Es ist noch ein weiter Weg zum sauberen Finanzplatz Liechtenstein.
Der Fürst mit seiner Bank LGT, Vermögensverwalter und Treuhänder im Ländle möchten möglichst mit blütenweisser Weste dastehen. Da ist’s allerdings noch ein Stück hin.
Wenn man nach den Begriffen «Liechtenstein, Treuhänder, Skandale» sucht, gibt’s reiche Beute bei Google. Insgesamt über 10’000 Ergebnisse werden aufgelistet, und dabei ist das nur das Resultat auf Deutsch.
«Neuer Skandal wirft Schatten auf Liechtensteiner Finanzplatz», titelte der Tages-Anzeiger im Juni 2020. «Neuer Finanzskandal in Liechtenstein: Der Untreuhänder», schrieb die Handelszeitung zwei Jahre zuvor. «Finanzbetrug: Liechtensteins Problem mit den Treuhändern», vermeldete im gleichen Jahr die FAZ. «US-Regierung nimmt Liechtenstein ins Visier», wusste vor einem Jahr die Süddeutsche Zeitung.
«Zehn Skandale, die Liechtenstein veränderten», versucht das Vaterland diesem Sumpf noch etwas Positives abzugewinnen. «Treuhänder Liechtenstein: zu untreuen Händen», erschreckt ebenfalls 2018 das Magazin Capital seine Leser. Über «Fürstliche Geschäfte» weiss die Basler Zeitung zu berichten. «Die Liechtensteiner Veruntreuhänder» titelte 2020 Die Ostschweiz. Und von einer Wildwestjustiz im Ländle» berichtete Inside Paradeplatz. «Der mutmassliche Betrugs- und Veruntreuungsskandal um den Liechtensteiner Treuhänder Mario Staggl weitet sich aus», berichtete die Bilanz 2018. Und die NZZ warnte schon 2013 vor «Umstrittenen Offshore-Geschäften in Liechtenstein». Auch das St. Galler Tagblatt wusste 2020 um «Strafermittlungen gegen Liechtensteiner Treuhänder».
Dagegen berichtete SRF: «Die Treuhänder waren lange Zeit die heimlichen Herrscher Liechtensteins. Mit ihren Stiftungsgeschäften brachten sie dem Land Milliarden.»
Und der Tages-Anzeiger brachte es schon 2020 auf den Punkt: «Liechtensteins weisse Fassade bröckelt».
Wer also behauptet, bei all diesen Skandalen handle es sich um bedauerliche Einzelfälle, unterschätzt offensichtlich die kriminelle Energie der Liechtensteiner, die im Stiftungssumpf tätig sind.
Wenn man sich offiziell dazu überhaupt äussert, finden hier ganz, ganz selten fehlbare Einzelne ihre gerechte Strafe, was aber nichts daran ändere, dass Liechtenstein keinesfalls eine Räuberhöhle sei, in der der Fremde aufpassen muss, dass er nicht bis aufs Hemd ausgeplündert wird.
Kritiken an diesem kriminellen Tun von Untreuhändern werden sehr ungnädig aufgenommen. Schon in der Vergangenheit meldete sich gelegentlich die Liechtensteiner Treuhandkammer und grunnmelte etwas von straf- und zivilrechtliche Folgen.
Bezeichnend dabei ist: auf die Darstellung der wahren Zustände wird sehr verschnupft und beleidigt reagiert, die sei bösartig, übertrieben und werde dem anständigen Wirken der Untreuhänder in keiner Form gerecht. Aber mal diesen Saustall ausmisten, auf diese Idee kommt keiner im Ländle. Das mit den heimlichen Herrschern scheint immer noch etwas für sich zu haben …




Der aktuelle Skandal der Hartlaub Stiftung mit den beiden Treuhändern Philipp Wanger und Martin Batliner geht durch die Medien:
Ein vom Stifter eingesetzter ausländischer Stiftungsrat wird innerhalb weniger Wochen abberufen wegen des «blossen Anscheins einer mögichen Interessenskollision». Was bitte soll denn der «blossen Anschein einer möglichen Interessenskosllison» sein? Also keine Interessenskollision, sondern nur deren Anschein und schon ist der ausländische Stiftungsrat abserviert?
