied der Treuhandkammer untersucht. Das ist ungefähr so, wie wenn man einen Dieb damit beauftragen würde, das diebische Verhalten eines anderen zu untersuchen.

Bei Übertretungen können Bussen bis zu 100’000 Franken ausgesprochen werden. Das wird natürlich einen Untreuhänder schwer beeindrucken, wenn der sich mal wieder in Millionenhöhe aus einer Stiftungskasse bedient hat oder durch Dekantieren gleich den ganzen Inhalt in sein eigenes Gefäss umgoss.

Merkwürdigerweise hat aber all diese strenge und rigorose Aufsicht durch die FMA nicht verhindern können, dass sogar ein Vizepräsident der Treuhandkammer blitzartig zurücktrat und sogar seine Lizenz als Treuhänder abgab, weil ihn die US-Behörde Ofac auf eine Sanktionsliste setzte, weil er reichen und sanktionierten Russen beim Verstecken ihrer Vermögen geholfen haben soll. Natürlich gilt die Unschuldsvermutung.

Der amtierende Präsident der Treuhandkammer, was offenbar dem scharfen Auge der FMA entgangen ist, wurde sogar dabei ertappt, wie er Gerichtsakten stahl und erst unter Druck wieder zurückgab. Aber das sind in Liechtenstein alles Kavaliersdelikte, nicht der Rede wert und auch keinesfalls ausreichend, um bestraft zu werden.

Einen nicht unwichtigen Punkt lässt die FMA allerdings aus. Nämlich das Gebiet, wo es die meisten Probleme im Treuhandwesen Liechtensteins gibt: Die Finanzmarktaufsicht «ist insbesondere nicht zuständig für zivilrechtliche Streitigkeiten zwischen Treuhändern oder Treuhandgesellschaften und ihren Kunden».

Also für das Thema, das mit Abstand die meisten Streitigkeiten und Konflikte auslöst. Aber ausgerechnet da sagt die FMA: sorry, wenn Sie von einem Treuhänder beklaut wurden, dann wenden Sie sich doch vertrauensvoll an die Staatsanwaltschaft und die Gerichte Liechtensteins. Die werden Sie dann abfertigen. Aber wir haben damit nichts zu schaffen.

Damit werden die weihevollen Worte über eine wirksame, effiziente und gar «international anerkannte Aufsicht» über die Untreuhänder ad absurdum geführt. Sie ist übrigens nicht international anerkannt, weil das Treiben der Treuhänder international Aufsehen erregt und Kopfschütteln auslöst.

Die Aufsicht der FMA ist so wirkungsvoll, dass immer mehr Kundenberater beispielsweise von Schweizer Finanzinstituten oder Vermögensberater ihren Kunden raten, sich keinesfalls via Stiftung in die Hände von Liechtensteiner Treuhändern zu begeben. Die Gefahr, dass das Geld dann weg ist, ist einfach zu gross.

28 Kommentare
  1. Martin Bauer
    Martin Bauer sagte:

    Das Versagen der Finanzmarktaufsicht (FMA) in Liechtenstein bei der Verhinderung von Skandalen kann auf mehrere mögliche Ursachen zurückgeführt werden.

    1. Interessenkonflikte und politischer Einfluss
    In kleinen Staaten wie Liechtenstein sind die Beziehungen zwischen Politik, Wirtschaft und Finanzaufsicht oft eng verwoben. Es kann vorkommen, dass die FMA unter Druck steht, bestimmte Akteure oder Institutionen nicht zu streng zu überwachen, um negative Auswirkungen auf den Finanzsektor oder die nationale Wirtschaft zu vermeiden.

    2. Mangelnde Konsequenzen und Durchsetzung
    Auch wenn die FMA Unregelmäßigkeiten feststellt, können mangelnde Sanktionen oder eine ineffiziente Rechtsverfolgung durch voreingenommene Staatsanwälte dazu führen, dass Skandale nicht wirksam bekämpft werden. Wenn Finanzinstitute oder Einzelpersonen keine signifikanten Konsequenzen für Fehlverhalten befürchten müssen, bleibt der Anreiz bestehen, illegale Geschäfte fortzuführen.

    3. Reputationsschutz
    Aufsichtsbehörden können zögern, Missstände öffentlich zu machen, um den Ruf des Finanzplatzes zu schützen. Solche Bemühungen zur Schadensbegrenzung könnten allerdings dazu führen, dass tiefere Probleme ungelöst bleiben.

    Zusammengefasst könnte das Versagen der FMA in Liechtenstein auf eine Kombination aus systemischen Schwächen sowie politischen Einflüssen zurückzuführen sein. Eine effektive Aufsicht setzt voraus, dass diese Herausforderungen angegangen werden, um zukünftige Skandale zu vermeiden.