Der abservierte Stiftungsrat und Begünstigte stellt seinerseits einen Antrag auf Abberufung der dann eingesetzten Liechtensteiner Treuhänder Philipp Wanger und Martin Batliner. Dieser Antrag dümpelt hingegen seit mehr als zwei Jahren beim Fürstlichen Landgericht herum. Diese Treuhänder nehmen sich bis zu 75’000 Franken Honorar aus der Stiftung pro Monat pro Person, entziehen dem abberufenen Stiftungsrat und Begünstigten zunächst dessen Informationsrecht, um ihn kalt zu stellen, und entziehen ihm sogar letztendlich dessen Begünstigung. Der Massstab des «blossen Anscheins einer möglichen Interessenskollision» soll bei dem Abberufungsantrag gegen die beiden Liechtensteiner Treuhänder seltsamerweise auf einmal nicht mehr gelten. Warum soll er nicht gelten? Antwort des Gerichts: «man muss nicht alles verstehen».
https://insideparadeplatz.ch/2024/03/07/justiz-nach-fuerstenart/
Liechtenstein has had too many scandals in too little time. And it seems that foreign founders, trustees or beneficiaries of Liechtenstein foundations are regularly ousted with active help from the courts to the benefit of Liechtenstein trustees who immediately loot and rob the foundation that they should take care of. This is a system, this is a scheme, And everybody in Liechtenstein knows about it – but nobody will shout it out loud, as it is obvious that everybody participates in the proceeds of these fraudulent schemes.
Der aktuelle Fall mit den Liechtensteiner Treuhändern Philipp Wanger und Dr. Martín Batliner hat einmal mehr gezeigt, was in Liechtenstein scheinbar regelmässig passiert, ohne dass ein solches Tun vom Gericht unterbunden werden würde.
https://www.abberufungsantrag-gegen-martin-batliner-und-philipp-wanger.com/
https://www.ardmediathek.de/video/plusminus/liechtensteinische-stiftungen-erben-kaempfen-um-ihr-geld/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3BsdXNtaW51cy8zM2JiZjVkZS1jNGYxLTRiOWEtODdjOC01NDBiNDI5OTNhYjk
Wer heute ncoh denkt, dass die Fälle, in denen ausländische Stiftungsräte mit Hilfe der Gerichte in Liechtenstein rausgeworfen werden und diese dann die gekaperten Stiftungen ausnehmen, «bedauerliche Einzelfälle» sind, kann offenbar nicht lesen und ist selten naiv. Das ist doch ein System im Ländle. Aber was schreibe ich, das weiss doch jeder.
Wie bitte?
Abberufen wegen was? Dem „blossen Anschein einer möglichen Interessenskollision“? Soll das ernst sein oder ein Witz?
75‘000 Franken nehmen sich die beiden Treuhänder im Monat pro Person? Soll das ernst sein oder ein Witz?
Dem Begünstigten dessen Begünstigung entzogen? Soll das ernst sein oder ein Witz?
Und der eine der beiden Treuhänder hat ein unehrliches Kind mit wem? Der Richterin? Soll das ernst sein oder ein Witz?
Was für ein unendlicher Sumpf!
https://insideparadeplatz.ch/2024/03/07/justiz-nach-fuerstenart/
Ich habe die Artikel gelesen und ich finde, dass Philipp Wanger und Martin Batliner allen andern Treuhändern in Liechtenstein eine Lektion erteilt haben, wie man es richtig macht:
1. Man nehme sich aus der Stiftung, deren Interessen man wahren sollte, 75.000 Franken pro Monat pro Person.
2. Wenn der mithilfe des Gerichts abservierte Stiftungsrat und Begünstigte es tatsächlich wagt, mit einem Abberufungsantrag gegen sie vorzugehen,, dann entzieht man ihm eben dessen gesetzliches Informationsrecht. So ist er kalt gestellt und kann nicht mehr sehen, wie sich die beiden unkontrolliert aus der Stiftung bereichern.
3. Sollte der absolvierte Stiftungsrat und Begünstigte sich immer noch nicht zermürben lassen, dann entzieht man ihm eben dessen Begünstigung und stellt sich auf den Standpunkt, er habe mit der Stiftung nichts mehr zu tun und deswegen falle auch dessen Abberufungsantrag in sich zusammen.
Wenn die beiden damit durchkommen, ohne abberufen zu werden, dann haben Sie allen anderen Treuhändern im Ländle gezeigt, wie man es gekonnt macht. Dann sind sie die Könige von Liechtenstein und alle anderen Treuhänder stehen da wie dumme Schulbuben. Jeder von denen, der sich nicht genauso verhält, ist dann ein dummer Anfänger, ein Stümper.
Wenn ein ausländischer Stiftungsrat mit tatkräftiger Hilfe des Gerichts mittels eines „seltsamen“ Gerichtsurteils abberufen wird und zwei Liechtensteiner Stiftungsräte vom Gericht eingesetzt werden, die sich 75‘000 Franken pro Monat pro Kopf aus der Stiftung nehmen und dann dem abberufenen Stiftungsrat dessen Informationsrecht und dann gleich noch dessen Begünstigung entziehen… und damit durchkommen…
… bekommt dann der Richter von den beiden etwas ab?
Hey, das isch doch alles wäge ihm gsi!?!?
Our entity is doing business with and has assets in Liechtenstein. So far we were regarding Liechtenstein a safe haven just like Switzerland. Now that this report and the report in Inside Paradeplatz was brought to our attention severe concerns were raised if Liechtenstein and its judicial system can still be regarded reliable and trustworthy. We as a US entity therefore must blacklist Liechtenstein.
Wenn schon die NZZ schreibt „Im Ländle regiert Richter Kafka“, dann denke ich sollte man sich in Liechtenstein überlegen, ob man ein Rechtsstaat oder eine Räuberhöhle sein möchte.
https://www.nzz.ch/wirtschaft/im-laendle-regiert-richter-kafka-ld.1782602
Dass Liechtensteiner Stiftungen ausgesprochen unsicher sind, weil die Liechtensteiner Treuhänder einen Stifter bzw. Stiftungsrat oder Begünstigten mit willfähriger Hilfe der Liechtensteiner Justiz leicht loswerden können (dazu genügt seit dem aktuellen Skandal ja der blosse Anschein einer möglichen Interessenkollision), weiss inzwischen jeder in der Finanzbranche in Liechtenstein und in der Schweiz. Und auch in Deutschland und in Österreich hat sich dies herumgesprochen, es gab ja erst kürzlich einen Bericht hierüber im Deutschen Fernsehen. Ebenso weiss inzwischen jeder in der Branche, dass das alles andere als „bedauerliche Einzelfälle“ sind, sondern ein eingespieltes System ist, diese Fälle also in Liechtenstein üblich sind. Als Rechtsanwalt, Vermögensberater o.ä. macht man sich doch inzwischen haftbar, wenn man nicht ausdrücklich vor Liechtensteiner Stiftungen warnt. Wer auf dieser Welt ist dann noch so naiv und gründet eine neue Liechtensteiner Stiftung?
75‘000 Stutz im Monat als Stiftungsrat???
Bei welchem Richter am Liechtensteiner Gericht kann ich mich da bewerben? Einem Begünstigten dessen Informationsrecht entziehen und dann noch dessen Begünstigung, das kann ich auch, bin also qualifiziert.
Nachdem es offensichtlich ist, dass diese häufig vorkommenden Fälle, in denen ausländische Stiftungsräte und/oder selbst Begünstigte mit Unterstützung der Liechtensteiner Gerichte rausgeschmissen werden und die Liechtensteiner Gerichte ihre schützende Hand über die neuen, die Stiftung dekantierenden Stiftungsräte halten, stellt sich doch die Frage, wie lange das Ausland bzw. die OECD oder das amerikanische Department of Justice, das sich ja aufgrund amerikanischer Anti-Mafia-Gesetze für weltweit zuständig erachtet, diesen offensichtlich staatlich zumindest geduldeten Rechtsverletzungen noch zusieht.
Vielleicht meinen die Entscheider im Ländle, das alles was nicht in der Fürsten-Prawda mit dem schönen Namen VATERLAND gedruckt wird, nicht an die Öffentlichkeit kommt und unter den Teppich gekehrt werden kann?
@ VATERLAND
Die (einzige) Zeitung im Ländle «Vaterland» hat am 7. Dez. 2023 einen Artikel veröffentlicht mit der Überschrift:
«Medienwirbel im Fall Hartlaub-Stiftung
Der Fall um die Nachlassstiftungen des deutschen Immobilienunternehmers Hermann Hartlaub sorgte während der
letzten zwei Jahre immer wieder für Aufruhr in den Schweizer Medien»
Im Text steht dann vaterlandstreu:
«die Vorwürfe der reinen Willkür und Vetternwirtschaft seitens der Justiz sind in diesem Kontext bisher nicht fundiert.»
Na dann, wenn die einzige Liechtensteiner Zeitung VATERLAND das so schreibt, dann ist im Ländle also doch heile Welt. Dann sind wir beruhigt. 🙂
Mir wurde diese Internetseite zur Kenntnis gebracht. Ich bin entsetzt, dass im Ländle offenbar ein System besteht, wie man es sonst nur in Süditalien erwarten würde.
«US-Regierung nimmt Liechtenstein ins Visier» titelte die SZ vor einem Jahr?
Was steht auf der Internetseite der Botschaft der USA in Bern?
«Legal Attache’s Office
The Legal Attache’s Office works together with Swiss and international law enforcement organizations to combat international crime. To find out more, visit the FBI website.»
https://ch.usembassy.gov/embassy/bern/sections-offices/
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Nur wegen zwei Nestbeschmutzern werden wir alle, die Anständigen in Liechtenstein, als Räuber angesehen. Vielen Dank Martin Batliner und Philipp Wanger!