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    • Familienbande
      Familienbande sagte:

      Der Aufsichtsratsvorsitzende der Finanzmarktaufsicht (FMA) ist Christain Batliner. Dieser ist der Cousin des Martin Batliner, gegen den seit Dezember 2021 beim Fürstlichen Landgericht ein Abberufungsantrag hängig ist. https://www.abberufungsantrag-gegen-martin-batliner-und-philipp-wanger.com/

      In dem vorherigen Artikel auf dieser Internetseite wurde in den Kommentaren aufgezeigt, dass das Fürstliche Landgericht in zwei Fällen Abberufungsanträge blitzschnell entschieden hat, einmal am selben Tag, einmal am Tag nach Antragstellung. https://untreuhaender.li/2024/10/10/welche-triebe-beherrschen-die-treuhaender/
      Der Abberufungsantrag gegen Martin Batliner, den Cousin des Aufsichtsratsvorsitzenden der FMA hingegen ist seit zweidreiviertel Jahren in erster Instanz beim Fürstlichen Landgericht hängig, ohne dass bisher darüber entschieden worden ist.

      In dem vorherigen Kommentar wird darauf hingewiesen, dass in kleinen Staaten wie Liechtenstein die Beziehungen zwischen Politik, Wirtschaft und Finanzaufsicht oft eng verwoben sind. Das wird durch dieses Beispiel sehr deutlich gemacht. Mit allen Konsequenzen.

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  2. Familienbande
    Familienbande sagte:

    Der Aufsichtsratsvorsitzende der Finanzmarktaufsicht (FMA) ist Christain Batliner. Dieser ist der Cousin des Martin Batliner, gegen den seit Dezember 2021 beim Fürstlichen Landgericht ein Abberufungsantrag hängig ist. https://www.abberufungsantrag-gegen-martin-batliner-und-philipp-wanger.com/

    In dem vorherigen Artikel auf dieser Internetseite wurde in den Kommentaren aufgezeigt, dass das Fürstliche Landgericht in zwei Fällen Abberufungsanträge blitzschnell entschieden hat, einmal am selben Tag, einmal am Tag nach Antragstellung (Artikel Welche Triebe beherrschen die Treuhänder?) Der Abberufungsantrag gegen Martin Batliner, den Cousin des Aufsichtsratsvorsitzenden Christian Batliner der FMA hingegen ist seit zweidreiviertel Jahren in erster Instanz beim Fürstlichen Landgericht hängig, ohne dass bisher darüber entschieden worden ist.

    In dem vorherigen Kommentar wird darauf hingewiesen, dass in kleinen Staaten wie Liechtenstein die Beziehungen zwischen Politik, Wirtschaft und Finanzaufsicht oft eng verwoben sind. Das wird durch dieses Beispiel sehr deutlich gemacht. Mit allen Konsequenzen.

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    • Batliner wie … Batliner
      Batliner wie … Batliner sagte:

      Schon der berühmte Herbert Batliner hatte Probleme mit der Justiz:

      Im Dezember 2009 strafte das höchs­te Gericht Herbert Batliner in einem Zivil­prozess ab. Es galt als erwiesen, dass Batliner den Gesundheitszustand ei­ner dementen Witwe ausgenutzt hat­te, um sich persönlich zu bereichern. Der Treuhänder musste 1 Mio. Euro an die Erben zurückzahlen.
      https://www.capital.de/amp/geld-versicherungen/liechtenstein-zu-untreuen-haenden

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    • M.B. & P.W,
      M.B. & P.W, sagte:

      Martin Batliner, der Cousin des Aufsichtsratsvorsitzenden der Finanzmarktaufsicht (FMA) Christian Batliner und Philipp Wanger zeigen allen anderen Treuhändern, was man in Liechtenstein als Treuhänder machen kann:

      1. Man nehme sich aus der Stiftung, deren Interessen man wahren sollte, 75.000 Franken pro Monat pro Person.

      2. Wenn der mithilfe des Gerichts abservierte Stiftungsrat und Begünstigte es tatsächlich wagt, mit einem Abberufungsantrag gegen sie vorzugehen,, dann entzieht man ihm eben dessen gesetzliches Informationsrecht. So ist er kalt gestellt und kann nicht mehr sehen, wie sich die beiden unkontrolliert aus der Stiftung bereichern.

      3. Sollte der absolvierte Stiftungsrat und Begünstigte sich immer noch nicht zermürben lassen, dann entzieht man ihm eben dessen Begünstigung und stellt sich auf den Standpunkt, er habe mit der Stiftung nichts mehr zu tun und deswegen falle auch dessen Abberufungsantrag in sich zusammen.

      Und als Kriegskasse nimmt man als Treuhänder natürlich das Stiftungsvermögen.

      Wenn die beiden damit durchkommen, ohne abberufen zu werden, dann sind sie die besten und erfolgreichsten Treuhänder Liechtensteins aller Zeiten. Sich jeder etwa eine Million Franken im Jahr aus einer Stiftung nehmen und den Begünstigten kalt stellen – das ist ein Meisterwerk!

      So geht Treuhänder in Liechtenstein!

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      • Rechnungs-Prüfer
        Rechnungs-Prüfer sagte:

        Die Honorare, die sich die beiden Stiftungsräte Philipp Wanger und Martin Batliner selbst genehmigt haben, sind beisnders krass:
        – Jahresgrundpauschale ohne irgendeine Gegenleistung: 25’000 Franken pro Nase
        – Stundensatz: 618.00 Franken
        – Sekretariatsarbeiten: 309.00 Franken pro Stunde

        Die Rechnungen sind ja wie aus dem Selbstbedienungsladen im Schlaraffenland.

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      • Me too!
        Me too! sagte:

        Ich möchte auch gerne eine Stiftung kapern und dann plündern. Wie geht das? Zuerst zu diesen österreichischen Rechtsanwälten, die machen das dann mit den österreichischen Richtern klar und dann kriege ich 25‘000 Fr. im Jahr für nix und 618 Fr. in der Stunde?

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  3. Bernardo
    Bernardo sagte:

    Wenn jeder mit jedem verwandt, verschwägert oder verheiratet ist, Damit wird die Finanzmarktaufsicht so oder so nie funktionieren.

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  4. Ehrenwerte Gesellschaft
    Ehrenwerte Gesellschaft sagte:

    Die Finanzmarktaufsicht und die Justiz in Liechtenstein versagen doch deswegen, weil wegen der allgegenwärtigen Interessenkonflikte und Einflussnahmen nicht durchgegriffen wird, gut vernetzte Personen wie Stefan Wenaweser oder Martin Batliner protegiert werden. Man kennt sich, der Cousin Ist Aufsichtsratsvorsitzender der Finanzmarktaufsicht usw., man vernadert sich nicht. Die FMA oder die Justiz schaut weg.

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  5. Daniel vo do
    Daniel vo do sagte:

    Illegales oder sogar kriminelles Verhalten wird in Liechtenstein häufig nicht verfolgt, weil Interessenskonflikte, familiäre Verflechtungen oder politische Einflussnahmen dies verhindern.

    Stefan Wenaweser, Partner der Rechtsanwaltskanzlei Marxer & Partner, der Aktenstücke aus Gerichtsakten gestohlen hatte, wird nicht bestraft – als stellvertretender Abgeordneter der FBP, die dem Fürstenhaus viel näher steht als die VU. Er wird als überführter Dieb sogar Präsident der Treuhandkammer.

    Norbert Seeger, ehemaliger Präsident der dem Fürstenhaus nahestehenden FBP, Präsident des FinQ Qualitätsinstitut für Finanzdienstleistungen eV in Vaduz, Träger des Komturkreuz des Fürstlich Liechtensteinischen Verdienstordens wird nicht bestraft.

    Strafanzeige gegen Martin Batliner, dessen Cousin Christian Batliner Aufsichtsratsvorsitzender der FMA ist und der Abgeordneter der dem Fürstenhaus nahestehen FBP war? Wird eingestellt.

    Allein schon Interessenskonflikte und Einflussnahmen verhindern die Durchsetzung von Sanktionen. Hinzu kämen Reputationsschäden, die verhindert werden sollen.

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  6. Und der Fürst schaut zu
    Und der Fürst schaut zu sagte:

    Das Fürstenhaus traut sich nicht durchzugreifen, sondern hält sich die Augen zu und tut so, als würde es nichts sehen. Schliesslich möchte man es sich nicht mit den dem Fürstenhaus treuen Untertanen und deren gut vernetzten Familienangehörigen verscherzen. Also duldet man selbst illegales Verhalten. Die Opfer sind ja nur Ausländer. Und würde das Fürstenhaus durchgreifen, so käme es zu Reputationsschäden, die tunlichst vermieden werden sollen.

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  7. Spinnennetz Liechtenstein
    Spinnennetz Liechtenstein sagte:

    Dass liechtensteinische Stiftungsräte Stiftungen systematisch kapern und plündern, ist inzwischen eine gesicherte Erkenntnis. Ermöglicht wird dies nur durch das kollusive Zusammenwirken mit korrupten Staatsanwälten und Richtern.

    Die Opfer sind stets Ausländer, leben irgendwo im Ausland und haben lange Zeit die anderen Skandale nicht mitbekommen und haben dadurch nicht erkannt, dass dieses Kapern und Dekantieren systematisch erfolgt, also ein regelrechtes ausgeklügeltes System ist mit kriminellen Treuhändern, Rechtsanwälten und Richtern. Die Liechtensteiner Rechtsanwälte der Opfer erzählen ihren Klienten das Märchen vom «bedauernswerten Einzelfall» und kassieren kräftig mit ab.

    Fürstenhaus, Landesregierung, Treuhandkammer, alle wissen dies, aber niemand unternimmt etwas dagegen. Zu viele Interessesnkonflikte, zu enge verwandschaftliche Beziehungen, zu viele politische Einflussnahmen. Man möchte sich mit niemandem anlegen, alle halten zusammen und die Beute bleibt ja im Land. Ausserdem wäre jeder aufgedeckte Skandal schlecht für die Reputation des Landes, welches ja als «save heaven» angepriesen wird. Das wäre schlecht für das Geschäft mit neuen Stiftungen, die in das Spinnennetz Liechtenstein gelockt werden sollen und dann ebenso gekapert und dekantiert werden können.

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  8. Schwere Wirtschaftskriminalität
    Schwere Wirtschaftskriminalität sagte:

    Bei untreuen Treuhändern, die Stiftungen (kapern und) plündern, indem sie Vermögenswerte missbrauchen, handelt es sich um eine spezielle Form von schwerer Wirtschaftskriminalität. Es gibt ganz konkrete Hinweise darauf, dass diese Form der Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein mit System begangen wird, dass Treuhänder und Personen in der Justiz in Mittäterschaft derartige Verbrechen systematisch planen und begehen.

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  9. Schein und Sein
    Schein und Sein sagte:

    Schein:
    «Im Zuge der Totalrevision des Treuhändergesetzes wurde eine wirksame, effiziente und international anerkannte Aufsicht über den Treuhandsektor geschaffen. Allfällige Missbräuche können somit noch wirkungsvoller bekämpft werden.»

    Sein:
    Wehe irgendjemand unternimmt irgendetwas gegen einen Liechtensteiner Treuhänder, der eine Stiftung ausraubt. Der kann so kriminell sein wie er will, bis zu 20 oder 30 Millionen Franken Beute wird nichts aufgegriffen, eine höhere Beute schon, aber nur wegen der Öffentlichkeit im Ausland, denn das schadet dem guten Ruf als sicherer Finanzplatz. Und wir wollen ja neue Stiftungen, die wieder ausgeraubt werden können.

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  10. Sven
    Sven sagte:

    Habe ich das oben richtig gelesen? Da haben die beiden liechtensteiner Treuhänder im Namen der Stiftung sich selbst ihre Honorare beschlossen mit 25’000 Fr. Jahresgrundpauschale für jeden für nix, also gar nix, und 618 Fr. pro Stunde für so ein bisschen Treuhänderarbeit? Nicht ernsthaft, oder? Ist das nicht Selbstbedienung auf Kosten eines fremden Vermögens? Oder meinen die das etwa wirklich Ernst? Die schmeissen sich doch weg vor Lachen, wenn sie das kassieren. 75’000 Fr. Im Monat? Ist ja irre!

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    • Tobi
      Tobi sagte:

      In Liechtenstein nennt man das wohl «angemessene Honorare».

      Sonst überall nennt man das «schwere Wirtschaftskriminalität» oder kurz «Raub».

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  11. Comedy Club
    Comedy Club sagte:

    Was mir völlig unerklärlich ist ist, wie die es im Ländle schaffen, bei all dem so leicht zu durchschauenden Kasperletheater ernst zu bleiben. Der Erbprinz mit ernster Mine etwas von Rechtsstaatlichkeit und sicherem und seriösen Finanzplatz zu dozieren, ohne laut losbrüllen zu müssen vor Lachen? Die Richter einmal innerhalb von Tagen entscheiden, wenn es zugunsten von Lichtensteinern geht und in zweieinhalb Jahren nicht zu entscheiden, wenn es zugunsten von Ausländern und zulasten von Liechtensteinern geht und mit ernster Mine von schwierigen rechtlichen Abwägungen reden, ohne sich auf den Boden werfen zu müssen vor Lachen? Man muss das schauspielerische Talent dieser Personen wirklich bewundern.

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  12. Berater
    Berater sagte:

    Eine Finanzmarktaufsicht, bei der der Präsident des Aufsichtsrates der Cousin eines Treuhänder ist, der in den Skandal der Hartlaub Stiftung verwickelt ist, ist doch nicht mehr in der Lage, neutral zu handeln. Blut ist dicker als die Tinte der Gesetze.

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  13. Roberto
    Roberto sagte:

    bla bla bla der Finanzmarktauficht. Ganz Liechtestein funktioniert «wie geschmiert», jeder kennt jeden und jeder schütz jeden, so dass weiter Schweinereien gemacht werden können, ohne dass irgendetwas passiert.

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